{Blogevent} Kunterbunter Frühlingsgugel mit Kokosnussmilch

Als Franzi von Dynamite Cakes auf ihrem Blog ihr aktuelles Blogevent "Kunterbunter Frühlingsgenuss" anlässlich ihres 3. Bloggergeburtstags verkündete, war ich ganz begeistert von der tollen Idee. Frühling - mag ich. Bunt - mag ichs auch. Genuss - ja, ich bin der totale Genussmensch. Habe ich schon erwähnt, dass ich den Frühling liebe? Also stand für mich direkt fest, dass ich an diesem Blogevent teilnehmen will. Von Anfang an schwebte mir bei dem Gedanken an den "Kunterbunten Frühlingsgenuss" eine Torte mit vielen bunten Blüten vor, wie ein schöner Blumenstrauß. Allerdings habe ich tatsächlich die Torte durch einen Gugel ersetzt. Ich bin im Moment total auf dem Gugelhupftrip, wie ihr hier, hier und auch hier nachlesen könnt. Ich finde Gugelhupfe einfach praktisch, sie lassen sich gut einpacken und z.B. mit zu einem Picknick nehmen oder auf eine längere Autofahrt... ich habe auch schon einen Gugelhupf als Geburtstagsgeschenk verschickt - um euch nur ein paar Beispiele zu nennen. 


Für die Blumen habe ich meine neuen russischen Spritztüllen benutzt. Vielleicht habt ihr sie auch schon einmal irgendwo gesehen? Ich finde sie einfach wunderbar, weil sich damit durch ein paar Handgriffe ganz tolle Effekte erzielen lassen. Allerdings braucht man schon ein wenig Übung bzw. den richtigen Dreh. Bei meinem Gugel sieht man, dass ich noch etwas Übung benötige, aber der Gesamteindruck gefällt mir trotzdem sehr gut und sooo gaaaanz genau muss man ja auch nicht hinschauen, stimmts?!


Kunterbunter Frühlingsgugel mit Kokosnussmilch
(für eine große Gugelhupfform)

Zutaten:
300g Butter, zimmerwarm
230g brauner Zucker
6 Eier
1 Pkg. Backpulver
550g Mehl
200g weiße Schokolade, grob gehackt
400ml Kokosnussmilch, cremig

Zubereitung
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Gugelhupfform einfetten.
Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Das Backpulver und das Mehl abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die Küchenmaschine auf niedrigere Stufe stellen und abwechselnd die Kokosnussmilch und das Mehlgemisch in drei gleich großen Teilen zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Die Schokolade mit dem Teigschaber unter den Kuchenteig heben. Den Teig in die Form füllen und ca. 60-70 Minuten backen. Nach ca. 35 Minuten mit Alufolie abdecken. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe die Form aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Den Gugel in der Form auskühlen lassen. Dann auf einen Teller/ Tortenplatte stürzen.



Topping

Zutaten:
400ml Kokosnussmilch, cremig
50g Speisestärke
60g Zucker
50g Puderzucker
Ein paar Tropfen Wasser
250g Butter, zimmerwarm
nochmals 50g Puderzucker
Lebensmittelfarbe in Gelb, Orange, Lila und Grün

Zubereitung:
Aus der Kokosnussmilch, der Speisestärke und dem Zucker einen Pudding kochen indem ihr die Milch in einem Topf auf dem Herd erwärmt und in einer Tasse die Speisestärke mit dem Zucker und ca. 8 EL Kokosnussmilch verrührt. Dann die Kokosnussmilch vom Herd nehmen, die Stärke-Zucker-Mischung hinzufügen und alles mit dem Schneebesen gut verrühren. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding geben, damit er keine Haut zieht und abkühlen lassen. 
Die ersten 50g Puderzucker mit dem Wasser verrühren und über den Gugel geben. 
Die Butter in der Küchenmaschine mit den weiteren 50g Puderzucker weißlich aufschlagen. Dann esslöffelweise den abgekühlten Pudding zugeben. Die Buttercreme in vier gleich große Mengen aufteilen und jeweils mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe verrühren. 
Für jede Buttercremefarbe einen Spritzbeutel mit einer Blumentülle nach Wahl vorbereiten. Jetzt in jeden Spritzbeutel eine andere Buttercremefarbe einfüllen und den Gugelhupf mit Blumen und Blättern bunt bespritzen. Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen. 



Und so könnt ihr einen Blumenstrauß der etwas anderen Art an z.B. eine gute Freundin verschenken. Die wird Augen machen... 

Liebst,
eure Sandra





Blogger Widgets

{Sponsored Post} {Frühlings Blog Hop} Pistazieneis in praktischer Mini Gugel Form

Wer erinnert sich noch an den Sommer Blog Hop im letzten Jahr? Ich gebe zu, der letzte Sommer liegt jetzt schon eine Weile zurück. Fast ein ganzes Jahr... da kann man sich nicht alles merken. Wer seine Erinnerung etwas auffrischen will, klickt sich hier einfach nochmal rüber. Da der Sommer Blog Hop letztes Jahr so gut gelaufen ist und Isabell von Baking & More, Sara von Feines Handwerk und ich so viel Spaß bei der Planung und Umsetzung hatten, haben wir beschlossen, den Blog Hop in diesem Frühjahr zu wiederholen. Und tadaaa! Da sind wir wieder. Natürlich mit einem neuen Moodboard als Vorgabe, das dieses Mal etwa anders ausfiel! Vielleicht ist es dem ein oder anderen auf unserer Facebook Seite auch schon aufgefallen. Dort kann nämlich schon seit einiger Zeit der aktuelle Banner zum Frühlings Blog Hop bestaunt werden. Dieser ist in einem wunderschönen Grün gehalten. Und genau diese Farbe haben wir uns für den Frühlings Blog Hop ausgedacht. Es durfte gebacken, gekocht und gebastelt werden, allerdings sollte das Endprodukt grün sein.


Heute wird in Deutschland für dieses Jahr zum ersten Mal die 30 Grad Marke geknackt! Yeah! Der perfekte Tag um unseren Grill einzuweihen. Aber nach dem Grillen gibt es auch immer noch ein Dessert. So was Süßes geht halt einfach immer. Bei euch bestimmt auch? Da ich seit Neuestem eine Eismaschine besitze (endlich ging der lang gehegte Wunsch meines Mannes in Erfüllung) musste natürlich was eisiges hergestellt werden. Bei dem heutigen Wetter schon fast ein Muss!


Pistazieneis
(für 1 Liter Eis in der Eismaschine)
(ein Rezept aus dem Buch "Lomelinos Eis" von Linda Lomelino)

Zutaten:
170g geschälte Pistazien
200ml heißes Wasser
800ml Milch
4 EL Speisestärke
150g Zucker
2 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:
Die Pistazien fein mahlen, mit dem Wasser verrühren und im Mixer cremig pürieren. 200ml der Milch mit der Speisestärke und dem Zucker glatt rühren. Die verbliebenen 600ml Milch in einem Topf bis zum Siedepunkt erhitzen. Die Speisestärkemischung hinzufügen und unter Rühren 5-10 Minuten köcheln, bis die Masse andickt. 
Kurz abkühlen lassen, Pistazienpüree und Vanilleextrakt darunterrühren und im Kühlschrank gründlich (am besten über Nacht) durchkühlen. Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen (ca. 50 Minuten), in einen Behälter füllen und entweder sofort essen oder bis zum Verzehr tiefkühlen.


Ich habe einen Teil des Pistazieneises in eine Mini Gugel Form gefüllt und den Rest in eine Kastenform. Da ich selbst nicht so gerne Eis in großer Menge esse, sind so ein bis zwei kleine Gugel genau richtig für meinen Naschhunger. Bei meinem Mann muss es da schon etwas mehr sein. Für ihn ist die mit Pistazieneis gefüllte Kastenform vorgesehen. So kommt jeder von uns auf seine Kosten.


Nun fragt ihr euch bestimmt was die anderen Teilnehmerinnen unseres Frühlings Blog Hops so fabriziert haben? Ich kann euch sagen, es sind wieder ganz wundervolle Beiträge zusammen gekommen! Aber schaut selbst: 


Wer diese tollen Dinge gezaubert hat? Hier seht ihr die Liste all unserer Bloggerinnen nochmal hübsch verpackt mit ihren Logos in unserem Banner:



Vergesst nicht, bei jeder vorbei zu schauen und zu kommentieren. Vielleich kommt ihr ja auch gerade vom Kochkarussell zu mir rübergehüpft? Denn nur so wandert ihr in den großen Lostopf und könnt einen der 10 Preise gewinnen. Einen dieser Preise möchte ich euch jetzt vorstellen, den Handmixer von Braun:

Kraftvoll, leicht, vielseitig und kompakt! Das alles vereint der Handmixer MultiMix HM 3105 von Braun. Mit ihm geht die Arbeit ohne Mühe und im Nu von der Hand – egal ob man schweren Hefeteig kneten oder luftigen Eischnee schlagen möchte.
Folgende Zubehörteile gehören zur Ausstattung: Edelstahl-Rührbesen und -Knethaken, ein Pürierfuß und ein 600 ml-Mix- und Messbecher.
Die fünf Geschwindigkeitsstufen können bequem mit einer Hand durch ein Drehrad am Mixer eingestellt werden. Durch die ComfortClick-Funktion sind die Zubehörteile ganz schnell ausgewechselt.
Die von Braun selbst entwickelten 450-Watt-, bzw. 500-Watt-Motoren überzeugen zudem durch ihre Leistungsstärke: Sie bieten fünf variable Geschwindigkeitsstufen sowie eine Turbo-Funktion.
Um die Lebenszeit des Motors möglichst zu verlängern, wurde ein besonders dichtes Gehäuse geschaffen. Es erleichtert die Reinigung des Geräts und schützt den Motor 
z. B. vor Feuchtigkeit oder Staub. Ist das nicht einfach ein wundervoller Gewinn?

Was es noch zu gewinnen gibt? Schaut mal auf den Banner! Wenn ihr es nicht genau erkennen könnt, kein Problem. Denn jeder Blog stellt einen Preis vor und da ihr sowieso überall vorbei hüpfen solltet um in den Lostopf der zehn Gewinne zu wandern, könnt ihr dort auch nachlesen was wir sonst noch so für euch organisiert haben! Fangt doch einfach mit Ina is(s)t an - Klick - . 


Beachtet bitte noch folgende Teilnahmebedingungen:
  • Kommentiere bis einschließlich 29. Mai 2016 um 23.59 Uhr unter jedem Blogpost der zehn teilnehmenden Blogs (siehe Verlinkungen oder Banner). Nur wer bei allen zehn Blogs kommentiert hat, wandert in den Lostopf, um einen der zehn Preise zu gewinnen. 
  • Wer anonym kommentiert, muss einen Namen und eine gültige E-Mail-Adresse hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann. 
  • Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat. 
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden. 
  • Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren. 
  • Auf jedem Blog wird ein Preis verlost. Die Gewinner werden am 5.6.2016 auf dem jeweiligen Blog veröffentlicht. 
  • Nachdem der/die Gewinner/in bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit sich per E-Mail mit der Versandadresse an contact@bakingandmore.com zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu ausgelost. 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
  • Bei Teilnahme erklärt man sich damit einverstanden, dass der eigene Name im Falle eines Gewinnes veröffentlicht wird.
  • Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen Social Media Kanälen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Bloghüpfen, Lesen, Kommentieren und evtl. sogar Rezepte ausprobieren!


Liebst,
eure Sandra


{Werbung} 
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Sponsoren bedanken! Ohne euch wäre dieses Blogevent nicht möglich gewesen: 

ZS Verlag

Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. 
Meine Meinung wurde von den zur Verfügung gestellten Produkten für die Gewinnbereitstellung nicht beeinflußt. 



{Werbung + Give away} {geschlossen} Kindheitserinnerungen mit Mamas Erdbeer-Sahne-Torte

Habe ich schon einmal erwähnt, dass meine Backleidenschaft, wie bei vielen anderen Frauen, nicht von meiner Mama stammt? Sie hat zwar in meiner Kindheit gebacken, aber nicht mit dieser Leidenschaft, wie es meine Schwester und ich heute betreiben. Trotz allem gibt es ein paar wenige Rezepte, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden, weil sie mir sooooo gut schmeckten. Es war dann immer etwas Besonderes, wenn sie endlich mal wieder von meiner Mama gebacken wurden. 
An meinem Geburtstag zum Beispiel hat mir meine Mama oft eine Erdbeer-Sahne-Torte gebacken. Dafür hat sie von der Erdbeerernte des Vorjahres einige Früchte zur Seite gelegt, sie eingefroren und zu meinem Geburtstag aufgetaut, um daraus die Erdbeer-Sahne-Torte zu backen. Jetzt nehme ich die diesjährige Erdbeersaison zum Anlass, um euch dieses Rezept - natürlich auf meinen Stil abgewandelt und dekoriert - vorzustellen.


Behilflich war mir bei dieser Torte ein ganz besonderer Küchenhelfer, nämlich die Kenwood Chef Sense KVC5010T. Puh, was für eine Bezeichnung für eine Küchenmaschine, oder?! Aber auf den Namen kommt es ja weniger an, sondern darauf, was sie alles kann, stimmt´s?! Es gäbe neben meinem Backrezept natürlich auch noch jede Menge Küchenrezepte, die ich damit ausprobieren könnte. Schließlich kann diese Küchenmaschine mischen, schneiden, raffeln, entsaften, Fleisch zerkleinern u.v.m. Dafür kann man sich 20 verschiedene Zubehörteile aussuchen, die einen das Leben erleichtern und der Back- und Kochkreativität keine Grenzen mehr setzen. Also ist die Kenwood Chef Sense ein echtes Allround Talent in der Küche, aber seht selbst im Video oder wer will, kann hier nochmal alles genauer nachlesen - Klick - :



Allerdings ist Backen meine Passion und ich freue mich so sehr, euch heute das Rezept für die Erdbeer-Sahne-Torte meiner Mama vorzustellen. Da es meine Mama immer gerne einfach und ohne viel Schnick-Schnack hatte, ist dieses Rezept wirklich ganz easy peasy umzusetzen. Mit der Kenwood Chef Sense KVC5010T ist das Backen sowieso so einfach wie nie zuvor. Denn Kenwood hat bei der Entwicklung extra darauf geachtet, die Erfahrungen von Kunden mit einfließen zu lassen. So sorgt z.B. das planetarische Rührsytem dafür, dass die Zutaten vom Rand der Schüssel, vom Schüsselboden und von der Schüsselmitte mitgenommen werden und so der Teig perfekt gemischt und durchgerührt wird. Also bleibt nie wieder die Butter am Rand hängen und ihr müsst auch nicht mehr mit dem ollen Teigschaber nachhelfen. Ein Nervfaktor weniger in unserer stressigen Zeit, ne?! Bei mir führte dieses Rührsystem und der Ballonschneebesen dazu, dass ich den fluffigsten Biskuit ever gebacken habe. Er erinnerte mich durchgeschnitten sogar an eine mega fluffige Wolke. Da merkt man, dass der Ballonschneebesen Teige, die schaumig aufgeschlagen werden müssen, perfekt ist. Bei der Kenwood Chef Sense sind außer dem Ballonschneebesen ein Teighaken und K-Haken mit dabei. Der K-Haken ist perfekt für z.B. Keks-Mischungen und Streuselkuchen, der Teighaken übernimmt das Kneten von z.B. Hefeteig oder Mürbeteig. 


Die Erdbeer-Sahne-Torte meiner Mama ist eigentlich ohne Baiser. Aber ich mag den fruchtig-frischen Erdbeergeschmack gepaart mit Baiser. Deshalb mussten die kleinen Teile da einfach mit auf die Torte. Ich muss sagen, sie sind das absolute i-Tüpfelchen. Außen knusprig und innen so soft. Perfekt. Natürlich habe ich euch für das Baiser auch die Backanleitung mitgebracht. Wer jetzt Angst hat, den ganzen Tag für diese Torte in der Küche stehen zu müssen, den kann ich beruhigen. Die Baiser Tüpfelchen lassen sich ganz wunderbar ein, zwei Tage vorher backen und in einer Keksdose aufbewahren. Wer darauf absolut keine Lust hat, kann sich auch welche im Supermarkt besorgen, aber dem sei gesagt, dass er ganz schön was verpasst.


Mehrfarbige Baisertupfen
(für ein Blech)

Zutaten:
3 frische Eiweiß
150g Zucker
etwas Lebensmittelfarbe (vier verschiedene Farben)
Vier Spritzbeutel mit vier verschiedenen Spritztüllen

Zubereitung:
Den Backofen auf 75 Grad Umluft vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiß in der Küchenmaschine auf höchster Stufe aufschlagen. Währenddessen den Zucker nach und nach einrieseln lassen. So lange weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse glänzt. Den Eischnee nun gleichmäßig auf vier Schüsselchen aufteilen und in jeder Schüssel mit einer anderen Farbe nur grob vermischen. Nun in jeden Spritzbeutel 1/4 der Eiweißmasse jeder Farbe nacheinander einfüllen (siehe Bilderanleitung). Jetzt Tupfen auf das Backblech spritzen. Dabei mit Druck und Größe die Form der Tupfen beeinflussen. Besonders schön wirken viele verschiedene Formen. 
Das Backblech in den heißen Backofen schieben und die Baisertupfen 2 1/2 Stunden trocknen lassen. Das Backblech aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann die Tupfen vorsichtig vom Backpapier entfernen.



Was mir besonders gut an der Kenwood Chef Sense KVC5010T gefällt, ist die integrierte Messskala. Damit kann man die Zutaten in die Schüssel geben und in der Küchenmaschine direkt abmessen. Zeitsparender geht es kaum, oder?!

Biskuit
(für eine 22er Springform)
Zutaten:
4 Eier
120g Zucker
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
75g Speisestärke
75g Mandeln
1/2 TL Backpulver

Zubereitung
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Eier mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz mindestens 10-15 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Währenddessen die Speisestärke, das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Vorsichtig mit dem Teigschaber unter die Eier-Zucker-Mischung heben.
Den Teig in die Springform füllen und 55-60 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe die Springform aus dem Backofen nehmen. Vorsichtig mit einem Messer den Kuchen vom Springformrand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. An einem geschützten Ort ohne Zugluft auskühlen lassen. Dann zweimal waagerecht teilen. 

Hinweis:
Keine Angst, wenn der Biskuit nach dem Backen zusammen fällt. Das ist mir dieses Mal auch passiert. Aber durch die Erdbeersahne fällt das nachher niemandem mehr auf.


Jetzt muss für die Füllung noch gemixt werden! Und deshalb möchte ich noch kurz etwas zum Mixer sagen, der standardmäßig zur Küchenmaschine gehört. In dieses Teil habe ich mich regelrecht verliebt. So einen hochwertigen Mixer habe ich bisher noch nie bei einer Küchenmaschine erlebt. Er lässt sich komplett auseinandernehmen und dann, bis auf das Messer, in der Spülmaschine reinigen. Er besteht aus schwerem Glas und mixt wirklich alles klitzeklein. So auch meine Erdbeeren für die Füllung. Kaum hatte sich das Messer zwei Sekunden auf niedriger Stufe gedreht, hatte ich auch schon feines Erdbeerpüree. Da spürt man regelrecht die hohe Qualität und Kraft dieses Teils. 


Erdbeer-Sahne-Füllung und zusammensetzen

Zutaten:
250g Erdbeeren, geputzt
2 Pkg. Bourbon Vanillezucker
400g Naturjoghurt
3 Beutel Gelatine Fix
120g Puderzucker
400ml Sahne
3 Pkg. Sahnefest
200g weiße Schokolade
Baisertupfen

Zubereitung:
Die Erdbeeren mit dem Bourbon-Vanillezucker pürieren. Mit dem Joghurt und dem Gelatine Fest in einer Schüssel mit dem Rührbesen gut vermischen. Nun ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann die Sahne mit dem Puderzucker und dem Sahnefest steif schlagen. Mit dem gelierten Erdbeer-Joghurt gut vermischen und nochmal mindestens 15 Minuten kühl stellen.
Währenddessen den Biskuit zweimal waagerecht teilen. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte/ Tortenteller legen. Dann darauf etwas Erdbeer-Sahne geben und gut verteilen. Den nächsten Boden auflegen und nochmals mit Erdbeer-Sahne füllen. Den letzten Boden auflegen und nun den gesamten Kuchen mit der restlichen Erdbeer-Sahne einstreichen. Danach direkt in den Kühlschrank stellen und über Nacht alles fest werden lassen.
Am nächsten Tag die weiße Schokolade schmelzen und über den Kuchen fließen lassen. Die Torte nun komplett mit den Baisertupfen dekorieren. Torte für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Hinweis:
Die Erdbeer-Sahne ist beim Einstreichen noch nicht ganz fest, deshalb sollte hier relativ schnell gearbeitet werden. Die Torte erhält erst über Nacht im Kühlschrank ihre komplette Standhaftigkeit. Am nächsten Tag ist alles komplett fest und hält auch eine Autofahrt aus.


Zum Abschluss möchte ich euch noch die Möglichkeit geben, das Buch von Johann Lafer "Der große Lafer Backen" zu gewinnen. Darin finden sich die Rezepte von 60 beliebten Klassikern. Na wenn das mal nichts ist?! Wenn ihr mitmachen wollt, müsst ihr mir einfach nur meine Frage beantworten. Ich habe euch ja heute mit diesem Post eins meiner liebsten Backrezepte verraten, deshalb ist es jetzt an euch mir zu sagen, welches Lieblings-Backrezept ihr mit der Kenwood Chef Sense Küchenmaschine zubereiten würdet! Bitte beachtet dabei folgende Teilnahmebedingungen:

Kommentiere bis zum 25. Mai um 23.59 Uhr unter diesem Blogpost und beantworte folgende Frage: "Welches Lieblings-Backrezept würdet ihr mit der Kenwood Chef Sense Küchenmaschine zubereiten?" 
Wer anonym kommentiert, muss einen Namen hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann. 
Der Gewinn beinhaltet das Buch "Das große Lafer Backen" von Johann Lafer. 
Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden. 
Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Bei Teilnahme erklärt man sich damit einverstanden, dass der eigene Name im Falle eines Gewinns veröffentlicht wird. 
Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen Social Media Kanälen. 
Die Auslosung erfolgt zufällig. 
Nachdem der/die GewinnerIn bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit, sich per E-Mail an sandra.renninger[at]web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu gelost.

Fotocredit: GU Verlag

Ich wünsche allen viel Glück und bin gespannt auf euer Lieblings-Backrezept! 

Liebst,
eure Sandra
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Gerade wurde mit Random.org ermittelt, wer das Buch "Der große Lafer Backen" von Johann Lafer gewonnen hat: 







Herzlichen Glückwunsch liebe Elena! Bitte teile mir Deine Postanschrift per E-Mail an sandra.renninger@web.de mit, damit ich Dir das Buch so schnell wie möglich schicken kann! Ich wünsche Dir ganz viel Spaß damit!

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Dieser Blogpost ist in Kooperation mit Kenwood entstanden. Meine Meinung bleibt hiervon unbeeinflusst. Ich habe meine ehrliche Meinung und alle Erfahrungen, die ich bei der Benutzung der Kenwood Chefe Sense gemacht habe, nieder geschrieben.

{Jahresblogevent CoI} Rhabarber-Vanille-Tarte

Als ich letztens so über den Markt schlenderte, sah ich an einem Stand Himbeer-Rhabarber. Ich bin ja so ein Typ Mensch, der neue Sachen immer gern gleich unter die Lupe nehmen muss. Ok, vielleicht kennt ihr Himbeer-Rhabarber schon länger, aber für mich war diese Sorte neu. Also habe ich die Verkäuferin gleich gefragt, was das Besondere an diesem Rhabarber ist. Mein Verdacht, dass Dieser nach einer Mischung aus Himbeere und Rhabarber schmeckt, war mal völlig falsch. Hättet ihr das gedacht?


Was macht nun aber den Himbeer-Rhabarber so besonders? Man muss ihn nicht schälen! Klasse! Wieder einen Arbeitsschritt gespart. So etwas passt mir ja immer gut in den Kram (aus diesem Grund esse ich auch kaum noch weißen Spargel, sondern nur noch Grünen). Außerdem ist diese Sorte Rhabarber innen völlig rot, also auch was fürs Auge.




Gebacken habe ich mit dieser neuen Sorte diese Rhabarbertarte. Eigentlich wat dieses Rezept ein totales Zufallsprodukt, denn schon vor längerer Zeit hatte sich Besuch angemeldet und ich wollte noch schnell etwas zum Kaffee backen. Also durchforstete ich meinen Kühlschrank und den Vorrat und es fanden sich folgende drei Zutaten: Blätterteig, eine Dose Milchmädchen und ein Apfel. Da kam mir die Blitzidee, daraus eine Apfeltarte zu backen, was auch wirklich so unkompliziert und schnell geht, da man ja nur noch die Tarteform mit dem Blätterteig auslegen, den Pudding mit dem Milchmädchen und der Milch kochen und den Apfel schälen und in Scheiben schneiden muss.
Diese Tarte hat uns allen dann so gut geschmeckt, dass in meinem Kopf die weitere Idee rumgeisterte, den Apfel durch Rhabarber auszutauschen. Das habe ich jetzt endlich umgesetzt und was soll ich sagen? Experiment vollends gelungen!


Rhabarber-Vanille-Tarte
(für eine Tarteform mit 26-30cm Durchmesser)

Zutaten:
1 Dose Milchmädchen
400ml Milch
einige Umdrehungen aus der Vanillemühle
45g Speisestärke
2 Rollen fertiger Blätterteig
250g Rhabarber, gewaschen und in 2cm lange Stücke geschnitten
1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Tarteform einfetten.
Aus dem Milchmädchen, der Milch, der Speisestärke und der Vanille einen Pudding kochen. Das Milchmädchen mit der Milch in einem Topf gut vermischen und erwärmen. Davon 7-8 EL in eine große Tasse entnehmen und mit der Speisestärke glattrühren. Wenn die Milchmädchen-Milch-Mischung gerade am Aufkochen ist, den Topf vom Herd nehmen und das Speisestärkegemisch mit einem Schneebesen unterrühren. Nochmal für ca. 1 Minute auf den Herd stellen, damit die Masse einkocht. Dann zum Abkühlen zur Seite stellen.
Den Blätterteig aufrollen. Den Einen waagerecht in die Form legen, den Anderen senkrecht darüber legen. Alles was übersteht, mit dem Messer auf Randhöhe der Form kürzen. Den Rest innen am Rand und auf dem Boden festdrücken. Es sollen mehrere Schichten Blätterteig entstehen, damit die Tarte für die schwere Füllung robuster wird. Hierauf den Pudding und dann den Rhabarber verteilen. Die Blätterteigränder nach unten auf die Füllung drücken. Es ist egal, ob das erstmal unschön wird, denn das gibt sich nach dem Backen.  
Für eine Stunde in den Backofen schieben. Dann aus dem Ofen holen und in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wenn die Tarte ausgekühlt ist, auf einen Kuchenretter stürzen (nur keine Bange!) und dann wieder zurück auf eine Tortenplatte / Teller stürzen. 




Im aktuellen Wonnemonat spielen bei unserem Calendar of Ingredients die Zutaten "Rhabarber-Mascarpone-Spargel" die Hauptrolle - zu finden bei der aktuellen Ausrichterin Claudia von Ofenkieker. Ich finde, diese Tarte passt ganz wundervoll dazu. Seid ihr auch wieder mit von der Partie? Dann lest euch bei Claudia die Teilnahmebedingungen durch und setzt den Link zu eurem Rezept als Kommentar unter ihren Blogpost. Natürlich können auch "Nicht-Blogger/innen" mitmachen und Claudia ihr Rezept per E-Mail schicken.


Liebst,
eure Sandra 





{Muttertag} Erdbeergugel - Ein genialer Auftakt in die Erdbeersaison

Im Büro habe ich schon den Spitznamen "Erdbeerfrau"! Haha! Und das einfach nur, weil ich seit Neuestem auf dem wöchentlichen Marktbesuch nicht die Finger von den Erdbeeren lassen kann. Diese bringe ich dann oft verzehrfertig mit ins Büro und teile sie - lieb wie ich bin - mit meinen engsten Kolleginnen und Kollegen. Aber die "Erdbeerfrau" kann nicht nur Erdbeeren naschen. Nein, sie kann auch damit backen! Und die erste Backkreation mit Erdbeeren in diesem Jahr ist mal sowas von genial geworden, denn Erdbeeren und Vanille sind ja das totale Dreamteam!


Die Vanillesauce und den Vanillepudding habe ich nach diesen Rezepten selbst gemacht - Klick & Klick - . Es kann natürlich jeder selbst entscheiden, ob er fertige Vanillesauce und Pudding kauft, Tütenprodukte benutzt oder einfach alles selbst herstellt.


Erdbeergugel
(für eine große Gugelhupfform)

Zutaten:
300g Butter, zimmerwarm
250g Zucker
6 Eier
1 Pkg. Backpulver
520g Mehl
350ml Vanillesauce
ca. 230g frische Erdbeeren, gewaschen und geviertelt
etwas Vanillepudding
zusätzlich eine handvoll Erdbeeren, ganze Beeren

Zubereitung:
Die Form einfetten und den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Das Backpulver und das Mehl abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die Küchenmaschine auf niedrigere Stufe stellen und abwechselnd die Vanillesauce und das Mehlgemisch in drei gleich großen Teilen zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Die geviertelten Erdbeeren mit dem Teigschaber unter den Kuchenteig heben. Den Teig in die Form füllen und ca. 50-55 Minuten backen. Nach ca. 35 Minuten mit Alufolie abdecken. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe die Form aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Den Gugel in der Form auskühlen lassen. Dann auf einen Teller/ Tortenplatte stürzen und mit Vanillepudding und Erdbeeren nach Belieben garnieren. 


Vielleicht sucht ihr ja noch ein Rezept für den Muttertagskaffee heute Nachmittag? Ihr wisst ja, Erdbeeren passen immer zum Muttertag und diesem Erdbeergugel sieht man doch an, dass er mit ganz viel Liebe gebacken ist, findet ihr nicht auch?!


In diesem Sinne wünsche ich heute allen Mamis einen wundervollen Tag mit ihren Liebsten! 
Lasst euch schön von euren Kindern verwöhnen und genießt die gemeinsame, wertvolle Familienzeit! 


Liebst, 
eure Sandra