{No bake cake} Schoko-Minz-Torte

Seit meiner Schokoladen-Frischkäse-Torte mit Whiskey hatte ich zunehmend öfters Lust auf eine Kühlschranktorte oder wie man auf englisch so schön sagt "No bake cake". Ich finde sie stehen einer gebackenen Torte geschmacklich in nichts nach und sind wirklich mal zwischendurch schnell gemacht. Mit einer Kühlschranktorte kann man auch glänzen, wenn man im Feierabend eigentlich gar keine Zeit und Lust hat noch etwas zu backen, aber am nächsten Tag irgendeine Feier angesagt ist. Schließlich muss sie nur über Nacht im Kühlschrank fest werden! So durfte mein Kühlschrank auch mal wieder der Backhelfer Nr. 1 werden, als ich an zwei Tagen hintereinander Gäste hatte.


Dabei habe ich mich für einen Hauch Minze in Verbindung mit dunkler Schokolade entschieden. Diese Kombination passt einfach richtig gut, vor allem wenn Sommerlaune aufkommen soll.


Das Rezept für die Schoko-Minz-Torte findet ihr bei der lieben Isabell von Baking & More. Schaut bei ihr vorbei.

Liebst, 
eure Sandra 


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{Buchvorstellung} Hallo Sommer! Tiramisu-Eis mit Schoko-Kaffee-Sauce aus "Lomelinos Eis"

Ihr Lieben, draußen wird es so langsam heiß! Der von vielen lang ersehnte Sommer hält bei uns Einzug und zeigt uns mit um die 30 Grad gleich wieder, was er so alles drauf hat! Passend dazu möchte ich euch zeigen, was die liebe Linda Lomelino so alles drauf hat, denn das ist eine ganze Menge! Nach ihren ersten beiden Büchern (die ich euch hier und hier schon vorgestellt hatte), möchte ich euch nun noch ihr drittes deutsches Buch vorstellen. Dabei dreht sich alles um das Thema "Lomelinos Eis". Und da man bei diesem Wetter sowieso lieber den Backofen aus lässt, passt das ja im Moment ganz gut.


Tiramisu steht hier grundsätzlich ganz hoch im Kurs (übrigens geht das nicht nur uns so, das Tiramisu Eis ist Lindas absolutes Lieblingseis!). Egal ob klassisch als Dessert oder in Tortenform. Deshalb war ich sofort Feuer und Flamme, als ich Lindas Tiramisu-Eis ohne rohes Ei in ihrem Buch entdeckte. Ich bin wirklich immer froh, wenn ich in der Sommerhitze kein rohes Ei verarbeiten muss.  So kann man ganz entspannt bleiben und sein Eis ganz und gar genießen.


Tiramisu-Eis mit Schoko-Kaffee-Sauce
(ergibt 0,7 Liter)
(für eine mittlere Kastenform)

Eis

Zutaten:
250g Mascarpone
50g Doppelrahmfrischkäse
150ml Sahne
150ml Milch
40g Zucker
50ml Kaffeelikör
Ca. 12 Löffelbiskuits

Zubereitung:
Mascarpone und Frischkäse cremig rühren. Sahne, Milch, Zucker und Kaffeelikör hinzufügen und glatt rühren. Nach Belieben im Kühlschrank gründlich durchkühlen. 
Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. In dieser Zwischenzeit die Schoko-Kaffee-Sauce (s.u.) herstellen. 
Die Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und den Boden mit Löffelbiskuits belegen. Eis und Sauce abwechselnd darauf schichten. Je nach Lust und Laune auch eine Schicht Löffelbiskuits mit einarbeiten. Tiefkühlen. Vor dem Servieren mit restlicher Sauce und zerstoßenen Löffelbiskuits dekorieren. 

Schoko-Kaffee-Sauce

Zutaten:
60g Zucker
100ml kalter Espresso (Alternativ: 100ml kalter Kaffee)
3 EL ungesüßtes Kakaopulver
1/4 TL Vanillepulver

Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. In eine Schüssel füllen und leicht abkühlen lassen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt kühl stellen. 


Aber nun zum Buch selbst  

Es sind viele Rezepte enthalten, für die man eine Eismaschine benötigt. Aber die liebe Linda hat alles bedacht und auch Rezepte ins Buch gepackt, die ganz ohne Eismaschine funktionieren!

Es finden sich außerdem Eisrezepte mit rohem Ei, aber so viele ohne rohem Ei - was mir, wie gesagt, sehr entgegen kommt. Leider wird Eis ohne Ei oft nicht so cremig. Aber Linda kann man, wie immer, blind vertrauen. Sie versteht es nicht nur tolle Tortenrezepte zu kreieren, auch ihr Eis schmeckt wahnsinnig gut. So kann ich mit vollster Überzeugung sagen, dass sie mich zur Haselnusseis-Esserin gemacht hat. Denn dieses Eis ist der absolute Burner! Mit frisch gerösteten Haselnüssen und ein wenig Nutella ein kleiner Traum. Was so winzige Kleinigkeiten in der Herstellung für Raffinesse ins Rezept bringen, man glaubt es kaum.

Man hat die Wahl zwischen schnellem Vanille-/ Schokoladeneis und Vanille-/ Schokoladeneis Deluxe. Passend dazu gibt es zum Vanilleeis sechs wahnsinnig schnelle Abwandlungen. Meist fügt man einfach noch eine Zutat hinzu, wie z.B. die geschmolzene Schokolade für ein Stracciatella Eis, das ihr lieben werdet! Schokoladeneisvariationen gibt es drei Stück, aber ich bin mir sicher, dass sie euch zu weiteren Abwandlungen inspirieren werden, falls euch drei Variationen nicht reichen sollten.

Ihr merkt, ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Nicht umsonst habe ich schon fünf verschiedene Sorten aus dem Buch mehrfach innerhalb kürzester Zeit hergestellt. Eins davon habe ich euch sogar schon verbloggt. Das Pistazieneis, das vor allem mein Liebster und sein Vater über alles lieben. Aber nicht nur Eis findet man in "Lomelinos Eis", Sorbet, Semifreddo, Eistorten, Eis am Stiel, Getränke uvm. Also eine bunte Mischung von allem. Sozusagen für jeden Geschmack etwas. Es gibt also keine Ausrede sich als Eisfan dieses Buch nicht zuzulegen.


So, aber bevor ich euch jetzt selbst überlasse und mir mit meinem Vanilleeis, das ich seit Erhalt des Buches immer vorrätig habe, einen Eiskaffee mache, brennt mir noch eine Frage auf der Zunge. Nein, eigentlich mehrere Fragen.
Möchtet ihr gerne noch mehr Eisrezepte auf diesem Blog finden? Oder Desserts, die man ganz einfach aus Eis zubereiten kann? Vielleicht auch einmal etwas Außergewöhnlicheres, was man nicht überall sieht oder probieren kann?
Ich bin gespannt auf eure Antworten, denn ich hätte da schon bald etwas für euch!


Liebst,
eure Sandra 



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Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn mir der AT Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wurde meine o.a. Meinung dazu nicht beeinflußt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich beim AT Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.


{Report + Give away} {geschlossen} Dr. Oetker Workshop #MachMalMarmelade

Hach, im Moment jagt ein Ereignis das Andere. Zuerst waren wir ein paar Tage in Holland mit Freunden ausspannen (Meer und Strand juhu!) und dann durfte ich auf der Heimreise wieder an einem wundervollen Dr. Oetker Workshop teilnehmen (hier findet ihr den Bericht zu Dr. Oetker Workshop Nr. 1 und hier den für Nr. 2). Dafür möchte ich jetzt einfach nochmal ein ganz dickes Dankeschön an das Team von Dr. Oetker senden! Es freut mich so sehr, dass diese Einladung bei mir ins E-Mail-Postfach flatterte. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema #MachMalMarmelade und gemeinsam mit was eigenes, Meine Torteria, Karens Backwahn, Miss Blueberrymuffin, Thank you for eating, Biskuitwerkstatt, Beautyyy Judyyyy, Josephinas Blog, Nina Seemann und Frisch verliebt durfte ich diesen schönen Tag erleben.


Bei dem Thema Einmachen kann ich noch ganz schön viel dazulernen. Denn bisher habe ich noch nicht oft Marmelade eingemacht. Ganz dunkel, in der hintersten Ecke meines Gedächtnisses, habe ich Bilder meiner Mama im Kopf, die mit einem Einkochautomat bei brühender Hitze Marmelade kocht. Ich dachte ganz lange, dass man zum Einmachen zwingend einen Einkochautomaten besitzen muss... und ein Thermometer..... und gaaaanz viele leere Gläser. Aber dem ist ganz und gar nicht so. Dr. Oetker hat mich an diesem Tag gelehrt, dass man innerhalb kürzester Zeit ganz viele Sorten Marmelade einkochen kann, und viele kleine Helfer haben uns dabei unterstützt.


Nach einem gemeinsamem Frühstück, bei dem wir schon von der Versuchsküche vorbereitete, verschiedene Marmeladesorten probieren durften, lernten wir erst einmal etwas über das Einmachen an sich.


Danach durften wir werkeln. Dr. Oetker hatte dafür viele tolle Rezepte vorbereitet, die wir in Zweier-Gruppen "abarbeiteten". Mit dabei waren nicht nur verschiedene Marmeladensorten. Nein, es standen auch Chutney, herzhafte Soßen und Grütze mit auf dem Programm.


Bildquelle: Dr. Oetker
Bildquelle: Dr. Oetker

Bildquelle: Dr. Oetker
Bildquelle: Dr. Oetker
Was wir danach gemacht haben, muss ich eigentlich nicht erzählen, oder? Wir haben natürlich ohne Ende geschlemmt! Und genau da, in diesem Moment, habe ich gemerkt, welch herrliche Sache das Einmachen doch ist!


Man kann jemandem innerhalb kürzester Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und damit ist nicht sehr viel Aufwand verbunden, denn mit den verschiedenen Sorten Dr. Oetker Gelierzucker braucht man nicht einmal eine Stunde um eine (oder mehrere) Marmeladensorten herzustellen.


Mit etwas Liebe schön verpackt hat man ein tolles Mitbringsel zum Geburstag, einer Grillparty oder einfach so zwischendurch als Dankeschön. Natürlich darf in der eigenen Speisekammer das ein oder andere Glas auch nicht fehlen!

Bildquelle: Dr. Oetker
Ihr habt jetzt Lust bekommen, selbst auch loszulegen? Das freut mich ganz besonders und deshalb darf ich verkünden, dass mir Dr. Oetker drei Einmach-Starter-Sets zum Verlosen zur Verfügung gestellt hat. Beantwortet mir einfach folgende Frage:

"Welche Marmeladensorte würdest Du als Erstes mit dem Set zubereiten?"

Bildquelle: Dr. Oetker

Es gelten - wie immer - folgende Teilnahmebedingungen:

1. Kommentiere bis einschließlich 19. Juni 2016 um 23.59 Uhr unter diesem Blogpost und beantworte o.g. Frage. 
2. Wer anonym kommentiert, muss einen Namen und eine gültige E-Mail-Adresse hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann.
3. Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat.
4. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
5. Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren.
6. Die Gewinner werden in der darauffolgenden Woche auf dem Blog veröffentlicht.
7. Nachdem der/die Gewinner/in bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit sich per E-Mail mit der Versandadresse an Sandra.renninger@web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu ausgelost.
8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
9. Bei Teilnahme erklärt man sich damit einverstanden, dass der eigene Name im Falle eines  Gewinnes veröffentlicht wird.
10. Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen Social Media Kanälen.

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Edit: Dienstag, den 21. Juni 2016

Die Gewinnerinnen stehen fest! 



Herzlichen Glückwunsch an Regina Steiner, Silke Drescher und Carina Sendek! Bitte sendet mir eure Adresse per E-Mail an sandra.renninger[ät]web.de. 

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Ich wünsche euch viel Glück!

Erzählt mir doch einmal von euren Einmacherlebnissen! Ich würde mich sehr freuen, noch viele weitere Dinge über das Einmachen zu erfahren.

Liebst, 
eure Sandra 



Apfelmus-Nuss-Kuchen.... was die Speisekammer noch so hergab!

Wer mir auf Instagram folgt, hat bestimmt mitbekommen, dass wir letztens ein paar Tage Urlaub in Holland gemacht haben. Einfach mal ein wenig faulenzen und die Seele baumeln lassen. Es war wirklich herrlich. Wir waren direkt am Meer, hatten mehr oder weniger gutes Wetter (vor allem keinen Regen!) und konnten so schöne Dinge unternehmen. Ich habe das Fahrradfahren wieder für mich entdeckt und habe mir fest vorgenommen, künftig viel mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen, zu Hause öfters mal gewisse Dinge sein zu lassen und einfach mal durchzuatmen und zu entspannen.


Zu Hause angekommen gelüstete es mich dann aber doch nach einem schönen Stück selbstgebackenen Kuchen. Einem ohne viel Firlefanz. Ganz ohne Cremes. Ein saftiger Kuchen, wie man ihn früher hatte. Aber schnell sollte es gehen, schließlich war ich noch voll im Urlaubsmodus und (noch) nicht bereit, lange in der Küche zu stehen. Nach einem Blick in die Speisekammer, die mir Apfelmus, gemahlene Haselnüsse, gehackte Mandeln und natürlich meine Grundzutaten wie Mehl, Backpulver und Zucker offenbahrte, verrührte ich genau diese ganz spontan zu einem köstlichen Apfelmus-Nuss-Kuchen.


Apfelmus-Nuss-Kuchen
(für eine 26er Springform)

Zutaten:
300g Haselnüsse, gemahlen
100g Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
4 Eier
185g Zucker, braun
400g Apfelmus
1/3 TL Vanillepulver (Optional: Mark 1 Vanilleschote)

Zum Dekorieren:
200g Zartbitterschokolade, geschmolzen
65g Mandelstifte, goldgelb geröstet
etwas Haselnusskrokant
einige Haselnusskerne

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Eier mit dem Zucker und dem Apfelmus in einer Schüssel mit dem Rührbesen verrühren. Das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und in einer anderen Schüssel mit dem Vanillepulver miteinander vermischen. Dann zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Rührbesen gut vermengen. In die Springform füllen und ca. 1 Stunde im Ofen backen. Erst nach erfolgreicher Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter, zum Auskühlen, stürzen. 
Dann mit der geschmolzenen Schokolade und den Nüssen überziehen und dekorieren. Alles im Kühlschrank fest werden lassen und bis zum Verzehr kühlen. 


Dieser Kuchen ist wirklich schnell angerührt! Das Tolle ist, dass man einfach nur zwei Schüsseln, eine Küchenwaage und einen Rührbesen braucht. Also keine langen Rührzeiten und kaum dreckiges Geschirr. Yeah! Genau so will man das im Urlaubsmodus! Und das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.



Liebst,
eure Sandra 


Unser Herz schlägt für Deutschland! Wir feiern die EM mit einem Marmorkuchen in Schwarz-Rot-Gold

Am Sonntag geht es los. Unsere Nationalmannschaft hat das erste EM-Spiel gegen die Ukraine. Seid ihr schon aufgeregt? Oder lässt euch die Fußball EM kalt? Nach unserer erfolgreichen Teilnahme an der WM vor zwei Jahren (yeahhhh wir sind W E L T M E I S T E R!!!) gehe ich eigentlich immer automatisch davon aus, dass nun auch der letzte Fußballgegner die Spiele der deutschen Nationalmannschaft zumindest bei der EM verfolgen wird. Ich hoffe sehr, dass wir mit einer ähnlichen Power wie bei der WM unsere Gegner vom Platz fegen werden. 


Und wer nicht in der EM Stimmung ist, der wird einfach in Stimmung gebracht. Mittlerweile gibt es nicht nur EM Shirts, nein, es gibt die ganze Palette. Von Schminke im Deutschlandstyle über Haarbänder, Autofähnchen bis hin zu Halsketten. Da fehlt eigentlich nur noch der EM Kuchen auf dem Tisch, um gemeinsam beim Fußball schauen ein Stückchen zu vertilgen. 


Ich habe dafür das Marmorkuchenrezept meiner Mama, das hier schon immer sehr hoch im Kurs steht, etwas umgestaltet. Natürlich kann man die Lebensmittelfarbe weglassen und einen "ganz normalen" Marmorkuchen in Schwarz-Weiß damit backen. Aber mir war es einfach nach dem EM-Style. Und damit ihr den Kuchen passend zur ersten Partie am Sonntag nachbacken könnt, habe ich hier das Rezept für euch! 


(EM)-Marmorkuchen
(für eine große Gugelhupfform)

Zutaten:
250g Butter
230g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
6 Eier
300g Mehl
100g Speisestärke
1 Pkg. Backpulver
200ml Sahne
125ml Milch
2 EL Kakao + 1/3 EL Kakao
2 EL Nutella

Für dem EM-Look:
etwas rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Backform einfetten. 
Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe mindestens 5-10 Minuten schaumig schlagen (so wird der Teig schön fluffig). Dann jedes Ei einzeln zugeben und jedes ca. 30 Sekunden verrühren. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Abwechselnd mit der Sahne und der Milch auf niedriger Stufe der Küchenmaschine zum Butter-Ei-Gemisch geben. 
Den Teig dritteln und unter das erste Drittel das Nutella und 2 EL Kakao mischen. Unter das zweite Drittel die rote Lebensmittelfarbe und 1/3 des Kakaos (so wird das Rot kräftiger) rühren. Das letzte Drittel bleibt wie gehabt. Wenn der Teig etwas gerinnt ist das kein Problem. Nun zuerst den dunklen Teig, dann den roten Teig und zuletzt den gelben Teig in die Gugelhupfform füllen und alles 50-60 Minuten backen bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt. 
Den Gugelhupf aus dem Ofen holen, ca. 10-15 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen. 

(Deutschland)-Guss

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Puderzucker
1/3 TL Kakao
etwas rote und gelbe Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann über den Gugelhupf geben. Antrocknen lassen. Etwas rote Lebensmittelfarbe mit 50g Puderzucker, dem Kakao und einigen Tropfen Wasser verrühren und auch diesen Guss mit Hilfe eines Löffels über den Gugelhupf geben. Wieder antrocknen lassen. Etwas gelbe Lebensmittelfarbe mit 50g Puderzucker und einigen Tropfen Wasser verrühren und nun auch über den Gugelhupf geben.



Der Kuchen hält sich gut verpackt mehrere Tage. Das Schöne ist, dass er einfach super saftig ist und bleibt.

Uuuuuuuund jetzt kann die EM kommen, denn unser Herz schlägt für Deutschland!  

Liebst, 
eure Sandra