Doppelt lecker - Doppeldecker mit meinen ersten Whoopies

Dienstag, 12. März 2013

Manche haben vielleicht auf meiner gleichnamigen FB-Seite letzten Mittwochabend mein Bild "Kaffeeklatsch" gesehen und sich gefragt welche Kleinigkeit sich dafür auf dem Kaffeetisch befand.

Es waren die Espresso-Whoopies, die ich Euch heute, wie versprochen, aus der Kategorie "Doppelt lecker - Doppeldecker", aus dem Teenie-Backbuch von Dr. Oetker vorstelle.


Whoopies wollte ich schon immer einmal machen. Und da ich ein totaler Kaffeejunkie bin, scheint dieses Rezept perfekt für mich zu sein! ;-)
Eigentlich dachte ich immer, dass es ein rießiger Aufwand ist, die kleinen Küchlein... Kekse..... (??? --> Lt. Wikipedia handelt es sich um einen weichen Doppelkeks ) herzustellen.
Aber laut Rezept soll sich der Aufwand in Grenzen halten.
Ein Grund mehr die kleinen.... oder doch eher großen Kekse zu backen! :-)

Habt Ihr jetzt auch Lust bekommen? Falls ja, stellt Euch schon einmal folgende Zutaten für 18 Espresso-Whoopies bereit:

Für den Teig:
1 Ei
1 Eigelb
50g Zucker
2 Pkg. Dr. Oetker Vanillin Zucker
2 gestr. TL lösliches Espressopulver
50g Weizenmehl
20g Speisestärke

Zum Bestäuben:
lösliches Espressopulver

Für die Füllung:
100g weisse Schokolade
30g Butter

Zubereitung:
Für den Teig Ei und Eigelb mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe in 1 Minute schaumig schlagen. Zucker mit Vanillin Zucker und Espressopulver mischen, in 1 Minute einstreuen und noch etwa 2 Minuten schlagen. Mehl mit Speisestärke miscchen, auf die Eiercreme geben und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren.

Den Backofen vorheizen. Ober-/ Unterhitze etwa 180 Grad, Heißluft etwa 160 Grad.

Die Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig mit 2 TL in kleinen Häufchen auf dem Backpapier mit etwas Abstand verteilen. Etwas Espressopulver in ein feines Sieb geben und die Teighäufchen damit bestäuben.

Die Backbleche nacheinander in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Espresso-Kekse etwa 12  Minuten je Backblech backen.

In der Zwischenzeit für die Füllung Schokolade in Stücke brechen und mit Butter in einem kleinen Topf im heißen Wasserbad bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Masse zunächst abkühlen lassen. Dann im Kühlschrank vollständig erkalten lassen.

Backbleche  aus dem Ofen nehmen. Achtung: sehr heiß, Topflappen verwenden! Backpapier auf Kuchenroste ziehen undd die Kekse abkühlen lassen.

Die Schokoladenmasse mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz aufschlagen. Jeweils einen Espresso-Keks mit etwas Schokoladencreme bestreichen. Miteinem zweiten Keks zu einem Whoopie zusammen setzen.


Résumé:
  1. Schon bei der Teigherstellung (die entsprochen schnell ging und sehr einfach war), fiel mir auf wie fluffig der Teig für die Kekse ist. Da kommt natürlich schon einmal Freude auf.
  2. Beim Auftragen des Teiges auf das Backblecht entstand auch keine große Sauerei Kleckerei und der Teig fand den Weg auf´s Backblech, so wie es sein sollte.
  3. Leider ergab der Teig bei mir nur knappe 10 Espresso-Whoopies.
  4. Die Kekse an sich wurden knusprig, nicht ganz so weich wie man Whoopies kennt. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das nicht ganz so zugesagt hat.
  5. Beim Geschmack der Füllung war ich skeptisch: Butter und weiße Schokolade? (Ich bin kein Fan von weißer Schokolade!)
    Auch der Geruch der Butter-Schokoladen-Mischung im Wasserbad war mir anfangs nicht so sympathisch.
    Nachdem das Gemisch jedoch abgekühlt war und schön cremig aufgeschlagen, konnte ich sogar das Ganze pur probieren und war sehr positiv überrascht: Ein angenehmer, nicht aufdringlicher oder schwerer Geschmack!
  6. Auch die Zubereitung der Füllung ist kein Hexenwerk und geht relativ schnell. Einzig die Wartezeit bis die Creme abgekühlt ist verlängert die Zubereitung.
  7. Für alle Ungeduldigen wie mich:
    Ich habe die Füllung (auch aus Zeitmangel) direkt für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler gestellt. So konnte ich noch am selben Abend genüßlich einen Whoopie genießen! :-)
  8. Alles in Allem eine nette Kleinigkeit zum Kaffee (vielleicht nicht der klassische Whoopie, da knusprig!)!!!
    Sehr schön vorzubereiten, wenn man weiß, dass am nächsten Tag Kaffeebesuch kommt.
  9. Speziell für unsere Teenies:
    Wenn eine Klausur ansteht und man viel lernen muss ist diese Nervennahrung perfekt: In einer Lernpause schnell gebacken, durch den Espresso im Gebäck bleibt man beim Lernen fit und wach und sie sind schön handlich zum knabbern. ;-)
Seid ihr jetzt gespannt welches Rezept ich aus der letzten Kategorie "Von Cakepops bis Cupcakes" für Euch ausgesucht habe?

Was meint Ihr? Sind es Cakepops oder Cupcakes???

LG Eure Sandra, die Tortenträumerin ♥

P.S.: Beim nächsten mal werde ich die Fragen zum "Best Blog Award" beantworten! ;-)

Kommentare:

  1. Die schauen eigentlich aber weich-fluffig und nicht knusprig aus auf Deinen Bildern! Schade, wenn sie nicht weich waren, wie sie sollten. Aber vielleicht einfach einen Tag stehen lassen, damit die Füllung die Whoopies weich macht? Keine Ahnung ob das hilft.

    Ich bin schon gespannt, was Du in der letzten Kategorie ausgesucht hast! :)

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  2. Danke liebe Anja,
    den Gedanken hatte ich auch. Aber ich hatte eher das Gefühl, dass sie von Tag zu Tag noch knuspriger wurden!

    LG Sandra

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  3. Die sehen wirklich super aus und ich kann sie quasi riechen und schmecken *lach*

    Dass sie eher knusprig wurden, finde ich schade, denn Whoopies schmecken (so wie sie sein sollten) echt klasse und mir fällt gerade auf, dass ich die schon ewig nicht mehr gemacht habe - was für 'ne Schande ;-)

    LG,
    Claudi

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  4. Antworten
    1. So, so... glaubst Du!?!
      Ich weiß schon wie Du da drauf kommst, aber ich verrate trotzdem nicht ob Du richtig liegst! :-P

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