Happy birthday with a Devil´s Cheesecake

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das ich auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt habe. Natürlich hab ich es schon öfters hier und da entdeckt. Aber ich muss gestehen dass ich es mir nie durchgelesen habe, da mir das Cover nicht gefällt.
Aber auf der Frankfurter Buchmesse war alles anders. Und da saß ich dann mit einem leckeren Cappuccino und diesem Buch und entdeckte darin sooooo viele tolle Kuchen, die ich gerne einmal nachbacken würde. Und deshalb gebe ich Euch hier einen kleinen Einblick:


Diese tollen Rezepte machen das etwas altbackene Cover doch mehr als wett! Und ich freue mich, dass ich diesem Buch doch noch eine Chance gegeben habe.

Hier noch ein paar Fakten zum Buch:


  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Naumann & Göbel; Auflage: 1., Auflage (16. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3625137690
  • ISBN-13: 978-3625137696
  • Größe und/oder Gewicht: 26,6 x 21,4 x 2 cm

  • Das Buch ist in folgende Themenbereiche aufgeteilt:
    1. Einleitung
    2. Köstliche Kuchenvielfalt
    3. Himmlisches Tortenglück
    4. Kleine Kuchen und Portionsgebäck
    5. Rezeptverzeichnis
    Ich bin vor allem von der vierten Rubrik begeistert. Denn in einem 2-Personen-Haushalt schafft man es doch meist kaum einen großen Kuchen aufzuessen.
    Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet. Und das mit einem sehr schönen großen Bild des Kuchens. Das macht Appetit!

    Was ich aus dem Buch nachbacke stand sehr schnell fest. Denn ich wollte schon immer einmal einen "Devils Cheesecake" backen. Ich hatte bisher nur nicht das richtige Rezept gefunden.
    Mr. T freute sich sehr, dass dieser Kuchen sein Geburtstagskuchen geben sollte. Denn für dieses doch relativ aufwendige Rezept, braucht man definitiv einen Anlass, oder was meint Ihr?

    Zuerst habe ich den Käsekuchen gebacken:
    Zutaten:
    775g Frischkäse
    300g Zucker
    3,5 EL Speisestärke
    Mark 1 Vanilleschote
    3 Eier
    185ml Sahne

    Zubereitung:
    Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
    Zunächst eine Springform von 26 cm Durchmesser mit Butter einfetten und außen rum vollständig mit Alufolie auskleiden. Jeweils die Hälfte des Frischkäses und des Zuckers mit der Speisestärke in einer großen Schüssel drei Minuten lang cremig rühren. Den restlichen Frischkäse, Zucker und Vanillemark zugeben. Jedes Ei einzeln einrühren und dann die Sahne
    Die Masse in die Springform füllen und in ein hohes Backblech stellen. In den Backofen schieben und dann aus dem Wasserkocher heißes Wasser ins Backblech füllen. 75 Minuten backen, auskühlen lassen und dann mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

    Der Schokoladenkuchen wird wie folgt  gemacht:
    Zutaten:
    400g weiche Butter
    240g Zucker
    1 Prise Salz
    6 Eier
    400g dunkle Schokolade
    250g Schmand
    250g Mehl
    2 TL Backpulver

    Zubereitung:
    Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Eier zugeben und drei Minuten cremig rühren. Die Schokolade mit dem Schmand in die Eiercreme rühren. Mehl und Backpulver sieben, mischen und unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser geben und ca. 1 Stunde bei 175 Grad Ober-/ Unterhitze backen. Evtl. mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

    Die Ganache aus dem Originalrezept war mir zu süß und fettig. Deshalb habe ich folgende Mischung gemacht:

    Zutaten:
    390 ml Sahne
    200g Schokolade "Herbe Sahne"
    2 Päckchen Sahnesteif

    Zubereitung:
    Die Sahne in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die in kleine Stücke gebrochene Schokolade in der Sahne auflösen. Einige Stunden abkühlen lassen. Zwischendrin immer wieder gut durchrühren.
    Dann mit dem Rührgerät mindestens 3 Minuten unter Zugabe des Sahnesteif aufschlagen.

    Das Zusammensetzen:
    Wenn der Schokoladenkuchen ausgekühlt ist, ihn einmal durchschneiden. Den unteren Schokoladenboden auf eine Tortenplatte setzen und mit etwas Ganache bestreichen. Dann den Käsekuchen auflegen. Auch diesen mit etwas Ganache bestreichen und dann den oberen Schokoladenboden auflegen. Den Kuchen mit der restlichen Ganache einstreichen und nach belieben dekorieren.

    So sah dann unser Devil´s Cheesecake aus: Happy birthday mein lieber Schatz auch nochmal an dieser Stelle! :-*

    Außerdem sage ich auch "Happy birthday" liebe Stephie von Meine Küchenschlacht.
    Die liebe Stephie feiert ihren ersten Bloggeburtstag. Dafür hat sie ein Blogevent ins Leben gerufen. Wir sollen etwas kochen, backen oder formen was wir wollen, es soll nur zu Stephie´s Blog passen.
    Ich bin dieses Jahr im Mai auf Stephie´s Blog aufmerksam geworden, als sie ihr Cheesecake Event gemacht hat. Es wurden allerlei Käsekuchen vorgestellt. Aber ich glaube kein Devil´s Cheesecake?!
    Deshalb denke ich passt mein Kuchen gut zu ihrem Blog und jetzigen Event.
    Ich wünsche Dir, liebe Stephie, weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Bloggen.

    LG Sandra, die Tortenträumerin

    P.S.: Ich danke herzlich dem Naumann & Göbel Verlag für die Bereitstellung des Buches.
    Die Rezension beinhaltet meine persönliche Meinung und ich habe sie freiwillig und unentgeltlich geschrieben.

    Eulenalarm 2! Eine Anleitung für Euch

    Meine Eulentorte (klick hier) ist total gut bei Euch angekommen. Sogar Torten dekorieren hat sie mit einem wahnsinnigen Erfolg auf ihrer Facebook Seite geteilt.
    Jede Menge Anfragen kamen  bei mir an, wie ich die Eulen gemacht habe. Deshalb habe ich mich hingesetzt und euch eine Bilderanleitung geschrieben.
    Die Eulen habe ich nach meinem großen Vorbild von Sugar High Inc. gemacht. Sie macht echt ganz tolle Sachen und ich kann mich daran gar nicht satt sehen!

     
    Nicht wundern, dass ich zwei verschiedene Eulen auf den Bildern habe. Wegen Trocknungszeit hatte ich schon eine Eule vorbereitet.

    1. Fondant und Farben
    Meist benutze ich die Hausmarke von Tolle Torten oder den Massa Ticino Tropic. Zum Einfärben benutze ich die Farben von Wilton, Sugarflair oder Americolor.
    Ich wollte schöne Pastellfarben für die Eulen haben. Deshalb habe ich die dunklen Farben, wie z.B. das Purple vom Tolle Torten Fondant, mit so viel weißem Fondant gemischt, bis ein schönes, helles Lila rauskam.

    2. Körper der Eulen
    Je nachdem wie groß die Eule werden soll, nehmt ihr euch eine bestimmte Menge Fondant. Ich hatte ca. 80g genommen. Wer größere Eulen haben möchte, nimmt einfach mehr Fondant.


    Befeuchtet Eure Handy etwas mit Palmin soft und rollt den Fondant zu einer Kugel zwischen euren Händen. So lange, bis keine Einkerbungen mehr zu sehen sind und die Kugel völlig glatt ist. Nun formt ihr die Kugel zu einem Kegel.
    Dann die Öhrchen herausarbeiten. Und zum Schluss den Körper nochmals nachformen.

    3. Das Eulengesicht
    Ihr benötigt:
    Eine winzige Menge hellorangenen oder hautfarbenen Fondant und 4g Fondant einer Farbe eurer Wahl für die Augen.

    Im Eulenkörper mit dem Balltool zwei Vertiefungen einarbeiten und darauf die plattgedrückten Kugeln befestigten. Den Fondant für die Augen halbieren und jeweils zu einer Kugel formen. Dann platt drücken. Wenn der Fondant noch feucht genug ist, werden die Augen von alleine halten, ansonsten mit Zuckerkleber (1/2 TL CMC mit 100ml abgekochtem Wasser vermischt und abgekühlt) ankleben.
    Den orangenen/ hautfarbenen Fondant zu einem Dreieck formen, indem ihr die Kugel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und sie oben mit dem linken Zeigefinger platt drückt.

    4. Füßchen und Flügel
    Für die Füßchen benötigt ihr eine weitere, winzige Menge orangenen/ hautfarbenen Fondant. Daraus formt ihr zwei relativ gleich große, ovale Füßchen, die ihr direkt am Eulenkörper befestigt. Ich habe sie, nachdem ich sie am Eulenkörper befestigt habe, mit dem Messer zweimal eingeritzt, so dass drei Zehen angedeutet werden.


    Die Flügel werden mit einer weiteren Farbe Fondant eurer Wahl modelliert. Ich habe ca. 3g genommen und halbiert. Dann relativ gleich groß oval geformt und mit dem Finger platt gedrückt. Mit dem Messer habe ich Federn eingeritzt und sie links und rechts am Körper mit Zuckerkleber befestigt.

    Nun muss die Eule mindestens einen Tag oder länger trocknen! Das ist wichtig, denn ihr wollt sie ja nicht nochmal verformen wenn ihr sie anmalt, oder?

    5. Bekleidung
    Um die Augen zu malen, habe ich einen Stift mit Lebensmittelfarbe. Den bekommt ihr in allen gut sortierten Tortendekorationsshops. Oder ihr kauft Euch an Ostern einfach ein paar Lebensmittelstifte, mit denen man Eier bemalen kann. ;-)
    Wenn der Fondant gut durchgetrocknet ist, kann man drauf wunderbar damit malen. Wenn er noch feucht ist, sollte man noch ein wenig warten, denn dann schmiert der Stift und man ritzt mehr in den Fondant als dass man malt.


    Für die weißen Tupfen habe ich weiße Lebensmittelfarbe von Squires Kitchen benutzt und mit dem Pinsel und einer ruhigen Hand die Tupfen aufgemalt.

    Nun seid ihr fertig und hoffentlich gefällt euch eure kleine Eule?!



    Ich würde mich freuen, wenn ich Bilder Eurer Eulen erhalte, für die ich in Facebook ein extra Album anlege. Ich werdet dann natürlich auch verlinkt.

    Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit per Kommentar hier oder auf meiner Facebook Seite melden.

    LG Sandra, die Tortenträumerin ♥

    Einmal zum Dortmunder Kiez und zurück

    Heute möchte ich Euch von einem sehr tollen Tag berichten. Dem Tag, als ich mich mit Froilein Pink von Zauberhaftes Küchenvergnügen im Kieztörtchen in Dortmund getroffen habe. Ich war ganz schön aufgeregt, als ich mich morgens in den Zug setzte und losfuhr. Aber das legte sich schnell wieder, als wir uns gegenüberstanden und in Dortmund loszogen.

    Wir haben uns einen richtig tollen Mädelstag gemacht. Froilein Pink hat uns das Kieztörtchen ausgesucht, ein wunderbares Café Dortmunds.
    Dort haben wir es uns mit einem Kaffee und wirklich leckeren Kuchenstücken, natürlich von den Inhabern René und Violetta selbst gebacken (!), gemütlich gemacht.
    Mein Zimt-Macciato war einfach göttlich. Und was ich wirklich toll finde, es gibt ihn auch laktosefrei! ;-)


    Hier könnt ihr unsere kleine Kuchenauswahl sehen, durch die wir uns durchprobiert haben. Es ist wirklich von allem etwas dabei, von Zitronenkuchen über Käsekuchen mit Schokoguß und Schoko-Johannisbeer-Cheesecake. Lecker!

    Natürlich hätten wir noch viel mehr probieren können, wie diese leckeren Espresso-Brownies, die der Inhaber René gerade frisch gebacken hatte.


    Violetta und René bieten ihren Gästen auch Kuchen, ganz ohne Mehl gebacken an, wie z.B. dieser Haßelnussgugl.


    Diese Zimtschnecken hatten es mir ganz besonders angetan. Schaun sie nicht einfach lecker aus?

    Ich finde das Kieztörtchen liegt mit seiner Aufmachung, dem Angebot - vor allem auch für Allergiker - und seinem freundlichen, lockeren Service voll im Trend.

    Wenn ihr mehr vom Kieztörtchen haben wollt, dann findet ihr es in Facebook oder Dienstags bis Freitags von 09 - 19 Uhr und Samstags bis Sonntags von 10 - 18 Uhr in der Essenerstr. 12 in 44139 Dortmund.

    Ich sage Dir, liebe Froilein Pink, herzlichen Dank für diesen wunderschönen, perfekten Tag! Es ist schön jemanden mit so vielen gleichen Interessen und derselben Wellenlänge gefunden zu haben. :-*

    Den Bericht habe ich freiwillig geschrieben und stellt meine persönliche Meinung dar.

    LG Sandra, die Tortenträumerin

    Schoko-Minze-Cookies

    Vor einer Woche hatte ich Besuch von Anja. Und da sie Minze liebt, hatte ich für ihren Besuch "Schoko-Minze-Cookies" kreiert.

    Die gehen ganz schnell und Ihr müsst dafür Folgendes im Haus haben:

    125g weiche Butter
    175g Zucker
    1 Prise Salz
    1 Pkg. Vanillezucker
    1 Ei
    200g Mehl
    1 TL Backpulver
    1 EL Backkakao
    1 EL Minze Sirup, z.B. von Monin
    75g kleingehackte Schoko-Minze-Blättchen
    1 Zahnstocherkleks voll grüne Pastenfarbe, z.B. von Wilton

    Zubereitung:
    Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheitzen.

    Die Butter, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig rühren.

    Währenddessen die Schoko-Minze-Blättchen klein hacken.

    Nun das Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben. Den Sirup unterrühren.
    Mehl, Backpulver und Salz vermischen und auch zu der Masse geben.

    Dann den Teig halbieren und eine Hälfte des Teiges in einer gesonderten Schüssel mit dem Kakaopulver vermischen.
    Den hellen Teig mit der grünen Pastenfarbe einfärben. Nun mit dem dunklen Teig marmorieren.
     
    Mit dem Teelöffel höchstens neun Häufchen Teig auf ein Backblech setzen, da sie beim Backen sehr auseinander laufen.
    In die Häufchen ein paar Spliter der Schoko-Minze-Blättchen drücken.

    Im vorgeheitzten Backofen ca. 10-12 Minuten backen.

    Das Backblech aus dem Ofen holen und die Kekse mindestens 10 Minunten auskühlen lassen, bevor ihr sie auf einem Kuchengitter völlig abkühlen lässt.

    LG Sandra, die Tortenträumerin

    Zimt-Apfel-Tarte mit Vanille

    
    Heute möchte ich Euch eine Tarte vorstellen, auf die ich bei diesem Herbstwetter toootal Lust hatte.
     
    Schon als ich ein kleines Kind war, gab es bei uns zu Hause nach der Herbsternte viel mit Äpfeln. Das lag daran, dass mein Opa eine Wiese hatte auf der einige Apfelbäume standen.
    Klar dass meine Oma damit viel gemacht hat... Apfelpfannkuchen, Apfelkuchen und sogar getrocknete Apfelringe.  
     
    Wenn es nun heute herbstelt und es die erste Apfelernte gibt, verspüre ich die Lust, wie meine Oma früher, was "apfeliges" zu zaubern. Und dieses Jahr habe ich mit dieser "Apfel-Zimt-Tarte mit Vanille" die Apfelsaison eingeläutet.
    
    Teig:
    250g Weizenmehl
    2 TL Zimt
    Mark einer halben Vanilleschote
    25g Puderzucker
    150g Butter
    1 Ei

    Eine Tarteform mit Butter einfetten.
    Mehl, Puderzucker, Zimt und das Mark einer Vanilleschote mischen und die Butter mit den Fingern unterreiben. Das Ei hinzufügen und alles zu einem Teig verarbeiten. Den Teig in einer Frischhaltefolie mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

    In der Zwischenzeit den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Füllung und die Streusel wie folgt vorbereiten:

    Füllung
    :
    1 Pkg. Backfeste Puddingcreme von Dr. Oetker
    200 ml Milch
    250g Quark 20%
    1 Pkg. Vanillezucker
    1 Ei
    4 kleine Äpfel
    etwas Zitronensaft

    Die Äpfel schälen, entkernen und in Schnitze schneiden. Dann direkt mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen. Die backfeste Puddingcreme in 200ml Milch mit dem Schneebesen einrühren und ca. 1 Minute rühren. Dann mit dem Quark, dem Vanillezucker und dem Ei vermengen.

    Streusel:
    50g Zucker
    80g Weizenmehl
    3 TL Zimt
    90g Butter

    Zucker, Mehl und Zimt vermischen. Dann mit dem Knethaken des Rührgeräts vorsichtig die Butter unterkneten, so dass Krümel entstehen.

    Den  Teig mit dem Nudelholz ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Die Füllung auf den Teig geben und darauf die Apfelschnitze legen. Dabei von außen nach innen vorgehen. Ganz obenauf die Krümel verteilen. Nun im Backofen ca. 35-40 Minuten backen.


    Mit diesem Beitrag möchte ich beim Rezeptwettbewerb von Cakes, Cookies and more "Aus Großmutters Küche" teilnehmen.

    LG Sandra, die Tortenträumerin

    Mops gefällig?

    Gestern hatte ich Besuch von Anja von Meine Torteria bekommen.

    Anja kenne ich ganz gut und ich kann Euch verraten, dass sie gerne einen Mops als Haustier hätte. Und da kam mir die Idee ihr Möpse zu backen!


    Das Rezept für meinen Ausstecher-Teig habe ich Euch hier schon einmal verraten. Aber ich wiederhole es gerne noch einmal. Es ist wirklich sehr individuell. Man kann es nach belieben verfeinern. Entweder mit dem Mark einer Vanilleschote, dem Abrieb einer Zitrone oder Orange, Lebkuchengewürz oder Zimt oder, oder, oder.... je nachdem auf was ihr gerade Lust habt.

    Zutaten für ca. 50 Ausstecher:
    300g Mehl
    1/2 Pkg. Backpulver
    1 Ei
    1 Prise Salz
    Mark einer 1/2 Vanilleschote
    160g Butter
    125g Zucker
    Zubereitung:
    Die weiche Butter mit dem Ei, dem Mark der Vanilleschote, dem Zucker und dem Salz mit einem Knethaken verrühren. Das Mehl und Backpulver darüber sieben. Kurz mit dem Knethaken weiterrühren und dann mit den Händen gut verkjneten.

    In Frischhaltefolie mindestens 30 Minuten kühl ruhen lassen (das geht aber auch gut ein Tag, wenn man den Teig vorbereiten will).

    Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und in einer beliebigen Form ausstechen.
    Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 10 Minuten backen.

    Nach belieben verzieren - oder pur genießen.
    Der Mops - Ausstecher hat mir die Firma Birkmann zur Verfügung gestellt. Lieben Dank dafür.

    LG Sandra, die Tortenträumerin

    Blumige Schokoladentarte

    Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das leider schon etwas länger hier bei mir liegt. Es ist vom Dr. Oetker Verlag, dem ich hiermit für die Bereitstellung des Buches danken möchte.

    Das Buch "Kuchen dekorieren" beinhaltet nicht nur ein Buch mit Rezepten, sondern auch fünf schöne Schablonen mit denen man den fertig gebackenen Kuchen dekorieren kann.

    Natürlich hat es seinen Grund, wieso dieses Buch bisher etwas länger hier liegt.
    Ich als alte Motivtortentante, wollte mit den Schablonen etwas Außergewöhnliches machen.
    Bei zwei verschiedenen Torten schon hatte ich Lebensmittelfarbe verdünnt um z.B. die schöne Blumenranken auf die Motivtorte zu projezieren. Leider habe ich mich immer relativ ungeschickt damit angestellt oder die Schablonen sind einfach nicht dafür gemacht. Der Dr. Oetker Verlag schreibt hier ja auch nichts von Motivtortenverzierung.
    Das Motiv wurde immer sehr unsauber und einfach nicht schön um es zu zeigen oder zu verschenken. Deshalb musste ich  mir immer eine andere Lösung für die Torten einfallen lassen.... Aber jetzt blende ich die Motivtortentante aus und zeige Euch dieses Buch:

    Was schreibt der Dr. Oetker Verlag zu diesem Buch:
    Ein selbst gebackener Kuchen ist immer ein tolles Geschenk! Und wenn er auch noch passend dekoriert ist, wird er zum ganz besonderen Hingucker. Dr.Oetker zeigt, wie man ohne viel Aufwand zum talentierten Hobby-Konditor wird, denn mit den 5 Dekoschablonen verzieren Sie Torten, Kleingebäck, Kuchen aus der Form oder sogar vom Blech schnell und einfach. So wird aus einer köstlichen Torte ein kleines Meisterwerk, bei dem Verwandte oder Freunde schon vor dem ersten Bissen ins Schwärmen geraten.

    Fakten:
    Set aus 48 seitigem Backbbuch und fünf Dekoschablonen
    Maße: 24x24 cm
    ISBN 978-3-7670-0926-4
    Preis: 9,99 Euro

    Was sage ich zu diesem Buch?
    • Das Buch ist schön handlich und mit Flexcover. Das mag ich wirklich gerne.
    • Zu jedem Rezept gibt es das passende Bild. Für mich immer ein absolutes Muss!
    • Es gibt viele verschiedene Arten von Rezepten im Buch. Von Blechkuchen über Muffins zu Marzipantorten, Käsekuchen, Tarte, Wähe und Torten. Alles ist vertreten. Diese Vielseitigkeit finde ich gut!
    • Natürlich habe ich auch die Rezepttauglichkeit für Euch getestet und diese Schokoladentarte nachgebacken: 

    Zutaten
    Für den Knetteig:
    (Ich habe ihn auf einen Schokoteig abgewandelt, da ich eine reine Schokotarte haben wollte. Wer das nicht möchte, nimmt das Originalrezept von Dr. Oetker und lässt den Kakao weg und ersetzt ihn durch Mehl.):
    170g  Weizenmehl
    30g Kakao
    80g Zucker
    1  Prise Salz
    1 Eigelb
    150g Butter (zimmerwarm)

    Für den Belag:
    400g Schlagsahne
    300g Zartbitter Kuvertüre
    1 Prise gemahlener Zimt
    1 Pkg. Dr. Oetker Bourbon Vanille Zucker
    50g Zucker
    50g Butter
    1 Ei
    1 Eiweiß

    Zum Dekorieren:
    Puderzucker  und rosa Perlchen

    Zubereitung:
    Mehl in eine Schüssel geben und Zucker, Salz, Eigelb und Butter zufügen. Die Zutaten mit dem Knethaken des Rührgeräts erst auf niedrigster und dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten. Anschließend auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

    Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Tarteform (28 cm Durchmesser) mit Butter gut einfetten.
    Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen 10 Minuten vorbacken. Dann die Form auf einen Kuchenrost stellen und auskühlen lassen.

    Die Sahne in einem Topf erhitzen. Die Kuvertüre kleingehackt reingeben, mit einem Schneebesen unterrühren und unter Rühren schmelzen. Den Topf von der Kochstelle nehmen und Zimt, Vanillezucker, Zucker und Butter und die Schokoladencreme rühren.

    Ei und Eiweiß hinzugeben und ebensfalls mit dem Schneebesen unterrühren. Die Schokoladencreme auf den vorgebackenen Boden geben und die Form in den heißen Backofen schieben. Bei gleicher Temperatur etwas 40 Minuten backen.

    Die Form aus dem Backofen holen und auf einen Kuchenrost stellen. Die Schokoladentarte 30-45 Minuten abkühlen lassen. Dann auf einen Kuchenretter stürzen und sofort wieder auf eine Tortenplatte stürzen.

    Dort könnt ihr dann die Schablone auflegen und die Tarte verzieren. So sah das bei mir aus:


    Das funktioniert auch wirklich sehr gut. Die Schablone ist nicht verrutscht und die Ergebnisse wurden sehr sauber. Hier seht ihr die fertige Deko von Nahem:

    Das Rezept hat wirklich sehr gut geklappt. Es war kein Problem die Tarte herzustellen. Geschmacklich war sie mir persönlich einfach zu mächtig. Alle Anderen waren jedoch vom Geschmack begeistert. Sie fanden die Tarte sehr saftig und schokoladig.

    Die anderen Schablonen finde ich auch sehr entzückend. Beim nächsten Geburtstag kommt bestimmt die Happy Birthday Schablone in Einsatz und die Renntiere irgendwann in der Weihnachtszeit.

    Alles in allem finde ich das Buch nett aufgemacht und mit den Dekorationsmöglichkeiten der Schablonen fällt man überall auf, wenn man einen Kuchen mitbringen soll / darf.

    LG Sandra, die Tortenträumerin