{Rezension} Streuselkuchen nach Oma´s Art

Sonntag, 5. Januar 2014

Meine eigene Oma konnte mir nicht viele Backrezepte hinterlassen. Sie selbst hatte kein Buch o.ä. in dem sie sich die Rezepte notierte oder aus dem sie backte. Deshalb freute ich mich sehr, als mir der Naumann & Göbel Verlag das Buch "Omas schönste Backrezepte" kostenlos zu einer Buchrezension zur Verfügung stellte.
Vielen Dank!


gebunden, mit zahlreichen farbigen Abbildungen
160 Seiten, Format 21 x 26 cm
ISBN 978-3-625-13159-5
7,99 Euro

Ich war zunächst sehr unschlüssig was ich daraus backen sollte. Im Buch enthalten sind nämlich

  • Herrliche Kuchen aus Rührteig (z.B. Kirschenplotzer, Zitronen-Mohn-Kuchen, schwarze Herrentorte...uvm.)
  • Unkomplizierte Rezepte mit Mürbeteig (z.B. Heidelbeerkuchen, Russischer Zupfkuchen... uvm.)
  • Luftiges aus Hefeteig (z.B. Bienenstich, Rosenkuchen, Butterkuchen...uvm.)
  • Festliche Torten mit Biskuitteig (z.B. Mohn-Biskuitrolle, Buttercremetorte...uvm.)
  • Zarte Versuchungen aus Strudel- und Blätterteig (z.B. Rahmstrudel, Windmühlenrädchen...uvm.)
  • Köstliche Kuchen mit Brandteig und Quark-Öl-Teig (z.B. Brandteigtorte, Nusszopf...uvm.)

Nachdem ich jedoch noch einige Würfel Hefe zu Hause hatte (wer weiß was mich da beim Einkauf geritten hatte), entschied ich mich dazu meinem allerersten reinen Streuselkuchen zu backen.
Mit Hefeteig habe ich nicht allzu viel Erfahrung. Trotzdem hat alles wunderbar anhand des Rezeptes geklappt:

Zutaten:
Für den Teig:
250ml Milch
500g Mehl
20g Hefe
75g Zucker
50g Butter
1 Prise Salz
Butter zum einfetten des Bleches

Für die Streusel:
300g Mehl
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
150g Butter (zimmerwarm)

Zubereitung:
Milch erwärmen und das Mehl in eine große Schüssel sieben. In der Mitte des Mehls eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln und mit 1 TL Zucker bestreuen. Hefe mit einigen Tropfen Milch zu eine dicken Brei verrühren. Etwas Mehl darüber stäuben und zugedeckt ca. 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Butter zerlassen und in die Milch rühren. Die Flüssigkeit lauwarm abkühlen lassen, dann mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz zu dem Teig geben und mit dem Knethaken des Rührgerätes unterrühren. Teig mit den Händen weiterkneten bis er nicht mehr klebt. In der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten - oder mehr - gehen lassen.
Dann nochmals gut mit den Händen durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.
Auf das gefettete Backblech geben.
Backofen auf 200-220 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nun für die Streusel das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Vanillezucker und Zimt daruntermischen. Zimmerwarme Butter in Flöckchen dazugeben un d alles mit den Händen zu Streuseln vermengen. Die Streusel auf dem Teig verteilen und den Kuchen abgedeckt nochmals 15 Minuten gehen lassen. Dann ca. 15-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Bei mir waren es volle 25 Minuten. Hier kommt es immer individuell auf den Backofen drauf an.

Ich hatte noch zwei kleine Abwandlungen vorgenommen:
  1. Ich habe auf meinen Teig noch 1 gerieben Apfel verteilt bevor die Streusel draufkamen. Dadurch wird der Kuchen saftiger.
  2. Auch kurz vor Ende der Backzeit habe ich noch ein paar Butterflöckchen auf den Streuseln verteilt und die restlichen 3-5 Minuten mitbacken lassen.
Und so sah mein Kuchen dann aus:


Direkt aus dem Ofen schmeckte er so gut, dass ich kaum aufhören konnte zu naschen und durch den Apfel blieb er auch noch 2-3 Tage frisch. Aber nun zurück zum Buch, denn darüber möchte ich euch noch ein klein wenig erzählen.

Am Anfang des Buches gibt es eine vier seitige Einleitung mit Backtipps und -tricks, sowie Arbeitstechniken. Ich finde es immer sehr schön, denn oft gibt es hier zumindest ein paar neue Dinge, die man hinzu lernen kann.
Hinten im Buch ist nochmal aufgeführt was mit welcher Abkürzung gemeint ist und wie die Backofentemperaturen auf Gasherde übertragen werden können.
Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet. Das Buch ist wirklich in einem schönen Stil, fast schon Vintage gehalten. Sehr passend zum Buchtitel.

Ich persönlich finde, dass auch hier wieder der Naumann & Göbel Verlag ein schönes Buch zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gelungen ist.

LG Sandra, die Tortenträumerin

P.S.: Auch wenn ich dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte dies keinen Einfluss auf diesen Blogpost. Ich habe meine ehrliche Meinung niedergeschrieben.
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1 Kommentar:

  1. Mhhh, davon hätte ich nun gerne ein Stück! Die Oma-Rezepte sind meistens die besten Rezepte. Habe mir letzte Woche ein ähnliches Backbuch (Die Schätze aus Omas Backstube) gekauft, das ist auch total super.

    LG, Ni von JuNi

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