Der Frühling wird mit Zitronenkuchen eingeleitet

Manchmal braucht es nicht viel oder kompliziertes um glücklich zu sein. So auch dieser Zitronenkuchen. Er ist die perfekte Verbindung zwischen süß und ein klitzekleines bißchen sauer. Genau richtig um in Frühjahrstimmung zu kommen. Denn was gibt es Schöneres als mit so einem Stückchen Kuchen und einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee, eingewickelt in eine Decke, auf der Terrasse die ersten Sonnenstrahlen zu genießen?!



Zutaten:
350 ml Rapsöl
4 Eier
1 Pkg. Dr. Oetker Finesse Geriebene Zitronenschale + 2 EL
280g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
300g Magerquark
350g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
50 ml Limoncello
35 ml Zitronensaft (z.B. von Hitchcook)
200g Puderzucker
Butter zum einfetten des Backblechs

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.
Das Öl mit den Eiern, der Packung Zitronenabrieb, dem Quark und dem Zucker kurz cremig rühren. Dann das mit dem Backpulver gesiebte Mehl schnell drunter mischen und direkt in das gefettete Backblech geben.
Ca. 30 Minuten backen, aber die Stäbchenprobe nicht vergessen und nur wenn kein Teig am Stäbchen hängen bleibt aus dem Ofen holen.
Direkt mit dem Limoncello tränken. Aus dem Puderzucker mit dem Zitronensaft einen Guss anrühren und mit dem Backpinsel auf dem Kuchen gleichmäßig verteilen. Mit ca. 2 EL Zitronenabrieb dekorieren.
Auskühlen lassen und genießen!







Dadurch, dass der Kuchen getränkt wurde, ist er richtig schön saftig. Damit er das behält, empfehle ich ihn in einer luftdichten Box aufzubewahren. Dafür kann er ruhig in Stücke geschnitten werden.

LG Sandra, die Tortenträumerin

Pull-apart-Cake - Banana Peanut -

Der Hefeteig...... für mich persönlich bisher immer das mysteriöse Wesen! Dabei mag ich Kuchen aus Hefeteig so gerne! Aber ich habe immer damit zu kämpfen. Einmal geht er nicht richtig auf.... das andere mal ist er nicht locker genug... ach, irgendwas war bisher immer. Aber heute habe ich das für mich ultimative Hefeteigrezept mitgebracht, dabei wird es mit Trockenhefe gemacht! Ich war erstaunt was für ein lockerer, fluffiger Teig damit entstehen kann. 

Gebacken habe ich ein Pull-apart-Cake mit einer Bananen-Erdbnussbutter-Füllung. Es schmeckt göttlich!!! Ich kann dazu nur sagen: Nackbacken, nachbacken, nachbacken! 
Es ist zwar natürlich überhaupt nicht figurfreundlich, aber welcher Kuchen ist das schon? ;-)


Für den tollen Hefeteig benötigt ihr:
1 Pkg. Trockenhefe
500g Weizenmehl
50g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 TL Salz
50g Butter + 1 EL Butter + etwas zum Einfetten der Form
2 Eier
150ml Milch

Die Füllung besteht aus:
250g Erdnussbutter (ich hatte crunchy, wovon man nach dem Backen nichts mehr merkte)
3 überreife Bananen in kleine Würfel geschnitten, mit 1 EL Zitronensaft beträufelt und 1 Pkg. Vanillezucker gemischt

On the top: 1 handvoll gehackte Erdnüsse (geröstet und gesalzen)

Gesiebtes Mehl mit der Hefe, dem Zucker und dem Salz mischen. 50g Butter schmelzen, Milch hinzugießen und erwärmen. Mit den Eiern zur Mehlmischung geben. Alles mit dem Knethaken des Rührgerätes bzw. der Küchenmaschine zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.

Eine Kastenform (30 cm lang) einfetten. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben und darauf den Teig kurz durchkneten. Zu einem Quadrat von ca. 50 x 50 cm Größe ausrollen. Die Erdnussbutter etwas erwärmen, damit sie streichfähiger wird und nun den ausgerollten Hefeteig damit bestreichen. Die Bananen drauf verteilen. Nun in kleine Quadrate in der Größe von ca. 8 x 8 cm schneiden. Ein paar Quadrate übereinander stapeln und dann senkrecht in die Form setzen. So oft wiederholen bis der Teig leer ist. In  der Form zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. 1 EL Butter in Flöckchen auf dem Teig, sowie die gehackten Erdnüsse, verteilen. Auf ein mit Backpapier abgedecktes Backblech stellen und ca. 20 Minuten backen. Dann mit Alufolie abdecken und weitere 15 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann stürzen und entweder lauwarm (!!!) oder ausgekühlt genießen!


Das Rezept des Hefeteiges habe ich aus der Lecker Bakery N° 3 aus dem Jahr 2013 übernommen. Es wurde jedoch geschmacklich ein komplett anderer Pull-apart-Cake gemacht. Dort ging es mit Johannisbeeren sehr fruchtig zu. Natürlich kann man alle möglichen Füllungen in diesen Pull-apart-Cake einbauen, deshalb ist er wirklich sehr flexibel und immer wieder etwas Neues.

LG Sandra, die Tortenträumerin

Heidelbeer Käsekuchen

Ich hatte unheimliche Lust auf einen Käsekuchen. So richtigen Hyper. Und da habe ich es mir mit meinem Käsekuchenbuch vom NGV, das ich euch hier - Klick - schon vorgestellt hatte, auf der Couch gemütlich gemacht. Mal sehen welchen Kuchen ich mit den noch im Kühlschrank liegenden Zutaten backen kann.
Und da fand ich dieses Rezept, das wie die Faust aufs Auge zu mir passt.


Denn die Heidelbeere ist eine Lieblingsfrucht von mir. Also habe ich direkt losgelegt. Zugegeben ich hatte nicht alle Zutaten da, deshalb beschreibe ich euch im Rezept auf was ich Alternativ genommen habe, indem ich es in Kursiv daneben schreiben. Denn meine Abwandlung konnte sich geschmacklich sehen lassen. ;-)


Zutaten für eine Springform mit 18 cm Durchmesser:
Für den Teig:
100g Butter + etwas Butter zum einfetten der Form
1 Eigelb
150g Mehl + etwas Mehl für die Arbeitsfläche
60g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
125 Heidelbeeren (gewaschen und trockengetupft)
1 Pkg Vanillezucker / 2 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
50g Zucker
125g Mascarpone / 150g Frischkäse
125g Magerquark / 100g Magerquark
1 TL Zitronensaft
1/2 EL Speisestärke / 1,5 EL Speisestärke

Zubereitung:
Für den Teig die Butter in Flöckchen mit den anderen Teigzutaten mit der Hand zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter einfetten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Springform damit auskleiden. Mit der Gabel den Teig mehrmals einstechen  und ca. 8 Minuten vorbacken. Aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen.
Für den Belag die Heidelbeeren mit 1 Pkg. Vanillezucker pürieren. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Mascarpone / Frischkäse mit dem Quark, Zitronensaft und der Speisestärke glatt rühren. Unter die Eigelbmasse rühren und den Eischnee unterheben.

Die Masse auf den Teigboden streichen und das Heidelbeerpüree spiralförmig draufgeben und mit einem Holzstäbchen in die Quarkcreme rühren. Die Springform auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen und ca. 40-50 Minuten backen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird einfach mit Alufolie abdecken.

Den Backofen ausschalten und den Kuchen über Nacht, vorausgesetzt der Kuchen wurde abends gebacken, im Backofen auskühlen lassen. Dann noch mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Denn gut durchgekühlt schmeckt der Kuchen am Besten!

LG Sandra, die Tortenträumerin

Möchtest Du diese (Zucker)Rose haben?


Zuckerblumen sind nicht ganz mein Ding. Da ich jedoch edle Motivtorten sehr mag und eine Zuckerrose jede Motivtorte ganz schön edel erscheinen lässt, habe ich mich wieder einmal an eine gewagt. Als ich fertig war, war ich erstmal nicht so überzeugt von dem Ergebnis. Aber am nächsten Tag fand ich sie einer Motivtorte würdig.


Deshalb habe ich einen Schokokuchen mit dieser Erdbeer/(Himbeer)-Mascarpone-Füllung - Klick - gebacken.
Das Rezept der Füllung habe ich ein klein wenig abgewandelt und dadurch vereinfacht:




Zutaten:
400g Erdbeeren (alternativ Tiefkühlware)
250g Mascarpone
200g Sahne
2 Pkg. Sahnesteif
2 Pkg. Vanillezucker
25g Zucker
4 Blatt Gelatine

Zubereitung:
Zuerst die Gelatine in Wasser einweichen. Nun die aufgetauten Erdbeeren mit dem Stabmixer pürieren. Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Die Mascarpone in einer großen Schüssel mit dem Zucker cremig rühren. Alle Zutaten, bis auf die Gelatine, zu der Mascarpone in die Schüssel geben und gut verrühren. Die Gelatine gut ausdrücken und in einem Topf auf dem Herd bei geringer Wärmezufuhr flüssig werden lassen. Dann ein Esslöffel der Erdbeer-Mascarpone-Sahne-Masse zu der Gelatine geben und so angleichen. Dieses Gemisch zur Erdbeer-Mascarpone-Sahne-Masse geben und nochmals sehr gut durchrühren.
Die Füllung reicht für einen Kuchen von ca. 24 cm Durchmesser.

Nun wollt ihr bestimmt wissen wie das Endergebnis ausgesehen hat, d.h. der mit der Rose dekorierte Kuchen? Hier das Ergebnis:


Ist das nun edel oder nicht? Wie gefällt euch die Torte?

LG Sandra, die Tortenträumerin

Ein Herz aus Stracciatella - Eis

Auch bei mir läuft nicht immer alles glatt. Das Eis, das ich euch heute zeige, ist ein Beispiel dafür. Aber auch sowas sollte man meiner Meinung nach einmal zeigen. Das Eis habe ich mit dem Diamant Eiszauber für Joghurt gemacht. Es hat mir einfach zu künstlich geschmeckt und war überhaupt nicht vergleichbar mit den bisherigen Eissorten die ich mit dem Diamant Eiszauber gemacht hatte. Die schmeckten nämlich wirklich wie ein cremiges Eis aus der Eismaschine und waren überhaupt nicht künstlich.

Welche Eissorten das waren? Ich habe sie euch zur Erinnerung nochmals verlinkt:


Das Stracciatella Eis hatte ich in eine Silikon-Herzform gefüllt, passend zum Valentinstag. Das kann man natürlich mit jeder anderen Eissorte auch machen und somit seinen Schatz zum Abschluss eines Valentinstagmenüs nochmals herzig überraschen. 

Die Wimpelkette fand ich sehr passend zu Valentinstag. Ich habe sie ganz einfach aus zwei Holzspießen, Garn und Masking Tape gebastelt. Innerhalb von ein paar Minuten habt ihr eine süße Deko die euer Gebäck bzw. in diesem Falle Eis optisch aufwertet.



Und so hatte ich das Stracciatella Eis gemacht:

Zutaten:
1 Pkg. Diamant Eiszauber für Joghurt
400g Almighurt Stracciatella
1 TL Vanilleessenz
100g gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Das Pulver, die Vanilleessenz und das Joghurt in ein hohes Rührgefäß geben und 1 Minute auf niedrigster Stufe, dann 2 Minuten auf höchster Stufe des Handrührgeräts verrühren.
Die Masse in eine Form nach Wahl füllen und über Nacht in die Tiefkühltruhe stellen. Am nächsten Tag ist das Eis verzehrfertig.

Vielleicht habt ihr auch Erfahrungen mit dem Diamant Eiszauber für Joghurt gesammelt? Dann erzählt doch mal wie es euch ergangen ist und wie euch das Eis geschmeckt hat?

LG Sandra

Ein Tutorial für eine Valentinstagsüberraschung

Als diese Woche das Buch "300 Gramm Glück" von Renate Gruber in meinem Briefkasten lag, hatte ich mich direkt in das Törtchen vom Cover verliebt. Und da dieses Törtchen so gut zu Valentinstag passt, dachte ich mir, dass es vielleicht schön für Euch wäre, darüber eine kleine Anleitung zu schreiben. Für alle die ihrem Schatz an Valentinstag mit einem selbstgemachtem, herzigen Törtchen überraschen wollen!

Damit ihr auch seht, wie das Ganze zum Schluss aussieht, hier schon einmal vorab ein Bild:


Und hier die einzelnen Schritte, wie ihr zu diesem wunderbaren Törtchen gelangt.

Schritt 1:
Zuerst einmal solltet ihr euch klar werden, ob ihr eurem Schatz ein Törtchen zum Vernaschen oder einen Dummie eindecken wollt. Ich habe einen Dummie genommen, damit mein Valentin auch etwas länger von dem Ganzen hat. Wenn ihr ein Törtchen als Untergrund nehmen möchtet, backt euch eins eurer Wahl und vergesst nicht, es mit Ganache oder Buttercreme zu umhüllen, damit der Fondant hält. Dann wird es mit Fondant in der Farbe eurer Wahl eingedeckt (ich habe rot genommen, das passt so schön zu Valentinstag) und sollte so aussehen. Außerdem benötigt ihr weiteren Fondant (ca. eine Handvoll) in einer anderen Farbe, einen Clay Extruder, Herzchenausstecher in zwei Größen und Blümchenausstecher in zwei Größen.


Schritt 2:
Ihr rollt Euren Fondant in der zweiten Farbe dünn aus und stecht eine große und eine kleine Blume aus. Wer ein Balltool hat kann die Blätter ein wenig ausdünnen. Die kleine Blume wird jetzt in die große Blume reingesetzt und mittig auf der Torte platziert.


Schritt 3:
Desweiteren stecht ihr jeweils ca. 10 große und kleine Herzchen aus dem restlichen Fondant aus, je nachdem wie groß euer Törtchen ist. Ich hatte einen Durchmesser von 8 cm und habe 9 Herzen gebraucht.
Diese platziert ihr kreisförmig um die Blume auf der Torte, wie auf folgendem Bild. Die kleinen Herzen legt ihr zur Seite. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nochmals benötigt.
Damit die Blume eine schöne Form behält, habe ich kleine Stückchen einer Küchenrolle unter die Blätter gelegt, bis der Fondant getrocknet war.


Schritt 4:
Nun etwas Fondant (gut durchgeknetet) in den Clay Extruder geben und dünne Fäden damit herstellen. Diese - wie unten auf dem Bild - an einem Herz runterlaufen lassen. Hier sehr sparsam mit Zuckerkleber (den ihr aus CMC und Wasser herstellen könnt) sein und nur einen winzigen Tropfen am Herzchen und unten am Abschluss des Törtchens setzen. Mit dem Cutter oder einem scharfen Messer die Überstände der Fäden abschneiden.

Schritt 5:
Nun kommen die kleinen Herzchen von Schritt 3 zum Einsatz. Sie werden an der Seite des Törtchens mit etwas Zuckerkleber befestigt. Aus dem restlichen Fondant habe ich kleine Kügelchen in zwei verschiedenen Größen gerollt und unter dem Herzchen befestigt. Ich habe aus Fondant einen Randabschluss gemacht. Wer möchte kann aber auch ein tolles Seidenband als Abschluss mit Zuckerkleber befestigen. Und fertig ist das Törtchen.


Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß wie ich und euer Liebster/ eure Liebste freut sich über seine Valentinsüberraschung!


LG Sandra, die Tortenträumerin

Apfelmuffins aus Blätterteig

Heute gibt es ein etwas anderes Muffinrezept, und zwar Muffins aus Blätterteig. Für mich war das Premiere, aber ich wollte unbedingt einmal etwas Anderes aus dem noch im Kühlschrank lagernden Blätterteig machen als Schinken-Käse-Schnecken (nicht das diese schlecht wären, im Gegenteil, wir essen diese sehr gerne).



Zutaten für sechs Muffins:
2 kleine säuerliche Äpfel
1 Packung Blätterteig
50g Marzipanrohmasse
1 TL Zimt
1 Ei
1 EL brauner Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
3 EL Quark
Vanillesoße / Vanilleeis
Butter zum einfetten der Muffinform

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und im Muffinbackblech sechs Mulden einfetten (auch auf der Backform, da der Blätterteig an einigen Stellen leicht aufliegt).
Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Marzipanrohmasse klein reiben. Den Quark, das Ei, das Mark der Vanilleschote und den Zimt mit dem Zucker glatt rühren.
Den Blätterteig ausrollen und in sechs gleich große Stücke schneiden. Jeweils ein Stück in eine Mulde des Muffinblechs vorsichtig eindrücken. Äpfel und Marzipan vermischen und darin verteilen, so dass der Boden bedeckt ist. Darauf die Quarkmasse füllen und darauf nochmals die restlichen Äpfel. Die Mulde ist jetzt bis zum Rand befüllt, aber keine Angst, es läuft beim Backen nichts über. ;-)
Den Blätterteig oben zuklappen und im Backofen ca. 30 Minuten goldbraun backen.


Die Muffins sollten direkt nach dem Backen - also noch warm - gegessen werden. Sie erinnern ein wenig an Apfelstrudel und mit einem Bällchen Vanilleeis oder Vanillesoße sind sie der Hit.
Sie eigenen sich Sonntags zum Kaffee oder auch als Dessert eines Menüs.



{Rezension} Kleine Wochenend- und Festtagstorten

In einem kleinen 2-Personen-Haushalt wie bei uns, backt man nicht so oft Torten, außer es steht natürlich Besuch vor der Tür oder eine Feier bevor. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, geht auch bei mir persönlich zur Zeit der Trend zu kleineren Kuchen, damit wir am Wochenende trotzdem selbst Gebackenes genießen, aber nicht tagelang davon essen müssen.

Da passen die Rezepte aus dem Buch "Kleine Wochenend- und Festtagstorten" perfekt zum Thema, denn in diesem Buch findet ihr Rezepte für Torten ausschließlich in der Größe von 20 cm Durchmesser:

Gebundenes Buch
Pappband
1
12 Seiten

21,0 x 26,0 cm
durchgehend bebildert
ISBN: 978-3-572-08101-1
Preis: 12,99 
Verlag: Bassermann Inspiration


Info von Bassermann Inspiration:
Kleine Torten für besondere Tage! Gönnen Sie sich feine Verwöhnmomente, machen Sie das Wochenende zum kulinarischen Fest, verschenken Sie liebevoll verzierte Geburtstagstorten. Mit diesem Buch haben Sie die perfekten Rezepte für köstliche Torten aus der kleinen Springform. Ob sahnig-zart, schokoladig-aromatisch oder fruchtig-frisch: alle Torten gelingen garantiert!

Mmmmh, das klingt schon sehr vielversprechend. Schauen wir mal in die Inhaltsangabe:

  1. Vorwort
  2. Die richtigen Geräte für Hobbybäcker
  3. Die Tortenbasis
  4. Die wichtigsten Zutaten
  5. Vorbereiten und aufbewahren
  6. Füllen und stapeln
  7. Dekorieren
  8. Hinweise zu den Rezepten

    Die Rezepte
  9. Fruchtig und saftig
  10. Nussig und schokoladig
  11. Klassisch und festlich
  12. Einfach, schnell und trotzdem raffiniert

Die Inhaltsangabe lässt also versprechen, dass auch Anfänger mit diesem Buch zurecht kommen müssten. Denn die Punkte 2. bis 8. (s. o.) sind jeweils auf einer Seite umschrieben. Dabei wird u. a. die Vorarbeit, der Umgang mit den Geräten, das Zusammensetzen der Torte und die Dekoration angesprochen. Hier können auch bereits tortenerprobte Bäckerinnen/ Bäcker den ein oder anderen Tipp, den sie noch nicht kannten, finden. So bin ich z.B. beim Thema "Dekorieren mit Tüte und Tülle" hängen geblieben. 

Welche Torte ich aus dem Buch nachbacke war keine schnelle Entscheidung. Es sind so viele leckere Rezepte enthalten. Aber schaut selbst:

Apfelsahnetorte, Möhrentorte mit Zitronencreme oder doch lieber weihnachtliche Gewürztorte?

Ich entschied mich dann doch für die Bananen Sahne Kuchen, die aus dem Themengebiet "Einfach, schnell und trotzdem raffiniert" stammt. Das Rezept habe ich ein klein wenig abgewandelt (was aber nicht zu einer wirklich großen Veränderung der Torte führte) und mit meinen eigenen Worten umschrieben. ;-)

Zutaten  für den Biskuit:
2 Eier
70g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
50g Mehl
25g Speisestärke
1 EL Backkakao
1/2 TL Backpulver
Butter zum Einfetten der Form

Zutaten für den Belag und die Deko:
2 EL Kirschkonfitüre
2 reife Bananen
Saft von einer halben Zitrone
500g Sahne
4 Päckchen Sahnefestiger
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker (es geht natürlich auch "normaler" Vanillezucker)
50g Schokoladenraspel

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Backform mit Butter einfetten.
Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe 10 Minuten weißlich aufschlagen.
Währenddessen das Mehl, Speisestärke, Backkakao und Backpulver abwiegen, in eine Schüssel sieben und gut durchmischen.
Nach den 10 Minuten die Küchenmaschine auf die niedrigste Stufe stellen und esslöffelweise das Mehlgemisch zur Eier-Zucker-Masse geben. Nach Zugabe des letzten Löffels Mehlgemisch die Küchenmaschine abstellen und den Rest mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben. Direkt in die Backform geben und ca. 15 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Wenn kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt, die Form aus dem Ofen holen und den Biskuit auf ein Kuchengitter stürzen. Mindestens 2-4 Stunden abkühlen lassen, der Kuchen darf nicht mehr warm sein.

Den Kuchen 2x durchschneiden. Nun die Sahne mit dem Sahnefestiger und dem Vanillezucker steif schlagen. Die Kirschkonfitüre kurz erhitzen, so kann sie besser auf den Tortenböden verteilt werden. Die Bananen in Scheiben schneiden.
Den ersten Biskuitboden auf eine Tortenplatte legen. Mit der Hälfte der Kirschkonfitüre bestreichen und mit Bananenscheiben belegen. 1/4 der Sahne drüber geben. Hierauf den zweiten Biskuitboden schichten und mit dem Rest der Kirschkonfitüre bestreichen und die restlichen Bananenscheiben darauf verteilen. Wieder 1/4 der Sahne darauf verteilen. Den letzten Biskuitboden drauf legen und mit dem Rest der Sahne den kompletten Kuchen mit einem Tortenmesser einstreichen. Mit Schokoladenraspeln dekorieren.


Das Rezept ist sehr gelingsicher und ich könnte mich in diesen Kuchen schon fast reinlegen. Ich musste mich echt zusammenreißen nicht mehrere Stücke davon auf einmal zu verdrücken. Außerdem ist dieses Rezept in der Kategorie "Einfach, schnell und trotzdem raffiniert" perfekt aufgehoben, denn es stimmt, das Rezept ist einfach, schnell und trotzdem raffiniert. ;-)

Dieses Buch gefällt mir persönlich wirklich gut. Der Einband ist sehr liebevoll gestaltet, mit ein wenig Glitzer (ja typisch ich eben). Die Bilder der Torten sind sehr einladend und machen Lust darauf die Torten zu backen. Natürlich sind nicht alle Rezepte "mein Ding", aber das ist durchaus normal. Jedoch gibt es noch einige Torten die ich aus diesem Buch backen und euch vorstellen werde. Ich habe unbedingt noch Lust auf Prinzregententorte, Mohnsahnetorte mit Birnenmus, Rhabarbertorte, Himbeerquarktorte, Schmandtorte mit Sauerkirschen... ach... ich höre jetzt auf, sonst muss ich direkt wieder in die Küche. *lach*

LG Sandra, die Tortenträumerin 

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bassermann Inspiration Verlag für die kostenlose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
Es hatte
 jedoch keinen Einfluss auf meinen Blogpost, den ich freiwillig geschrieben habe, und meine Meinung zum Buch.

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