Geburtstagswoche

Heute beginnt meine Geburtstagswoche. Da ich am Donnerstag Geburtstag habe und diese Woche ganz schön viel vor (es wird natürlich gearbeitet, vorbereitet, gewerkelt, gebacken und dann gefeiert), habe ich mir ein paar Gastbloggerinnen eingeladen, die mir meine virtuelle Kaffeetafel bestücken, so dass wir dann eine richtig schöne, kleine Auswahl haben. ^^

Schaut morgen rein, wer mit dem ersten Gastpost beginnt.

Ich freu mich. :-)

LG Sandra, die Tortenträumerin

{Rezension} Aus Liebe zum Kochen

Heute stelle ich euch das Buch "Aus Liebe zum Kochen" von Yvonne Niewerth und Charlotte Schreiber (Callwey Verlag) vor. Das Buch besteht nur aus Rezepten von Foodbloggern aus der ganzen Welt.
Da man selbst als Foodblogger einen ganz besonderen Bezug zu sowas hat, war ich dementsprechend gespannt wie das Buch so ist.


Als allererstes möchte ich Euch jedoch verraten was der Callwey Verlag über dieses Buch schreibt:
Koral Elci nennt seine Strategie “Kitchen Guerilla”, für die er geschlossene Restaurants, leer stehende Wohnungen oder Fabriketagen kapert und sie zu Orten kulinarischer Begegnungen macht. Anna Lai und Tobias Bürger setzen auf big stuff und einen BBQ-Smoker aus Tennessee für ihr eigenes Restaurant. Sie gehören zu den 25 “Foodies”, die den Callwey Autorinnen Yvonne Niewerth und Charlotte Schreiber Einblicke in ihre Lebensgeschichten, wie sie aus der Leidenschaft für ein Lebensgefühl und der tiefen Verbundenheit zum Essen aktiv wurden und zu professionellen Köchen oder Autoren, Kritikern, Bloggern und Restaurantbesitzern wurden, gewähren. Im Callwey Buch “Aus Liebe zum Kochen” frönen sie ihrer Leidenschaft für gutes Essen, Genuss und das Beisammensein. In Kurzinterviews zu Hause und während der Zubereitung ihrer Lieblingsgerichte verraten die Foodies ihre Kochphilosophien und geben dazu Rezepte preis, die ihren nicht immer geradlinigen Weg zu “Signature Dishes”, Neukreationen oder Klassikern mit Twist umschreiben.

Aus Liebe zum Kochen und Essen trugen Yvonne Niewerth und Charlotte Schreiber 75 Rezepte mit Inspirationsgarantie zusammen. So bunt, wie ihre Foodies-Truppe ist, so vielfältig ist der Einblick in die türkische, vietnamesische, englische, französische, deutsche, amerikanische, kroreanische, arabische oder amerikanische Landesküche. Detaillierte Rezeptbeschreibungen sorgen dafür, dass das Lieblingsgericht garantiert gelingt. Fotografien von Charlotte Schreiber setzen die Mahlzeiten perfekt in Szene, sodass Sie sich gerne auch wie Uyen Luu, Inhaberin ihres “Leluu Supperclub”, ausschließlich von den Bildern zu eigenen Kompositionen inspirieren lassen können.

Was sage ich zu diesem Buch?
  • Mhhhh, als zunächst einmal fasziniert mich das Cover! Ein wunderschönes Türkis mit golden geprägter Schrift! Das spricht mich sehr an, denn es sieht sehr edel aus. Dass das Buch insgesamt sehr hochwertig gearbeitet ist, muss man da eigentlich nicht noch extra betonen. Es fällt im Bücherregal auf jeden Fall auf.
  • Die Maße des Buches von 28,6 x 22,2 cm sind für mich persönlich sehr groß. Man hat etwas in der Hand. Dadurch, dass die Rezepte des Buches durch viele, wahnsinnig tolle Bilder von Charlotte Schreiber begleitet werden, kommt es einen schon fast wie ein kleines Bilderbuch vor.
  • Um immer sein Lieblingsrezept parat zu haben, ist in das Buch eine türkisfarbene Kordel integriert, was das Äußere Erscheinungsbild perfekt macht.
  • Das Inhaltsverzeichnis ist auch auf eine ganz besondere, eigene Art gestaltet. Dort ist von jedem Blogger, der/ die das Buch mitgestaltet hat, ein Foto in Aktion angebildet und dabei steht sein/ ihr Name, um was es bei ihm/ ihr geht und ab welcher Seite es zu finden ist. Eine tolle Idee!
  • Das doppelseitige Vorwort ist durch persönliche Geschichten von Charlotte und Yvonne geprägt. Es liest sich ein wenig wie eine Kurzgeschichte rund um die Kochleidenschaft. Und genauso sollte das Buch verstanden werden
Zitat Charlotte Schreiber & Yvonne Niewerth:
 "Als Inspiration für den Genussliebhaber in jedem von uns, als Vorschlag, Geschmäcker und Gerüche aufzugreifen und zu wagen, damit eigene Geschichten zu erzählen"
  • Insgesamt 25 Blogger aus aller Herren Länder stellen ihre Lieblingsrezepte vor. Diese sind - zumindest die, die ich bisher nachgemacht habe - sehr gelingsicher. Da sieht man mal wieder welch tolle Rezepte Foodblogger parat haben! Die Gelingsicherheit wird durch viele Insidertipps der Blogger unterstützt.
  • Die Rezepte an sich hören sich zum Teil nach sehr abenteuerlichen Zusammenstellungen an, wie z.B. der "Strudel vom wilden Apfel mit Schokoladenschaum und Rotkohlpesto", ein Rezept von Florian aus der Kantine Neun in Berlin-Kreuzberg. Wer Außergewöhnliche Rezepte sucht, wird sie hier finden.
  • Aber genauso wird in diesem Buch auch derjenige fündig, der die einfachen schnellen Dinge liebt, wie z.B. die drei verschiedenen Risottoarten von Per & Malte vom Mobilen Küchenwagen in Hamburg.
  • Ein Rezept zu finden, das ich nachmache, war nicht ganz so einfach zu finden. Schließlich werden nicht ausschließlich süße Rezepte vorgestellt. Aber ich oute mich jetzt einmal als leidenschaftliche Köchin. Ich habe sogar schon überlegt hier eine herzhafte Rubrik einzuführen, die auch ab und an befüllt werden soll. Was haltet ihr davon?
Aber zurück zum Buch. Zuerst habe ich die 30-Sekunden-Mayonnaise von Marjan von Food Trends aus Amsterdam ausprobiert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man in 30 Sekunden eine Mayonnaise zaubern kann. Aber es geht!


Dann gab es Brot mit fünf Käsesorten von Floor von Floorabella aus der Nähe von Eindhoven.


Dieses Brot hat unsere Herzen höher schlagen lassen! Aber man muss vorher sehr genau planen wann man es macht. Der Hefeteig soll 3 Stunden an einem Ort gehen... Dafür ist das Rezept genauso gelingsicher wie die 30 Sekunden Mayonnaise. ;-)

Und nun zu meinem Herzstück. Meinem mittlerweile aller-, aller-, allerliebsten Schokokuchen. Danke liebe Kathrin von Photisserie dass Du dieses Rezept für das Buch bereitgestellt hast. Es ist fantastisch.




Und hier kommt für Euch alle das schnelle, einfache und so fantastische Rezept, das ich mittlerweile schon ein paarmal gebacken habe. Ich kann einfach nicht mehr davon ablassen. Ich schätze euch wird es genauso gehen!

Zutaten für eine Springform (Durchmesser 20 cm):

250ml frisch gebrühter, starker Kaffee
100g Kakaopulver
2 Eier
150ml Rapsöl
200g Mehl
200g brauner Zucker
5g Natron
5g Backpulver
5g Salz
1 Prise Muskatnuss

Für die Glasur:
200ml Sahne
30g Kakaopulver
150g Vollmilchschokolade (ich hatte Zartbitter)
50g Butter
1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
Eier und Öl in der Küchenmaschine verquirlen, bis eine mayonnaiseähnliche Emulsion entsteht (Ich habe das bisher nicht geschafft. Es blieb immer flüssig und gelblich. Dafür habe ich es mit ca. 10-15 Minuten mit der Küchenmaschine aufgeschlagen).
In der Zwischenzeit von dem Kaffee 200ml mit dem Kakao mischen.
(Persönlicher Tipp: Bitte nicht in einen Shaker mit Deckel füllen und schütteln... außer man möchte einen Großputz einlegen und sein wunder-, wunderschönes Buch verunstalten! *Heul*)
Den restlichen Kaffee beiseite stellen. Die trockenen Zutaten abwiegen, sieben und miteinander in einer großen Schüssel vermengen. Die Kaffeemischung sowie die Eier-Öl-Emulsion dazugeben und mit einem Löffel leicht verrühren. Wenn noch Mehlklumpen im Teig sind ist das nicht schlimm, das soll so sein. Teig in die Springform füllen und ca. 40-50 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Während des letzten Drittel des Backvorgangs die Sahne mit dem Kakao aufkochen und dann direkt vom Herd nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen und dazu geben. So lange mit einem Löffel umrühren bis sie geschmolzen ist. Die Butter in Stückchen und das Salz einrühren. Stehen lassen.
Den Kuchen aus dem Backofen holen und den restlichen Kaffee drüber schütten. Dann die Springform entfernen und auf ein Kuchengitter stellen. Nun die Glasur über den Kuchen geben indem man sie mit der Rückseite eines großen Löffels über den Kuchen verstreicht. Da dann schon mal was daneben gehen kann, lege ich immer unter das Kuchengitter ein Stück Backpapier.


In der ersten Variante habe ich Mini Marshmallows auf dem Kuchen verteilt.
Bei der zweiten Variante frische Erd- und Heidelbeeren.
Ich weiß gar nicht was mir besser geschmeckt hat. Ich könnte mich einfach in diesen Kuchen reinlegen. :-)


Also insgesamt ein riesiges Lob an die Autoren und Blogger die an diesem Buch mitgewirkt haben.

LG Sandra, die Tortenträumerin

Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Callwey Verlag erhalten habe, spiegelt sie völlig meine persönliche Meinung wider.
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Saftiger Apfelrührkuchen mit Schokostreuseln

Was macht man, wenn eine Freundin, die leider einige hundert Kilometer von einem entfernt wohnt, umzieht und man ihr für die stressige Zeit ein klein wenig Nervennahrung zukommen lassen will?
Genau, man kreiert ihr einen saftigen Apfelrührkuchen mit Schokostreuseln, der auch mit der Post verschickt werden kann, aber trotzdem auch nach 2 Tagen genauso saftig ist wie am ersten Tag (vielleicht sogar noch ein wenig saftiger).



Und los geht´s mit den Zutaten für den Teig (für eine 30er Kastenform):
  • 160ml Rapsöl
  • 3 Eier
  • 135g Rohrohrzucker (Alternativ: brauner Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Vanilleessenz
  • ca. 500g säuerliche Äpfel (ich nehme immer Braeburn)
  • 340g Mehl
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 100g Sahne

Für die Streusel:
  • 90g Butter
  • 25g Backkakao
  • 110g Mehl
  • 50g Zucker

Zuerst den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
Nun das Öl, die Eier, den Zucker und das Salz, das Mark der Vanilleschote sowie die Vanilleessenz gut mit dem Schneebesen der Küchenmaschine ca. 10-15 Minuten miteinander verrühren.
In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und klein reiben.
Die trockenen Zutaten in eine kleinere Schüssel sieben und miteinander vermengen.
Jetzt die Streusel vorbereiten und mit dem Knethaken des Handmixers alle hierfür benötigten Zutaten grob vermengen. Falls sich nicht gleich alles miteinander verbindet, etwas mit den Händen nachhelfen und grob verkneten.
Nun abwechselnd die Sahne mit dem Mehlgemisch zur Eimasse geben. Die kleingeriebenen Äpfel mit dem Teigschaber grob unterheben und den Teig in die gefettete Kastenform geben. Die Streusel obendrauf verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 60-65 Minuten backen. Stäbchenprobe!


Meiner lieben Sabi wünsche ich einen unproblematischen Umzug mit vielen Nerven, zu denen dieser herrlich vanillige, aber gleichzeitig schokoladig und auch saftige Kuchen hoffentlich etwas beitragen wird!


LG Sandra, die Tortenträumerin

 

Geschenke aus der Küche - Gastbloggerin bei "Ofenlieblinge"

Heute bin ich zu Gast bei Simone von "Ofenlieblinge". Sie feiert ihren ersten Bloggergeburtstag und hat sich dafür ein paar Gäste zum Thema "Geschenke aus meiner Küche" eingeladen.

Ich habe dafür diese Kaffee Kirsch Kuchen im Glas gebacken und das Rezept dazu verrate ich euch hier - Klick - .



LG Sandra, die Tortenträumerin ♥

Käseküchlein mit Kirschkonfitüre

Letztes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich das Büchlein "Mini-Kuchen" inklusive 12 Mini Förmchen (GU) geschenkt bekommen. Jetzt ist fast ein Jahr um und ich habe zum ersten Mal daraus etwas gebacken. Das ging so schnell und war so gut, dass ich ganz verzaubert bin und öfters Mini-Kuchen backen möchte. Die Förmchen haben eine Größe von 8 x 5 cm. Das ist eine tolle Größe um sich einfach mal ein Küchlein für die Frühstückspause im Büro einzupacken und zum Cappuccino zu genießen.



Für die Käseküchlein mit Konfitüre benötigt ihr folgende Zutaten:
  • 80g zimmerwarme Butter
  • 100g Zucker
  • 40g Hartweizengrieß
  • abgeriebene Schale und Saft 1/2 Bio Zitrone
  • 500g Quark
  • 2 Eier
  • 2 TL Speisestärke
  • 50g Konfitüre nach Wahl (ich hatte Kirschkonfitüre)
Außerdem: 12 Förmchen mit je 100 ml Inhalt

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Förmchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech aufstellen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Grieß in der Küchenmaschine cremig rühren. Zitronenschale, -saft, Quark und Eier unterrühren. Die Speisestärke sieben und unterheben. Die Konfitüre in einem entsprechenden Behältnis kurz in der Mikrowelle erwärmen, so dass die geschmeidig wird.
Die Quarkmasse in die Förmchen verteilen. Jeweils 1 TL Konfitüre auf die Quarkmasse geben und mit einem Holzstäbchen spiralförmig leicht in die Quarkmasse einrühren.
Ca. 30 Minuten backen. Das Backblech aus dem Backofen holen und darauf die Küchlein in der Form 10 Minuten auskühlen lassen. Dann können sie auf die Hand gestürzt werden. Auf einem Gitter können sie dann völlig auskühlen.



Ich empfehle sie für ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen zu lassen, bevor man sich eins oder zwei zu einer Tasse Cappuccino genehmigt.

LG Sandra, die Tortenträumerin ♥

{Nachgebacken} Pizzabrötchen á la Miss B.

Samstag nachmittags ist bei uns meistens Fußball angesagt. Dann wird schön die Konferenz der Bundesligaspiele auf Sky geschaut und dazu etwas leckeres gemampft. Was passt da besser als diese Pizzabrötchen, die Miss Blueberrymuffin vor einiger Zeit auf ihrem Blog postete?! Das Rezept geht soooooo schnell und lässt sich in viele verschiedene Geschmacksrichtungen variieren.
So hat z.B. Miss B. ihre Pizzabrötchen mit einem Teil Salami und einem Teil Schinken gemacht - Klick -.
Froilein Pink hat sie vegetarisch gehalten und eine leckere mediterrane Variation gebacken - Klick - . Mediterran geht einfach immer, oder?! ♥
Ich habe es kunterbunt gehalten, etwas mehr Teig gemacht, gedrittelt und einfach ein paar Dinge, die noch im Kühlschrank lagen, verarbeitet.

So gab es dann bei uns Pizzabrötchen (auf dem Bild von links nach rechts) mit
  • grüner Pesto
  • getrockneten Tomaten
  • Schinken


Das Rezept findet ihr zwar wenn ihr oben auf den Link zu Miss B. klickt, aber ich schreibe euch gerne nochmal meine Variation genau auf:

Zutaten:
450 g Mehl
1 Prise Salz
375 g Quark
300 g geraspelten Käse
7,5 EL Öl
7,5 EL Milch
1,5 Pkg. Backpulver
Rosmarin
2 TL Pesto
1 Packung Schinkenwürfel
75g getrocknete Tomaten, grob klein gehackt

Zubereitung:
Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit dem Quark, Gewürze, Öl und Milch in eine große Schüssel geben. Zuerst mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder Rührgeräts durchrühren. Anschließend richtig gut mit den Händen kneten, damit ein geschmeidiger Teig entsteht. Und nun den Käse unterkneten.
Dann habe ich den Teig gedrittelt und unter den ersten Teil das grüne Pesto, unter den zweiten Teil die Schinkenwürfel und unter den letzten Teil die getrockneten Tomaten geknetet.
Jetzt immer eine kleine handvoll Teig abnehmen, zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und leicht andrücken.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 30 Minuten backen und dann genießen. Kalt schmecken sie natürlich auch. ;-)

Interessant ist vielleicht für den Ein oder Anderen, dass ich mit dieser Menge 19 Pizzabrötchen herausbekommen habe.

Ich bedanke mich bei Miss B. für dieses wunderbar einfache, schnelle und so leckere Rezept! Das wird jetzt definitiv öfters bei uns gemacht. Denn die Zutaten hat man doch einfach immer im Haus. ;-)

LG Sandra

Cookies mit Oreostückchen

Cookies gehen immer, oder? Es ist immer wieder schön sich neue Sorten einfallen zu lassen. Dieses Mal habe ich mich an eine etwas außergewöhnlichere Kombination gewagt. Milchmädchen und Oreo-Kekse. Das sah dann so aus:


Das Rezept ist natürlich wieder ähnlich wie alle anderen bisher vorgestellten Cookie Rezepte:

  • 100g zimmerwarme Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • 90g Milchmädchen
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 7 Oreo-Kekse
Zubereitung:
Den Backofen bei 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Butter, den Zucker, das Mark der Vanilleschote und die Prise Salz in der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Währenddessen das Mehl und das Backpulver abwiegen und sieben, sowie die Kekse grob mit den Händen kleinkrümeln.
Nun das Milchmädchen zur Butter-Zucker Mischung geben, danach das Ei ca. 1 Minute verrühhren. Dann esslöffelweise das Mehl-Backpulver-Gemisch unterrühren und zum Schluss mit dem Teigschaber vorsichtig die Kekse. Diese aber mehr schlecht als recht unterheben. ;-)
Mit dem Teelöffel höchstens 12 Häufchen Teig auf das Backblech geben und 10-13 Minuten im Backofen backen. Dann das Backblech aus dem Ofen holen und 10 Minuten auskühlen lassen. Nun die einzelnen Cookies auf ein Gitter legen, damit sie völlig auskühlen.




Und nun genießen. Ich verspreche euch, es ist ein etwas anderes Geschmackserlebnis. Denn Milchmädchen gibt immer einen ganz besonderen Geschmack.



LG Sandra, die Tortenträumerin

{Rezension} Tortenkunst von Dr. Oetker

Heute möchte ich euch das Buch "Tortenkunst" vom Dr. Oetker Verlag vorstellen. Es ist schon vor einiger Zeit bei mir eingezogen, aber ich wollte mir unbedingt die Zeit nehmen um mir einen umfassenden Eindruck davon zu verschaffen und mehrere Rezepte daraus für euch zu testen.


96 Seiten

ca. 60 Fotos

 ISBN 978-3-7670-0687-4

Größe 23 x 23 cm

Preis 19,99 €
Was schreibt Dr. Oetker Verlag zu diesem Buch? 
,,Ist das Kunst oder kann man das Essen?“ 
Beides!
Mit dem Buch ,,Tortenkunst“ liefert Dr. Oetker fantasievolle Kreationen und somit die ultimative Versuchung. 
Auf 96 Seiten werden ca. 40 gelingsichere Rezepte präsentiert, die viel leichter auf den Tisch gezaubert werden können als man vermutet.
Auch wenn die Kunstwerke vielleicht zu schön zum Essen sind- es lohnt sich!

Beim ersten Durchblättern des Buches (wer einen kleinen Einblick möchte kann - hier - reinklicken) war ich erstaunt. Es sind einige Fondanttorten im Buch enthalten, die ganz ohne Fondantwerkzeuge gemacht werden. Also muss man sich, um so eine Torte zu machen, kein großes Zubehör kaufen und kann direkt loslegen.

Da es für mich keine Gelegenheit gab, eine Fondanttorte daraus zu machen, habe ich mich an zwei verschiedenen Gugels probiert. Diese sind jedoch beide auf ihre Art und Weise besonders und keine gewöhnlichen Gugels. Der Nougat-Kugelkuchen wurde mit Pralinenhohlkörpern gefüllt, die beim Anschnitt wie schwarze Kugeln im Teig aussehen sollten (Näheres dazu weiter unten).


Der Teig des Camouflage Gugelhupfs wurde mit verschiedenen Fruchtpürees gefärbt und verzichtet somit auf "chemische" Pastenfarben. Das wollte ich unbedingt ausprobieren, da ich bisher immer mit essbaren Pastenfarben meinen Teig gefärbt habe, so wie zum Beispiel bei dieser Regenbogentorte - Klick - .


Aber zurück zum Buch. Es ist aufgeteilt in folgende Rubriken:
  1. Klassisch & verrückt
  2. Hoch hinaus
  3. Mit Glanz und Stil
  4. Bunt und wild

Außerdem gibt es ein kleines Vorwort sowie einen Ratgeber (der gerade für Tortenanfänger nicht uninteressant ist) und ein Kapitel- und alphabetisches Register.

Ich muss zugeben, dass mir die Rezeptauswahl nicht leicht gefallen ist, da doch einiges mit Buttercreme gemacht wird und sich sehr mächtig anhört. Die Buttercremerezepte im Buch sind wegen ihres hohen Puderzuckeranteils eher nicht mein Geschmack. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten! ;-)

Dafür haben mich fast alle Gugelrezepte angesprochen. Im Buch enthalten ist auch noch ein wunderbarer Haselnuss-Perlen-Hupf und ein doppelter Zebrakuchen, die wirklich beide innovativ aufgemacht sind. Man könnte fast sagen alte Klassiker im neuen Gewand. ;-) Auch die Kirschwickeltorte klingt sehr ansprechend sowie die Stracciatellatorte (die ganz ohne backen auskommt) und die Amarena-Kirschtorte (ich denke ein wirklich tolles Geschmackserlebnis).

Nun zu meinen Backaktionen. Von außen konnte man am Camouflagegugel das Camouflage nicht wirklich gut erkennen. Und da er mir so unhübsch vorkam, habe ich ihm noch ein wenig Puderzuckerglasur verpasst. 


Das Einfärben mit dem Fruchtpüree hat nur bedingt funktioniert. Es gab Erdbeer-, Kirsch- und Heidelbeerpüree und das Heidelbeerpüree hat grau gefärbt. Also eher nicht soooo schön. Geschmacklich war er gut. Schön saftig, was für mich oberstes Gebot für ein Rührkuchen ist. Dafür also Pluspunkte. Das Rezept eignet sich also nur bedingt, da das Camouflage erst beim Anschneiden erkennbar ist.
Der Nougat-Kugelkuchen war ziemlich aufwendig, da zuerst der Teig hergestellt wurde. Dieser musste geteilt werden. Und mit dem Nougatteig wurden dann die Hohlkörper gefüllt. Bei 63 Stück hat man da ein bisschen zu tun.


Leider wurde ich beim Anschnitt für meine Fleißarbeit nicht belohnt. Wenn man es nicht wusste, dass Pralinenhohlkörper im Kuchen stecken, konnte man es nicht erkennen. Schade für den Preis der Hohlkörper und die gewollte Überraschung beim Anschnitt.


Da der Kuchen aber so gut geschmeckt hat, dass ich das Rezept jedem Nougatfan empfehlen kann, hätte ich da einen Tipp:
Macht doch einfach einen Marmorkuchen ganz ohne Hohlkörper. Dafür habe ich euch das Rezept wie folgt abgewandelt:


Zutaten:
150g Nougat
300g zimmerwarme Butter + etwas Butter zum einfetten der Form
250g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
7 Eier
100g Sahne
300g Mehl
4 TL Backpulver
200g gemahlene Mandeln
1 EL Backkakao


Zubereitung:
Eine Gugelhupfform (24 cm Durchmesser) einfetten und den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Nougat unter schwacher Hitze im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Butter mit Zucker 4 Minuten aufschlagen. Dann nach und nach die Eier und Sahne hinzufügen. Jedes Ei ca. eine halbe Minute rühren. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln vermischen und in 3 Portionen auf mittlerer Stufe unterrühren. Teig halbieren und eine Hälfte mit dem geschmolzenen Nougat vermischen.
Den hellen und den dunklen Teig abwechselnd esslöffelweise in die Form geben. Ca. 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen. Bei mir hat der Kuchen ca. 15 Minuten länger gebraucht.
Aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Wer möchte kann den Kuchen noch mit einem Puderzuckerguss oder weiterem geschmolzenem Nougat überziehen. Je nach Geschmack!

Fazit:
Letztlich trifft dieses Buch nicht unbedingt meinen Geschmack und ich bin etwas enttäuscht, wo doch der Buchtitel so vielversprechend war.
Jedoch kann das Buch für Tortenliebhaber und -Anfänger, die auch Buttercreme mögen, sicherlich eine Bereicherung sein.

LG Sandra, die Tortenträumerin

Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Dr. Oetker Verlag erhalten habe, spiegelt sie meine persönliche Meinung wider.
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{Lecker Bakery} Schwedische Mandeltarta

Diese Woche ging es bei uns schwedisch zu. Wir waren zu Besuch beim großen Schweden mit den vier Buchstaben und haben dort ein paar Möbel und natürlich auch andere Kleinigkeiten geshoppt. Wer es schafft ohne Kleinigkeiten dort raus zu gehen, vor dem verneige ich mich ehrfürchtig! ^^

Mein Mann durfte dann gleich die Möbel zusammenbauen und damit er ordentlich zupacken kann, habe ich ihm die schwedische Mandeltarta aus der aktuellen Lecker Bakery (N° 1 / 2014) gebacken. Wir sind beide Fans schwedischen Gebäcks (mit Begeisterung hatte ich letztes Jahr das Backbuch der Schwedin Leila Lindholm - Klick - rezensiert) und essen auch gerne beim großen Schweden eine Mandeltarte.


Für die Mandeltarta aus der Lecker Bakery braucht man nicht viele verschiedene Zutaten

  • 8 Eier
  • 200g Schlagsahne
  • 200g + 200g Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 75g Mandelblättchen
  • 150g weiche Butter 

aber die Zubereitung der Creme ist ein wenig tückisch. 
Wenn man sich jedoch genau an die Anleitung hält, klappt es. Ich selbst habe auch zum ersten Mal so eine Eicreme hergestellt und bangte ein wenig, dass sie gerinnt. Aber dank der genauen Anleitung der Lecker Bakery hat es gut funktioniert:
  1. Eicreme
    Eier trennen, dabei jeweils 4 Eiweiß in zwei verschiedene Rührgefäße füllen und beide Rührbecher in den Kühlschrank stellen. Eigelb in einer Schüssel zur Seite stellen. Sahne und 200g Zucker in einem Topf auf dem Herd aufkochen. Vom Herd nehmen und ca. 1/3 der Zucker-Sahne-Mischung mit einem Schneebesen im dünnen Strahl unter die Eigelb rühren (Achtung: gerinnt schnell!). Nun das Ganze zur restlichen Zucker-Sahne-Mischung in den Topf rühren. Ca. 5 Minuten bei sehr schwacher Hitze eindicken. Dabei mit einem Holzlöffel langsam am Topfboden entlangrühren und zur Rose abziehen (das bedeutet, dass die Eicreme leicht eindickt und sich auf dem Löffelrücken bei leichtem Pusten eine Art Rose abbildet). Nun ist die Eicreme fertig. In eine Schüssel umfüllen und direkt auf die Creme möglichst luftdicht Frischhaltefolie auflegen. So bildet sich keine "Haut". Kühl stellen.

    Wer die Eicreme nicht selbst herstellen will, kann Alternativ Vanillepudding kochen, aber der kann meines Erachtens geschmacklich nicht mithalten.  ;-)
  2. Böden
    Den Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Boden einer Springform (26cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
    Ein Rührbecher mit Eiweiß mit 100g Zucker steif schlagen. 100g gemahlene Mandeln unterheben und in der Springform gleichmäßig verteilen. Ca. 18-20 Minuten backen. Form aus dem Ofen und den Teig aus der Springform nehmen und vorsichtig vom Backpapier lösen. Den Boden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wenn die Springform ausgekühlt ist, wieder mit Backpapier auslegen. Den anderen Rührbecher mit Eiweiß mit 100g Zucker steif schlagen und auch hier wieder 100g Mandeln vorsichtig unterheben. Die Masse in der Springform gleichmäßig verteilen und wieder 18-20 Minuten backen.
    Den zweiten Boden auch wieder aus der Form holen und vorsichtig das Backpapier entfernen. Während dieser auskühlt die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  3. Füllung
    Weiche Butter mit dem Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Eicreme esslöffelweise und langsam unterrühren. Die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Den  zweiten Boden drauf setzen. Nun den Rest der Creme auf dem zweiten Boden verteilen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Bis zum Servieren kalt stellen.
  4. Tipp
    Schmeckt am zweiten Tag am Besten! ;-)

Alle Mandeltartebegeisterten können sie nun ja selbst backen und mir bescheid geben, ob sie eurer Meinung nach mit der beim Schweden mithalten kann. 

Wir haben sie jedenfalls verschlungen und finden sie wahnsinnig lecker! 

LG Sandra, die Tortenträumerin