{Test} Backen mit Becel Gold

Mittwoch, 30. April 2014

Für die Probierpioniere durfte ich die neue Becel Gold testen. Zunächst einmal wurde sie zum "Butterersatz" auf unseren täglichen Broten, die wir zur Arbeit mitnehmen. Wir fanden den buttrigen Geschmack des Streichfetts wirklich sehr angenehm und haben auch kaum einen Unterschied zur Butter geschmeckt. Positiver Nebeneffekt des Ganzen ist, dass die Becel Gold 60% weniger gesättigte Fettsäuren als Butter hat.


Die Tortenträumerin wäre aber nicht die Tortenträumerin, wenn sie nicht noch etwas Anderes damit angestellt hätte. Denn das Becel Gold eignet sich auch prima zum Braten und Backen. Nicht schlecht für ein Streichfett, sind doch die Meisten nicht für´s Backen geeignet!

In beiliegendem Heftchen, das mit dem Becel Gold geliefert wurde, war auch ein Rezept für Hefeschnecken dabei. Und da fiel mir spontan ein, dass ein Ying-Yang Rosenkuchen ganz gut passen würde.

Erkennt ihr das Ying Yang Zeichen?

Zunächst habe ich aus folgenden Zutaten einen Hefeteig hergestellt:
  • 350g Mehl
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 30g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 60g Becel Gold
  • 175ml Milch
  • 1 Prise Salz

Einfach das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Hefe, dem Zucker und Vanillezucker gut vermischen. In der Mitte der Schüssel das Mehlgemisch entfernen, so dass ein Platz frei wird und ein "Loch" entsteht.
Das Becel Gold auf dem Herd in einem Topf schmelzen. Dann Milch und Salz zugeben und erwärmen bis es lauwarm ist.
Nun in den mittigen, freien Platz der Schüssel schütten und mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls nötig die Hände zur Hilfe nehmen.
In der Schüssel, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung benötigt ihr
  • Vanillepudding (mit 1 EL Vanilleextrakt gekocht, damit es noch vanilliger wird!)
  • 2 EL Kokosflocken 
  • 150g Nutella
  • 1 EL Haselnusskrokant 

Den Teig nun auf der Arbeitsplatte auf 35 x 40 cm ausrollen. Der Teig sollte noch ca. 0,5 cm dick sein. Einfach mit einem Pizzaroller in der Mitte teilen.
Auf die linke Hälfte den Vanillepudding verteilen, auf der Rechten das Nutella (oder anders rum ^^).
Nun bei beiden Hälften von der Breiten Seite her aufrollen. In ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (30 cm Durchmesser) legen, so dass ein Ying-Yang Motiv entsteht. Das Ganze weitere 15 Minuten gehen lassen.


Jetzt noch mit Wasser bestreichen und dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze 15-20 Minuten goldbraun backen.

Topping

  • 50g Puderzucker
  • ein paar Tropfen Wasser
    (Achtung! Wirklich nur ein paar Tropfen, so dass der Puderzucker zu einer zähen Masse wird, die ihr mit dem Backpinsel auftragen könnt)
  • 1 TL Kokosflocken
  • 45g Puderzucker
  • 1 TL Backkakao
  • ein paar Tropfen Wasser
    (hier gilt dasselbe wie oben erwähnt)
  • 1 Tl Haselnusskrokant

Den Puderzucker mit dem Wasser in einer kleinen Schüssel klümpchenfrei anrühren. Mit der kleineren Menge Puderzucker, Wasser und Backkakao in einem zweiten Schüssel genauso verfahren.
Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Vanillepuddingschnecken mit dem hellen Puderzucker, die Nutellaschnecken mit dem dunklen Puderzucker mit dem Backpinsel bestreichen. Auf die Vanilleschnecken die Kokosflocken, auf den Nutellaschnecken das Haselnusskrokant verteilen.
In der Form auskühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte übertragen und genießen! :-)


Na? Ist das nicht ein ausgeglichener Kuchen? ^^
Übrigens steht es 3:1 für die Schokoladenfüllung. Ich war die Einzige, der die Vanillepuddingfüllung besser geschmeckt hat als die Nutellafüllung. Wobei ich doch eher ein Schokofreak bin. ;-)


Das der Kuchen mit Becel Gold gemacht wurde und nicht mit "normaler" Butter, merkt man geschmacklich überhaupt nicht. Zumindest haben meine Kuchenmitesser nichts bemerkt.
Ich bin mit der Qualität von Becel Gold sehr zufrieden. Ich habe es auch schon nachgekauft und benutze es jetzt längerfristig, was auch dem problematischen Cholesterienspiegel meiner besseren Hälfte gut tut.
Nur um es immer zum Backen zu verwenden, finde ich es doch etwas zu teuer.




Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Testexemplar von den Probierpionieren erhalten habe, spiegelt sie völlig meine persönliche Meinung wider. 
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1 Kommentar:

  1. Ich habe die Butter auch zum testen bekommen ;)
    bisher allerdings auh nur zum aufs Brot essen benutzt...
    Ich mag sie zwar wirklich gerne, finde aber trotzdem dass der Buttergeschmack nicht so herauskommt und es eher nach normaler Margarine schmeckt.
    Muss mich wohl nochmal mit der Seite des Backens testen ;)

    Liebe Grüße
    Mary // www.April28.de

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