Erdbeermuffins zum Zupfen - gepaarte Hefeteig- und Erdbeerliebe

Hefeteig....oh wie ich ihn liebe. Aber nur ein einziges Hefeteigrezept ist bei mir gelingsicher. Und das ist genau das hier - Klick - . Deshalb habe ich mir geschworen nur noch nach diesem Rezept einen Hefeteig herzustellen. So habe ich mich daran gemacht um "Erdbeermuffins zum Zupfen" zu backen. Was das genau ist erfahrt ihr weiter im Text! ;-)




Das Rezept für den Hefeteig schreibe ich euch hier (etwas abgewandelt) nochmals auf:
  • 350g Mehl
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 30g Brauner Rohrzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 60g Butter
  • 175ml Milch
  • 1 Prise Salz

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Hefe, dem Rohrzucker und Vanillezucker gut vermischen. In der Mitte der Schüssel das Mehlgemisch entfernen, so dass ein Platz frei wird und ein "Loch" entsteht. 
Die Butter auf dem Herd in einem Topf schmelzen. Dann Milch und Salz zugeben und erwärmen bis es lauwarm ist. 
Nun in den mittigen, freien Platz der Schüssel schütten und mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls nötig die Hände zur Hilfe nehmen.
In der Schüssel, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen lassen.


Für die Füllung habe ich mir etwas sommerlich leichtes ausgedacht. Dafür habe ich mit 250g Erdbeeren und einem Probierpäckchen Gelierzucker für Erdbeeren eine Erdbeermarmelade selbst gemacht. Das ging soooo schnell und schmeckt meiner Meinung nach 1.000 mal besser als eine Gekaufte. Aber natürlich könnt ihr für die Füllung auch gekaufte Erdbeermarmelade benutzen. ;-)

Zutaten für die Füllung:
10 TL Erdbeermarmelade
250g Speisequark 20%
3 EL Brauner Rohrzucker
1 TL Zimt

Marmelade mit dem Quark und Rohrzucker mit dem Zimt verrühren.
In einem Muffinblech 6 Vertiefungen mit Tulips auskleiden. Den Hefeteig ausrollen und in gleich große Quadrate (6 x 6cm) schneiden. Auf jedes Quadrat einen Klecks Füllung geben.



Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Nun 5-6 Quadrate übereinander legen und dann direkt senkrecht in die Tulips stellen. Den Hefeteig, der nicht gereicht hat um in 6 x 6cm große Quadrate geschnitten zu werden, habe ich immer wieder als einzelne Schicht ohne Füllung zwischenrein geschoben. Füllung hatte ich noch etwas über, aber zu viel sollte auch nicht zwischen den einzelnen Schichten sein, sonst läuft das Ganze über. Insgesamt ergeben es ca. 6-8 Muffins.


Nun über jeden Muffin 1 - 1 1/2 Teelöffel des Zucker Zimt Gemischs geben. Im Backofen ca. 20 Minuten backen und dann mit Alufolie abdecken. Weitere 20 Minuten backen und dann am Besten lauwarm genießen oder zupfen! :-)


Bei mir grüßt zwar nicht täglich der Hefeteig, aber das Event von Schön und Fein finde ich toll. Ich freue mich auf all die anderen Rezepte und das Rezepteheft das mit dieser tollen Aktion verbunden ist.
Wie? Ihr kennt das Event nicht? Dann lest euch doch einfach hier - Klick - die Teilnahmebedingungen dazu durch.




{Rezension} {Verlosung} {geschlossen} "Cookies! Rezepte für ofenfrische Glücksmomente" von Knusperreich


Als mich der Südwest Verlag fragte, ob ich das Buch "Cookies! Rezepte für ofenfrische Glückmomente" von Manuel Grossmann und Max Finne (den Gründern von knusperreich.de) rezensieren möchte, habe ich mich sehr gefreut und direkt zugesagt. Schließlich backe ich selbst sehr gerne Cookies. Eine schnelle, leckere Alternative zu einem Kuchen und man hat wirklich sehr viele Variationsmöglichkeiten.

Gebundenes Buch
64 Seiten
20,3 x 20,3 cm
ca. 25 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09260-7
inkl. Silikonbackform
Das Buch ist, wie schon erwähnt, im Südwest Verlag erschienen und natürlich wollen wir - wie immer bei meinen Rezensionen - erst einmal lesen was der Verlag zu diesem Buch schreibt:
"Hier kommen die ultimativen Cookies-Rezepte für alle Krümelmonster, Teetunker und Fans von handlichem Backwerk. Gebacken wird ganz nach Jahreszeit oder Gelegenheit mit fruchtigen, aromatischen oder schokoladigen Mischungen, finden Sie Ihren individuellen Lieblingskeks! Mit dem Set, bestehend aus Rezeptbuch und Backform für 8 Cookies, geht's ganz einfach. Nach den praktischen Anleitungen der über 30 Rezeptideen wird der Teig hergestellt und anschließend in der beiliegenden Form gebacken."

Krümelmonster... ja, das bin ich... bzw. sind wir hier! :-) Und deshalb habe ich gleich nach Erhalt des Buches darin geblättert, um herauszufinden welches Rezept ich als Erstes nachbacken werde. Und was sehe ich da? Das Buch besteht zum Teil aus Rezepten von bekannten Bloggerinnen und Bloggern. Ich freue mich wirklich sehr für die Fünf - die ich zum Teil persönlich kenne - und möchte sie euch jetzt mit ihren Rezepten vorstellen:

Und was soll ich jetzt nachbacken??? Die Entscheidung fiel aber dann doch recht schnell, denn wie treue Leserinnen und Leser von mir wissen, liebe ich frische Beeren. Und da kam mir doch das Rezept der Schoko-Himbeer-Cookies gerade recht. 

Und ja, sie schmecken genauso gut wie sie aussehen! Das kann ich euch sagen. ;-) 

Allerdings liebe ich auch Heidelbeeren. Und deshalb gab es dann direkt ein paar Tage danach die Blaubeer-Haferflocken-Cookies von Miss Blueberrymuffin


Das Rezept von diesen Cookies möchte ich euch jetzt auch vorstellen. Es reicht für ca. 16 Cookies. 
Ich habe absichtlich die Erklärung der Zubereitung kaum mit meinen eigenen Worten formuliert, da ich euch einen kleinen Einblick in das Buch geben wollte und die Formulierung mit so viel Liebe gewählt ist. 

Zutaten:

  • 80g weiße, grob gehackte, Schokolade
  • 120g Blaubeeren
  • 80g Butter
  • 140g weißer Zucker
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Ei
  • 150g Weizenmehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 40g Haferflocken

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen und in Schälchen bereit halten. Die Blaubeeren kurz in Wasser baden und abtupfen. Die weiße Schokolade grob - aber mit viel Feingefühl - zerkleinern. 
Die Butter mit dem Zucker und der Vanille sowie dem Meersalz gut verrühren. Dann das Ei vom glücklichen Huhn dazugeben und alles schaumig schlagen. Mehl und Backpulver sieben, mischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Ei-Masse geben. Nun die Haferflocken hinzufügen. 
Jetzt die weißen Schokosplitter mit dem Teigschaber einarbeiten, dann die Blaubeeren. Da diese recht empfindlich sind, wissen sie beim Unterheben besonders viel Feingefühl zu schätzen. Für optische Highlights kann ein wenig Schokolade oder Beeren zur Seite gestellt und anschließend auf die backenden Cookies gestreut werden. 
Nun einen gut gehäuften Esslöffel Teig zu einer Kugel formen und diese in die Backform legen. Besonders an den Rändern sollte der Teig flach gedrückt werden. (Mein persönlicher Tipp: Wer keine Silikonbackmatte hat, kann den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Bitte genügend Abstand zwischen den Teigkreisen lassen, da sie beim Backen sehr auseinander laufen und so ineinander backen würden.)
Die Cookies im unteren Drittel des Ofens 10 bis 15 Minuten backen. Auch wenn es schwer fällt sollten die Cookies nach dem Backen noch 10 Minuten in der Form (Alternativ auf dem Backblech) auskühlen und schließlich auf einem Kuchengitter ganz erkalten. 



Abschließend gibt es jetzt noch meine Meinung zum Buch + der Silikonbackmatte:

  • Wer meinen Blog bisher verfolgt hat, weiß dass ich ab und an Cookies selbst backe. Deshalb habe ich mich besonders gefragt, ob ich die Silikonbackmatte wirklich brauche? Denn bisher ging das auch ganz gut ohne Backmatte. Jedoch kann man auf meinen Bildern sehen, dass die Cookies mit der Backmatte wirklich sehr gleichmäßig werden - vor allem am Rand. Das gefällt mir sehr gut, denn die Cookies sehen so auch sehr dekorativ aus und machen so auf der Kaffeetafel oder auch in einem kleinen Geschenk viel her. Die Silikonmatte werde ich nun künftig immer nutzen. Sie lässt sich auch ganz einfach reinigen und muss nicht vor dem Backvorgang besonders gefettet werden o.ä.
  • Das Buch selbst ist wie folgt untergliedert:
    1. Glücksmomente: Hier gibt es eine kleine Vorstellung von "knusperreich" und der Idee die hinter diesem Buch steckt.
    Auch allgemeine und grundlegende Hinweise zum Backvorgang und zur Aufbewahrung der fertigen Cookies. Auch die Buchstruktur ist mit erklärt.
    2. Frühling & Sommer: Die Rezepte in dieser Rubrik sind diesen Jahreszeiten gewidmet und natürlich mit Zutaten die typisch für diese Jahreszeiten sind - vorwiegend Beeren in allen Variationen.
    3. Herbst & Winter: Hier findet man Rezepte die etwas "schwerer" sind und vor allem mit Nüssen und Schokolade gebacken werden.
    4. Besonders fein!: Außergewöhnlich(er) geht es hier zu. Und das ist toll, denn es findet sich für jede Gelegenheit etwas.
    5. Rezeptregister6. Impressum
  • Die Rezepte selbst sind, wie oben schon etwas angedeutet, sehr gut und mit viel Liebe beschrieben. Man merkt einfach, dass die Autoren besonders bemüht waren etwas Tolles auf die Beine zu stellen und das haben sie geschafft. Die Formulierung >Die Schokolade grob - aber liebevoll hacken< oder >Das Ei von einem glücklichen Huhn dazu geben< oder >Orangenschale auf die Cookies streuen bevor sie gebacken werden, das gibt Extrapunkte für die Optik< und noch viele weitere Beispiele sind Hinweise dafür. Solche Einzelheiten finde ich besonders toll und sie machen auch das Besondere an diesem Buch aus.
  • Bei jedem Rezept gibt es besondere Hinweise, z.B. das Max von "knusperreich" immer seine Arbeit für ein paar Minuten liegen lässt um einen Schoko-Himbeer-Cookie genießen zu können. Ich kann es verstehen, denn ich fand sie auch sehr fein. 
  • Für fast alle Rezepte gibt es auch Tipps bzgl. der Zutaten, was als Getränk zu der Sorte Cookies gut passt oder was man machen kann, wenn der Teig zu trocken scheint. 
  • Die im Buch enthaltenen Bilder sind wunderschön. Die Cookies sind toll in Szene gesetzt und man bekommt richtig Lust darauf. Vor allem gibt es zu jeder Cookiesorte eine Abbildung. Auch wenn sie nicht direkt dabei ist, es gibt immer Hinweise auf welcher Seite das Bild des jeweiligen Cookies zu finden ist. 
Und wer durchgehalten und den Blogpost bis hierhin durchgelesen hat, wird sozusagen "belohnt", denn ich darf verkünden, dass ich zum einen das Buch "Cookies! Rezepte für ofenfrische Momente" von "knusperreich" inklusive Silikonbackmatte - Klick - verlosen darf. Aber damit nicht genug. Desweiteren darf ich eine Dose "Premiumselektion" - Klick - von "knusperreich" verlosen. 
Alles was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten: Möchtest du die Cookies oder das Buch gewinnen?

Bei jedem Gewinnspiel gibt es auch Teilnahmebedingungen und bei diesem (was nichts mit Facebook zu tun hat) auch:
  • Kommentiere bis einschließlich 26.06.2014 23.59 Uhr unter diesem Blogpost und beantworte die o.g. Frage.
  • Wer anonym kommentiert, muss einen Namen hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann.
  • Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Nachdem der/die GewinnerIn bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit sich per E-Mail an sandra.grub@web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu gelost.

Ich freue mich über eine zahlreiche Teilnahme und drücke euch die Daumen!
Der/die GewinnerIn wird dann am 27. oder 28.06.2014 unter diesem Post bekannt gegeben, nachdem ich ihn/sie mit random.org ausgelost habe.

Und nun viel Glück!

Wer bei mir nicht gewinnt hat bald bei Sandra von From snuggs kitchen - die mit ihren Orange-Ricotta-Cookies und Apfel-Haselnuss-Cookies im Buch vertreten ist - die Möglichkeit bei ihr das Buch zu gewinnen. Also nicht traurig sein, falls es bei mir nicht klappt. ;-)






Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Südwest Verlag erhalten habe - vielen Dank dafür - , spiegelt sie völlig meine persönliche Meinung wider. Vielen Dank an knusperreich für die kostenlose Bereitstellung der Dose "Premiumselektion". 
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Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuund gewonnen hat das Buch:



Die Premiumselektion Cookies geht an:


Herzlichen Glückwunsch von mir! :-)
Bitte meldet eure Adresse innerhalb der nächsten Woche an sandra.grub@web.de, damit die Gewinne ganz bald an euch versendet werden können.

LG Sandra 

Erdbeer-Bananen-Bombe oder warum man Kuchenreste bitte nie wegwerfen sollte!

Dieses Dessert, das ich euch heute vorstelle, habe ich schon vor einigen Wochen gemacht. Leider kam ich nicht dazu es zeitnah zu veröffentlichen. Ich hoffe um eure Nachsicht, aber die Erdbeersaison ist ja noch aktuell. Und nun ein paar Vorworte dazu...


Wer kennt es nicht? Man möchte eine tolle Torte backen und während der Kuchen im Backofen vor sich hin bäckt, geht in der Mitte ein unschöner Hubbel in die Höhe. Da die meisten Torten ohne diesen Hubbel einfach schöner aussehen, schneidet man diesen ab. Und dann?
Bei mir gibt es nicht so oft solche Hubbel, aber wenn doch, hebe ich sie mir auf und friere sie ein.
Wenn man dann Lust auf ein schnelles Dessert bekommt, kann man sie einfach rausholen und hat innerhalb von Sekunden einen tollen Nachtisch gezaubert.


Bei uns gab es deshalb am Wochenende diese Erdbeer-Bananen-Bombe, mit solchen Kuchenresten.


Erdbeer-Bananen-Bombe

Zutaten:
100g helle Kuchenreste (zerbröselt)
100g dunkle Kuchenreste (zerbröselt)
300ml Milch
1 Pkg. Paradies Creme Stracciatella von Dr. Oetker
3 Bananen
1 Schale Erdbeeren
Zitronensaft
zur Dekoration: Schoko Zebra Röllchen von Dr. Oetker
einige Umdrehungen aus der Vanillemühle
3 dekorative Gläser (ich hatte 2 Rotweingläser und ein Trinkglas)
Zubereitung:
Die Erdbeeren putzen und waschen, dann vierteln. Für jedes Glas eine Erdbeere ganz lassen, einschneiden und am Glasrand als Dekoration befestigen. Die Milch mit dem Pulver der Paradies Creme 3 Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen. Nun die Bananen schälen, in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
Jetzt wie folgt die Zutaten ins Glas schichten. Dabei nehmt ihr für jede Schicht 4-5 EL der jeweiligen Zutat.
  1. Dunkle Kuchenbrösel
  2. Bananenscheiben
  3. Paradies Creme Stracciatella
  4. Helle Kuchenbrösel
  5. Erdbeeren
  6. Paradies Creme Stracciatella
  7. Getoppt von 3 Zebraröllchen und einigen Umdrehungen aus der Vanillemühle
Und fertig ist die Erdbeer-Bananen-Bombe! Das ging schnell, oder? ;-)




Liebst, 
eure Sandra 


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Ich möchte mich bei Dr. Oetker für die kostenlose Bereitstellung der Schoko Zebra Röllchen bedanken. Sie waren in meiner Goodie Bag, die ich in Bielefeld beim Dr. Oetker Workshop (Bericht siehe hier - Klick - ) erhalten habe. 

{Motivtorte} Meine erste Hochzeitstorte

Seit ich Motivtorten backe, ist es mein größter Wunsch einmal eine Hochzeitstorte machen zu dürfen. Und dies hat sich dieses Wochenende erfüllt. Denn eine liebe Freundin hat geheiratet und ich durfte ihr ihre Hochzeitstorte machen. Die Torte sollte ganz in weiß sein und bis auf ein klitzekleines bißchen Glitzer (ganz ohne kann ich ja nicht) wurde sie das dann auch.


Ich platze vor Stolz, denn sie ist wirklich ganz genau so wie ich es mir vorgenommen hatte. Sehr ungewöhnlich für mich, dass ich direkt zufrieden mit meiner Arbeit bin. Aber vielleicht merkt man da einfach, dass mein Werk für jemand ganz Liebes war. ;-)



In der unteren Etage befand sich die wohl sehr bekannte Aprikosen-Marzipan-Schichttorte der Tortentante, mit der ich mich hier - Klick - schon einmal auseinander gesetzt hatte. Das Rezept für eine Torte mit 26 cm Durchmesser und letztlich 10 cm Höhe schreibe ich euch hier aber gerne nochmal nieder.

Backen

Zutaten:
  • 500g zimmerwarme Butter
  • 500g Zucker
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 1 große Prise Salz
  • 12 Eier
  • 300g Mehl
  • 200g Speisestärke
  • 2 Pkg. Backpulver
  • 8 EL Aprikosensaft

Zubereitung:
Vorab auf ca. 4-5 einzelnen Backpapieren jeweils den Umriss einer 26er Springform mit einem Bleistift aufmalen. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker und Salz mindestens 10 Minuten in der Küchenmaschine weißlich aufschlagen.
Die Eier nach und nach dazu geben, wobei jedes Ei mindestens 1 Minute verrührt werden sollte. Zwischenzeitlich das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Nun in ca. drei gleich großen Portionen abwechselnd mit dem Aprikosensaft zur Butter-Zucker-Ei-Masse geben.
Nun ca. 4 EL Teig auf das Backpapier geben und mit der Winkelpalette gleichmäßig auf der eingezeichneten Fläche verteilen. Auf das im Ofen befindliche Backblech geben und die Schicht 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist. Während die eine Schicht bäckt, auf dem nächsten Backpapier die nächste Teigschicht wie oben beschrieben vorbereiten. Damit sie direkt in den Backofen kann, wenn die vorherige Schicht fertig gebacken ist. Die fertige Kuchenschicht kurz auf dem Backpapier auskühlen lassen (ca. 3-5 Minuten), dann vorsichtig das Backpapier lösen. So mit allen Schichten verfahren bis der Teig leer ist.
Ich hatte letztlich 16 Schichten und war gute 2 1/2 Stunden in der Küche am Ofen gestanden. Aber es lohnt sich. Schichttorten schmecken so saftig und intensiv wie sonst kein anderer Kuchen. ;-) Ihr solltet nur darauf vorbereitet sein Zeit mitzubringen, wenn ihr euch an eine solche macht.

Füllen

Zutaten:
  • 3 große Dosen Aprikosen
  • 9 EL Zucker
  • 6 Pkg. weißer Tortenguss
  • 9 EL Aprikosensaft
  • 600g Marzipanrohmasse

Zubereitung:
Die Aprikosen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Aprikosensaft auffangen. Den benötigen wir noch für das Anrühren des Tortengusses. Die Aprikosen in einem Topf mit dem Stabmixer pürieren. Den Tortenguss mit dem Aprikosensaft und dem Zucker in einem extra Gefäß mit dem Schneebesen anrühren. Nun zu den Aprikosen in den Kochtopf geben und gut durchrühren. Nun auf dem Herd erhitzen, so dass das Ganze aufkocht. In der Zwischenzeit die Marzipanrohmasse zerbröckeln. Wenn die Aprikosen-Tortenguss-Masse aufgekocht ist, das Marzipan dazu geben und mit dem Stabmixer nochmals sehr gut durchpürieren, so dass eine homogene Masse entsteht. Das Ganze mindestens 15 Minuten abkühlen lassen.

Zusammen setzen

Einen Boden auf eine Tortenplatte setzen, ca. 3 EL der Aprikosen-Marzipan-Masse darauf gleichmäßig verteilen und darauf die nächste Kuchenschicht legen und darauf wieder 3 EL der Aprikosen-Marzipan-Masse verteilen. Das Ganze wiederholen bis die Kuchenschichten aufgebraucht sind. Den Rest der Aprikosen-Marzipan-Masse auf und um die Torte verteilen. So werden die Ränder schön versiegelt. Falls ihr eine Fondanttorte daraus machen wollt ist das perfekt, denn so ist alles schön gleichmäßig. Entweder lasst ihr es so wie es jetzt aussieht oder ihr überzieht die Torte noch mit Marzipan. Falls ihr sie aber mit Fondant überziehen wollt, so wie ich, dann muss noch eine Schicht Ganache um die Torte und dann die Fondantdecke. Bei der Dekoration lasst eurer Fantasie freien Lauf. ;-)

Falls ihr auf den Geschmack von Schichttorten gekommen seid, kann ich euch auch die Milchmädchentorte, Rezept hier - Klick - ans Herz legen. Sie ist unser absoluter Favorit!


Nun fragt ihr euch vielleicht welcher Kuchen sich unter der zweiten Etage verbarg? Es war ein Schokoladenkuchen mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung. Dieses Rezept habe ich euch hier - Klick - schon verraten. ;-)


Vielleicht sollte ich auch noch etwas zur Dekoration sagen? In sie habe ich natürlich auch mit die meiste Zeit investiert. Schließlich ist für eine Hochzeitstorte, neben dem Geschmack, die Dekoration am Wichtigsten. Für jede Rose habe ich ca. 1 Stunde gebraucht. Da ich mich nicht entscheiden konnte, wie ich es letztlich drapiere, habe ich 6 Rosen gemacht. Zwei haben es nicht auf die Torte geschafft. Zur Auflockerung habe ich dann noch ein wenig Efeu und ein paar Schmetterlinge gefertigt.

Zum Abschluss noch ein paar Worte an das frisch gebackene Ehepaar: 

Ich wünsche euch von Herzen auf diesem Wege nochmals alles, alles Liebe und Gute für eure gemeinsame Zukunft!  

"Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf."



Liebst,
eure Sandra