Joghurt-Schokoladen-Eis mit Nuss-Nougat

Auch wenn das Wetter jetzt im Moment keinen Bock auf Sommer hat. Mir egal, es gibt trotzdem ein Eisrezept. Das sogar gegen Sommerfrust hilft, denn Nougat geht doch irgendwie immer, auch bei kühleren Temperaturen, findet ihr nicht auch? ;-)
Es geht auch schnell und ist soooooo cremig. ^_^ Außerdem kommt es ganz ohne Eismaschine aus. Ok, ich gebe zu, ich schummele ein wenig mit dem "Eiszauber für Joghurt". Aber ich habe den Eiszauber nun schon öfters benutzt, wie z.B. im letzten Jahr für dieses Erdbeer-Joghurt-Eis - Klick - oder dieses ganz besondere Zimteis das ich euch unbedingt ans Herz legen muss - Klick - .
Wir mögen diese Art der Zubereitung und finden, dass man keine künstlichen Stoffe herausschmeckt und es ein schneller und einfacher Weg ist, ohne Eismaschine ein cremiges Eis herzustellen.



Zutaten:
1 Pkg. Eiszauber für Joghurt
400g Schokoladenjoghurt (z.B. von Almighurt)
1 EL Nutella + 2 TL für die Form
Eisförmchen

Zubereitung:
Den Joghurt mit der Packung Eiszauber und dem EL Nutella zuerst auf niedrigster Stufe mit dem Rührgerät eine Minute, dann zwei Minuten auf höchster Stufe rühren.
Nun einen TL mit Nutella über die gewählten Förmchen halten und damit besprekeln. Dann mit der Joghurtmasse auffüllen. Über Nacht im Tiefkühler fest werden lassen.
5 Minuten vor dem Verzehr antauen lassen und dann genießen. :-)


Und nun an die Eisstiele, fertig...... LOS! Wir schlecken uns den Sommerfrust einfach weg! :-)






{Hochzeit} Die vierstöckige Hochzeitstorte ♥

Nun ist es endlich soweit: Ich darf euch die Hochzeitstorte meiner Freundin vorstellen!

Für diese Torte habe ich mir so viele Gedanken gemacht, wie um keine andere Torte, die ich bisher gemacht habe.
Warum? Nun, zunächst war es meine erste vierstöckige Torte. Eigentlich nicht das große Problem, schließlich hat mir meine Freundin ganz genaue Angaben zum gewünschten Design gemacht, so dass ich mich darum nicht mehr kümmern musste. Aber das Wetter hat mich sehr beschäftigt, denn die Torte musste bei netten 28 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit 150 km weit transportiert werden. Deshalb habe ich mir für den Transport extra vier Styroporboxen gekauft in der jeweils eine Etage untergebracht wurde. In diesen Styroporboxen bleibt es für die Torten angenehm kühl und darin rutscht auch nichts rum, so dass man sich um den Transport keine Gedanken mehr machen muss. ;-) Die Torte habe ich dann vor Ort nachmittags mit meiner besseren Hälfte zusammengesetzt. Durch die tolle und auch sehr stabile Etagere gar kein Problem.



Und so hat sie dann auch das Mini-Fotoshooting gut überstanden, das der Hochzeitsfotograf Roger von Roger und Rachel Fotografie aus Dackenheim (das liegt in der schönen Pfalz) bereitwillig mit ihr und teilweise auch mir gemacht hat. Vielen Dank dafür lieber Roger!




Sind die Bilder nicht einfach toll geworden? Roger und Rachel Fotografie könnt ihr übrigens auch auf Facebook - Klick - finden. Falls also noch jemand einen guten Fotografen sucht, seid ihr bei Roger und Rachel Fotografie an der richtigen Stelle. ;-)

Was sagt ihr zu der Torte?
Das Design hatte natürlich ganz spezielle Hintergründe, wie z.B. dass meine Freundin Frösche seit frühester Jugend sammelt, die "Farben" der Hochzeit Weinrot und grün waren und sich meine Freundin für die Hochzeit rundum Gänseblümchen ausgesucht hat. All dies wurde dann von mir auf der Hochzeitstorte vereint.

Welcher Kuchen steckte aber nun unter den einzelnen Etagen? Machen wir einmal den Anfang mit der obersten Etage - vom Brautpaar unbedingt für den Anschnitt gewünscht - eine Regenbogentorte.


Das Rezept dazu findet ihr hier - Klick - . Ein Zitronenkuchen mit Lemon-Curd-Mascarpone-Füllung. Sehr zu empfehlen bei sehr heißen Temperaturen, da der Kuchen einfach nur frisch und nicht zu süß schmeckt und auch hitzebeständiger ist als ein Kuchen mit Sahne o.ä.

Die zweite Etage habe ich mich für einen leckeren Schmandkuchen entschieden. Das Rezept hängt bei mir noch in der Warteschleife, da ich bisher einfach nicht dazu gekommen bin es euch vorzustellen. Das muss ich aber unbedingt noch nachholen. Und dann werde ich den Link dazu nachträglich noch hier reinsetzen.

Die dritte Etage bestand ausschließlich aus Schokolade. Der Bräutigam ist ein Schokoladenfan und somit wurde diese Etage ihm gewidmet. Es war ein Schokoladenkuchen mit Ganachefüllung, also eine pure Schokobombe. :-)

Für die unterste Etage wurde die immer wieder gern genommene Aprikosen-Marzipan-Schichttorte gewählt. Die Braut liebt Aprikosen und wenn der Bräutigam seine "eigene" Etage bekommt, dann auch die Braut, oder?! Das Rezept dazu habe ich euch ja schon hier vorgestellt - Klick - . Und ich verspreche euch, ich werde diesen Kuchen noch öfters machen. Denn auch er verträgt Hitze wunderbar, da keine Sahne, Creme o.ä. Bestandteil davon ist und er kann super vorbereitet werden. Gerade bei mehreren Etagen eine große Hilfe. Ja und geschmacklich ist dieser Kuchen sowieso TOP, auch wenn man Marzipan nicht unbedingt mag, da der Marzipangeschmack nicht so intensiv ist! Außerdem schmeckt er so richtig schön saftig und locker leicht.

Habe ich euch jetzt den Mund wässrig geredet? ^^




Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. Auch wenn ich die Bilder von Roger und Rachel Fotografie kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt der Blogpost völlig meine persönliche Meinung wider.
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{Hochzeit} Die Gastgeschenke ♥

Diese Woche dreht sich alles um die Hochzeit meiner Freundin, die am 09. August geheiratet hat.
Bei dieser Hochzeit habe ich als Seelenbeistand zwei Jahre lang mitgeholfen zu planen (ja ihr habt richtig gelesen, es gab eine Vorlaufzeit von zwei Jahren), war Trauzeugin und Bäckerin der Hochzeitstorte, die mein Hochzeitsgeschenk war.

Zur Hochzeitstorte (die ihr am Sonntag vorgestellt bekommt) schlug ich passende Give aways für die Gäste vor, die das Brautpaar und ich zusammen eine Woche vor der Hochzeit gefertigt haben.
Das war schon eine schöne Einstimmung auf die Hochzeit, aber auch jede Menge Arbeit, denn wir haben 120 Kekse in Tortenform gebacken und verziert... später dann auch eingetütet und schön verpackt. Die Kekse haben dank diesem Ausstecher von der Firma Birkmann - Klick - ganz schnell die Form einer 3stöckigen Torte gehabt. Ein klasse Teil, da die verschiedenen Ebenen der Torte durch integrierte Prägung des Ausstechers direkt abgegrenzt werden.  Auch nach dem Backen war dies sichtbar. Also wirklich ein unkomplizierter Umgang. Da wir jedoch so sehr in die Arbeit vertieft waren, bin ich leider nicht dazu gekommen, euch ein Bild davon zu machen. Ich habe euch nur die fertigen Kekse fotografiert:


Die Kekse wurden nach diesem Rezept - Klick - gebacken. Nur dass ich in den Teig (ich habe die doppelte Menge genommen) noch 1 EL abgeriebene Zitronenschale einer gut gewaschenen Bio Zitrone gegeben und den Zimt weg gelassen habe. Den Teig habe ich einen Tag vorher zubereitet und - in Frischhaltefolie gewickelt - einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen. Die fertig gebackenen und ausgekühlten Kekse haben wir mit Fondant verziert. Dafür haben wir weißen Fondant ausgerollt und mit dem gleichen Tortenausstecher von der Firma Birkmann ausgestochen. Die Prägung wurde hier auch wieder von ganz alleine in den Fondant übertragen. Danach haben wir den Fondant mit Lebensmittelkleber (Wasser mit CMC gemischt) auf den Keks geklebt und dann die Anfangsbuchstaben der Vornamen des Brautpaars eingeprägt sowie die selbstgemachten Gänseblümchen unten rechts platziert.


Die Kekse sind vom Style ein wenig an die Hochzeitstorte angelehnt. Aber nur ein klein wenig. So dass ein roter Faden erkennbar ist. Ihr dürft also gespannt auf Sonntag sein, wenn ich euch die Hochzeitstorte zeige.

 
 
Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. Auch wenn ich den Ausstecher von der Firma Birkmann kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt der Blogpost völlig meine persönliche Meinung wider.
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In Love with Blueberry-Cheese-Tarte

Diesen Kuchen habe ich gemacht als ich mal wieder so richtig Lust auf Hefeteig hatte. Ja, zur Zeit habe ich echt öfters Lust auf Hefeteig, denn ich hab ja jetzt den Dreh raus. ^^
Da ich Blaubeeren zu Hause hatte, gab es eine wunderbare Verbindung zu der ich euch jetzt das Rezept verrate.

Blueberry-Cheese-Tarte


Zutaten für eine Tarteform (Durchmesser 26 cm):
  • 350g Mehl
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 30g Muscovado Zucker (Alternativ: Brauner Rohrzucker)
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 60g Butter + etwas um die Form zu fetten
  • 1 TL Zimt
  • 175ml Milch
  • 1 Prise Salz

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Hefe, dem Zimt und dem Zucker gut vermischen. In der Mitte der Schüssel das Mehlgemisch entfernen, so dass ein Platz frei wird und ein "Loch" entsteht. 
Die Butter auf dem Herd in einem Topf schmelzen. Dann Milch und Salz zugeben und erwärmen bis es lauwarm ist. 
Nun in den mittigen, freien Platz der Schüssel schütten und mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls nötig die Hände zur Hilfe nehmen.
In der Schüssel, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort (z.B. im Backofen auf 30-50 Grad) mindestens 45 Minuten gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und nun die gefettete Form damit auskleiden. Der Teig kann ruhig etwas dicker bzw. übereinanderlappend reingelegt werden, falls noch etwas übrig ist. Einfach gut andrücken, das Ganze bäckt dann zusammen und man merkt beim Verzehr nichts mehr davon.


Zutaten für die Füllung:
350g Blaubeeren
500g Magerquark
175g Doppelrahmfrischkäse
50g Zucker

Zubereitung:
Den Frischkäse, Quark und den Zucker mit dem Schneebesen gut vermischen. Falls ihr mit dem Rührgerät arbeitet bitte auf niedrigster Stufe und höchstens 1 Minute rühren. Dann auf den Hefeteig in die Form füllen und mit den Blaubeeren belegen. Nochmals mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Dann im vorgeheizten Backofen auf 180 Grad ca. 45-50 Minuten backen.  Nach ca. 20-25 Minuten mit Alufolie abdecken. Der Kuchen ist perfekt, wenn der Hefeteig am Rand schön goldgelb ist.


Wenn ihr mögt, könnt ihr noch etwas frische Sahne aufschlagen und dazureichen. Ich konnte nicht widerstehen und sage euch, es ist ein Gedicht!




 


 

Buttermilch-Kirsch-Kuchen... das Rezept über 1.000 Ecken

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das viele von euch schon kennen. Trotzdem ist es meiner Meinung nach Wert, auch auf meinem Blog vorgestellt zu werden. Es handelt sich um den absoluten Lieblingskuchen meines Mannes und das Rezept habe ich über 1.000 Ecken (von meiner Schwester - Klick - , die es von ihrer ältesten Tochter hat, die es von ihrem Ex-Arbeitskollegen hat, der es wiederrum von... keine Ahnung hat... hihi) bekommen, als ich mit dem Backen vor vier Jahren angefangen habe. Das Rezept eignet sich also sehr für Backanfänger/ innen, aber auch geübte Bäcker/ innen können sich darüber freuen, denn das Rezept geht schnell und lässt sich super für eine Feier vorbereiten, denn der Kuchen schmeckt erst so richtig gut, wenn er mindestens 24 Stunden durchgezogen ist. 


Jetzt habe ich aber lange gequasselt und möchte euch endlich das Rezept verraten. 

Zutaten:
3 Eier
300g Zucker
400g Buttermilch
400g Mehl
1,5 Pkg. Backpulver
2 Pkg. Vanillezucker
350g Sauerkirschen (TK)

Und für das Topping:
150g Kokosraspeln
150g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker

Sowie 2 Becher Schlagsahne

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech (40x25cm) fetten.
Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker mindestens 10 Minuten mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Währenddessen das Mehl und das Backpulver sieben. Die Buttermilch zur Eier-Zucker-Masse geben und dann das Mehl-Backpulver-Gemisch unterheben. Nun ganz grob und kurz die Sauerkirschen unter den Teig heben. Die Zutaten für das Topping in einer großen Extra-Schüssel vermischen. Den Teig auf das Backblech geben und mit einem Löffel das Topping auf der Masse verteilen.
Im Backofen ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe natürlich nicht vergessen!
Wenn der Kuchen fertig gebacken hat, die zwei Becher flüssige Sahne über dem heißen Kuchen noch in der Form verteilen. Sollte etwas Sahne auf dem Kuchen stehen bleiben ist das nicht schlimm, das zieht mit der Zeit ein. 
Nachdem der Kuchen etwas abgekühlt ist, in den Kühlschrank stellen. Zum Verzehr kurz vorher in Quadrate schneiden und auf einer Kuchenplatte kredenzen. 


Natürlich lassen sich die Kirschen auch durch andere Früchte, wie etwa Himbeeren oder Blaubeeren, ersetzen. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Das Ursprungsrezept ist ganz ohne Früchte und schmeckt auch toll. Ihr seht also, dass das Rezept sehr variabel ist. ;-)


Liebst, 
eure Sandra 



{Buchvorstellung} Scones aus dem Buch "Barbara kocht" + unser Lieblingsfeierabendrezept (herzhaft)

Heute darf ich euch wieder ein Buch aus dem Callwey Verlag vorstellen. Es liegt schon eine Weile bei mir, dafür konnte ich aber einige Rezepte daraus nachkochen bzw. -backen und kann euch nun eine ausführliche Rezension präsentieren. Alles andere hat ja auch keinen Sinn, stimmts?! ;-)
Deshalb kann ich euch gleich vorwarnen: Achtung! Dies ist ein langer Blogpost!

Erscheinungsdatum: 18.02.2014
Ausstattung: Gebunden
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3-7667-2072-6

Natürlich möchte ich euch zuerst die Meinung des Verlages zu diesem Buch nicht vorenthalten:
Barbara Bonisolli tut, wovon viele träumen – sie wohnt auf dem Land und hat einen großen Garten, in dem sie ihr Gemüse und Obst anbaut, ihre fünf Bienenvölker hütet und zahlreiche Hühner und Laufenten zuhause sind. Dort lebt sie mit ihrer Familie und liebt es, Freunde zum Essen an den großen alten Holztisch bei sich in der Küche einzuladen. Die Autorin arbeitet als Foodfotografin und liebt es, saisonal zu kochen und zu backen. Sie stellt ihre eigenen Marmeladen, Kompotte, Sirups und Chutneys her, die sich in einem hohen Regal stapeln. Auch ihr Brot backt sie selbst – und steckt in alles ganz viel Liebe rein.
Ihre Liebe teilt sie in ihrem Buch “Barbara kocht”. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise in ihren Selbstversorger-Landgarten, erklärt anschaulich, wann man welches Gemüse wo pflanzt, wie man selber Honig imkert und wie man ein Sauerteig-Brot herstellt. “Barbara kocht” teilt sich in vier Jahreszeiten-Kapitel mit jeweils gärtnerischem Einstieg auf. Was mache ich wann im Garten und was gibt es zu beachten? Welche Obst und Gemüsesorten haben jetzt Saison? Es folgt eine Auswahl der für die Jahreszeit typischen Rezepte mit den Gemüsesorten, die auf den Gartenseiten zuvor gezeigt wurden. Kohlrabipflanzerl und Brennesselrisotto mit gratiniertem Frischkäse werden im Frühjahr serviert. Linguine mit jungen Artischocken und Mangoldquiche gibt es im Sommer. Apfel-Sellerie-Salat mit Haselnusskrokant und Quittenlimonade machen Hunger im Herbst. Hühnersuppe und Wirsingeintopf wärmen im Winter. Ganze 100 Rezepte begleiten den Leser durch die Jahreszeiten. Zudem erhalten Sie Tipps, worauf beim Einkauf der Zutaten auf dem Biomarkt zu achten ist und was man mit überschüssigen Zutaten noch tun kann.
“Barbara kocht” ist ein Buch, das Ihnen ein einfach gutes Gefühl vermittelt – zum Träumen, zum Gärtnern und vor allem zum Nachkochen!

Klingt das nicht einfach toll? Das zumindest dachte ich, als ich diese Zeilen vom Verlag gelesen habe.
  • Denn auch ich möchte mir jetzt im Eigenheim so langsam einen tollen Garten anlegen.
  • Auch ich liebe es Familie und Freunde an unserem ebenfalls großen Holztisch mit Selbstgebackenem und -gekochtem zu betüteln
    UND
  • ich hatte beruflich jahrelang mit Bienen zu tun und mein Bruder war eine Zeit lang Imker, so dass ich mich, so seltsam es für den ein oder anderen vielleicht klingen mag, mit diesem Thema verbunden fühle. 

Deshalb habe ich sehr gerne das Rezensionsexemplar genauer unter die Lupe genommen. Zuerst ist mir das Erdbeereis mit griechischem Joghurt ins Auge gesprungen. Das musste ich einfach nachmachen.


Allerdings sieht es leider nur schön aus. Es haben sich sehr viele Eiskristalle gebildet, so dass das Eis selbst nach 20 Minuten außerhalb der Kühltruhe nicht genug angetaut war, dass man es löffeln konnte. Das fand ich sehr schade, denn die Eismasse an sich hatte pur suuuuper lecker geschmeckt. Deshalb leider aus meiner Sicht nicht zum Nachmachen empfohlen.

Edit: Nach diesem Blogpost hat der Callwey Verlag Barbara Bonisolli auf das Eisrezept angesprochen. Sie weist darauf hin, dass das Rezept für Stieleis und nicht für Eiscreme ausgelegt ist. Bei Stieleis spielen Faktorten wie Kristalle und Cremigkeit keine Rolle.
Also werde ich dieses Rezept doch nochmals probieren, dann aber als Stieleis und werde euch davon berichten.

Das nächste Rezept, das ich ausprobiert hatte, war herzhaft. In diesem Buch gibt es viele herzhafte Rezepte und ich koche auch sehr gerne. Deshalb möchte ich euch ausnahmsweise dieses Rezept nicht vorenthalten, denn es ist unser absolutes Lieblings(feierabend)rezept geworden! Es geht schnell und schmeckt einfach nach mehr.


Zutaten für 4 Personen:
450g Nudeln
350g Dattel- oder Cherrytomaten
2 Mozzarella
1 Bund Basilikum
1 Handvoll schwarze Oliven
sehr gutes Olivenöl
etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer, Knoblauch

Zubereitung:
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen in feine Streifen schneiden. Die Oliven entsteinen und halbieren. Alle Zutaten zusammen mit reichlich Olivenöl und der abgeriebenen Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Die Penne abgießen, das Kochwasser auffangen und die Nudeln in die Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch abschmecken.

Uuund dieses Rezept ist nicht nur unser Lieblingsrezept, sondern auch Barbaras (was ich übrigens erst im Buch gelesen hatte nachdem wir es schon gegessen hatten). ♥ Es geht schnell und schmeckt so unbeschreiblich frisch und intensiv und die Zutatenzusammenstellung ist sehr harmonisch.

Aber das soll es noch nicht gewesen sein, denn die Tortenträumerin möchte ja auch backen. Eigentlich hätte ich gerne den Rhabarberkuchen ausprobiert, aber leider habe ich durch Krankheit die Rhabarbersaison verpasst und so wurde daraus leider nix. Da muss ich mich nun leider bis nächstes Jahr gedulden.
Dann habe ich aber auf dem Blog von Sabrina diese tollen Scones gesehen - Klick - . Da ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen und ich habe mich an das Rezept im Buch von Barbara kocht erinnert. Also habe ich mich an Barbaras Scones probiert. Die gehen auch wirklich schnell, aber lest selbst.



Zutaten für ca. 12-15 Stück:
500g Mehl und etwas für die Arbeitsfläche
40g Zucker
1/2 TL Backpulver
100g kalte Butter
225ml Buttermilch
2 Eier
1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:
Ofen auf 220 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter mit einem Messer in kleine Würfel schneiden und unter das Mehl arbeiten indem ihr die Butter zwischen den Fingern verreibt und immer wieder unter das Mehl knetet. Buttermilch und Eier vermischen und zum Mehl geben. Alles vermischen und den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Kurz durchkneten. Dann den Teig ca. 2,5cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder einem Plätzchenausstecher (6cm Durchmesser) ausstechen und auf das Backblech legen. Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Scones damit bestreichen. In den Backofen schieben und ca. 10 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und dann lauwarm genießen.

Da ich von den Erdbeermuffins zum Zupfen - Klick - noch selbstgemachte Erdbeermarmelade übrig hatte, hatten wir ein ganz tolles Sonntagsfrühstück, das innerhalb von 1 Std. gezaubert war! ♥ Die Scones schmecken ein wenig rustikal, was noch unterstreicht wird wenn man sie mit etwas Quark und Marmelade belegt. Dazu noch ein schöner Milchkaffee, mmmhhh, was will man bei einem Sonntagsfrühstück mehr?


Nun aber meine komplette Meinung zum Buch:
  • Das Buch ist mit den Maßen von  28,2 x 22,2 x 3cm wirklich recht groß, kommt aber qualitativ hochwertig daher mit festen, matten Seiten und einem tollen, robusten Hardcover. Knicke sind da nicht vorprogrammiert, wie bei vielen anderen Büchern.
  • Ein Stoffband als Lesezeichen ist ins Buch integriert. Sowas brauche ich persönlich ganz oft, um das absolute Favoritenrezept, das als erstes nachgemacht werden soll, zu kennzeichnen. Das hat mir schon viel Blätterei und Sucherei erspart.
  • Es gibt vier Kapitel "Frühjahr", "Sommer", "Herbst" und "Winter". Danach sind die Rezepte geordnet. Je nachdem welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. Eine klasse Idee, allerdings musste ich auch schon öfters hinten das alphabetische Inhaltsverzeichnis (zum Glück gibt es das) zur Hilfe nehmen um Rezepte wiederzufinden.
  • Das Buch ist sehr ausführlich. Beispielsweise verrät Barbara über einige Doppelseiten mit einigen Bildern und genauer Anleitung ihr Pastagrundrezept. Ich persönlich kann damit leider nichts anfangen (trotz großer Pastaliebe), fehlt mir dafür doch die Pastamaschine. Aber grds. finde ich so etwas nicht verkehrt.
  • Aber auch schnelle Alltagsgerichte kommen zum Einsatz sowie Vegetarische. Ob süß oder herzhaft.... es ist wirklich für jeden etwas dabei. Und da nur frische Zutaten verwendet werden, hat der Gaumen doppelt und dreifach Freude.
  • Leider hat natürlich nicht jeder Zeit um alles im Garten anzupflanzen, was Barbara selbst ja macht. Ich hatte mir zwar einige Tipps für den Garten erhofft, aber das bleibt etwas auf der Strecke.
  • Trotzdem blättere ich immer wieder gerne im Buch, denn fast jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Bei 320 Seiten kein Wunder. Und da alles saisonal ausgerichtet ist, entdeckt man in der jeweiligen Saison auch wieder Rezepte, die einem vorher nicht so aufgefallen sind, da es die Zutat gerade nicht im Garten.... hust....bzw. im Supermarkt gab.
  • Alles in allem ein gelungenes Buch. Ich freue mich darauf weitere Rezepte auszuprobieren, denn geschmacklich hat mich bisher alles, bis auf das Eis, sehr überzeugt. Gerade durch die Frische und Natürlichkeit. Außerdem lernt man gerade in der heutigen Zeit, wo viele Obst- und Gemüsesorten gezüchtet werden, mehr über die saisonalen Gemüsesorten und was man noch alles damit anstellen kann, denn viele Rezepte sind auch etwas ausgefallener.

Wer es bis hierher geschafft hat und sich die Rezension durchgelesen hat, der/ dem danke ich für die Aufmerksamkeit und die Treue!


Liebst,
eure Sandra


Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Callwey Verlag erhalten habe, spiegelt sie völlig meine persönliche Meinung wider.
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