Der Herbst ist gekommen mit einer Apfel-Sahne-Torte

Gestern war er da! Der offizielle Herbstanfang! Gefällt euch diese Jahreszeit auch so gut wie mir?
Am Besten gefallen mir die Tage an denen die letzten starken Sonnenstrahlen über das bunte Herbstlaub scheinen und eine angenehme Wärme abgeben. Ein schöner Spaziergang bei dem man mit seinem Liebsten im Herbstlaub schlendern kann. Die ersten Tage an denen der Kamin das Licht seiner Flammen an die Wand wirft... ach, ihr merkt ich bin mächtig in Herbststimmung. Und deshalb habe ich euch heute meine erste Herbsttorte mitgebracht, aber schaut selbst: 

 

Dieses Mal umgibt die Torte kein Fondant wie sonst, sondern Schokoladenriegel mit feinem Apfelgeschmack. In der Herbst-/ Winterzeit sind sie in den Discountern zu finden. 



Kuchen 
(15er Springform)
Zutaten:
3 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Zimt
50g Zucker
40g Feine Speisestärke
80g Mehl

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine 15er Springform mit Butter einfetten.
Eier trennen. Das Eiweiß mindestens 8-10  Minuten zu Eischnee schlagen. Dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. In der Zwischenzeit Mehl und Speisestärke abwiegen, sieben und mit Zimt vermischen. Eigelb vorsichtig mit dem Teigschaber unter das Eiweiß heben. Dann (noch vorsichtiger) die Mehlmischung unterheben und den Teig in der Springform gleichmäßig verteilen. Ca. 20-25 Minuten backen. Heraus holen und auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Füllung

Zutaten:
250ml Sahne
1 Pkg. Sahnesteif
2-3 kleine Äpfel
1 Pkg. Bourbon-Vanillepuddingpulver
350ml naturtrüber Apfelsaft (Alternativ: heller Traubensaft)
30g Zucker

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Apfelsaft, dem Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen. Beim Aufkochen die Apfelwürfel dazugeben und ca. 2-3 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Dabei ständig umrühren, damit nichts anbrennt. Dann zur Seite stellen und währenddessen den ausgekühlten Kuchen 1x waagerecht durchschneiden. Nun einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen, einen Tortenring drumrum stellen und die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen. Die Apfelfüllung abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen und auf dann auf der abgekühlten Apfelfüllung ca. 1/3 der Sahne verteilen. Dann den zweiten Kuchenboden darauf legen. 

Dekoration

Zutaten:
33 Schokoladenriegeln "Winter-Apfel"
Stoffband nach Wahl

Zubereitung:
Den Kuchen rundum mit Sahne einschmieren (etwas für die Sahnetupfen obenauf aufheben). Die Schokoladenriegel (bis auf zwei Riegel) daran wie auf den Bildern befestigen. Durch die Sahne halten sie recht gut. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und Tupfen entlang des Randes auf der Torte spritzen. Die restlichen zwei Riegel klein hacken und in der Mitte der Torte verteilen.
Nun das Stoffband um die Torte mit einer schönen Schleife binden. 



Seid ihr auch schon in Herbststimmung? 

Der Anschnitt

{Rezension} Tartes & Tartelettes von Aurélie Bastian

Ich bin ein großer Fan von Aurélie Bastian, seit ich ihr erstes Buch "Macarons für Anfänger" (siehe hier - Klick - ) rezensieren durfte. Es ist wirklich ein ganz toll aufgemachtes Buch mit tollen Schritt für Schritt Anleitungen für die perfekten Macarons (die ja wirklich nicht so einfach herzustellen sind). Deshalb habe ich mich wahnsinnig gefreut, als ich erfahren habe, dass Aurélie ein zweites Buch auf den Markt bringt und als mich der Bassermann Inspiration Verlag fragte, ob ich es rezensieren möchte, sagte ich hocherfreut zu.

Gebundenes Buch
Pappband wattiert
80 Seiten
Maße: 19,0 x 24,0 cm
jedes Rezept bebildert
wattierter Umschlag mit Heißfolienprägung
ISBN: 978-3-572-08170-7
Preis: 12,99 Euro

Ich war sehr gespannt auf das Buch. Ich mag Tartes sehr gerne und hatte mir zu Geburtstag Tarteletteformen gewünscht (und auch bekommen :-) ). Ob die nun zum Einsatz kommen würden? Dazu später mehr....
Natürlich zieht man auch direkt Vergleiche zum ersten Buch. Deshalb erzähle ich euch jetzt erstmal mein Eindruck vom Buch und dann kommt ein nachgebackenes Rezept daraus.
  1. Von der Aufmachung sind beide Bücher gleich liebevoll gestaltet und mit einem wattierten Coverumschlag, was ich wundervoll finde. Für mich ist das etwas Besonderes, denn das haben nicht viele Bücher, die ich zu Hause stehen habe und das fühlt sich sehr angenehm an.
  2. Zu jedem Rezept gibt es ein Bild! Yeah! :-)
    Im Buch sind so viele schöne Bilder, die einem die Lust auf´s Nachbacken zusätzlich versüßen.
  3. Eine Einführung gibt es auch wieder. Am Anfang erklärt Aurélie wie man den Teig in den einzelnen Schritten herstellt. Zu jedem Schritt gibt es ein kleines Bild. Diese Anleitung gilt für jedes Tarterezept im Buch.
  4. Die Rezepte sind gut erklärt. Ich hatte kein Problem die von mir ausgewählten Tartes nachzubacken. Alle haben geschmeckt und nichts ist schief gegangen. Also haben auch die Rezepte in diesem Buch eine hohe Gelingsicherheit.
  5. Sehr angenehm ist, dass keine außergewöhnlichen Zutaten verwendet werden. Meist hat man fast alles zu Hause auf Vorrat (ok, ich habe fast alle Backzutaten immer Griffbereit, falls mich die Backlust unerwartet übermannt ^^).
  6. Evtl. ein Nachteil ist das Blindbacken! Bei jedem Rezept des Buches wird der Teig erst einmal blind vorgebacken. Ich persönlich hatte noch nie blind gebacken. Ich war mir in diesem Punkt auch sehr unsicher und habe 3 verschiedene Sorten Hülsenfrüchte gekauft! Ich wusste einfach nicht welche ich nehmen soll, denn im Buch stand nur "Hülsenfrüchte zum Blindbacken". Ja supi. Im Supermarkt findet man Erbsen, ja, aber sind diese getrocknet? Auf meiner Verpackung stand das nicht. Und das die zum Blindbacken geeignet sind steht da natürlich auch nicht drauf, da sie ja eigentlich zum Kochen von Gemüse gemacht sind. ^^
    Na ja, ich hab sie einfach mal benutzt und sie waren wohl richtig, denn das Blindbacken hat entgegen aller Unsicherheiten dann einwandfrei geklappt. *puh*
  7. Ich persönlich mag Knetteig nicht so sehr. Meist, weil er mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen muss und nach dem Backen oft sehr trocken ist. In diesem Buch muss der Teig aber keine 30 Minuten ziehen. Man kann ihn direkt weiterverarbeiten! Echt klasse. Und der Teig schmeckt nach dem Backen auch nicht trocken.
  8. Die meisten Tartes im Buch sind recht schnell nachgebacken. Einfach unkompliziert. Das mag ich zwischen meinen ganzen Fondanttorten auch mal recht gern.

Alles in allem ein weiteres gelungenes Buch der Bloggerin von "Französisch Kochen.de". Ich freu mich schon auf ein evtl. drittes Buch! Lach...

Aber nun bin ich euch noch ein Rezept daraus schuldig! Ich habe mich wieder an mehreren Rezepten probiert. Zunächst gab es die Vanilletarte, die musste ich direkt nachmachen weil sie so toll vanillig und fast wie ein Käsekuchen aussah:



Wegen der aktuellen Saison, möchte ich euch aber die Zwetschgentarte vorstellen.


Für eine Tarteform 23x23cm oder 26cm Durchmesser

Zutaten für den Boden
  • 250g Weizenmehl
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Messerspitze Vanillemark
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • etwas Butter zum Einfetten der Form

Zutaten für den Belag
  • 800g Pflaumen (Zwetschgen mit Stein)
  • 100g Mehl
  • 50g Butter
  • 50g
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
Alle Zutaten für den Teig in o.g. Reihenfolge in eine große Schüssel geben und kneten bis er schön glatt und homogen ist.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3-5mm dick ausrollen und vorsichtig in die gefettete Form legen. Ich habe das auf einmal nicht geschafft und hab mit dem Rest Teig einfach dünne Stellen "geflickt", indem ich sie zusätzlich auf die Stelle gelegt und festgedrückt habe.
Den Rand glätten und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Ein Backpapier auf die größe der Form zuschneiden und auf den Boden legen (es sollte die Höhe des Randes auch abdecken). Mit Hülsenfrüchten (ich hatte 500g grüne Erbsen) füllen und 10 Minuten backen. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen (die Hülsenfrüchte aufheben, denn man kann sie für künftige Blindbackaktionen weiternutzen) und weitere 10 Minuten backen.
Währenddessen die Pflaumen/ Zwetschgen entsteinen und vierteln. Mit dem Mehl, Butter und Zucker Streusel herstellen, indem dies grob durchgeknetet wird.
Den Backofen auf 190-195 Grad Ober-/ Unterhitze stellen. Die Obstviertel auf der Tarte platzieren und mit Streusel bedecken. Jetzt nochmals weitere ca. 35 Minuten backen.


Beide Tartes waren im Nu aufgegessen, obwohl sie einen Durchmesser von 26cm hatten und wir jeweils nur zu viert dran gegessen haben... aber ein Stückchen Tarte geht irgendwie immer, findet ihr nicht?!


 
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Vielen Dank an den Bassermann Inspiration Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Auch wenn ich dieses Buch kostenlos erhalten habe, wurde hierdurch meine Meinung nicht beeinflusst. Ich habe die Rezension freiwillig geschrieben.


 

Für alle Krümelmonster: Knusprige Haferkekse

An alle Krümelmonster: Bei mir gibt es heute eine Runde (oder auch Zwei oder Drei) Haferkekse! Wer möchte gerne welche abhaben? 

 

Wer nicht schnell genug war und keine abbekommen hat, für den habe ich hier das super schnelle und einfache Rezept.
Es eignet sich perfekt für eine Feier, wenn ihr mehrere Dinge backen möchtet oder wenn ihr zwischendurch einfach etwas knabbern möchtet. 

Zutaten:
150g Butter
60g Haferflocken
160g Zucker
50ml Sahne
50ml heller Zuckerrübensirup
120g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver 

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 
Die Butter schmelzen und dann mit den Haferflocken, dem Zucker, der Sahne und dem Sirup verrühren. Mehl und Backpulver sieben und miteinander mischen. Dann unter die Butter-Haferflocken-Mischung heben. 
Den Teig teelöffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben! Aber Achtung der Teig läuft beim Backen sehr stark auseinander. Ich würde nicht mehr wie fünf Häufchen auf ein Blech geben. Denn mir sind die Kekse beim Backen ineinander gelaufen und ich hatte 8 Häufchen auf dem Blech. 
In der Mitte des vorgeheizten Backofens ca. 5 Minuten backen. Aber beachtet, dass wirklich jeder Backofen anders backt und der Eine vielleicht eine Minute mehr und/ oder der Andere eine Minute weniger braucht. ;-) 
Nach dem Backen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Danach habe ich einen Teil der Kekse mit 50g geschmolzener Schokolade bespreckelt. Aber das ist natürlich Geschmackssache und kein Muss! 

Dieses Rezept habe ich aus dem tollen Buch "Backen mit Leila" von Leila Lindholm, das ich euch hier - Klick -  schon einmal vorgestellt hatte.  


Zucchini-Schoko-Kuchen

Zur Zeit gibt es hier bei uns ganz viele Zucchini. Wir mögen Zucchini sehr gerne und deshalb gab es schon Zucchinisuppe, gefüllte Zucchini, Zucchini-Reis-Pfanne, Blätterteigschnecken mit u.a. Zucchini uvm. Und natürlich darf da bei der Tortenträumerin ein Zucchinikuchen nicht fehlen, findet ihr nicht?!
Deshalb möchte ich euch heute das etwas andere, mein Zucchini-Schoko-Kuchen Rezept vorstellen:


Zutaten:
300g Zucchini
200ml Rapsöl + 1 EL
150g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
1 TL (selbstgemachtes) Vanilleextrakt
4 Eier
300g Dinkelmehl
50g Kakao
50g gemahlene Mandeln
100g grob gehackte Zartbitterschokolade
1 Pkg. Backpulver
2-3 EL Milch 1,5%
100g grob gehackte Vollmilchschokolade
100g grob gehackte Zartbitterschokolade
etwas Butter zum Einfetten der Form
Dekoration (ich hatte gehackte Pistazien und Goldnuggets)

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform (Durchmesser 26 cm) mit etwas Butter einfetten.
Zuerst die Zucchini (grob) raspeln und zur Seite stellen. Das Öl mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote, dem Salz und dem Vanilleextrakt auf mittlerer Stufe etwas aufschlagen. Die Eier einzeln dazu geben und jedes Ei mindesten 90 Sekunden verrühren. Das Dinkelmehl, den Kakao und das Backpulver sieben und miteinander mischen und dann die Mandeln dazu geben. Nun das Ganze esslöffelweise zur Ei-Öl-Zucker-Mischung geben. Dazwischen immer wieder 1 der 3 EL Milch dazu geben, damit der Teig nicht so fest wird. Nun die 100g grob gehackte Zartbitterschokolade unterheben. Jetzt in die gefettete Backform geben und 45-50 Minuten backen. Aber vergesst nicht die Stäbchenprobe! Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen hängen bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken.
Auf ein Kuchengitter (darunter lege ich immer ein Backpapier, wenn ich danach den Kuchen noch mit Schokolade überziehe) stürzen und auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit im Wasserbad die restliche Schokolade (inkl. dem EL Öl) schmelzen und über den Kuchen geben. Etwas anziehen lassen und dann nach Lust und Laune dekorieren.


Der Kuchen schmeckt unheimlich schokoladig und meine Gäste hatten überhaupt nicht gemerkt, dass Zucchini Bestandteil des Kuchens ist. Ich vergleiche das immer gerne mit Karottenkuchen. Da merkt man ja auch oft nicht dass Karotten drin sind. Auf jeden Fall ist der Effekt der Gleiche, der Zucchini-Schoko-Kuchen ist wunderschön saftig und - wie gesagt - herrlich schokoladig. Perfekt für Schokoliebhaber (wie mich). ;-)