{Motivtorte} Männergeburtstag N° 2 mit einer M&M-Torte

Und schon geht es weiter mit der nächsten Geburtstagstorte! Es wurde der 40. Geburtstag meines Bruders gefeiert. Meine Schwägerin gab mir den Tipp, das er M&M´s ganz besonders gerne mag. Ist ja klar, dass es sich auf das Design der Torte auswirkte! ;-)


Der Kuchen ist eine Milchmädchentorte nach diesem Rezept - Klick -. Allerdings habe ich die dreifache Menge auf einen Durchmesser von 27 cm genommen.
Die Torte wurde riesig (15cm hoch) - OMG! Aber mein Bruder hat das Ding richtig gut bezwungen, ich wüsste nicht, ob ich die Torte so gut in Stücke hätte schneiden können.
Schön, dass die Männer heutzutage selbst ihre Geburtstagstorten anschneiden und Stücke an die Gäste verteilen, findet ihr nicht auch?!

Um die Milchmädchentorte habe ich eine Ganache aus 400ml Sahne, 200g Zartbitter- und 200g Vollmilchschokolade gemacht - ganz ohne Fondant - , denn ich hatte die Befürchtung, dass die M&M´s auf Fondant, der doch recht glatt ist, nicht gut halten. Die Torte sollte auch noch eine 1 stündige Fahrt überleben, ohne die Dekoration zu verlieren. Und das hat wirklich alles sehr gut geklappt. M&M´s haften sehr gut auf Ganache, das kann ich jetzt aus Erfahrung bestätigen! ;-)

Die Dekoration besteht aus drei gekauften M&M-Packungen und vier von mir, aus Fondant modellierten, großen M&M´s. Und nun bin ich irgendwie selbst zum M&M-Fan geworden! ^^


Kreativ Welt Messe vom 30.10. - 02.11.2014

Das ich Fan vom Dawanda Shop Keramikköpfe bin, habe ich euch schon vor einiger Zeit auf Instagram und Facebook verraten.

Die liebe Angelika hat sogar extra für mich, vor ein paar Monaten, ihre erste(n) Tortenplatte(n) kreiert. Das macht mich mächtig stolz und mir gefallen ihre Produkte wirklich sehr gut, denn es ist alles in dem wunderschönen Shabby Chic Stil gehalten. Ich liebe es! ♥♥♥

Aber es gibt nicht nur schöne Tortenplatten, sondern ganze Geschirrserien. Alles in zarten Pastellfarben, kombiniert mit Röschen, Polka Dots, Spitzendekor oder kleinen Engelchen... man merkt, dass Angelika eine Perfektionistin ist. Denn alles ist Handarbeit und somit ist jedes Teil ein Unikat!
Eine Serie davon möchte ich euch heute vorstellen, ausnahmsweise nicht in meiner Lieblingsfarbe Rosa, sondern in einem tollen Pastellgrün.

Etagere
Links: von der Seite
Rechts: von oben
Links: Kuchenteller mit Spitzendekor
Rechts: Schälchen eckig, innen einfarbig Pastellgrün
Links: Tortenplatte mit Fuß mit Spitzendekor
Rechts: Schälchen, eckig, außen mit Polka Dots
Leider sind es nicht die besten Bilder, da mir die Winterzeit und die frühe Dunkelheit im Feierabend Probleme bereitet hat. Aber ich hoffe ihr könnt das schöne Geschirr trotzdem erkennen?!

Auf den Geschmack gekommen? Dann kommt doch einfach zur Kreativ Welt Messe in Frankfurt in der Zeit vom 30.10. - 02.11.2014, Halle 1, Ebene 1.1, Arkaden 05. Dort könnt ihr euch alles live ansehen.
Am 01. November werdet ihr mich am Stand von Angelika auch antreffen, denn ich gehe ihr gerne ein wenig zur Hand. ;-) Wann hat man schon die Möglichkeit soooooo viele tolle Tortenplatten in den Händen zu halten? ^^ Seufz...



Übern Tellerrand: Vanilla-Gingerbread-Cake

https://www.facebook.com/UebernTellerrand


Hallo ihr Lieben,
heute bin ich im Rahmen der Aktion "Übern Tellerrand" mit diesem wunderbaren Vanilla-Gingerbread-Cake bei der lieben Kathrin von "Backen macht glücklich - Die Glücksbäckerei" zu Gast.


Das Rezept und warum ich euch ein weihnachtliches Törtchen vorstelle, könnt ihr bei ihr nachlesen.


Viel Spaß dabei und einen wundervollen Herbstsonntag!




{Motivtorte} Männergeburtstag N° 1

Dieses Jahr jagt eine Feier die Andere. Ich weiß auch nicht was los ist, es reißt einfach nicht ab.
Kaum liegen die Hochzeiten hinter uns, werden sie von runden Geburtstagen abgelöst.
Der erste runde Geburtstag dieses Jahr hat eine stolze 60 zu verzeichnen. Wahnsinn, wenn ich mir meinen Schwager so anschaue kann ich es immer noch nicht fassen. Er sieht für mich immer noch um Jahre jünger aus, vielleicht aber auch weil er ein kleiner Spitzbube ist?! Lach....

Auf jeden Fall wurde letzten Samstag im großen Stil gefeiert und dafür wollte meine Schwester unbedingt eine zweistöckige, eckige Motivtorte.


Mein Schwager arbeitet beim Straßenbau. Natürlich sollte die Torte seine Persönlichkeit ein wenig verkörpern, denn er ist ein Arbeitstier. Die passende Idee mit den Straßenschildern hatte ich erst kurz vor knapp... ähm also ein Tag vorher... lach. Aber er war stolz und hat die Torte später dann auch selbst angeschnitten.

Beide Etagen bestanden aus Schokoladenkuchen nach dem Wunderrezept, das ich dieses Mal auf Backblechen gebacken hatte. So konnte ich mir meine Tortengröße individuell zurechtschneiden.
Das obere Stockwerk war mit Schokoladen-, Erdbeer- und Vanillemousse gefüllt. Das war ok, aber nochmal werde ich das nicht machen. Der Aufwand steht nicht in Relation zum durchschnittlichen Geschmack und somit schafft es das Rezept auch nicht auf diesen Blog.
Das untere Stockwerk war mit einer Schokoladen-Kirsch-Creme gefüllt und kam auch schon bei der letzten Hochzeitstorte wahnsinnig gut an.


Das Rezept mit der Schokoladen-Kirsch-Füllung möchte ich euch heute vorstellen. Es ist wirklich sehr einfach, schnell und wie ich finde sooooo gut. Also hier das Rezept - der Vollständigkeit halber und damit ihr nicht alles getrennt zum Nachbacken heraussuchen müsst, schreibe ich euch das Rezept vom Wunderkuchen nochmals dazu, obwohl ich es euch hier - Klick - schon einmal vorgestellt hatte.
Übrigens, habt ihr den "Print"-Button am Ende jedes Blogposts schon entdeckt? Mit ihm könnt ihr ganz einfach die Rezepte ausdrucken! ;-)

Wunderkuchen
(für eine Springform 26cm
oder
 ein Backblech zum zurechtschneiden einer eckigen Torte)
Zutaten:
6 Eier
300g Puderzucker
300ml Rapsöl
300ml Milch 1,5%
400g Mehl
50g Backkakao
1,5 Pkg. Backpulver

Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten mit dem Schneebesen weißlich aufschlagen. In der Zwischenzeit Öl und Milch abmessen und das Mehl, den Kakao und das Backpulver abwiegen und in eine Schüssel sieben. Dann das Öl und die Milch abwechselnd zur Ei-Zucker-Masse einfliesen lassen. Danach auf niedrigster Stufe das Mehl-Kakao-Backpulver-Gemisch esslöffelweise dazu geben.
Bei 160 Grad Ober-/ Unterhitze backen.
In der Springform beträgt die Backzeit ca. 1 Stunde und 10 Minuten. Aber vergesst nicht, ohne Stäbchenprobe nie den Kuchen aus dem Ofen holen!
Auf dem Backblech braucht der Kuchen ca. 35-40 Minuten.  

Schokoladen-Kirsch-Füllung
(muss einen Abend vorher vorbereitet werden)

Zutaten:
ca. 3/4 Glas Sauerkirschkonfitüre
400 ml Sahne
300g Zartbitterschokolade
200g Vollmilchschokolade
einige Umdrehungen aus der Vanillemühle

Zubereitung:
Die Sahne in einem Topf aufkochen. Währenddessen die Schokolade zerkleinern (ich breche sie immer in kleine Stücke, ihr könnt sie aber auch hacken o.ä.). Wenn die Sahne kocht, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade hinzufügen. Dann auf niedrigster Stufe auf dem Herd weiter erwärmen und mit einem Esslöffel so gut durchrühren, dass eine sämige Masse entsteht. Nun über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit dem Handrührgerät zuerst auf niedriger Stufe, dann auf höchster Stufe ca. 1 Minute aufschlagen.
Die Sauerkirschkonfitüre in einem kleinen Topf erhitzen. In der Zwischenzeit den Kuchen zweimal waagerecht durchschneiden. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Mit der Hälfte der Kirschkonfitüre einstreichen. Darauf die Hälfte der Schokoladensahne geben und gleichmäßig verteilen, dabei vermischen sich Kirschkonfitüre und Ganache ein wenig, was nicht schlimm ist. Mit dem nächsten Boden, dem Rest der Sauerkirschkonfitüre und Schokoladensahne genauso verfahren. Den dritten Boden als Abschluß auflegen. Wer möchte, verteilt den Rest der Schokoladensahne außen am Kuchen und verziert ihn nach Lust und Laune. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. ;-) (Wie man sehen kann habe ich meinen Kuchen mit Schokoladenganache eingestrichen und mit Fondant überzogen und dekoriert.)



Es war meine zweite eckige Torte, die ich eingedeckt habe und ich muss sagen, das fiel mir ein wenig schwer. Ich wollte relativ scharfe Kanten haben, was mir kaum gelungen ist. Aber die Form kann man, denke ich, erkennen.




{Werbung} Cafe-Donut-Torte mit Senseo Kapseln

Als ich gefragt wurde, ob ich Senseo Capsules, die in meine Nespresso-Kaffeemaschine passen, testen will, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe zugesagt. Ihr wisst wieeeee gerne ich Kaffee trinke. 
Also bekam ich neun verschiedene Sorten mit jeweils 10 Capsules Inhalt zugeschickt. Wow! Eine große Auswahl! Wo fange ich da nur an? 


Am besten bei meinem morgendlichen Ritual, nie ohne Espresso im Magen aus dem Haus zu gehen. ;-) Da ich meinen morgendlichen Espresso gerne rein schwarz und deshalb unverfälscht im Geschmack genieße, war dies eine gute Möglichkeit folgende Espressosorten näher unter die Lupe zu nehmen:

  • Splendente, Espresso, Intensität 07, mittel-stark, Röstung medium
    --> mein persönlicher Favorit!
    Harmonisch im Geschmack. Nicht zu stark und nicht zu schwach. Keinerlei bittere Aromen. Mit einer leckeren Crema. 
  • Forza, Esspresso, Intensität 09, stark, dunkle Röstung
    --> durchschnittlich im Geschmack
  • Supremo, Espresso, Intensität 10, intensiv, starke Röstung
    --> ihn würde ich nur als Latte-Macciatto oder Milchcafe trinken, da er mir viel zu stark ist. 
  • Ristretto, Espresso, Intensität 10, kraftvoll-würzig, starke Röstung
    --> perfekt als Basis für einen Latte-Macciatto oder Milchcafe!
    Für mich persönlich zu stark (ohne bitteren Beigeschmack) um ihn pur zu trinken. Aber sehr gut geeignet um auch Donuts damit zu backen. ^^

Folgende Kaffeesorten fand ich gut, aber auch nicht außergewöhnlich toll, da ich eher zu den Espressotrinkerinnen zähle. Mein Liebster - Kaffeetrinker mit Genuss - fand leider auch keine Sorte die ihm besonders gut zusagte.

  • Elegante, Kaffee, Intensität 05, blumig, mittel-intensiv, Röstung medium
    --> diese blumige Note im Kaffee sagte weder meinem Liebsten, noch mir noch meinem kaffeeliebenden Schwiegervater zu
  • Decaffeinato, Kaffee, Intensität 05, vollmundig, Röstung medium
    --> meine Eltern fanden ihn ok und nicht bitter (was sie oft sehr schnell bei einem Kaffee empfinden)
  • Fragrante, Kaffee, Intensität 06 angenehm intensiv, Röstung medium
    --> eher zu lasch für mich als Kaffee mit Milch Trinkerin. Da sollte nach meinem Schuss Milch noch etwas mehr Kaffee zu schmecken sein. 
  • Profondo, Kaffee, Intensität 08, dunkle Röstung
    --> durchschnittlich im Geschmack
  • Estremo, Kaffee, Intensität 09 besonders würzig, starke Röstung
    --> ich mag die Würze in der Röstung

Natürlich handelt es sich hier nur um meinen bzw. unseren persönlichen Geschmack, der ja subjektiv ist. Wäre ja auch komisch, wenn wir von allen Sorten durchweg begeistert wären. Richtig schlecht hat kein Kaffee geschmeckt. Der tolle, intensive Kaffeeduft der in der Luft liegt, wenn man eine Senseo Capsules Einzelverpackung öffnet ist für Kaffeeliebhaber einfach fantastisch. Man merkt, dass qualitativ hochwertiger Kaffee verarbeitet wurde. 

Aber nun zum Rezept, das ich euch mitgebracht habe. Denn ihr wisst ja, bei mir gibt es keinen Test ohne ein Rezept. Und für diesen Test hier, habe ich diese Cafe-Donut-Torte kreiert. 



Cafe - Donut - Torte
zuerst backt ihr 24 Donuts nach folgendem Rezept

Zutaten:
1 Mini-Donutbackblech
Butter für die Form
1,5 Pkg. Mokkabohnen (schokoliert)
3 Eier
1 Prise Salz
125g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
80ml Rapsöl + 1 EL
250g Schmand
1 starker Espresso (ich habe eine Tasse Senseo Ristretto benutzt)
3 EL Haselnusskrokant
300g Mehl
3 TL Backpulver
250g Kaffeeschokolade

Zubereitung:
Mulden des Donutbackblechs gut mit der Butter einfetten und den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Espresso kochen und etwas abkühlen lassen.
Eier mit dem Zucker und dem Salz ca. 10 Minuten auf höchster Stufe weißlich aufschlagen. In der Zwischenzeit eine Packung Espressobohnen grob hacken und das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Den Espresso mit dem Schmand vermischen, so dass eine cremige Masse entsteht.
Das Rapsöl langsam zur Eier-Zucker-Mischung geben, dann die Schmandmasse in einem auf niedrigster Stufe unterrühren und zum Schluss die Mehl-Backpulver-Mischung, die gehackten Espressobohnen sowie das Haselnusskrokant mit dem Teigschaber unterheben.
Teig mit zwei Teelöffeln zur Hälfte in die Mulden füllen und ca. 15-20 Minuten backen (den restlichen Teig in der Zwischenzeit in den Kühlschrank stellen). Dann das Blech aus dem Ofen holen, einige Minuten auskühlen lassen und dann die Donuts herausnehmen. Das Blech spülen, die Vertiefungen mit Butter einfetten und wieder die Vertiefungen wie oben beschrieben füllen. Die Backzeit bleibt dieselbe.
Wenn die Donuts gebacken sind und gerade auskühlen die Schokolade mit dem Esslöffel Rapsöl im Wasserbad schmelzen. Das Öl lässt die Schokolade schön glänzen und nicht brüchig werden, wenn sie getrocknet ist.  Die Donuts entweder alle einzeln in die Schokolade tunken und mit den restlichen Espressobohnen verzieren ODER ihr drapiert die Donuts auf einer Tortenplatte so dass (mit etwas Fantasie) die Form einer dreistöckigen Torte entsteht und lasst die geschmolzene Schokolade von Oben runter laufen und verziert die Torte mit den restlichen Espressobohnen, so wie ich.





Letztlich kann ich die Senseo Capsules nur empfehlen, da sie wirklich gut schmecken. Ein absoluter Vorteil ist, dass sie im Geschäft um die Ecke erhältlich sind. In der Nespresso Maschine fallen sie zwar manchmal direkt durch, so als wären sie zu klein, aber beim nächsten Versuch funktioniert das Kaffee kochen damit einwandfrei. Man muss also auch keine Angst um die weitere Funktionalität seiner Nespresso Kaffeemaschine haben.




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Auch wenn ich die Senseo Capsules kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt mein Blogpost meine persönliche Meinung wider, die durch die Bereitstellung nicht beeinflusst wurde.

Schokoladiger Guinness-Kuchen zum Niederknien

Vor einiger Zeit, als ich mit ein paar netten Kolleginnen und Kollegen im Irish Pub auf ein Guinness  Bier (mein allererstes Guinness überhaupt) saß und gemütlich plauderte, erwähnte ich nebenbei, dass es sogar Kuchenrezepte mit Guinness gibt. Die Kolleginnen und Kollegen waren ganz begeistert und meldeten sich direkt zum Probieren an. Ich machte mich zeitnah ans Werk und der Kuchen kam wahnsinnig gut an. So gut, dass leider keine Zeit zum Fotografieren blieb. Aber ich wußte, es war nicht das letzte Mal, dass ich diesen Kuchen gebacken habe. Und schwups, ein paar Wochen später, sollte ich den Guinnesskuchen für eine Familienfeier backen. Allerdings habe ich ihn dafür etwas verändert und in meiner neuen Backform gebacken.


Die kleinen Küchlein hatten einen Durchmesser von ca. 8,5cm und einer Höhe von ca. 7cm. Das Rezept ist aus dem Buch "Süße Sünden" von The Hummingbird Bakery und ursprünglich für eine 22er Springform ausgelegt bei einer Backzeit von 45 Minuten bei 170 Grad Ober-/ Unterhitze. Aber ich fand die Idee so toll, dass jeder Gast ein eigenes Küchlein bekommt (was essenstechnisch jedoch kaum zu schaffen war, denn der Kuchen ist echt mächtig!). So habe ich mit dem Teig acht der Förmchen befüllt und gebacken. Auf den kleinen Törtchen kamen die Blüten, die ich dafür gemacht habe, auch viel besser zur Geltung.


Schokoladiger Guinness-Kuchen
(für eine 22er Springform oder 8 Mini Törtchen)

Zutaten für den Teig:
250ml Guinness Bier
250g Butter
80g Kakaopulver
380g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
140ml Buttermilch
280g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

Zutaten für das Frosting:
50g weiche Butter
250g Puderzucker
125g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
(1 Tropfen Lebensmittelfarbe nach Wahl)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 22 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden. Das ist ganz wichtig, denn ich habe ihn einmal nur in einer gebutterten Form gebacken und prompt ist er mir hängen geblieben.

Das Guinness Bier und die Butter in einen kleinen Topf geben und zusammen bei niedriger Hitze erwärmen. In der Zwischenzeit den Kakao, Zucker und Vanillezucker abwiegen und in einer Schüssel vermischen. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und das Kakao-Zucker-Gemisch unterrühren. Eier und Buttermilch mit einer Gabel verquirlen und auch zur Guinness-Mischung geben.
Mehl und Backpulver in eine sehr große Schüssel sieben. Die Guinness-Mischung langsam unter die Mehlmischung rühren bis sich alles gut verbunden hat. An den Schüsselwänden haftende Zutaten mit dem Teigschaber lösen. Weiterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

Teigmasse in die 22er Springform füllen und im Backofen ca. 45 Minuten backen (in den kleinen Förmchen hatte ich den Teig ca. 40-45 Minuten bei 160 Grad gebacken). Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sollte er bei sanftem Druck zurück federn. Natürlich sollte auch bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzstäbchen hängen bleiben. Den Kuchen dann einige Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting Butter, Puderzucker und Frischkäse (wenn ihr es auch so bunt mögt wie ich, einfach noch einen Tropfen Lebensmittelfarbe nach Wahl hinzufügen) mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen. Bevor ich das Frosting auf den Kuchen gegeben habe, habe ich es kurz (ca. 15 Minuten) im Kühlschrank fester werden lassen. So lässt es sich besser verteilen und ist nicht so dünn. Das Frosting auf den Kuchen geben und Alles bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.
(Die Mini Törtchen habe ich einmal geteilt und da das Frosting als Füllung reingespritzt, sowie unter die Blüten noch ein wenig gegeben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich kleine "Frostinghäubchen" mit Zuckerperlen o.ä. auf den Mini Törtchen gut machen würden, anstatt der Blüten.)


Dieser Kuchen schmeckt auch nach zwei Tagen so richtig gut. Schön saftig und extrem schokoladig, mit einer leicht malzigen Note! Dabei schmeckt man überhaupt nicht das Bier, also das Guinness das im Teig verarbeitet wurde. Ich vergleiche das immer mit Rotweinkuchen, da schmeckt man den Rotwein nach dem Backen auch nicht heraus. Und eins steht definitiv fest: Alle Schokoladenfans werden diesen Kuchen lieben!


Sind die Blüten nicht schön geworden? Ich war richtig stolz auf mein Werk und meine Mum dachte zuerst, dass echte Blüten auf den Törtchen wären. Die Anleitung für die Blüten stammt aus dem Buch "Sweet Flowers" von Peggy Porschen, das ich demnächst hier vorstellen werde. ;-)


{Hochzeit} Die dritte Hochzeitstorte ganz in meinem Stil

Heute möchte ich euch meine dritte (aber evtl. nicht letzte) Hochzeitstorte für dieses Jahr vorstellen. Es ging irgendwie alles ganz schnell als uns vor ca. 8 Wochen ein befreundetes Paar mitteilte, dass sie nach 8 Jahren Beziehung vor den Altar treten wollen. Ich freute mich riesig für sie und noch mehr, als sie mich fragten, ob ich ihnen die Hochzeitstorte machen würde. Na klar! Ich hatte total freie Hand und entschied mich dann für dieses Design.


So einen Rosenball wollte ich schon seit langer Zeit machen. Nur eins hatte ich völlig unterschätzt. Wie LANGE man dann doch tatsächlich daran sitzt. Ich brauchte 12 Stunden um ihn komplett fertig zu stellen. Aber ich finde es lohnt sich die Zeit zu investieren, denn nun - nach der Hochzeit - macht sich dieses Prachtstück auf einer Vase in der Vitrine als Erinnerung und Dekoration auch ziemlich gut, findet ihr nicht?


Die Anleitung für den Rosenball habe ich im Torten-Talk Forum gefunden. Für euch habe ich aber während des Entstehungsprozesses ein paar Bilder gemacht, so dass ihr sehen könnt wie es funktioniert.


Was benötigt ihr also für den Rosenball?
  • Blütenpaste bzw. Modellierfondant in drei verschiedenen Farben eurer Wahl
  • einen runden Ausstecher in einer Größe eurer Wahl
    (Alternativ könnt ihr euch mit einem Schnaps-/ Likörglas, einer großen Spritztülle oder Rosenblüten- bzw. Ausstecher in Tropfenform behelfen)
  • eine Styroporkugel in einer Größe eurer Wahl
  • etwas zum Ausrollen wie ein Rolling Pin oder ähnliches
  • einige Zahnstocher
  • ein Holzspieß
  • Zuckerkleber aus CMC und Wasser
  • einen Pinsel
  • einen Cutter oder ein scharfes Messer

Ich habe mich für weiße Blütenpaste und hellrosa Fondant von der Firma Birkmann entschieden. Den pinkfarbenen Fondant hatte ich noch auf Vorrat.
Der Fondant von Birkmann ist auch zum Modellieren ganz gut geeignet. Er ist schön geschmeidig und weich, trocknet aber auch relativ schnell. Die Blütenpaste von Birkmann ist für Blumen einfach perfekt. Sie bringt alles mit was von einer Blütenpaste erwartet wird, nämlich geschmeidig und gut formbar beim Modellieren und. Deshalb kann ich euch diese neuen Produkte von Birkmann wirklich nur empfehlen!


Nun aber zurück zur Herstellung des Rosenballs. Ich braucht o.g. Ausstecher. Welchen genau ist egal, denn die Vorgehensweise ist immer dieselbe.
Ihr rollt die Blütenpaste und den Fondant ziemlich dünn aus. So dünn bis ihr denkt es geht kaum noch dünner - ich würde sagen so 1 mm. Dann stecht ihr von jeder Farbe 3 Kreise aus und legt sie wie auf folgendem Bild überlappend übereinander.


Die Farbe die in der Mitte der Rose sein soll, muss ganz unten liegen und die äußere Farbe der Rose ganz oben. Nun rollt ihr das Ganze auf und dann schneidet ihr es mit dem Cutter in der Mitte durch.



So entstehen zwei Röschen, die ihr mit einem Zahnstocher noch ein bißchen in Form bringen könnt, indem ihr die verschiedenen Blütenblätter so formt wie es euch beliebt.


Nun befeuchtet ihr die Röschen an der Schnittseite mit dem Pinsel mit etwas Zuckerkleber und setzt es mit der geschnittenen Seite nach unten auf die Styroporkugel. Eins nach dem Anderen ergibt ein Ganzes.


Es klingt nach einer schnellen Variante einer Deko, aber wie gesagt, unterschätzt die Fertigungszeit für solch einen Rosenball nicht. Es steckt sehr viel Fleißarbeit dahinter!

Ich empfehle euch an so einem Ball immer wieder an mehrern verschiedenen Tagen zu arbeiten. So können die Rosen trocknen und ihr habt nicht das Problem der Schwerkraft (so wie ich). Denn bei mir sind die einzelnen Rosen an der Seite nacheinander immer wieder runtergefallen. Deshalb musste ich zu Trick 17 greifen und jedes Röschen auf einen Zahnstocher stecken und diesen  in der Styroporkugel versenken... das geht auch... aber das dauert natürlich auch nochmal vieeeeeel länger.

Nun ja, aus Fehlern lernt man und so kann ich euch hier wertvolle Tipps liefern. ;-)
Trotz allem hat es wirklich viel Spaß gemacht den Rosenball herzustellen und dass die Firma Birkmann jetzt ihre Produktauswahl so sehr erweitert hat und auch Fondant im praktischen 2x250g Beutel und Blütenpaste im 2x 60g Beutel führt, finde ich persönlich sehr nützlich, zumal der Fondant auch schon eingefärbt ist, angenehm riecht und eine leicht vanillige Note hat.
Wie sich der Fondant zum Eindecken einer Torte verhält kann ich nun leider nicht sagen, denn ich benötigte fast alles für die Herstellung des Rosenballs.

Aber nun nochmal zurück zur Torte. Ihr wollt doch sicherlich wissen wie sie gefüllt war? 
  • Etage 1: Aprikosen-Marzipan-Schichttorte (Rezept - Klick - )
  • Etage 2: Wunderkuchen Schokolade mit Schokoladen-Kirsch-Füllung (Rezept folgt demnächst)
  • Etage 3: Wunderkuchen Schokolade mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung (Rezept - Klick - )



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Auch wenn ich den Fondant und die Blütenpaste von der Firma Birkmann (vielen Dank dafür!) kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt mein Blogpost meine persönliche Meinung wider, die durch die Bereitstellung nicht beeinflusst wurde.