{Buchvorstellung} Cookierezepte aus "Zauberhafte Backideen - Backen, verpacken, glücklich machen!"




Aus verschiedenen Gründen habe ich hier noch ein paar Bücher zur Rezension liegen. Einige davon passen wunderbar in die Vorweihnachtszeit.


Heute habe ich euch das Buch "Zauberhafte Backideen" aus dem Südwest Verlag mitgebracht. 
Was der Südwest Verlag zu diesem Buch schreibt:
"Backen, verpacken, verschenken!
Was gibt es schöneres, als ein selbst gebackenes, liebevoll verpacktes und mit einem Lächeln überreichtes Geschenk? Durch die 75 Rezepte und 50 Bastelvorlagen ist für jede Gelegenheit das Richtige dabei: Kleinigkeiten für den Alltag, Herzerwärmendes für kalte Tage, Freundschaftsgeschenke, Leckereien für Ostern und Weihnachten, tolle Ideen für Frühstück und Picknick. Verschenken Sie Freude!"


Gebundenes Buch, Pappband, 208 Seiten
Maße: 23,0 x 25,5 cm, ca. 100 Farbfotos, 16 Seiten Einleger mit 50 Bastelvorlagen, (D) 19,99 €


Das Inhaltsverzeichnis unterteilt sich wie folgt:
  • Süßes für Zwischendurch
    mit z.B. einem zitronigen Gugelhupf, Teebeutel-Cookies oder Käsegebäck
  • Mit besten Wünschen
    mit z.B. Himbeer-Zitronen-Sandwisches, Espresso-Schokoladen-Törtchen oder Schaf-Cupcakes
  • Frühstück
    mit z.B. Rosinenbrioche, Bananen-Zimt-Brot oder Haferflocken-Nuss-Crumble
  • Draußen
    mit z.B. Tomaten-Mozzarella-Tarte, Kräuter-Foccacia oder Grießflammeri mit roter Grütze
  • Ostern
    mit z.B. Schoko-Vanille-Ostereier, Rübli-Muffins oder Karottentarte mit Greyerzer
  • Weihnachten
    mit z.B. Lebkuchenbriefe, Schoko-Brownie-Weihnachtshäuschen oder Bratapfelkuchen

Es sind sehr viele Rezepte dabei, die sich zum Verschenken besonders eignen. Die beiligenden Bastelvorlagen runden das Ganze ab bzw. geben ein paar Inputs wie man es machen könnte. Und deshalb habe ich dieses Buch für heute ausgesucht. Denn gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist man doch vermehrt auf der Suche nach tollen DIY-Geschenken. ;-)
Super geeignet dafür ist z.B. diese "Backmischung für Double-Chocolate-Cookies", die ich für eine Essenseinladung als kleines Dankeschön gemacht habe.


Ich hatte nicht viel Zeit und dafür ist diese Backmischung perfekt. Sie ist in ein paar Minuten fertig und macht optisch auch noch einiges her. Leider stand in der Anleitung nicht dabei wie groß das Glas sein muss. Meins hatte 800ml Fassungsvermögen, aber wie ihr an dem angehängten Tütchen sehen könnt, hat das leider nicht gereicht. Ich würde euch auf jeden Fall ein Glas mit mindestens 1 Liter - 1,2 Liter Fassungsvermögen empfehlen.

Einfach diese Zutaten abwiegen und nacheinander ins Glas schichten:
  • 200g Mehl
  • 50g Kakaopulver
  • 100g gehackte Mandeln
  • 125g Zucker
  • 125g brauner Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g gehackte weiße Schokolade
  • 100g gehackte Zartbitterschokolade

Das Rezept zum Backen der Cookies solltet ihr beilegen, sonst hat ja die/ der Beschenkte nichts davon:
"Die Backmischung mit 200g Butter zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und ca. 12 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen."

Ich selbst habe mich an diese "Double-Choc-Marshmallow-Cookies" gemacht. Ihr wisst, ich + Marshmallows = große Liebe! Um ehrlich zu sein finde ich, dass sie schon rein optisch der Hit sind!


Double-Choc-Marshmallow-Cookies
(für ca. 15 Stück)
Zutaten:
175g Zartbitter Schokolade
125g Butter
2 Eier
175g Rohrzucker
210g Mehl
70g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100g gemahlene Mandeln
Mini-Marshmallows

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.
Kuvertüre mit der Butter in einem warmen Wasserbad schmelzen. Eier mit Zucker schaumig rühren. Mehl mit Kakaopulver, Salz sowie Backpulver vermischen und sieben. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Schokoladenmasse unter die Eimasse rühren. Zuletzt die Mandeln unterheben. Den Teig zu einer Wurst formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Dann den Teig in 15 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Mit ausreichend Abstand auf die Backbleche legen. Die Teigkugeln flach drücken und die Bleche nacheinander jeweils ca. 10-12 Minuten backen. Nach ca. 6-8 Minuten Backzeit die Cookies nach Belieben mit Marshmallows belegen, dabei die Marshmallows leicht in die Cookies drücken. Anschließend die Cookies zu Ende backen. Die Cookies direkt vom Backblech mit einem Pfannenwender runter nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 


Schön und mit Liebe verpackt werden diese Cookies jeden erfreuen, dem ihr sie schenkt. Auf eurer Kaffeetafel machen sie sich als leckere Kleinigkeit natürlich auch gut.

Zum Buch möchte ich noch Folgendes los werden:
  • Es ist mit viel Liebe zum Detail aufgemacht. Die beinhalteten Rezepte sind ideenreich, teilweise auch einmal ausgefallen und für jedermann umzusetzen.
  • Geschenkideen kann man im Buch leicht finden - süß sowie herzhaft, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
  • Die Verpackungsideen finde ich persönlich sehr süß und anhand der beiliegenden Bastelvorlagen schnell umzusetzen, ohne das man noch extra in den Bastelladen muss.
  • Obwohl das Buch ein Softcover hat - was mir persönlich meistens nicht so gut gefällt - hat es keine Qualitätseinbuße. Mir ist bisher, obwohl ich es schon oft in Händen hielt, noch keine Seite geknickt o.ä. Es ist also trotzdem stabil.
  • Die enthaltenen Bilder machen Lust auf mehr. Die Designs sind stylisch und sehr zeitgemäß. Das sich im Buch durchziehende Pünktchendesign mag ich besonders.
  • Zu allen Rezepten gibt es ein Bild und zu vielen Rezepten eine "Haftnotiz" mit einem abgedruckten Masking Tape, auf der Tipps zu (alternativen) Zutaten, Einkaufstipps, der Haltbarkeit usw. stehen.
  • Ein Leseband ist im Buch integriert. Ich finde sowas immer noch sehr praktisch. So kann man zumindest ein Rezept, das man nachbacken möchte kennzeichnen.
  • Einziges Manko an diesem Buch: Bei der Zutatenliste ist immer das AURORA Mehl aufgeführt. Allerdings ist AURORA Herausgeber dieses Buches und deshalb kann man natürlich nachvollziehen, dass AURORA auch für seine Produkte im Buch wirbt. Ich habe das oben in meiner Rezeptbeschreibung außen vor gelassen, da ich da großzügig drüber gelesen habe. Mich persönlich stört das nicht.

Fazit:
Dieses Buch ist eine Bereicherung für das Bücherregal Aller, die gerne mit Liebe und von Herzen Selbstgebackenes verteilen oder ihre Liebsten verwöhnen möchten.


Liebst,
eure Sandra







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Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich vom Südwest Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.

{Werbung} Amerikaner mit feiner Kaffeenote + Cremesso

Heute möchte ich euch die neue Cremesso Kaffeemaschine, der Eigenmarke von Netto, und die zugehörigen Kapseln im Rahmen dieses Projektes - Klick - vorstellen. Zur Zeit gibt es immer mehr verschiedene Angebote von Kaffeekapseln und einige davon habe ich für euch ja schon durchprobiert. Aus diesem Erfahrungsschatz kann ich natürlich schöpfen, wenn es um die Beurteilung dieser Kaffeesorten geht. Nicht ganz unrelevant ist natürlich auch meine Kaffeeliebe! Wenn ich diese nicht hätte, gäbe es die ganzen bisherigen Berichte über Kaffee hier nicht, diesen eingeschlossen. ;-)

Mitgebracht habe ich euch - dazu passend - das Rezept für leckere Amerikaner mit feiner Kaffeenote. Denn was passt besser zu einem Kaffee, als eine kleine, selbst gebackene Süßigkeit?!
Fast so schnell wie der Kaffee gekocht, sind die Amerikaner selbst gebacken. Lauwarm genauso ein Genuss, wie abgekühlt und einen Tag durchgezogen.


Amerikaner mit feiner Kaffeenote
(für ca. 10 Stück)
Zutaten:
150g Butter
125g brauner Rohrzucker
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
2 Eier
300g Mehl
2 TL Backpulver
25g Speisestärke
Mark einer Vanilleschote
3 EL Milch
2 EL Espresso (hier: Espresso Alba)
150g Kaffeeschokolade
Mokkabohnen und Zuckerperlen zur Deko

Zubereitung:
Den Espresso kochen und etwas abkühlen lassen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker und das Mark der Vanilleschote ca. 10 Minuten schaumig aufschlagen. Eier einzeln nacheinander zugeben und gut verrühren. Währenddessen Mehl, Backpulver und Speisestärke sieben und miteinander vermischen. Dann esslöffelweise, bei niedriger Stufe, abwechselnd mit der Milch und dem Espresso zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Auf das Backblech 6 Häufchen Teig mit dem Esslöffel setzen. Lasst große Abstände zwischen den einzelnen Teighäufchen, da der Teig beim Backen stark ausläuft. Nun ca. 12 - 15 Minuten backen. Die Amerikaner nicht zu lange im Ofen lassen, sonst werden sie hart. Dann holt ihr sie aus dem Ofen und legt sie auf ein Kuchengitter und lässt sie dort auskühlen, während die weiteren Teighäufchen, aus dem restlichen Teig, im Ofen zu Amerikanern werden. Im Wasserbad die Kaffeeschokolade langsam schmelzen. Ich habe das schon während des Backens der Amerikaner gemacht, indem ich einmal im Wasserkocher aufgekochtes Wasser in einen Topf gegeben habe und die Schüssel mit der Schokolade reingehängt habe. Dann arbeitet die Zeit für euch. Ihr müsst nur ab und zu umrühren. Dann könnt ihr die geschmolzene Schokolade auf die glatte Seite der Amerikaner streichen und nach belieben dekorieren.
Ich habe ein paar schokolierte Mokkabohnen und goldene Zuckerperlchen darauf verteilt.



Nun aber meine Meinung zur Cremesso Kaffeemaschine und den dazu passenden Kapseln in den Sorten Lungo "Crema" und Espresso "Alba":
  • Die Maschine braucht wirklich nicht lange um aufzuheizen. Innerhalb von 15 Sekunden ist sie bereit um loszulegen. Das ist besonders schnell und das kenne ich so von keiner anderen Kaffeemaschine.
  • Es gibt die Möglichkeit Espressi und Lungo´s damit zuzubereiten sowie Tee.
  • Auch bisher bei anderen Maschinen noch nicht entdeckt: Eine Taste für Ristretto, d.b. mit einer geringeren Wassermenge als Espresso, für alle die besonders starken Kaffee mögen. 
  • Was mir persönlich bei der Maschine fehlt, ist ein Milchschäumer und ein größerer Wassertank, sowie eine Kontrollleuchte für den Wassertank. Bereits nach 4-5 Tassen ist Letzterer leer und man merkt es erst, wenn kein Wasser mehr kommt.
  • Mit den 159,00 € Anschaffungskosten ist die Maschine ziemlich hoch angesetzt. Im Moment habe ich gesehen, dass es sie aber im Angebot für 69,90 € gibt. Das ist natürlich ein Preisknüller.
  • Allerdings merkt man eine Qualitätseinbuße beim Kaffee. Er schmeckt uns nicht besonders gut. Natürlich lässt es sich über Geschmack immer streiten. Aber ich vertrete ja hier auf dem Blog meinen persönlichen Geschmack.
  • Der Lungo "Crema" mit Milch lässt sich als Durchschnittskaffee trinken. Aber den Espresso "Alba" mag ich gar nicht. Und wie ihr sicherlich wisst, trinke ich täglich Espresso.
    Aber um ihn im Teig zu verarbeiten ist er gut. Die Kaffeenote im Teig der Amerikaner ist einfach nur köstlich (lässt sich allerdings auch durch anderen Kaffee austauschen)! ;-)
  • Es gibt auch Teekapseln für die Maschine. Aber genau das sehe ich persönlich kritisch, da ich sogar extra Kaffeetassen und gesondert dazu Teetassen benutze... wegen der unterschiedlichen Aromen... ;-) Da ist es für mich ein No-Go Tee und Kaffee aus derselben Maschine zu trinken.
Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Cremesso Kaffeemaschine für Studenten oder Singlehaushalte, die eine kleine Wohnung sowie ein kleines Budget haben und evtl. nicht soooo viel Kaffee trinken (soll es ja auch geben) im Angebot geeignet ist. Den Normalpreis finde ich etwas zu hoch gegriffen.
Allerdings würde ich sie richtigen Kaffeeliebhabern, die Priorität auf hohe Qualität und Genuss legen, nicht empfehlen.




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Auch wenn ich die Kaffeemaschine und die Kapseln von Netto umsonst zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat dies meine Meinung nicht beeinflusst. Ich habe diesen Beitrag freiwillig geschrieben. 

Winter - Oreo-Cake - Wonderland

Auch wenn wir dieses Jahr bisher einen sehr warmen Herbst/ Winter erleben (dürfen), hält es mich vier Wochen vor Weihnachten nicht davon ab, schon absolut in einer "Wham"-singenden Weihnachtsstimmung zu sein (ok ich gebe zu, in dieser Stimmung bin ich dieses Jahr schon etwas länger). Und dazu gehört für mich auf jeden Fall Schnee.... Deshalb habe ich meinen Oreo-Chocolate-Cake auf den Bildern etwas winterlich in Szene gesetzt.

 
Der Oreo-Chocolate-Cake ist ganz schnell zubereitet. Ihr braucht noch nicht mal euren Backofen anzuschmeißen, sondern nur etwas Platz im Kühlschrank.

Oreo-Chocolate-Cake
(17cm Durchmesser)

Zutaten:
176g Oreo-Kekse (= 1 Pkg.)
100g Butter, geschmolzen
2 Beutel Gelatine Fix
1 EL Vanilleextrakt
300g Frischkäse
2 Pkg. Vanillezucker
30g Kakao
300g Milka Oreo-Schokolade, geschmolzen
150g griechischer Joghurt
etwas Puderzucker

Zubereitung:
Im Wasserbad die Schokolade schmelzen. Einen Tortenring in der Größe von 17cm Durchmesser auf eine passende Tortenplatte stellen. Im Mixer die Oreo-Kekse zerkleinern und mit der geschmolzenen und etwas abgekühlten Butter vermischen. Das Ganze auf den Boden der Tortenplatte mit einem Eßlöffel gleichmäßig verteilen und andrücken.
Den Frischkäse mit den restlichen Zutaten + geschmolzener Schokolade auf niedriger Stufe mit dem Handrührgerät vermischen. Dann auf den Oreo-Boden geben. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Wenn ihr Gäste bekommt und sie mit einer knusprigen Dekoration überraschen möchtet oder für eure Weihnachtsstimmung einfach etwas nettes zaubern wollt, dann sind die Oreo-Weihnachtsbäume genau richtig für euch. Dafür braucht ihr nur noch

  • 134g Oreo-Kekse
  • 50g geschmolzene Butter
    und
  • Plätzchenausstecher (in einer Form eurer Wahl; ich hatte Lust auf kleine Oreo-Weihnachtsbäume) ;-)

Nun einfach wieder die Oreo-Kekse im Mixer zerkleinern und mit der geschmolzenen Butter vermischen. Ein Schneidebrett (oder Backblech) mit Backpapier belegen und darauf die Plätzchenausstecher legen.
Nun die Oreo-Butter-Masse feinfühlig in die Plätzchenausstecher drücken (in den Spitzen hatte ich ein Holzstäbchen benutzt) und vorsichtig den Ausstecher hochheben und entfernen. Eure Figuren sollten auf jeden Fall über Nacht im Kühlschrank fest werden, bevor ihr sie auf der Torte anbringt.
Damit sie von alleine auf der Torte stehen bleiben, habe ich ein wenig der fest gewordenen Schokoladenmasse an der Stelle entfernt, an der ich die Oreo-Weihnachtsbäume aufgestellt habe, so dass eine kleine Einbuchtung entsteht. Ein kleiner Trick, damit sie euch nicht ständig umfallen.
Um die Weihnachtsstimmung perfekt abzurunden habe ich es dann mit etwas Puderzucker schneien lassen.


Diesen knusprigen Oreo-Chocolate-Cake möchte ich zur Teaparty von Das Knusperstübchen mitbringen und damit hoffentlich ganz viel Weihnachtsstimmung verbreiten.


http://knusperstuebchen.net/2014/11/05/teaparty/


Es sind auch schon ganz viele andere Beiträge eingegangen... einer schöner als der Andere. Schaut doch mal dort vorbei - Klick - .



{Werbung} Orange-Fudge-Cake + Microplane

Heuuuuuuute gibt es Vitamine und Schokolade in einem! Geht nicht? Geht doch!
Ich habe einen saftigen Orange-Fudge-Cake im Gepäck. Orange und Schokolade in Kombination mag ich schon seit meiner Kindheit und nun - endlich - habe ich diese Kombination verbacken. Geholfen hat mir dabei eine original Microplane Küchenreibe - Klick - .


Zur Zester Küchenreibe, die von Microplane - einem familiengeführten Unternehmen Grace Manufactoring aus den USA - hergestellt wird, gibt es von meiner Seite Folgendes zu berichten:
Schon wenn man die Küchenreibe in die Hand nimmt merkt man, dass es sich hierbei um ein hochwertiges Produkt handelt. Der Griff liegt super in der Hand, ein Abrutschen kaum vorstellbar.
Deshalb habe ich mir für diesen Test ein Rezept überlegt, bei dem die Küchenreibe ziemlich oft zum Einsatz kommt (schließlich wollte ich sie ja eingehend testen, bevor ich euch hier ein Urteil verkünde). Für den Kuchen musste die Schale der Orangen gerieben werden sowie die Muskatnuss, aber auch die weiße Schokolade, die ihr oben auf dem Kuchen seht.
Abgesehen davon habe ich sie auch schon sehr oft benutzt, um Parmesan auf unsere Nudeln zu reiben (es geht doch nichts über frisch geriebenen Parmesan). Das war alles für die Küchenreibe eine Leichtigkeit.
Das Umswitchen von Süß auf Herzhaft ist ebenfalls kein Problem. Die Reibe ist nämlich sowas von schnell gereinigt. Und das mag ich ja besonders gerne! Einfach nur unter fließend Wasser halten und mit dem Spüllappen abreiben. Fertig! So ist das gute Teil immer sofort einsatzbereit.


Nun kommen wir aber endlich zum Rezept, das ich euch wirklich ans Herz legen will. Der Kuchen sieht vielleicht nicht besonders hübsch aus, ABER ein Stück davon im Mund löst eine wahre Gaumenexplosion aus. Die Fudge-Füllung in Verbindung mit dem frischen Orangengeschmack macht einfach nur bääääähm! ;-)

Kuchen
(22er Springform)
Zutaten:
Abrieb von 2 Bio-Orangen + etwas zum Dekorieren
4 Eier
300g Magerquark
250g brauner Rohrzucker
eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 TL Zimt
1/4 TL Piment
350 ml Rapsöl
250g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
Saft von 2 frisch gepressten Bio-Orangen (ca. 80 ml)
Butter zum Einfetten des Backblechs

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen und die Springform mit Butter einfetten.
Den Zucker mit den Eiern sowie dem Orangenabrieb und den Gewürzen auf hoher Stufe schaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten abwiegen und das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben und mit den Mandeln vermischen.
Nun die Küchenmaschine auf niedrige Stufe stellen und langsam den Quark und das Öl hinzugeben. Zum Schluß das Mehl-Backpulver-Gemisch schnell unterrühren und den Teig direkt in die gefettete Springform geben und glatt streichen.
Das Ganze ca. 70 Minuten backen (--> nun geht ihr an die Fudgefüllung, s.u.). Nach ungefähr 30 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. Aber beachtet, erst wenn am Stäbchen kein Teig mehr hängen bleibt, den Kuchen aus dem Ofen holen und die Form auf ein Kuchengitter stellen.
Direkt mit dem frisch gepressten Orangensaft überschütten. Auch wenn etwas Flüssigkeit in der Form stehen bleibt, keine Angst, sie ist in spätestens 15-20 Minuten vom Kuchen aufgesogen. Dann könnt ihr ihn auch vorsichtig aus der Form auf das Kuchengitter stürzen. Ich habe ihn noch warm 3x durchgeschnitten und dann auf drei 4 Kuchengittern auskühlen lassen (das geht schneller).

Fudgefüllung
Zutaten:
400g Zartbitterschokolade
100g Butter
4 EL Agavensirup
Zubereitung:
Das Ganze im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Immer wieder gut durchrühren. Wenn alles geschmolzen und zu einer geschmeidigen Masse geworden ist, aus dem Wasserbad nehmen (das war ungefähr zu dem Zeitpunkt, nachdem der Kuchen fertig gebacken war) und zur Seite stellen. Nun muss die Masse etwas abkühlen, damit sie zum Füllen die richtige, cremige Konsistenz hat. Ich habe hin und wieder das Ganze durchgerührt und dann nach ca. 1,5 Stunden den Kuchen damit gefüllt und außen eingestrichen. Vergesst aber nicht den Kuchen dabei auf ein Kuchengitter zu stellen und darunter Backpapier o.ä. zu legen, so fängt ihr evtl. heruntertropfendes Fudge auf und eure Küche ist ganz schnell wieder sauber. ;-)
Wenn das Fudge getrocknet ist, raspelt ihr die weiße Schokolade und noch etwas Orangenabrieb als Deko drauf. Fertig! :-)



Abschließend möchte ich euch noch etwas zur Microplane Geschichte erzählen, da mir diese so gut gefällt, mein Orange-Fudge-Cake zufälligerweise so gut dazu passt und ich mich irgendwie darin wieder finde:
Microplane war ursprünglich eine Holzwerkstatt, die im Baumarkt Holzraspel verkaufte. Eine Hausfrau war in den 90ern Jahren von ihrer Küchenreibe so abgenervt, dass sie zum Orangenkuchenbacken die Orangenschale mit der Microplane Holzraspel ihres Mannes abrieb. So kam die Grundidee für die Microplane Küchenreiben auf, die dann auch kurz darauf auf den Markt kamen.
Irgendwie habe ich bei dieser Geschichte immer die Hausfrau "Bree" von den Desperate Housewives im Kopf... hihi... keine Ahnung warum.





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Auch wenn ich von Microplane die Küchenreibe kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt dieser Blogpost meine persönliche Meinung wider.

Super-Duper-Mega-Schokoholic-Torte

Letztens, als mich mal wieder der totale Schokohieper packte und ich nach einem Super-Duper-Mega-Schokoholic-Rezept suchte, fiel mir in meinem Zeitschriftenregal eine Ausgabe der Sweet Dreams in die Hand. Ich konnte mich ehrlich gesagt gar nicht daran erinnern, diese gekauft zu haben. Sie sah auch noch sehr unbelesen aus....  Ich schätze sie ist aus dem letzten Jahr, denn eine Jahreszahl steht (leider) nicht darauf. Lange Rede kurzer Sinn: Darin ist ein rieeeeeeesiges Schoko-Special und da wurde ich natürlich mit Rezepten für meinen Schokohieper überhäuft.

Die Wahl ist dann ganz schnell auf diesen Kuchen gefallen.



Ahhhh schon allein wenn ich daran denke, hätte ich gerne wieder ein Stückchen vor mir stehen. *schwelg*


Wem es jetzt auch so geht wie mir, dann überlegt nicht lange und schwingt euch in die Küche, denn es lohnt sich! Es sieht nach mehr "Arbeit" aus, als es tatsächlich ist. Und jetzt mal ehrlich, backen ist ja auch keine Arbeit! ;-)

Kuchen
(22er Springform)

Zutaten:
3 Eier
1 Prise Salz
150g Zucker
150g Butter, Zimmertemperatur
150g Mehl
75g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1/2 TL Pimentpulver
1 TL Zimt
4 EL Rum
4 EL Milch

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.
Eier trennen. Eiweiß und Salz mit dem Handrührgerät in einem Messbecher steif schlagen und zur Seite stellen. Eigelbe, Butter und Zucker in der Küchenmaschine cremig rühren. In der Zwischenzeit Mehl-, Kakao- und Backpulver in eine Schüssel sieben und dabei abwiegen. Das Zimt- und Pimentpulver untermischen. Nun abwechselnd mit Rum und Milch zur Ei-Butter-Zucker-Mischung geben. Eischnee vorsichtig unterheben. Teig in die Form geben und glatt streichen und ca. 45-50 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten Backzeit mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu Dunkel wird. Nach ca. 45 Minuten eine Stäbchenprobe durchführen. Erst wenn am Holzspieß kein Teig mehr hängen bleibt, aus dem Backofen herausnehmen und vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Auskühlen lassen. Dann zweimal waagerecht durchschneiden.

Schokoladenbuttercreme
Zutaten:
250ml Milch 1,5%
15g Kakao
20g Speisestärke
20g Zucker
etwas Frischhaltefolie
200g Butter, Zimmertemperatur
100g Puderzucker
(Alternativ zu Kakao und Speisestärke könnt ihr auch Schokoladenpuddingpulver nehmen. Aber glaubt mir, ein Pudding aus Kakao und Speisestärke macht überhaupt nicht mehr Arbeit und schmeckt so viel besser!)
 
Zubereitung:
Am Besten bereitet ihr den Pudding schon während des Backens des Kuchens zu. So hat er dann noch Zeit zum Auskühlen, während der Kuchen auch auskühlt. ;-)
Die Milch langsam in einem Topf erwärmen. In einer Tasse währenddessen den Kakao, die Speisestärke und den Zucker mit ca. 6 EL warmer Milch (aus dem Topf) mit einer Gabel klümpchenfrei anrühren. Aufgekochte Milch vom Herd nehmen und die Mischung aus der Tasse mit dem Schneebesen unterrühren. Nochmals 2-3 Minuten auf dem Herd bei geringer Hitze köcheln lassen. Dann zur Seite stellen und mit Frischhaltefolie luftdicht bedecken. So entsteht keine "Puddinghaut".
Wenn der Pudding und der Kuchen ausgekühlt sind, die Butter in der Küchenmaschine mit dem Puderzucker weißlich aufschlagen. Das benötigt schon einige Minuten. Dann die Küchenmaschine auf niedrigste Stufe runter stellen und den Pudding esslöffelweise dazu geben. Es ist wichtig, dass der Pudding nach und nach und langsam unter gerührt wird, damit die Schokoladenbuttercreme nicht gerinnt.
Nun einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte/ Tortenteller legen, darauf mit einem Tortenmesser 1/4 der Creme verteilen und immer so weiter verfahren, bis alle Böden aufeinander sitzen. Den Rest Creme außen auf der Torte verteilen.  

Dekoration
Zutaten:
150g Knusperkugeln
(gibt es in der Vorweihnachtszeit im Supermarkt eures Vertrauens)

Das Ganze ca. 30 Minuten bis 1 Stunde kühl stellen. Dann 1 Liter Wasser aufkochen. Das Tortenmesser in das heiße Wasser eintauchen und nun mit dem heißen Messer die Buttercreme außen glatt streichen. Immer wieder wiederholen, bis ihr zufrieden seid. So bekommt ihr eine tolle glatte Oberfläche hin. ;-)
Während der Kühlzeit die Knusperkugeln halbieren und nun nach Lust und Laune an der Torte anbringen.

Auch wenn ich ihn gerne alleine gegessen und gefühlt 10 Pfund zugenommen hätte, habe ich ihn doch an der Kaffeetafel mit meiner Family geteilt. Das hatte zur Folge hatte, dass mein Dad jetzt einen neuen Lieblingskuchen hat und Leute, DAS will schon etwas heißen. Denn er gehört normalerweise zu der Sorte Mensch, die alles essen und nichts bevorzugen oder geschweige denn gar nicht essen. Und deshalb bekommt er ihn auch ganz bald wieder zu seinem Geburtstag gebacken - auf ausdrücklichen Wunsch! Ich kann ihn verstehen und ich freu mich jetzt schon darauf, denn dann bekomme ich auch wieder ein Stückchen ab. Hihi...

Übrigens, eigentlich hatte ich eine ganz andere Zeitschrift im Regal gesucht. Aber diese ist bis heute nicht wieder aufgetaucht, obwohl sie doch auch ein tolles Schokoladenspecial beinhaltete. Geht es euch manchmal auch so, dass Sachen einfach irgendwie..... verschwinden, obwohl das eigentlich gar nicht sein kann???? So sehr ich auch suche, so sehr ich auch grübel wo sie sein könnte.... sie ist nirgends. ABER vielleicht irgendwann, wenn ich es gar nicht vermute, dann fällt mir diese Zeitschrift wieder in die Hände, und dann wird natürlich daraus die nächste Schokotorte gebacken.





NY Cheesecake von Fräulein Klein

Letzten Sonntag habe ich euch das Buch "Fräulein Klein lädt ein" hier auf dem Blog mit den Rocky-Road-Blondies vorgestellt - Klick - . Ich kann es nur wiederholen, ein wirklich tolles Buch. Am liebsten möchte man gleich alles daraus nachbacken. Deshalb gab es neben den Blondies auch schon den New York Cheesecake.


Eigentlich hatte ich seit ein paar Jahren ein wirklich leckeres Rezept für einen NY Cheesecake (mit dem ich nebenbei auch schon einmal einen Preis gewonnen habe). Den gab es wirklich oft bei uns, aber das Rezept von Fräulein Klein stellt selbst dieses in den Schatten. Nun hat ihr Rezept mein bisheriges abgelöst. ;-)


Und weil es so schön ist, möchte ich es euch heute vorstellen - aber Vorsicht - er macht süchtig!

Zutaten:
120g Vollkornbutterkekse
3 EL zerlassene Butter + etwas zum Einfetten der Form
200g Sahne
180g Zucker
3 Eier
525g Doppelrahmfrischkäse
Mark einer Vanilleschote
200g Schmand
4 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Eine Springform von 22 cm Durchmesser mit Butter einfetten und den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Butterkekse im Mixer ganz fein zerbröseln. Nun mit zerlassener Butter mischen und auf den Boden der Springform mit einem Löffel gleichmäßig verteilen und festdrücken. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und die Eier trennen. Den Frischkäse mit dem Mark der Vanilleschote und dem Eigelb cremig rühren. Die Sahne untermischen und das Eiweiß zum Schluss unterheben. Masse auf dem Boden verteilen.
Die Ober-/ Unterhitze auf 160 Grad reduzieren und den Kuchen 60-70 Minuten backen. Die Konsistenz könnte nach dem Backen leicht wabbelig sein, das wird sich jedoch nach dem Kühlen von selbst geben. Kuchen bei offener Backofentür im abgeschaltenen Backofen über Nacht auskühlen lassen. Dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Für das Topping den Schmand mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen.
Zur Deko habe ich eine Blume aus Fondant, goldenen Zuckerperlen und essbarem Goldpuder auf dem Topping verteilt. Ihr könnt bei der Deko - falls ihr euch dafür entscheidet - eurer Fantasie freien Lauf lassen.

Der Kuchen ist sehr schnell verarbeitet und braucht nicht wirklich viel Vorbereitungszeit. Und gerade weil er schön durchgezogen so richtig gut schmeckt, ist dieses Rezept so praktisch wenn eine Feier ansteht und man noch so viele andere Dinge vorbereiten will/ muss. Denn dieser NY Cheesecake darf gern schon einen Tag vorher gebacken werden.



{Buchvorstellung} Fräulein Klein lädt ein

Heute stelle ich euch ein Buch vor, das mir wirklich sehr am Herzen liegt. Es ist das neue Buch "Fräulein Klein lädt ein" von Yvonne Bauer alias Fräulein Klein.


Ich bin ein großer Fan von ihr, nicht nur weil sie einen tollen Blog schreibt - Klick - , sondern auch weil ihr erstes Buch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" eins meiner Lieblingsbücher ist und mich letztes Jahr ihr Buch "Weihnachten mit Fräulein Klein" total in Weihnachtsstimmung brachte.

Aber nun zum neuen Buch "Fräulein Klein lädt ein". Wie immer, die erste Frage, was schreibt der Verlag - das Buch ist wieder im Callwey Verlag erschienen - dazu?
Fräulein Klein ist wieder da. Das heißt: ran ans Backen, Basteln und Dekorieren. Wie immer mit viel Herz und Liebe zum Detail. In Ihrem dritten Callwey Buch liefert Yvonne Bauer dem Leser kulinarisch einfallsreiche Inspirationen für jede Gelegenheit und begleitet Sie mit vielen besonderen Ideen, Tipps und Tricks durch das Jahr.
Mit insgesamt ca. 100 neu entwickelten Rezepten und Dekorationsideen ist “Fräulein Klein lädt ein” ein wahrer Schatz an einzigartigem und phantasievollem Inhalt. Fräulein Klein liefert die perfekten Gedankenanstöße zu diversen Anlässen das ganze Jahr über, sei es der romantische Valentinstag, eine herzliche Muttertagsfeier, ein fröhlicher Osterbrunch oder eine aufregende Mottoparty rund um das Thema „Einmal um die Welt“. Ihre Bastelideen sind kreativ und doch leicht zu Hause nachzumachen, die Farbschemen zirkulieren freudig zwischen sanften Pastelltönen, kräftigen Farbexplosionen und klassischen Kontrastspielen. Die süßen Backrezepte vervollständigen jede Teeparty und jedes Kaffeekränzchen und sind ein wahrer Blickfang für Freunde und Bekannte. Lassen Sie sich von der charmanten Yvonne Bauer aufs Neue zum Backen uns Basteln verführen und versuchen Sie sich doch selbst an den köstlichen Süßspeisen.


Da kann ich nur sagen "Natürlich lasse ich mich sehr gerne zum Backen und Basteln (ok, eher backen als basteln) verführen. Ich habe mich gleich an die "Rocky-Road-Blondies" gemacht - allerdings in einer etwas anderen Form als Fräulein Klein - aber zu allen Details komme ich später. ;-) 


Bevor ich euch das Rezept dazu verrate, möchte ich euch meinen Eindruck zum Buch vorstellen:

  1. Es ist wieder, wie das erste Buch auch, nach Jahreszeiten untergliedert - ihr könnt es euch eigentlich denken, aber ich schreibe euch trotzdem nochmal auf wie genau:

    - Frühlingsideen
    - Sommerideen
    - Herbstideen
    - Winterideen

    Grundsätzlich finde ich die Idee gut, jedoch fehlt mir ein nach dem Alphabet gegliedertes Inhaltsverzeichnis, da ich oft weiß was ich suche, aber nicht mehr weiß wo genau ich suchen muss. 
  2. Helfen könnte ich mir natürlich mit dem tollen, pastellfarbenen Leseband, das im Buch integriert ist. Allerdings kann man damit ja nur ein Rezept kennzeichnen....aber dieses Buch hat SO viele tolle Rezepte, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. 
  3. Ich bin begeistert von den Bildern im Buch. Es sind sehr viele Bilder abgedruckt und sie sind wunderschön. Sie inspirieren mich für die Bilder meines Blogs, auch wenn ich weiß, dass ich nie an diese Leistung heran komme. 
  4. Und gerade weil die Bilder so gut sind, machen sie unheimlich Lust darauf Vieles aus dem Buch nachzubacken. Es ist sehr appetitlich abgelichtet... die Farben.... einfach alles.... ach ich freu mich schon auf den Frühling, dabei habe ich gerade mal zwei Herbstrezepte nachgebacken. 
  5. Die Backanleitungen sind präzise. Bei mir hat alles super funktioniert und ich hatte auch keine offene Fragen. Das macht natürlich Spaß beim Nachbacken und so hat man bei den Rezepten diesen Buches eine hohe Gelinggarantie. 
  6. Die Rezepte im Buch sind sehr vielseitig. Angefangen bei Rührkuchen, über Tarte, Cheesecake, Gugls, Eis, Limonade, Torten, Donuts, Cupcakes und Desserts.... Fräulein Klein lässt keine Wünsche offen. 
  7. Auch wenn manche Rezepte schon vor Erscheinen des Buches auf ihrem Blog erschienen sind, ich persönlich finde, dass es auch seine Vorteile hat beim Nachbacken nur zu einem Buch greifen zu müssen (und es geht schneller). Obwohl ich auch den Blog von Fräulein Klein sehr gerne lese.
Im Ergebnis lässt sich sagen, dass ich dieses Buch heiß und innig liebe. Ja ich liebe es! Wegen seiner Vielseitigkeit, der Aufmachung, dem Stil, der Bilder, natürlich der tollen Rezepte... insgesamt gesehen stimmt einfach alles! Ich finde sogar, dass es besser gelungen ist als die zwei Vorgängerbücher, obwohl ich die auch sehr schön fand. 




Aber nun zum Rezept der Rocky-Road-Blondies, die ich in Kuchenform gebacken habe. Ich hatte Lust auf ein Stück Kuchen, wollte aber unbedingt dieses Rezept ausprobieren, da ich noch nie Blondies gebacken habe und unwahrscheinlich auf Marshmallows abfahre. Deshalb habe ich eine 22er Springform (Backzeit 45 Minuten bei 170 Grad), anstatt ein dafür vorgesehenes Backblech von 23 x 29 cm (Backzeit 30 Minuten bei 180 Grad) genommen. 

Rocky-Road-Blondies
(in Kuchenform, 22 cm)

Zutaten:
100g weiße Schokolade
200g weiche Butter + etwas zum Einfetten der Springform
120g Zucker
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
4 Eier
230g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
3 EL Milch

200g Zartbitterschokolade
1 Pkg. kleine Marshmallows
Erdnüsse

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine 22er Springform einfetten.
Weiße Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Butter und Zucker aufschlagen, dann die Eier zugeben und weiterrühren. Gesiebtes Mehl mit Mandeln und Backpulver mischen und unter die Masse heben, sowie die weiße Schokolade. Zum Schluss Milch unterrühren. Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Backofen auf 170 Grad runterstellen und ca. 45 Minuten backen. Aber erst wenn bei der Stäbchenprobe kein roher Teig mehr haften bleibt aus dem Backofen holen. Blondie-Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. 
Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und dann auf den ausgekühlten Blondie-Kuchen geben. Sofort mit Marshmallows und Erdnüssen bestreuen. Evtl über Marshmallows und Nüsse nochmals etwas Schokolade träufeln.
Die Menge des Belags ist jedem selbst überlassen. 


Lasst euch den Blondie Kuchen schmecken. Er schmeckt wunderbar nussig in Verbindung mit Schokolade und der Süße der Marshmallows... genau das richtige Seelenfutter an an einem grauen Herbsttag. 



Mmmmmmmh, ich könnte schon wieder! ^^






Liebst,
eure Sandra

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Vielen Dank an den Callwey Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Auch wenn ich dieses Buch kostenlos erhalten habe, wurde hierdurch meine Meinung nicht beeinflusst. Ich habe die Rezension freiwillig geschrieben.