Der Jahresrückblick 2014 der Tortenträumerin

Meine Lieben, 
heute gibt es ausnahmsweise keinen Rezi-Friday. Denn das Jahr 2014 ist fast vorbei und es ist an der Zeit gemeinsam mit euch ein wenig auf das Jahr 2014 zurück zu blicken. Natürlich nur auf meinen Blog bezogen, denn andere Jahresrückblicke gibt es ja zu Genüge im Fernsehen oder im Radio, ne?! ;-)

Zuerst möchte ich euch meine drei Lieblingsrezepte zeigen, inkl. Verlinkung zum jeweiligen Blogpost versteht sich. ;-) Dazu gesagt sei jedoch, dass ich von allen Rezepten, die ich hier bisher vorgestellt habe und noch vorstellen werde begeistert bin. Aber wie es bei allem ist, hat man auch Lieblinge, trotzdem fiel mir die Entscheidung letztlich nicht so richtig leicht... 

  1. Da wäre nun das "Banana Peanut Pull Apart Bread", das ich euch am 23. Februar 2014 vorgestellt habe. 
    Vielleicht schaut es für euch relativ unscheinbar aus. ABER es ist einfach nur göttlich!!! Allein der Gedanke daran lässt mich seufzen. Die Verbindung von Hefeteig, Erdnussbutter und Banane... OMG! 



  2. Die "Super-Duper-Mega-Schokoholic-Torte" vom 12. November 2014 hat es mir als Schokofreak besonders angetan, denn hier kommt man voll auf seineextra Portion Schokolade und lehnt sich nach dem Genuss glückseelig im Stuhl zurück und ist einfach nur happy! 

  3. Das dritte und letzte Rezept sind die "Amerikaner mit feiner Kaffeenote" vom 26. November 2014. Diese haben wir nur so verschlungen, so dass ich mich an meine Kindergeburtstage erinnert fühlte. Dafür hatte mir meine Mama auch immer Amerikaner gebacken... natürlich ohne Kaffee. ;-) 

Und nach den drei liebsten Rezepten, gibt es meine drei Lieblingstorten. Hier zählt ausschließlich das Design. Denn ich lebe mich immer gern kreativ beim Backen aus und dekoriere für mein Leben gern.

  1. Meine allererste Hochzeitstorte die ich gebacken habe und euch am 01. Juni 2014 gezeigt habe, ist ungeschlagen meine allerliebste Torte die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. Ich denke man sieht, dass ich sie für eine besonders tolle Person gemacht habe. 



  2. Mit totalem Eifer habe ich mit meinem Oreo-Cake am Blogevent Knusper o´clock von "Das Knusperstübchen" am 23. November 2014 teilgenommen. Ich mag Oreos besonders gerne und die Idee aus den Keksen Tannenbäumchen zu machen fand ich besonders innovativ. Scheinbar konnte ich überzeugen und habe damit den 5. Platz belegt, worüber ich mich wahnsinnig gefreut hatte (und heute hüpft noch mein Herz wenn ich daran denke... ok, ist ja noch nicht soooo lange her ^^). 



  3. Die Schokoladen-Marzipan-Torte mit Polka Dots habe ich am 19. Januar 2014 für die gleiche Person gemacht, für die ich auch die Hochzeitstorte gemacht habe. Auch das Rezept habe ich extra für sie kreiert. Das Design mag ich wegen seiner Schlichtheit besonders gerne.

Hieeeeeeeeeeeer kommen die drei Bücher, die ich 2014 rezensiert habe und die dadurch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern geworden sind. Ich bin froh sie entdeckt zu haben und schmökere öfters rein und werde noch ganz viele Rezepte daraus nachbacken, das verspreche ich euch! 

  1. Den Anfang macht - und sie ist in meiner persönlichen Hitliste ganz weit abgeschlagen von den anderen - Linda Lomelino mit ihrem deutschen Buch "Torten", das ich euch am 16. April 2014 vorgestellt habe.
  2. Absolut entzückend ist das dritte Buch von Yvonne Bauer alias Fräulein Klein. Mit "Fräulein Klein lädt ein" hat sie mit ihren Backrezepten und Dekoideen absolut meinen Nerv getroffen. Ich hatte es euch am 02. November vorgestellt. Das Buch hatte bisher keine Chance ins Leseregal einzuziehen, da ich ständig durchblättere und überlege was ich als nächstes nachbacken könnte.

  3. Bücher von Bloggern finde ich klasse! Und das Buch "Aus Liebe zum Kochen", das ich euch am 30. März vorgestellt hatte, mag ich besonders gerne. Es stellt viele tolle Blogger der Welt mit klasse Rezepten vor. Daraus ist auch mein Lieblingsschokoladenkuchen der von Kathrin vom Blog "Photisserie" im Buch vorgestellt wurde und so herrlich unkompliziert ist.

So nun habe ich euch meine Lieblinge aus 2014 vorgestellt und brenne darauf von euch zu erfahren, was ihr 2014 auf meinem Blog am Schönsten, interessantesten, außergewöhnlichsten, leckersten und/ oder abgefahrensten fandet?! 
Gibt es Verbesserungsvorschläge? Was wollt ihr hier sehen, was es bisher nicht gab? Vielleicht sogar eine neue Rubrik?
2014 gab es zum ersten Mal den Rezi-Friday und ich hoffe er gefällt euch?!
Ich bin offen für konstruktive Vorschläge und freue mich auf Rückmeldungen. 

Aber nun ist es an der Zeit für dieses Jahr den Laptop runter zu fahren und die letzten Stunden des Jahres zu genießen.
♥ Feiert schön ins neue Jahr 2015 rein.
Ich hoffe ihr bleibt gesund und 2015 wird EUER JAHR! ♥
Danke an alle meinen treuen Leserinnen und Leser da draußen vor den Bildschirmen, für all eure lieben Kommentare und eure Treue. Ohne Euch wäre dieser Blog nichts! Danke, dass ihr ihn mit Leben füllt!!!

Ich freue mich ein neues, wundervolles Jahr 2015 zu beginnen und bin gespannt was alles auf mich, und auf den Blog zukommen wird.


Liebst, 
eure Sandra 

Katalanische Vanille, Weihnachtswünsche und eine Verlosung!

Heute ist es soweit. Worauf wir alle mindestens vier Adventssonntage gewartet und evtl. auch darauf hin gearbeitet haben. Viele Blogger haben noch mehr Plätzchenrezepte vorgestellt und (Last minute) Geschenke aus ihrer Küche.

Nun möchte ich euch allen von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben wünschen!!! Lasst es ruhig angehen und genießt das Fest. ♥

Bei uns wird es heute ein schöner, ruhiger, besinnlicher Tag werden, denn die letzte Zeit hatten wir viele Feierlichkeiten und dadurch auch viel um die Ohren. Eine Torte davon möchte ich euch heute noch vorstellen, weil mir die Dekoration so gut gefallen hat und sie schön feierlich aussieht.


Katalanische Vanille
(für eine 24er Springform)

Zutaten:
300g Marzipanrohmasse, zimmerwarm
75g Butter, zimmerwarm + etwas für die Form
2x 75g Zucker
Mark einer Vanilleschote
8 Eier
1 Prise Salz
75g Mehl
75g Speisestärke
1 TL Backpulver
200g dunkle Schokolade (ich hatte Zartbitter genommen), fein gehackt oder gerieben
1 EL Rapsöl
300g Schokolade nach belieben

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand dick mit Butter einfetten.
Die Marzipanrohmasse möglichst klein würfeln und mit der Butter, 75g Zucker und dem Mark der Vanilleschote in der Küchenmaschine auf hoher Stufe geschmeidig rühren. Die Eier trennen. Dabei das Eiweiß in einem Rührbecher auffangen. Die Eigelbe einzeln zur Marzipan-Zucker-Masse geben und mindestens 30 Sekunden unterrühren, bevor das nächste dazu gegeben wird. In der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Salz und dem Zucker mit dem Handrührgerät steif schlagen. Eischnee auf die Marzipanmasse geben und darauf das Mehl, Backpulver und die Speisestärke sieben. Mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben.
Die Hälfte des Teiges in die Springform füllen. Darüber die gehackte bzw. geriebene Schokolade geben und darüber den Rest des Teiges verteilen. Das Ganze ca. 95 Minuten backen. Nach ca. 40 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht so dunkel wird. Man sollte ihn die letzten 15 Minuten im Blick behalten und schon mal eine Stäbchenprobe durchführen. Erst wenn daran kein Teig mehr haften bleibt, kann er aus dem Backofen geholt werden. Direkt vorsichtig aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.

Während der Kuchen die letzten Minuten gebacken hat, habe ich 1 Liter Wasser im Wasserkocher erwärmt. Dann in einen Topf gegeben und eine Schüssel mit der Schokolade reingehängt. So schmilzt sie langsam und ist einsatzbereit, wenn der Kuchen etwas ausgekühlt ist. Wenn die Schokolade völlig geschmolzen ist das Rapsöl unterrühren. So bricht der Guss nicht, wenn der Kuchen aufgeschnitten wird.
Die Schokolade auf den Kuchen gießen (vergisst nicht ein Backpapier oder eine alte Zeitung unter das Kuchengitter zu legen) und mit einem Löffel in kreisenden Bewegungen verteilen, so dass auch am Rand Schokolade runter läuft.


Die Rosen sind kandiert und benötigen ein wenig Vorbereitungszeit. Denn sie müssen mit Eiweiß eingepinselt und dann mit feinem Zucker bestäubt werden. Das benötigt ein wenig Feingefühl, denn wenn man zuviel Zucker nimmt, sieht es gleich verklebt aus.... Danach habe ich sie ca. 1 Woche lang mit der Blüte nach unten zum Trocknen aufgehängt.
Eine Dekoration die nicht sehr kompliziert ist und später auf der Torte aber doch einiges her macht, findet ihr nicht?! ;-)


Ach, ich hatte noch etwas von einer Verlosung geschrieben, stimmts?! Ja, stimmt! Ich habe bei Facebook die 4.000 Likes erreicht und ich freue mich wahnsinnig darüber und danke Allen die seit eh und je an mich glauben, mir folgen, meine Werke liken und auf meinem Blog kommentieren! DANKE! Ihr seid die Besten! ♥ 
Weil ich mich so freue, möchte ich diese Tortenplatte, die mir freundlicherweise die Firma Birkmann zur Verfügung gestellt hat, an euch verlosen.


Die Tortenplatte, die der Gewinner/ die Gewinnerin bekommt, ist natürlich neu, ungebraucht und original verpackt. Auf den Bildern seht ihr lediglich meine Tortenplatte in Aktion, da ich die Gleiche habe. ;-)
Wenn ihr die Tortenplatte gewinnen möchtet, verratet mir bitte bis zum 31.12.2014 um 23.59 Uhr was ihr als erstes Backen würdet um es auf der Tortenplatte zu präsentieren?

Und hier kommen die Spielregeln:
  • Kommentiere bis einschließlich 31.12.2014 um 23.59 Uhr unter diesem Blogpost und beantworte die o.g. Frage.
  • Wer anonym kommentiert, muss einen Namen hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann.
  • Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren.
  • Ich lose den/ die GewinnerIn in der ersten Januarwoche per random.org aus und teile den Namen in diesem Blogpost mit.
  • Nachdem der/die GewinnerIn bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit sich per E-Mail mit der Versandadresse an sandra.grub@web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu gelost.
Ich wünsche euch von Herzen viel Glück und bin gespannt auf eure Antworten!


Liebst, 
eure Sandra 


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Am 03. Januar 2015 habe ich per random.org folgende Auslosung für die Tortenplatte gemacht: 


Dabei konnten vier Kommentare nicht gewertet werden, da sie die Frage nicht beantwortet haben.

Uuuuuuuuuuuuuuuuuund gewonnen hat



Herzlichen Glückwunsch liebe Susanne! 

Bitte melde Dich per E-Mail an sandra.grub@web.de innerhalb der nächsten 7 Tage und teile mir deine Versandadresse mit. 



{Buchvorstellung} Easy Cakepops! Schnelle Kuchen am Stiel - ohne Backen: Und daraus: Schokoladen-Nougat-Cakepops

Bisher war ich kein großer Fan von Cakepops. Ich hatte immer Horrorvorstellungen von stundenlangem in der Küche stehen, Bällchen rollen, mit Schokolade überziehen und letztlich hätte man doch lieber ein richtiges Stück Kuchen auf dem Teller.
Als ich dann vom Südwest Verlag angefragt wurde, ob ich das Buch "Easy Cakepops! Schnelle Kuchen am Stiel - ohne Backen" rezensieren möchte, wollte ich den kleinen Kuchenlollies doch nochmal eine Chance geben. Denn der Buchtitel mit den Worten "easy" und "schnell" ist schon einmal gegensätzlich zu allem was ich bisher dachte und deshalb sehr vielversprechend.



Dann schauen wir doch mal was der Südwest Verlag zum Buch schreibt:
"Schnell, einfach, aber besonders: Hier kommen die "Easy Cakepops": Genuss mit Sti(e)l, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch Spaß macht! Kleine Kuchenstücke werden geformt, auf Stiele gespießt und anschließend verziert. Das Buch bietet ganz einfache und schnelle Rezepte, denn alle Cakepops werden aus Keksen und fertigen Kuchen gemacht. Je nach Anlass werden sie dann besonders verziert – der Wow-Effekt ist garantiert! Überraschende Ideen für bunte Dekorationen und kreative Verpackungen, die aus den Cakepops wunderbare Geschenke zaubern, ergänzen die Sammlung. Als auf zum einfach-sti(e)lvollen Genuss!"

Broschur, 96 Seiten, ca. 30 Abb., Größe: 17,0 x 20,0 cm, 9,99 €

Der erste Blick ins Buch verrät folgenden Inhalt: 

  • Einführung
    Oh! Cakepops!!!
    Easy Cakepops - Schritt für Schritt in Form gebracht
    Alles schön aus einem Guss - Kuchenlollies glasieren
    Hilfreiches Zubehör bei der Cakepop-Herstellung
    Kuchen zum Selberbacken
  • Einfach am BestenUnerwartet schnell gemachtes Vergnügen mit Stiel will gleich vernascht werden
  • Fantasievoll gefülltUngeahnt und mit doppeltem Genussfaktor: Easy Cakepops - außen bunt und innen saftig
  • Überraschend schön
    Unvermutet: Beeindruckende Easy Cakepops schaffen erstaunen bei vielen Gelegenheiten
  • Die Cakepop-Party
    Mit Familie & Freunden gemeinsam Kuchenkugeln rollen, bunt verzieren und verputzen
  • Verzieren, verpacken, verschenken
    Kreative Dekoideen und vielfältige Verpackungsmöglichkeiten für Ihre Easy Cakepops

Ich habe mich für Schokoladen-Nougat-Cakepops aus der Rubrik "Fantasievoll gefüllt" entschieden, denn Nougat mag ich seit meiner frühesten Kindheit schon immer am Liebsten. 


Da ich mir angewöhnt habe keinerlei Kuchenreste wegzuwerfen, sondern immer in einem Zipper einzufrieren, musste ich noch nicht einmal einen Kuchen backen und konnte sofort mit den Cakepops loslegen. Wer keine Kuchenreste im Tiefkühler hat, kann einen backen - das Buch hat das passende Rezept natürlich auch mit abgedruckt - oder einen fertigen Biskuitboden im Supermarkt kaufen (was ich persönlich nur im absoluten Notfall empfehlen kann). 

Schokoladen-Nougat-Cakepops
(für ca. 18 Stück)

Zutaten:
400g Schokoladenkuchen
100g Nuss-Nougat (schnittfest)
60g Doppelrahmfrischkäse
1 gehäufter EL Puderzucker
200g Schokoladenglasur
Deko, z.B. 50g Haselnusskrokant oder Zuckerstreusel oder Schneeflöckchen aus Esspapier (so wie bei mir)
18-21 Cakepopstiele
1 Cakepopständer oder Styroporblock o.ä.

Zubereitung:
Zuerst den Nougat in kleine Stücke schneiden und im Wasserbad schmelzen. Dann in einem kalten Wasserbad 15 Minuten abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Kuchen in feine Brösel zerkleinern. Frischkäse und Puderzucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät glatt rühren und dann den Nougat gut untermengen. Nun die Kuchenbrösel dazu geben und alles mit sauberen Händen durchkneten. Wenn alles gut vermischt ist mit dem Teelöffel ca. 30g große Portionen abstechen und zu Kugeln formen und auf einer Servierplatte mindestens eine Stunde kühl stellen. 
Die Glasur im Wasserbad schmelzen, die Dekoration in eine kleine Schüssel geben und die Cakepopstiele bereit legen. Die Kuchenbällchen aus dem Kühlschrank holen und ein Cakepopstiel in die flüssige Glasur eintauchen und ca. 1cm tief in ein Kuchenball stecken. Mit allen Stielen so verfahren. Dann Die Kuchenbälle in die Glasur eintauchen und gut abtropfen lassen. Danach direkt die Deko darauf anbringen und zum Trocknen in den Cakepopständer stellen. Wenn ihr den Cakepops widerstehen könnt, stellt sie bis zum Verzehr in den Kühlschrank. ;-)


Lange gehalten haben die Schokoladen-Nougat-Cakepops bei uns nicht. Mein Liebster - der bisher von Cakepops auch nicht so begeistert war - hat sie, genau wie ich, verschlungen. Die Kombination mit dem Nougat ist sooooooooooooooo lecker und hat uns absolut überzeugt. 
Deshalb werde ich bald wieder Kuchenbällchen rollen, das steht fest! ;-)

Ihr habt bestimmt schon meine Tendenz zum Buch bemerkt, aber trotzdem möchte ich euch meine ausführliche Meinung dazu nicht vorenthalten:

  • Das Buch kommt in einer schön handlichen Größe daher.
  • Die Bilder zu den Cakepops sind stylisch und machen Appetit darauf selbst loszulegen und Cakepops zu rollen. 
  • Die ausführliche, allgemeine Einführung, zeigt Schritt für Schritt wie man Cakepops herstellt. Erst dann werden die einzelnen Rezepte vorgestellt, so dass man gar nichts falsch machen kann. 
  • Wie viele Rezepte im Buch vertreten sind kann ich jetzt gar nicht sagen. Um ehrlich zu sein, bin ich zu faul um nachzuzählen. Aber es sind definitiv genug, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, wie z.B. Schokoladen-Kaffee-Würfel, kunterbunte Überraschungs-Cakepops oder gar herzhafte Kleinstiel-Cakepops mit Rinderhack und/ oder Tortillachips.  
  • Die Kuchen, die für die Herstellung benötigt werden, sind im Buch auch mit Rezept vorgestellt, so dass man direkt loslegen kann. 
  • Falls man die Kuchen nicht backen, sondern kaufen möchte, ist angegeben wieviel Gramm Kuchen man für die jeweiligen Cakepops benötigt. Es ist also an alles gedacht. 
  • Die Zutaten sind fast alle im Supermarkt um die Ecke zu bekommen. Und für die das nicht gilt, werden im Buch Online Shops vorgestellt, bei denen man auf jeden Fall fündig wird. 

Letztlich die Frage: Hält das Buch was der Buchtitel verspricht?
Die Rezepte sind, wie oben schon erwähnt, so gut beschrieben, dass die Herstellung wirklich "easy" war. Natürlich benötigt alles seine Zeit. Aber ich sage mal, dass die Herstellung der Cakepops insgesamt nicht mehr Zeit benötigt hat, als wenn ich einen Kuchen gebacken hätte. Also ist der Buchtitel berechtigt und man wird von den Rezepten nicht enttäuscht sein.








Liebst,
eure Sandra


- Werbung - 
Ich bedanke mich recht herzlich beim Südwest Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Buches. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine persönliche, hier niedergeschriebene Meinung. Ich habe den Blogpost freiwillig und ohne Vergütung geschrieben. 

Apfel-Zimt-Cookies für den vorweihnachtlichen Kaffeeplausch

Vielleicht seid ihr kurzfristig auf einen Weihnachtskaffee eingeladen und sucht noch eine schnelle Kleinigkeit die ihr mitbringen könnt? Oder es hat sich spontaner Besuch angekündigt, dem ihr etwas selbst Gebackenes zu Knabbern anbieten wollt? Oder ihr wollt einfach mal eure Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit etwas verwöhnen? Dann habe ich heute genau das richtige Rezept für euch dabei.


Zutaten:
125g Butter, zimmerwarm
170g brauner Rohrohrzucker
1 Ei
1/2 TL Zimt + ein paar Prisen
1 Pkg. Finesse Bourbon Vanille Aroma
1 kleiner Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Backpulver
200g Mehl
50g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote
1 EL Milch

Zubereitung:
Den Backofen bei 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Die Butter mit dem Zucker und Zimt auf höchster Stufe in der Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl und das Backpulver abwiegen und sieben sowie den Apfel schälen, entkernen, in grobe Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die Küchenmaschine runter schalten und nun nacheinander das Ei und das Vanille Aroma zur Butter-Zucker-Zimt-Mischung geben. Dann esslöffelweise das Mehl-Backpulver-Gemisch unterrühren. 
Mit einem Eisportionierer 9 Häufchen Teig mit ausreichend Abstand auf das Backblech geben (der Teig läuft stark auseinander) und rundrum in jedes Teighäufchen ca. 8-9 Apfelstückchen drücken und mit Zimt bestäuben. Das Ganze 15-18 Minuten backen. Dann das Backblech aus dem Ofen holen (Achtung die Cookies sind noch ziemlich weich) und 10 Minuten auskühlen lassen. Nun sind die Cookies mit dem Auskühlen fest geworden und man kann sie auf ein Kuchengitter legen, damit sie völlig auskühlen. 

Den Puderzucker mit dem Mark der Vanilleschote und der Milch klümpchenfrei verrühren und damit die Cookies besprenkeln. 



Die Cookies sind richtig schön super-soft und etwa handflächengroß. So richtige MEGA-Cookies! Damit kann man es sich mit Freunden, Verwandten oder Kolleginnen und Kollegen kurz vor Weihnachten so richtig schön gemütlich machen und dazu z.B. einen Schoko-Kaffee genießen.


Liebst, 
eure Sandra 



{Buchvorstellung} Knusprige Erdnuss-PralinenGugl aus "Feine FestGugl" von Chalwa Heigl


Das heutige Buch, das ich euch vorstelle, passt auch ganz wunderbar in die Vorweihnachtszeit, denn die darin enthaltenen Rezepte sind ganz darauf abgestimmt. Viele Gewürze wie z.B. Lebkuchen, Spekulatius, Zimt usw. kommen zum Einsatz. Wenn ihr nur eine Kleinigkeit backen wollt, so nach dem Motto "Mit einem Haps sind sie im Mund", seid ihr mit den Rezepten aus dem Buch "Feine FestGugl" von Chalwa Heigl ganz auf der sicheren Seite.


Gebundenes Buch, Hartband, 64 Seiten, Maße: 20,3 x 20,3 cm,
inkl. 24 Geschenkschachteln und 48 Glückskärtchen, 12,99 [D]
 





Chalwa Heigl hat schon mehrere Gugl-Bücher heraus gebracht. Ich habe in der Vergangenheit auch schon das Gugl Buch "Feine SchokoGugl" rezensiert - Klick - .


Nebenbei erwähnt gibt es auch eine offizielle Gugl-Webseite. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall! ;-)
     

                                                                           
Aber nun widmen wir uns ganz diesem schönen Büchlein, indem wir zunächst einmal schauen, was der Südwest Verlag dazu geschrieben hat:
"Endlich: Die Gugl-Weihnachtsedition! Überraschen Sie zur Weihnachtszeit mit feinen FestGugl! Das Buch bietet Rezepte für die Adventszeit: klassischen Kuchengenuss, raffinierte Schokovariationen und pfiffige Minikuchen für Kinder jeden Alters. Überraschende Ideen für Gugl-Kerzen oder Gugl-Pralinen ergänzen die Sammlung. Und mit den 24 Geschenkschachteln und 48 Glückskärtchen, die dem Set beiliegen, können Sie die feinen Gugl verschenken oder Ihren eigenen Gugl-Adventskalender füllen!"

Der Inhalt ist in folgende Kapitel untergliedert:
  1. Vorwort
  2. Bringen Sie sich in Stimmung
  3. Die Adventszeit genießen
  4. Süß, die ersten Christbäume
  5. Die Kunst des Naschens: im Gugl-Heim
  6. Rezept für eine Kerze
  7. Das war, das ist, das bleibt
    (Hier beginnen die Rezepte. In diesem Kapitel geht es um die weihnachtlich, klassischen Backaromen)
  8. Die wichtigste Zutat: Ideen
    (Dieses Kapitel steht im Zeichen von besonders kreativen Gugln)
  9. Was an Weihnachten leuchtet
    (Was leuchtet am Schönsten? Kinderaugen! Deshalb gibt es hier Rezepte die Kinderaugen leuchten lassen: klein, süß, lecker.)
  10. Gugl hoch zwei
    (Ich sage nur: PralinenGugl)

Und Letzteres habe ich euch heute mitgebracht. Ein Rezept für "Knusper-Erdnuss" - PralinenGugl (ich gebe zu, ich hatte noch ein paar M&M´s von meiner M&M-Torte übrig - Klick -). Die kleinen Gugl sind schnell gemacht und noch schneller gegessen... haha... zumindest bei uns!


Knusper-Erdnuss PralinenGugl

Zutaten:
200g Vollmilchschokolade
2 TL Erdnusscreme (ich hatte crunchy)
200g Schokolinsen mit Erdnussfüllung
Silikonform für MiniGugl

Zubereitung: 
Die Vollmilchschokolade langsam im warmen Wasserbad schmelzen (dafür schalte ich eigentlich nie den Herd ein - einfach im Wasserkocher Wasser abkochen, in den Topf füllen und Schüssel mit Schokolade reinhängen, ab und zu umrühren, fertig!) und die Erdnusscreme einrühren.
Währenddessen die Schokolinsen mit Erdnussfüllung im Mixer klein hacken. Dann schnell mit der geschmolzenen Erdnusschokomasse vermischen, damit die Stückchen möglichst nicht schmelzen. Nun in die Silikonförmchen füllen und im Kühlschrank mindestens 60 Minuten fest werden lassen. Dann aus den Förmchen drücken.

Alle die auf Erdnüsse stehen, kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten! Ich verspreche es euch. ;-)



Was ich von diesem Buch halte?
  • Es gibt ja schon mehrere MiniGugl Bücher von Chalwa Heigl. Aber wenn es um Weihnachten geht, werde ich persönlich schwach und kann nie genug Rezepte haben. Deshalb finde ich die Idee für ein weiteres MiniGugl Buch nicht schlecht.
  • Bisher beinhaltete das MiniGugl Set immer eine Silikonbackform. Dieses Mal ist keine dabei.
  • Dafür aber - passend zum Fest - 24 Geschenkschachteln und 48 Glückskärtchen. Für jeden der gern bastelt und liebevoll verpackt eine nette Zugabe.
  • Wer die Gugl herstellen möchte muss sich jedoch vorher irgendwo eine MiniGugl Silikonbackform kaufen (falls er diese noch nicht hat).
  • Mit den Rezepten für Lebkuchen-Gugl, Marmor-Orangen-Gugl, Stollen-Gugl, Portwein-Birne Gugl, Pancake-Gugl und sooooo vielen weiteren tollen weihnachtlichen Rezepten kommt man beim Durchblättern des Buches auf jeden Fall ganz schnell in Weihnachtsstimmung.
    Da habe ich noch nicht einmal die ersten fünf Kapitel für lesen müssen. ;-)
  • Deshalb sind für mich persönlich die Kapitel 2-5 recht überflüssig. Ich muss zugeben, ich habe sie nur kurz überflogen und meine Aufmerksamkeit ganz den Rezepten gewidmet.
  • Die Rezepte sind  z. T. auch in anderen Jahreszeiten back- und genießbar. Vielleicht nicht gerade die Lebkuchen-Gugl, dafür aber viele Andere. Also muss man das Buch nicht von Januar bis Oktober weglegen.



Liebst,
eure Sandra






- Werbung - 
Auch wenn ich dieses Buch kostenlos vom Südwest Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte dies keinen Einfluss auf meine niedergeschriebene Meinung. Ich habe diese Rezension freiwillig und ohne Vergütung geschrieben. 

Kokos-Nougat-Busserl als Last-Minute-Küchengeschenk

Meine Lieben, ab heute geht es hier auf dem Blog bis zum 24. Dezember nur noch weihnachtlich zu. Das bedeutet aber auch, dass ich weniger Torten, dafür mehr andere weihnachtliche Kleinigkeiten vorstelle. Ich hoffe das ist ok für euch? Jetzt im Dezember bin ich einfach zu sehr in Weihnachtslaune, als dass ich das jetzt auslassen könnte.


Absolut passend zu dieser Laune ist das Blogevent "Auf den letzten Drücker" der lieben Persis von YumLaut. Sie sucht Last-Minute-Geschenke aus der Küche und da ich immer sehr gerne etwas selbst Gebackenes verschenke, bin ich hier doch direkt dabei.

Ich wollte euch ein ganz besonderes Mitbringsel vorstellen. Es sollte auf jeden Fall etwas Gebackenes sein, das Jeder ohne besondere Kenntnisse und exotische Zutaten am 23.12. nachmachen kann.

Deshalb gibt es von mir zu diesem wunderbaren Blogevent das Rezept für Kokos-Nougat-Busserl. Hierfür benötigt ihr nicht viele Zutaten (falls ihr die Zutaten nicht zu Hause habt, könnt ihr sie noch schnell im Supermarkt um die Ecke besorgen) und steht zum Backen nicht lange in der Küche. Vor allem werden hierfür keine Haselnüsse benötigt, wie bei dem meisten Weihnachtsgebäck, so dass der momentan vorherrschende Lieferengpass kein Hindernis darstellt. ;-)

Also voll Last Minute, oder?!



Kokos-Nougat-Busserl


Zutaten zum Backen:
110g Kokosflocken
100g Zucker
2 Eiweiß
100g Butter, zimmerwarm
1 EL Nuss-Nougat-Creme

Zubereitung:
Den Backofen auf 150 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiß in der Küchenmaschine auf höchster Stufe mindestens 8 Minuten steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen, während die Küchenmaschine weiter läuft. Nun mit dem Teigschaber die Kokosflocken schnell unterheben. Die Masse in einen Gefrierbeutel füllen, an dem ihr eine geschlossene Ecke abgeschnitten habt, so dass ihr einen selbstgebauten Spritzbeutel habt (ein richtiger Spritzbeutel tut es natürlich auch! ^^). Wenn ihr zufällig eine große Lochtülle da habt, könnt ihr sie in dem eingeschnittenen Löchlein des Gefrierbeutels befestigen. Wenn nicht, könnt ihr auch ohne Lochtülle kleine Tupfen auf die Backbleche spritzen. Ca. 25 Stück pro Blech. Jetzt das erste Blech im Backofen ca. 15 Minuten backen. Dann herausholen und das Blech auf ein Kuchengitter stellen, während das andere Blech im Backofen backt. Achtung! Die Busserl sind noch nicht fest. Dazu müssen sie außerhalb des Ofens mindestens 30 Minuten auskühlen.
Die Butter kurz in der Küchenmaschine aufschlagen und dann die Nuss-Nougat-Creme dazu geben und ca. 30 Sekunden weiter schlagen, so dass eine homogene Masse entsteht.
Auf die Hälfte der Busserl mit dem Teelöffel etwas Nougat-Butter verteilen und auf jedes Busserl ein weiteres setzen. Im Kühlschrank lagern.



Für die Verpackung hatte ich noch eine Bonboniere (800ml Fassungsvermögen) da, die ich mit ein paar Glitzersteinen auf Draht verziert habe. Die hat es bei uns im Baumarkt einmal gegeben und wie ihr vielleicht wisst, gefällt mir alles mit Bling Bling, so dass sie direkt in meinem Einkaufswagen lagen. Natürlich kann man die Busserl auch ganz anders verpacken. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Schaut einfach mal nach, was ihr zu Hause noch rumliegen habt. Vorstellen kann ich mir die Busserl z.B. auch in einer mit Masking Tape verzierten Tüte oder eine schöne Geschenkschachtel mit Seidenpapier ausgeschlagen. Mir gefällt meine Bonboniere jetzt so gut, dass ich sie auch als Windlicht auf den Weihnachtstisch stellen würde.


Also was meint ihr? Würde sich der Schwippschwager der Schwester des Urgroßneffen mütterlicherseits über die Kokos-Nougat-Busserl freuen?

Ich finde jedenfalls, dass sie nicht nur schön anzusehen sind.... nein beim Fotografieren konnte ich es mir nicht verkneifen und es wanderten einige in meinen Mund. Also passt auf, dass ihr euer Last-Minute-Geschenk nicht schon selbst aufisst! ;-)




{Motivtorte} Die passende Eule zu Nikolaus

Im Oktober fängt es bei uns in der Familie an... was meint ihr wovon ich rede? Von den Weihnachtsvorbereitungen? Neiiiiin, bei uns gibt es zunächst einmal vom 16. Oktober bis zum 21. Dezember - da sind in ca. neun Wochen acht (!!!) Geburtstage zu feiern. Das ist wahrlich ein Geburtstagsmarathon, findet ihr nicht? Dabei habe ich noch nicht einmal die fünf Geburtstage unserer Freunde eingerechnet. Aber was rede ich hier eigentlich rum... ich wollte euch eigentlich die Geburtstagstorte vorstellen, das ich unserem heutigen Nikolaus-Geburtstagskind gebacken habe.


Meine liebe Schwägerin ist ein Eulenfan, also lag es Nahe, ihr eine Eule mit Nikolausmütze zu modellieren. ;-)


Die Anleitung, allerdings ohne Nikolausmütze, hatte ich euch letztes Jahr hier auf dem Blog veröffentlicht - Klick -.


Gebacken habe ich für diese Torte den Milchmädchenkuchen. Das Rezept habe ich euch schon vor längerer Zeit verbloggt und findet sich hier - Klick -. Er ist und bleibt einfach der Lieblingskuchen meiner Familie.

{Buchvorstellung} "Fotografie al dente - So kommt die Pasta richtig aufs Bild" ....oder in meinem Fall der Kuchen!



Das heutige Buch ist kein Backbuch. Nein, es handelt von der Foodfotografie. Für mich persönlich ein großer Bestandteil dieses Blogs, denn ich möchte euch ja mein Gebackenes möglichst so hübsch präsentieren, wie es tatsächlich auch vor mir steht.
Seit ich blogge, habe ich den Anspruch, mich auch beim Fotografieren weiterzuentwickeln. Und ich würde sagen, dieses Buch hat mir ganz schön weitergeholfen. Aber zu den Einzelheiten komme ich weiter unten.


Zuerst schauen wir - wie immer - was der FRANZIS Verlag zum Buch schreibt:
Foodfotografie, die Spaß macht und schmeckt! Bisher waren die Ansprüche an die Technik und an die fotogene Zubereitung der Gerichte so hoch gesteckt, dass die meisten Hobbyköche und -fotografen erst einmal daran scheitern mussten. Dabei geht es auch viel einfacher. Alles ohne teure Fotoausrüstung und kostspieliges Zubehör, dafür mit Improvisation und cleveren Ideen. Die Autorinnen Jana Mänz, Susan Brooks-Dammann und Corinna Gissemann zeigen leckere Gerichte und verrückte Fotoideen, die einfach nur begeistern und zum Nachmachen anregen.
Das Essen soll schöner, größer, vielfältiger und frischer aussehen. Hier besteht die Milch nicht aus Holzleim, rohe Hähnchen werden nicht mit Farbe angepinselt, Obst und Gemüse wird nicht mit Acrylspray zum Glänzen gebracht. Alles bleibt essbar und sieht trotzdem lecker aus. Die drei Autorinnen zeigen geniale Foodfotografie mit Leidenschaft und ganz ohne schmutzige Tricks. Mit viel Liebe zum Detail beschreiben sie, wie das Essen richtig aufs Bild kommt: angefangen von der Kamera über das gekonnte Spiel mit Licht und Schatten, Styling und Komposition bis hin zu typischen Fehlern und den entsprechenden Gegenmaßnahmen. Gewürzt und verfeinert wird dann je nach Geschmack noch am Computer. Dieses Buch zeigt 12 ausgefallene Fotoprojekte und deren Making-ofs. Mit dabei sind auch Rezepte und Zutatenlisten. Guten Appetit und gutes Gelingen!

Seiten: 226
Lieferumfang: Softcover
Sprache: deutsch
Verlag: Franzis Verlag GmbH
Größe: 23,8 x 19 x 1,6 cm
Autorinnen: Jana Mänz, Dr. Susan Brooks-Dammann, Corinna Gissemann
Der Inhalt ist wie folgt untergliedert:
  • Foodausrüstung für Einsteiger
  • Aufbauten und Lichtquellen
  • Auf die Zubereitung kommt es an
  • Angerichtet: Food fotografieren
  • Kreative Fotoküche
  • Würzen und verfeinern

Das Buch hatte eine ganze Zeit lang bei mir auf dem Nachttischchen gelegen. Immer wieder habe ich reingeschaut und einiges durchgelesen.... oder nochmal (nach)gelesen... manchmal muss man ja öfters etwas gelesen haben um es zu verinnerlichen. Heraus gekommen ist, dass ich dazu ermutigt wurde, meine Backwaren auch einmal aus verschiedenen Blickwinkeln abzulichten. So habe ich sie dann aus verschiedenen Perspektiven fotografiert...


.... oder von oben...


oder nahem...


... oder der Seite...


Außerdem achte ich jetzt viel mehr auf das Licht und benutze eine Styroporplatte als Reflektorersatz.
Auch so ein toller kostengünstiger Tipp aus dem Buch.
Auf diese Bilder bin ich wirklich stolz. Und ich denke schon, dass ich mich in den letzten Monaten bei der Fotografie etwas verbessert habe. Natürlich bleibe ich da weiterhin am Ball, denn ich bin noch lange nicht da, wo ich gerne hin möchte.
Am Buch gefällt mir wirklich sehr gut, dass das Essen so abgelichtet wird wie es ist. Ohne Glanzspray o.ä. Ich wurde schon öfters privat darauf angesprochen ob ich mit so etwas arbeite. Anfangs habe ich die Frage gar nicht verstanden, denn mein Wissen über Fotografie reichte nicht so weit. Ich wußte gar nicht, dass in der Werbung zum Teil solche Dinge für das Essen benutzt werden, um es schöner und ansprechender aussehen zu lassen. Sowas würde für mich nie in Frage kommen, schließlich soll man doch die leckeren Dinge alle nach dem Fotografieren noch essen können, oder?! Und wenn man solche Sprays u.ä. benutzt ist das ja dann hinfällig....  
Im Buch gibt es Vorher-Nachher Bilder, die konkret zeigen, wie man ein Bild verbessern kann, indem man einfach nur die Position des Essens verändert, anderes Geschirr benutzt oder andere Accesoires. Eine Kleinigkeit macht oft schon so viel aus. Ich hätte das nicht gedacht und habe oft erst beim Nachher-Bild bemerkt, dass das Vorher-Bild wirklich nicht ganz vorteilhaft ist. So wird das Auge schon beim Lesen des Buches ein klein wenig geschult und man wird ein wenig sensibilisiert.

Wie ihr sicherlich schon beim Lesen meines Textes bemerkt habt, kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Als kleines Weihnachtsgeschenk für alle Foodblogger, die sich im Fotografiebereich in den Anfängen befinden und da gerne einiges dazu lernen möchten, ist es perfekt.


Liebst,
eure Sandra








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Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich dieses Rezensionsexemplar kostenlos vom Franzis Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte dies keine Auswirkung auf meine persönliche, hier niedergeschriebene Meinung.  
 
 

Schwarze Verführung mit einem Chocolate-Fluff-Cake

Heute möchte ich euch einen Kuchen vorstellen, der so ganz nebenbei durch Zufall bei mir entstanden ist. Er hat mir und dem Liebsten so gut geschmeckt, dass wir ihn behütet haben wie einen Schatz und niemandem etwas davon abgegeben haben. Puuuuh, das war echt nicht nett, denn sonst dürfen sich Familie, Nachbarn und / oder Arbeitskollegen über süße Mitbringsel freuen. Aber wer diesen Kuchen nach backt und probiert versteht warum wir nichts abgeben wollten. ;-)


Das Topping aus knusprigen Marshmallows und der absolut saftige, dunkle Schokoladenteig (fast zu vergleichen mit einem Brownie) in Verbindung mit der leichten Rumnote haben mich bei jeder Gabel, die ich fast inhaliert habe, dahinschmelzen lassen. Ein absoluter Foodporn!


Chocolate-Fluff-Cake
(15 cm Springform)

Zutaten:
2 Eier
40g brauner Rohrzucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
100g Zartbitterschokolade
100g Butter
50g Kakaopulver
100g Mehl
1 TL Backpulver
100ml Milch
3 EL Rum
200g Marshmallow Fluff (Zimmertemperatur)
100g Marshmallows
etwas Zartbitterschokolade oder Schokoladenraspel

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine Springform von 15 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Schokolade mit der Butter im warmen Wasserbad schmelzen. Dann aus dem Wasserbad nehmen und zur Seite stellen.
Währenddessen das Ei mit dem Zucker, Salz und Zimt ca. 10 Minuten auf hoher Stufe schaumig aufschlagen sowie das Mehl, den Kakao und das Backpulver sieben und miteinander mischen. Dann die Küchenmaschine auf niedrigste Stufe schalten und zuerst die Schokoladenbutter zur Ei-Zucker-Masse geben. Nun in drei etwa gleich großen Portionen das Mehl-Kakao-Gemisch abwechselnd mit der Milch und dem Rum unterrühren. Dann die Hälfte des Teigs in die Springform füllen. Darauf großzügig und gleichmäßig den Marshmallow Fluff verteilen und darauf den Rest des Teiges geben. Im Backofen ca. 45 Minuten backen.
Die Marshmallows habe ich, nachdem der Kuchen gebacken war, in einer Auflaufform bei 200 Grad ca. 10 Minuten geröstet bis sie oben leicht braun waren. Ich gebe zu, es war eine ganz schön klebrige Angelegenheit die Dinger aus der Form und auf den Kuchen zu holen. Das die Auflaufform dann gut geschrubbt werden musste mal so ganz nebenbei erwähnt. Danach fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass man ja die Marshmallows die letzten 15 Minuten auch gut hätte direkt auf den Kuchen geben können (zumal sich das Marshmallow Fluff während des Backvorgangs zum Teil aus dem Schokoladenteig oben heraus drückt und sich das Ganze dann schön miteinander verbinden kann). Also seid schlauer als ich... außer ihr schrubbt gerne. ^^
Zum Abschluss habe ich noch etwas Zartbitterschokolade über den noch lauwarmen Kuchen gerieben.


Wir sind so begeistert von diesem Kuchen, dass ich jetzt erstmal wieder Marshmallows besorgen muss, damit ich ihn wieder backen kann.

Liebst,
eure Sandra