{Rezi-Friday} Ein kleiner Frühlingsbote mit Roy Fares Lemon and Vanilla Bundt-Cake

Zum Glück habe ich diesen tollen "Lemon an Vanilla Bundt-Cake" vor einiger Zeit gebacken. So kann ich ihn euch heute vorstellen und ihr habt etwas zum Lesen, während ich im Krankenhaus liege. Dieser "Lemon and Vanilla Bundt-Cake" ist ein kleiner Frühlingsbote (falls man davon im Februar schon reden kann). Wie sein Name schon verrät, ist er vanillig und zitronig zugleich und soooooooooooooooo herrlich saftig! Die Vanilleglasur macht das Ganze einfach perfekt und ich finde er darf auf keiner frühlingshaften Kaffeetafel fehlen.


Das Buch "United States of Cakes" von Roy Fares hat mich als USA-Fan von Anfang an fasziniert, denn auch ich bin, so wie Roy es schon von sich in seinem Vorwort beschreibt, von allem begeistert was "Double Choc" oder "Triple Fudge" heißt. Nur frage ich mich so nebenbei wo der knackige, gelernte Konditor diese Kalorien alle hinsteckt? Aber das soll hier nicht das Thema sein. Zunächst einmal gibt es hier die Inhaltsangabe vom Christian Verlag:

"Life is short – eat dessert first!
Backen Sie sich in die United States of Cakes! Ganz gleich ob Muffins, Cookies oder Brownies – hier finden Sie für alles ein passendes Rezept. Stimmungsvolle Fotos laden ein zum Träumen: Sommer, Sonne und Cupcakes in Palm Springs, Venice Beach oder Los Angeles. Amerikanisch Backen hat noch nie so viel Spaß gemacht!"

176 Seiten
ca. 180 Abbildungen
Format 19,7 x 26,6 cm
Hardcover



Wie ich dieses Buch finde, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

1. Vorab gesagt: Alle USA-Fans aufgepasst! Hier kommt ihr auf eure Kosten. ;-)

2. Der Inhalt ist untergliedert in "Soft Cakes", "Cookies und Sweets", "Cakes, Pies und Cheesecakes", "Cupcakes und Cake Pops" und "Sweet Breakfast". Genauso vielversprechend es klingt, so ist es auch!

3. Ich würde sagen der liebe Roy weiß genau was man auch hier in Deutschland gerne isst. So gibt es das Rezept für "Nutella-Cupcakes", "Nutella-Cake-Pops" und "Nutella-Pop-Tarts". Aber nicht genug, nein es gibt auch noch die Rezepte für "Oreo-Cake-Pops", "Oreo-Cupcakes", "Peanutbutter-Cupcakes" und vieles, vieles mehr!

4. Ich selbst war noch nie in Amerika, habe aber eine große New York Sehnsucht (die hoffentlich bald gestillt wird). Dieses Buch bringt mir ein Stückchen USA-Feeling nach Hause. Denn in jedem Kapitel wird ein anderer Ort vorgestellt. Ob Palm Springs, Venice Beach, L.A., Hollywood oder Beverly Hills. Die begleitenden Bilder von Stränden und Palmen laden zusätzlich zu den tollen Backwaren zum Träumen ein.

Fazit:
An diesem Buch kann ich nichts bemeckern. Auch nicht, dass kein Lesezeichen vorhanden ist. Pfff... ist mir egal. Die Bilder sind toll, die Rezepte gelingsicher und sau lecker! Was will man mehr?

Und nun zum Rezept des absolut fabelhaften, super-saftig, soften Frühlingsboten "Lemon and Vanilla Bundt Cake", leicht von mir abgewandelt. ;-)


Lemon and Vanilla Bundt Cake
(für eine 24er Gugelhupfform)

Zutaten:
Für den Kuchen:
240g Mehl
1/2 TL Backpulver
230g zimmerwarme Butter
400g Zucker (ich habe das Ganze auf 300g reduziert)
5 zimmerwarme Eier
Saft von 2 Zitronen 
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone

Für die Vanilleglasur:
25ml Milch
20g Butter 
180g Puderzucker (ich hatte 100g Puderzucker)
1 TL Vanillezucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und die Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
Butter, Zucker und Zitronenabrieb in der Küchenmaschine auf hoher Stufe schaumig schlagen. Währenddessen Mehl und Backpulver abmessen und sieben. Die Eier nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben. Jedes Ei mindestens 30 Sekunden unterrühren. Dann das Mehlgemisch bei niedrigster Stufe unterrühren. Zitronensaft hinzufügen und kurz auf höchster Stufe den Teig verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Diesen nun in die Form füllen und etwa 45-50 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß hängen bleibt. Den Gugel in der Form 20 Minuten auskühlen lassen. Dann auf ein Gitter stürzen und ganz abkühlen lassen. 
Für die Vanilleglasur Milch und Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. In die Schüssel der Küchenmaschine umfüllen und Puder- und Vanillezucker zugeben. Das Ganze mit dem Schneebesen der Maschine aufschlagen, bis die Glasur eine dickliche Konsistenz hat (ich habe ein Spritzer grüne Lebensmittelfarbe hinzu gegeben, damit das Frühlingsfeeling aufkommt). Ein Stück Alufolie oder Backpapier unter das Kuchengitter legen auf dem der Kuchen steht und die Glasur über den Kuchen gießen (ich habe den Kuchen noch mit ein paar Margeriten aus Fondant dekoriert). Wenn die Glasur fest geworden ist, den Kuchen auf einen Teller stellen. 


Ich kann nur sagen, ihr werdet hier auf dem Blog noch einige Rezepte von Roy Fares lesen. Das ist ein Versprechen! ;-)



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Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich vom Christian Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.

3 Sorten locker-luftiges Mousse au Chocolat in einer Torte - völliges dahinschmelzen garantiert!

Als der liebe Opi fragte, ob ich ihm eine Torte als Dessert für seinen Geburtstag backe, war das natürlich gleich gebongt. Nichts lieber als das! Natürlich sollte es eine Torte sein, die irgendwie jeder mag. Nach einigem überlegen war klar, dass die dreierlei Mousse au Chocolat Torte aus dem Buch "Meine feine Chocolaterie" aus dem Hölker Verlag oder wie sie dort genannt wird "Schokoladentorte Tricolore", perfekt ist, denn wer mag Schokolade eigentlich nicht?


Diese Torte ist die perfekte Kombination aus Dessert und Torte. Locker leichtes Mousse au Chocolat trifft auf einen Mandelboden. Vor einem muss ich euch jedoch warnen! Wenn ihr die Torte machen wollt, nehmt euch für die nächsten... sagen wir mal.... vier Stunden erstmal nichts Anderes vor, denn schon die Zutatenliste lässt erahnen, dass man Ruhe und Geduld für die Zubereitung der Torte benötigt. ;-)


Schokoladentorte Tricolore
(für eine 24er Springform)

Zutaten:
Für den Tortenboden:
75g Butter
50g Zucker
3 Eier
50g Mehl
75g gemahlene Mandeln

Für die dunkle Mousse:
1 Blatt Gelatine
1 Ei
100g geschmolzene, gute Zartbitterschokolade
200g geschlagene Sahne

Für die Vollmilch-Schokoladen-Mousse:
2 Blatt Gelatine
1 Ei
100g geschmolzene, gute Vollmilchschokolade
200g geschlagene Sahne

Für die weiße Mousse:
3 Blatt Gelatine
2 Eigelb
150g geschmolzene, gute weiße Schokolade
250g geschlagene Sahne

Für die Streusel:
100g gemahlene Mandeln
100g kalte Butter
100g Mehl
1 EL Kakaopulver
50g brauner Zucker
1 kleines Glas Amarena-Kirschen

Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auskleiden.
  2. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Das gesiebte Mehl mit den Mandeln mischen und vorsichtig unterheben. Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Ca. 14 Minuten durchbacken, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt. Den Boden auskühlen lassen.
  3. Währenddessen das dunkle Mousse herstellen. Dafür die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und im Wasserbad die Schokolade schmelzen. Die Schokolade zur Seite stellen. Das Ei mit 2 EL Wasser in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Gelatine ausdrücken und mit der flüssigen Schokolade zufügen und unterrühren. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die geschlagene Sahne unterheben.
  4. Den ausgekühlten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring fest umschließen. Die dunkle Mousse auf den Boden gießen und für mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  5. In dieser Zeit für die Vollmilch-Schokoladen-Mousse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Vollmilch-Schokolade im Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen. Das Ei mit 2 EL Wasser in einer Schüssel über dem Wasserbad schaumig aufschlagen. Ausgedrückte Gelatine in warmem Eischaum auflösen. Flüssige Vollmilch-Schokolade zufügen und unterrühren. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die geschlagene Sahne unterheben. Vollmilch-Mousse auf die dunkle Mousse gießen und für weitere 30 Minuten kühl stellen.
  6. Als Letztes die weiße Mousse zubereiten, während die Torte im Kühlschrank ruht. Auch hierfür Gelatine einweichen, die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen. Die Eigelbe mit 2 EL Wasser in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Gelatine ausdrücken und in Eischaum auflösen. Geschmolzene Schokolade zufügen und unterrühren. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die geschlagene Sahne unterheben. Weiße Mousse gleichmäßig auf der Vollmilch-Mousse verteilen. Die Torte nochmals für mindestens 2 Stunden kalt stellen oder aber über Nacht.
  7. Nun für die Streusel die Mandeln mit Butter, Mehl, Kakao und Zucker zu Streuseln verkneten. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 8 Minuten knusprig backen. Anschließend auskühlen lassen.
  8. Nach den zwei Stunden oder der Nacht vorsichtig den Tortenring vom Kuchen entfernen. Zunächst mit einem dünnen Messer am Tortenrand entlang fahren und dann vorsichtig den Ring entfernen. Die Streusel und die Amarenakirschen auf dem Kuchen verteilen.

Ich habe die Torte abends zubereitet und sie über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Danach bin ich fix und fertig ins Bett gefallen! Aber es lohnt sich definitv, denn alle sind über die Torte hergefallen! ;-)



Love is in the air - Oder wie du deinem Herzblatt ein schnelles Valentinstagtörtchen backst ♥

Hallo liebe Liebenden,
für alle, die den Valentinstag mit ihrem Herzblatt verbringen und sein Herz auch noch den letzten Millimeter für immer im Sturm erobern wollen, ja, für die habe ich heute etwas ganz Besonderes im Gepäck. Hier küsst eine fruchtige Himbeer-Mascarpone-Creme einen samtig-zarten White Velvet Cake. Eine Verbindung, die alle Herzen höher schlagen lässt und zudem wirklich ganz einfach umzusetzen ist.


Valentinstagstörtchen
(für zwei 18er Springformen)
alias 
White-Velvet-Cake mit Himbeer-Mascarpone-Füllung

Zutaten:
Für den Kuchen:
340g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
80g Butter, zimmerwarm
180g Zucker
120ml Rapsöl
1 EL Vanilleextrakt
3 Eier
300ml Milch
50ml Mineralwasser

Für die Füllung:
200ml Schlagsahne
250g Mascarpone
1 EL Puderzucker
4 TL samtige Himbeermarmelade (ohne Kerne)
(evtl. 1-2 Spritzer rosa Lebensmittelfarbe)

Für das Topping:
200g gute Zartbitterschokolade
1 TL Rapsöl
Zuckerstreusel und -perlen nach Belieben

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und zwei 18er Springformen etwas einfetten und mit Backpapier auskleiden (falls nur eine 18er Springform vorhanden, später den Teig zu gleichen Teilen halbieren und nacheinander backen).
Butter mit Eier und Zucker ca. 5 Minuten auf hoher Stufe aufschlagen. Milch, Wasser, Vanilleextrakt und Pflanzenöl abmessen und mischen. Mehl und Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Nun abwechselnd zuerst einen Teil des Mehlgemischs zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und dann einen Teil der Milchmischung. Das Ganze wiederholen, bis die Mehl- und auch die Milchmischung aufgebraucht sind. Nun nochmal das Ganze auf höchster Sufe 1 Minute durchrühren, so dass keine Klümpchen mehr im Teig sind.
Den Teig zu zwei gleichen Teilen in die beiden Springformen füllen (falls nur eine vorhanden, siehe oben) und ca. 50 Minuten bei 160 Grad Ober-/ Unterhitze backen. Wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzstäbchen hängen bleibt, können die Springformen aus dem Backofen geholt werden. Nun 2-3 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann aus der Springform auf die Kuchengitter stürzen und völlig erkalten lassen.
Jeden Kuchen 1x waagerecht teilen.

Für die Füllung die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone mit dem Puderzucker cremig rühren. Nun die Himbeermarmelade dazu geben. Falls das entstandene Rosa nicht gefällt, ein, zwei Spritzer rosa Lebensmittelfarbe dazu geben. Alles mit der Sahne gut mischen. Jetzt den Kuchen damit füllen. Wer will kann für ein saubereres Ergebnis einen Tortenring benutzen.

Den gefüllten Kuchen im Kühlschrank ruhen lassen während die Schokolade für das Topping im warmen Wasserbad schmilzt. Bevor die Schokolade über den Kuchen gegeben wird noch zwei, drei Minuten auskühlen lassen und mit dem Rapsöl vermischen (so lässt sich die Schokolade später besser schneiden), damit sie nicht zu heiß über die Sahne läuft. Während das Topping auf dem Kuchen trocknet mit Zuckerstreusel dekorieren. 


Der White Velvet Cake (viele kennen wohl nur den Red Velvet Cake) ist sehr saftig, zart und samtig. Ich könnte mich reinlegen, wälzen und gleichzeitig mit beiden Händen in mich reinstopfen. Ein fabelhafter Kuchen, in den mein Liebster und ich uns schwer verliebt haben. Die Füllung ist fluffig, locker, leicht, fast wie eine kleine rosa Wolke. Hihi... das passt ja zu Valentinstag... vielleicht schwebt da ja auch der kleine Amor drauf?! ^_^


Passend zum Törtchen gab es bei uns einen Himbeer-Mandel-Shake aus 250ml Mandelmilch, 10-15 Himbeeren (ich musste auf Tiefgefrorene zurückgreifen, die ich noch von der Saison übrig hatte) und 1 EL Puderzucker. Yum! Vielleicht teilt ihr euch ja Einen mit eurem Herzblatt mit zwei Strohhalmen?!




Mit diesem Törtchen möchte ich gerne beim Jahresevent "Calendar of Cakes" von Sugarprincess teilnehmen. Wenn das zu jemandem passt, dann zu mir, findet ihr nicht?! ;-)




{Gastbeitrag} Apfelkuchen nach Winzer Art

Ihr habt es eilig und wollt schnell für eure Kaffeetafel oder kurzfristig angekündigten Besuch etwas Tolles backen? Dann habe ich hier die Lösung für euch!
Ihr braucht nur ein paar Zutaten und dann habt ihr im Handumdrehen einen leckeren Apfelkuchen nach Winzer Art gezaubert.


Das Rezept und eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung von mir gibt es hier nachzulesen - Klick - .

Wayfair hat außerdem ganz entzückende Produkte. Wenn ihr Zeit uns Lust habt, schaut doch mal in ihrem Online-Shop vorbei. ;-)


Liebst, 
eure Sandra 


{Lecker Bakery} #Rudelbackenahoi - Hochzeitstorte aus Browniekuchen mit Cream-Cheese-Füllung

Das Rezept, das ich heute für euch von ihr im Gepäck habe, ist aus der aktuellen Lecker Bakery.
Diese Ausgabe ist wieder einmal sehr gelungen und ich konnte mich kaum entscheiden was ich daraus als erstes nachbacken sollte. Da hat mir die Aktion bei Rebecca von Rehlein backt, gemeinsam die Zeitschrift durchzubacken (was auch den Hashtag #rudelbackenahoi erklärt) - Klick - die Entscheidung etwas erleichtert. Denn mein erster Wunsch, der Oreo-Milchcreme-Kuchen, war leider schon vergeben .... (was aber nicht bedeutet, dass ich ihn nicht doch demnächst backen und hier berichten werde *zuzwinker*).... aber die Hochzeitstorte (eine Motivtorte) von Christine Bergmayer war noch frei! Wenn das mal nicht zu mir passt.


Das Design war etwas Neues für mich. Alles in schwarz-weiß (sogar der Kuchen und die Füllung) und der Fondant handbemalt. Das wollte ich sofort ausprobieren! Natürlich habe ich aber mein eigenes Design auf die Torte gemalt. Ist ja klar, oder?! ;-) Wie gefällt euch meine "Vogelhochzeit"?


Jetzt komme ich aber endlich zum Rezept. Die Hochzeitstorte besteht aus einem dunklen Brownieteig mit einer Cream-Cheese-Füllung! Als ich das las und die zugehörigen Bilder davon in der Lecker Bakery sah, leuchteten meine Augen. Das klingt ganz nach meinem Geschmack. Das Ursprungsrezept einer zweistöckigen Torte, habe ich hier wieder auf eine einstöckige Torte (18er Springform) angepasst, sonst platzen wir hier noch. ;-) 

Hochzeitstorte Chocolate and Cream
(18er Springform)

Zutaten:
Für den Brownieteig:
300g Butter, zimmerwarm
300g Zartbitterkuvertüre, grob gehackt
4 Eier
120g Zucker
1 Prise Salz
120g Mehl
2 EL Backkakao
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
120g sehr weiche Butter
50g Puderzucker + 50g Puderzucker
400g zimmerwarmer Doppelrahmfrischkäse

Für die Verzierung:
500g weißer Rollfondant
etwas feine Speisestärke
schwarzer Lebensmittelstift

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Zwei 18er Springformen mit Backpapier auskleiden (falls nur eine Springform vorhanden ist, dann später den Teig halbieren und nacheinander backen!!!).
Die Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmen. Kuvertüre dazu geben und unter Rühren schmelzen, dann zur Seite stellen. Eier, Zucker und eine Prise Salz in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Warme Schokoladenbutter dazu geben. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und darüber sieben. Mit dem Teigschaber zu einem glatten Teig verrühren.
Teig zu gleichen Teilen in die Springformen geben und ca. 40 Minuten backen.
Die Kuchenformen aus dem Ofen holen, ca. 10 Minuten auskühlen lassen und die Brownies nun auf ein Kuchengitter stürzen. Ca. 1 Std. kalt stellen.

Kurz vor Ablauf dieser Stunde, die Füllung herstellen:
Butter und 50g Puderzucker ca. 5 Minuten weißcremig aufschlagen. In dieser Zeit den Frischkäse mit 50g Puderzucker verrühren, dann esslöffelweise unter die Buttercreme rühren. Zur Seite stellen.
Alle Brownies waagerecht halbieren, alle bis auf einen mit Frischkäsecreme bestreichen und aufeinander setzen. Dabei mit dem unbestrichenen abschließen. Brownietorte rundherum mit dem Rest der Creme einstreichen und mindestens eine weitere Stunde kühl stellen.

Dann den Fondant geschmeidig kneten und auf etwas gesiebter Speisestärke ausrollen. Die Torte damit auskleiden, glatt streichen und überstehenden Fondant mit einem Messer oder Pizzaroller abschneiden. Nun mit schwarzem Lebensmittelstift nach Belieben bemalen.


Ich habe noch ein paar weiße Herzchen auf Draht in die Torte gesteckt, weil mir oben rum noch etwas fehlte. Das machte für mich die Sache rund. ;-)

Und wie gefällt euch so mein liebevolles Gekritzel?


Liebst,
eure Sandra