{Werbung} Das etwas andere Törtchen aus Ananas- und Kokos-Sorbet

Von mir gibt es dieses Jahr kein typisches Ostertörtchen. Mir fehlte dieses Jahr einfach die Gesundeit, um etwas entsprechendes vorzubereiten (mein typisches Ostertörtchen vom letzten Jahr findet ihr hier - Klick - ). Dafür habe ich heute etwas anderes Tolles mitgebracht. Wenn ihr dieses Jahr an Ostern eure Gäste mit einem Dessert oder Törtchen der etwas anderen Art überraschen wollt, ist mein Ananas-Kokos-Sorbet-Törtchen genau das Richtige.


Allerdings müsst ihr das Ganze mindestens eine Nacht im Tiefkühler fest werden lassen. Also schaut vorab, dass ihr genügend Platz dort habt und natürlich einen Tag vorher Zeit! ;-)

Ananas-Kokos-Sorbet-Törtchen
(Tortenring von 15cm - 20cm Durchmesser)

Boden
Zutaten:
150g Eierplätzchen
85g Butter, zerlassen
3 EL Kokosflocken
1 flexibler Tortenring

Den Tortenring auf eine Tortenplatte oder einen Teller stellen und in einer beliebigen Größe von 15-20cm feststellen. Ich würde euch empfehlen lieber die 20cm zu wählen (ich hatte 15cm), dann lässt sich das Sorbet später besser schneiden. ;-)
Die Eierplätzchen mit den Kokosraspeln im Mixer zerkleinern. Dann mit der Butter mischen und auf der Tortenplatte/ dem Teller im Tortenring verteilen. Mit dem Rücken eines Esslöffels festdrücken.

Ananas-Sorbet
Zutaten:
700g (frische) Ananas, in Stücke
1 EL Puderzucker
150ml Sunny White Beach Kokoswasser mit Ananas (Alternativ: Wasser)
4 EL Kokosraspel

Alles zusammen in einem Mixer zerkleinern. In eine mittlere Schüssel füllen und mit leicht aufgelegtem Deckel in den Tiefkühler stellen. Alle 30-40 Minuten mit einer Gabel durchrühren.

Kokos-Sorbet
(erstellen, wenn das Ananas-Sorbet ca. 2 Std. im Tiefkühler ist)
Zutaten:
330ml Sunny White Beach Kokoswasser (Alternativ: Wasser)
280g Zucker
180ml Kokosmilch
1 EL Zitronensaft
130g Kokosraspeln (in Mixer klein gehackt)

In einem kleinen Topf auf dem Herd das Kokoswasser bei mittlerer Stufe aufkochen. Bis dahin immer wieder gut durchrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nach dem Aufkochen 40 Minuten köcheln lassen, bis ein zähflüssiger Sirup entsteht (in der Zwischenzeit könnt ihr das Ananas-Sorbet vorbereiten). Dabei in regelmäßigen Abständen das Ganze durchrühren. Die restlichen Zutaten in einer mittleren Schüssel vermischen. Den Sirup zufügen und vermischen. Mit leicht aufgelegtem Deckel in den Tiefkühler stellen und alle 30-40 Minuten mit einer Gabel durchrühren.

Törtchen erstellen
Nachdem das Ananas-Sorbet ca. 4 Stunden im Tiefkühler war, könnt ihr es auf den Eierplätzchen-Boden füllen. Nun nicht mehr mit der Gabel umrühren und das Ganze fest werden lassen. Dann das Kokos-Sorbet darauf verteilen und auch dies fest werden lassen. Bevor ihr euch ein Stückchen gönnt, lasst das Törtchen etwas bei Zimmertemperatur antauen. ;-) 

Wichtige Info
Ich habe es bei meinem Törtchen zwar umgekehrt gemacht und zuerst das Kokos-Sorbet auf den Eierplätzchen-Boden gefüllt, aber dies kann ich euch nicht empfehlen, da das Kokos-Sorbet nicht so fest wie das Ananas-Sorbet wird und die Schwere des Ananas-Sorbets nicht gut aushält. 
Auch das Topping mit geschmolzener Schokolade kann ich euch nicht empfehlen. Verteilt lieber etwas geraspelte Schokolade auf eurem Sorbet-Törtchen, dann lässt es sich besser schneiden. ;-) 


Mit diesem Törtchen bringt ihr eine schöne, frische Karibikstimmung auf die Ostertafel und könnt so euren Gästen ein wenig Urlaubsstimmung bieten. Ich selbst habe schon die Erfahrung gemacht, dass nicht alle an den Feiertagen schwere Torten essen wollen. Und mit diesem Ananas-Kokos-Sorbet-Törtchen habt ihr trotzdem ein tolles, feierliches Dessert.




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Ich habe diesen Blogpost inklusive Verlinkung freiwillig geschrieben. Auch wenn ich das Sunny White Beach Kokoswasser kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.

Schlichter Kaffeekuchen mit Pepp

Manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben, die am besten sind. Ganz genau so verhält es sich auch mit diesem Kaffeekuchen. Ein paar feine Zutaten, zusammenrühren, backen und fertig! 



Das ursprüngliche Rezept habe ich aus dem Buch "Süße Sünden - the hummingbird bakery". Allerdings habe ich es etwas abgewandelt und diabetikerfreundlich gestaltet. Wenn auch ihr etwas auf euren Insulinspiegel achten wollt, ist dieses Rezept perfekt, denn ich habe einen Teil Zucker durch Sukrin ersetzt. Das ist natürlich etwas speziell. Deshalb habe ich das Originalrezept für euch aufgeschrieben und meine Änderungen in Kursiv daneben notiert, so dass auch alle die die volle Zuckerdrönung haben wollen diesen Kuchen nachbacken können. ;-)


Kaffeekuchen
(für eine 20er Springform)

Zutaten:
190g weiche Butter
190g feiner brauner Zucker (--> 75g Sukrin + 110g  feiner brauner Zucker)
3 Eier
130g Weizenmehl (--> 130g Dinkelmehl 630er)
1 TL Backpulver (--> 2 TL Backpulver)
60g Kakaopulver
20 ml Vollmilch (--> 20ml Milch 1,5 %)
1 EL starker Kaffee, frisch gekocht und abgekühlt (--> 1 Espresso, etwas abgekühlt)
100g weiße Schokolade
50g Kaffeeschokolade

Backen
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.
Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. In der Zwischenzeit Mehl, Backpulver und Kakao abwiegen, zusammen in eine Schüssel sieben und miteinander vermischen. Milch und Kaffee (bzw. Espresso) verrühren. Nun die Mehlmischung und die Milchmischung abwechselnd zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Alles gut zu einem glatten Teig verrühren und dann in die Backform geben. Ca. 45-50 Minuten backen, bis die Teigoberfläche bei sanftem Druck zurück federt. Um ganz sicher zu sein macht die Stäbchenprobe. ;-)
Wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt aus dem Backofen holen und 5 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollkommen auskühlen lassen.

Topping
Für das Topping habe ich weiße Schokolade und Kaffeeschokolade getrennt voneinander in einem Wasserbad geschmolzen. Achtung, die weiße Schokolade benötigt kein sehr heißes Wasser (höchstens 30 Grad), sonst verklumpt sie. Die weiße Schokolade habe ich dann auf dem ausgekühlten Kuchen verteilt. Die Kaffeeschokolade in einen Spritzbeutel geben und spiralförmig auf die weiße Schokolade auftragen. Dann habe ich die Schokolade mit einem Holzstäbchen vermischt bis das Muster entstanden ist. Auskühlen lassen. Fertig!









Natürlich schmeckt der Kuchen am besten zu einem nachmittäglichen Kaffee, auch gerne noch 2-3 Tage später, denn er ist und bleibt schön saftig! 





Hinweis
Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. 

Schokoladen-Pavlova + Give Away {geschlossen}

Schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange Zeit habe ich Lust auf Pavlova. Schon als kleines Kind habe ich Baiser über alles geliebt und wenn ich mir in der Bäckerei etwas aussuchen durfte, fiel meine Wahl oft auf die kleinen Baiserteilchen, die in der Mitte noch schön weich sind. Deshalb habe ich mir letztens ein kleines Schokoladen Pavlova Törtchen gezaubert.


Es ist auch nicht sehr aufwendig und die einzelnen Pavlovateile lassen sich gut vorbereiten, da sie über Nacht im Backofen auskühlen müssen. Wenn ihr dieses Törtchen Gästen anbieten möchtet, rate ich euch, es erst kurz vor dem Servieren zusammen zu setzen, da die dünnen Baiserschichten gerne von dem Obst und der Sahne durchweichen.


Schokoladen-Pavlova mit Obst nach Belieben
 15 cm Durchmesser


Zutaten für die Pavlova:
4 Eiweiß
200g feiner Zucker
2 EL Kakao
35g Vollmilchschokolade, geschmolzen

Zutaten für die Füllung:
300ml Sahne
2 Pkg. Sahnesteif
Obst nach Belieben (hier passen gut Bananen, Maracuja, Kiwi, Erdbeeren oder auch Blaubeeren, Himbeeren und, und, und...)
50g Zartbitterschokolade, geschmolzen

Backen
Den Backofen auf 180 Grad Umluft Vorheizen und auf einem Backpapier mit einem Bleistift 4 Kreise mit einem Durchmesser von 15 cm malen. Wenn ihr eine Springform mit diesem Durchmesser habt, könnt ihr den Boden davon als Hilfe zum Aufmalen nehmen. Oder sucht euch etwas Anderes, z.B. eine Schüssel o.ä. 
Das Eiweiß in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen bei hoher Stufe 3-5 Minuten aufschlagen. Dann bei mittlerer Stufe langsam den Zucker einrieseln lassen und mindestens 15 Minuten (!!!) weiterschlagen. In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen und dann zur Seite stellen. Das Eiweiß müsste nach den 15 Minuten sehr steif und fest sein. Dann könnt ihr die Küchenmaschine ausstellen und den Kakao und die geschmolzene Schokolade mit dem Teigschaber sehr vorsichtig unterheben. 
Das Backpapier mit euren aufgemalten Kreisen könnt ihr auf dem Backblech befestigen, indem ihr an allen Ecken einen kleinen Tupfer Baisermasse auf das Blech gebt und dann das Backpapier drauflegt. Nun verteilt die Baisermasse möglichst gleichmäßig auf die aufgemalten Kreise. Der Backofen muss auf 100 Grad runter gestellt werden. Nun kann das Backblech in den Ofen und die Baiserteilchen müssen 50 Minuten trocknen. Dann stellt den Backofen aus und steckt einen Holzlöffel in die Backofentür, so dass er leicht geöffnet ist. Über Nacht müssen jetzt die Baiserteile auskühlen. Am nächsten Tag entfernt ihr sehr vorsichtig die Teile vom Backpapier. Das ist etwas schwierig, ohne dass sie durchbrechen. Ich habe sie ganz vorsichtig mit einem Pfannenwender runtergeschoben. Trotzdem ist mir einiges gebrochen, was dem Geschmack aber nichts abtut. 

Zusammensetzen
Die Sahne mit dem Sahnefest steif schlagen. Abwechselnd mit den Baiserteilchen und dem klein geschnittenen Obst schichten und mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade besprenkeln. Und direkt genießen!


Aber ich hatte da auch noch etwas von einem Give Away in der Überschrift geschrieben. Stimmt´s?! Aufpassen sollten alle, die genauso gerne backen wie ich und sich vielleicht auch gerne an amerikanische Rezepte wagen möchten. Damit eure Hände gut vor der Backofenhitze geschützt sind und ihr die amerikanischen Rezepte nicht umrechnen müsst, könnt ihr diesen süßen Backhandschuh und das Messbecher-Set aus dem Shop "Franci´s Cupcakes" - Klick - gewinnen. 

Bilder von Franci´s Cupcakes zur Verfügung gestellt

Und hier kommen die Teilnahmebedingungen: 
  • Kommentiere bis einschließlich 29.03.2015 um 23.59 Uhr unter diesem Blogpost.
  • Wer anonym kommentiert, muss einen Namen hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann.
  • Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat.
  • Mit der Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ich im Falle des Gewinns eure Adresse für den Versand weiterleite (und nur dafür!!!). 
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren.
  • Ich lose den/ die GewinnerIn in der ersten Aprilwoche per random.org aus und teile den Namen in diesem Blogpost mit.
  • Nachdem der/die GewinnerIn bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit sich per E-Mail mit der Versandadresse an sandra.grub@web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu gelost.
Ich  und Franci von "Franci´s Cupcakes" drücken euch fest die Daumen! 





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Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. Auch wenn ich den Backhandschuh und das Messbecher-Set kostenlos von dem Shop Franci´s Cupcakes zur Verlosung zur Verfügung gestellt bekommen habe.

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Mitgemacht haben 21 Terilnehmer. Laut Random.org hat die Nr. 2 gewonnen. 


Herzlichen Glückwunsch an Natalja alias "Mama in Vollzeit". 


Bitte teile mir per E-Mail an sandra.grub@web.de innerhalb einer Woche deine Versandadresse mit.



Mini-Vanille-Gugel-Törtchen zum Geburtstag

Mit Zucker soll ich im Moment langsam machen... wie mit so Vielem, was das Essen angeht. Das ist unter anderem eine Nachwirkung meines Krankenhausaufenthalts letztens. Aber deshalb auf Gebackenes verzichten? Nein, das muss nicht sein... ;-)
Meine Mini-Gugel-Form habe ich schon lange nicht mehr benutzt und so ein kleiner Gugel zwischendurch ist doch immer etwas Feines, findet ihr nicht auch?!


Als Süße habe ich hier Reissirup benutzt (wie auch schon bei meinen Chocolate-Chip-Cookies - klick - ). Ich habe meinen online gekauft. Falls ihr Reissirup nicht mögt oder zur Hand habt, könnt ihr alternativ auch Rohrohrzucker benutzen. Dann werden die Vanille Gugel allerdings etwas süßer im Geschmack als meine. ;-)


Zuerst habe ich eine zuckerfreie Vanillesauce hergestellt. Die benötigt ihr für den Gugel Teig und ist mindestens so schnell hergestellt, als ob ihr ein Tütchen benutzen würdet. ;-) In ein paar kleinen Schritten ist sie fertig, ist fast wie Pudding kochen. ;-)

Zuckerfreie Vanillesauce
(für ca. 250 ml) 

Zutaten:
250ml Milch 1,5%
Mark 1 Vanilleschote
1 Eigelb
1 1/2 TL Speisestärke

Zubereitung:
Die Speisestärke mit 7 EL Milch glatt rühren. Milch mit dem Mark der Vanilleschote und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen. Das Eigelb mit einer Gabel verrühren und mit der Speisestärke zur Milch geben, wenn sie aufkocht. Den Herd direkt abschalten und die Vanilleschote entnehmen. Das Ganze gut umrühren und in ein geeignetes Gefäß umfüllen, wie z.B. ein Weckglas. 


Mini-Vanille-Gugel
(für ca. 36-40 Mini Gugel)

Zutaten:
2 Eier
140g Reissirup
einige Umdrehungen aus der Vanillemühle
125g Butter, zerlassen
125ml Vanillesauce (Rezept s.o.)
100g Dinkelmehl (630)

1-2 Mini-Gugel-Formen
1 Gefrierbeutel
1 schmales hohes Glas (für z.B. Latte macciato)

Zubereitung:
Die Mini-Gugel-Form einfetten (falls ihr zwei habt am Besten gleich alle Beide) und den Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Ein kleines Eckchen am Gefrierbeutel abschneiden und ihn mit der Öffnung nach oben in das Glas stellen. An der Seite umkrempeln. Dort füllen wir später unseren Teig ein.
Den Sirup mit dem Ei und dem Vanillemark ca. 8-10 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen (dann werden die kleinen Gugel schön fluffig). In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen und sieben. Nun die Küchenmaschine auf mittlere Stufe zurück schalten und langsam die flüssigen Zutaten zufügen. Dann vorsichtig das Mehl unterheben. Am Besten mit der Küchenmaschine nur grob und den Rest mit dem Teigschaber. Nun den Teig in den Gefrierbeutel füllen und vorsichtig die Mini-Gugel-Form füllen (falls nur 1 Form vorhanden ist, dann den Gefrierbeutel mit dem restlichen Teig wieder in das Glas und beiseite stellen, bis die Gugel-Form wieder ausgekühlt, frisch gespült und eingefettet für den nächsten Backvorgang bereit ist). Nun 10 Minuten backen. Dann die Mini-Vanille-Gugel in der Form auskühlen lassen. Dann aus der Form lösen. Mit etwas restlicher Vanillesauce genießen. 


Die zuckerfreien Vanillegugel sind auch ein schönes Mitbringsel. Vor allem auch für Diabetiker geeignet und echt einmal etwas Anderes. Als Törtchen aufgestellt möchte ich sie auf Lixies Geburtstags-Sweet-Table stellen.

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Dafür habe ich ihr extra ein Kerzchen auf meinem Gugel-Törtchen gestellt und wünsche Dir, liebe Lixie, alles Gute zum 1. Bloggeburtstag! Und vergiss nicht, dir beim Kerzchen auspusten etwas zu wünschen! ;-)


Chocolate-Chip-Cookies with Cereals

Cookies stehen hier hoch im Kurs. In regelmäßigen Abständen müssen sie gebacken werden. Zum Einen sind sie zum Naschen optimal, wenn man nur etwas kleines Süßes für Zwischendurch möchte. Zum Anderen sind sie sowas von schnell gemacht, so dass man, wenn man sich beeilt, sich schon nach 45 Minuten einen lauwarmen Cookie genehmigen kann.
Gebacken habe ich dann Cookies mit ganz groben Schokoladensplittern, dafür ohne Zucker. Für die Süße sorgten Reissirup und natürlich die Schokoladensplitter (die ja schon genug Zucker enthalten). Heraus kam ein wunderbar getreidiger Schokoladengeschmack. Perfekt passend zu einem Kaffee, der leicht mit Kakao bestäubt ist.


Chocolate-Chip-Cookies with Cereals
(für ca. 15-20 Cookies)

Zutaten:
250-300g gute Zartbitterschokolade, sehr grob gehackt
170g Butter, zimmerwarm
1 EL Zuckerrübensirup
175g Reissirup
1 Ei
85g Haferflocken
160g Dinkelmehl (630)
Mark 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/2 Pkg. Backpulver
(1 Eisportionierer)

Zubereitung:
Den Backofen auf 190 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Butter, Sirup, Mark der Vanilleschote, Zimt und Salz in der Küchenmaschine bei mittlerer Stufe zu einer homogenen Masse verrühren. Nun das Ei dazu geben und weiterrühren. Mehl und Backpulver abwiegen und sieben. Mit Haferflocken vermischen und in etwa zwei gleich großen Teilen bei niedrigster Stufe zur Butter-Ei-Mischung geben. Nun nochmal die Küchenmaschine für ein paar Sekunden auf höchste Stufe laufen lassen. Dann mit dem Eisportionierer ca. 6 Häufchen (es ist noch Teig übrig) auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, mit ausreichend Abstand zueinander, setzen und im Ofen ca. 10 Minuten backen. Die Cookies sind noch sehr empfindlich, wenn sie aus dem Ofen geholt werden. Deshalb noch mindestens 10 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, bevor ihr sie mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter zum völligen auskühlen setzt. Dann weitere 6 Portionen mit dem Eisportionierer auf das Backblech setzen und 10 Minuten backen sowie das restliche Vorgehen wiederholen (immer so weiter verfahren, bis der Teig leer ist). 
Tipp: Falls ihr keinen Eisportionierer da habt, könnt ihr auch zwei Esslöffel benutzen. 


Nun einfach nur auf die Terrasse oder den Balkon setzen und mit einem Cappuccino oder was auch immer die Cookies in der Frühlingssonne genießen. Yum! Habt eine feine Zeit!




{Rezi-Friday} Eine Schokoladenrose... ein Rezept das glücklich macht! ;-)

Schokolade. Wer mag sie eigentlich nicht? Es gibt sie in unzähligen Sorten zu kaufen. Habt ihr schon einmal jemanden gehört, der sagte "Iiihhhh Schokolade, die mag ich gar nicht!"? Also ich nicht. Ich selbst mag Schokolade ja auch total gerne. Und deshalb habe ich mich auch direkt in das Buch "Meine feine Chocolaterie" von Oliver Brachat aus dem Hölker Verlag verliebt. Daraus kann ich gar nicht genug Rezepte nachbacken. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die "Schokoladentorte Tricolore" nachgebacken. Das Rezept dazu hatte ich euch schon hier vorgestellt - Klick - . Die Schokoladenrose (oder auch als Gugelhupf backbar), die ich euch heute vorstelle, schießt aber den Vogel ab. So herrlich einfach, schnell und unkompliziert in der Zubereitung und beim Verzehr lässt sie eure Geschmacksknospen Freudentänze aufführen.


Aber bevor wir zum Rezept kommen, möchte ich euch kurz den Inhalt des Buches vorstellen. Zuerst indem es eine kurze Zusammenfassung des Hölker Verlags gibt:

"Ob Schoko-Milchschnitten, frische Zitronengrastörtchen mit weißer Schokolade oder Tiramisu-Cupcakes - in diesem Buch wird jeder Chocoholic fündig. Oliver Brachats neues Buch zeigt mit verführerischen Rezepten für lockere Kuchen, leckere Tartes und fruchtige Desserts, was sich alles Leckeres aus Schokolade zaubern lässt."

Fakten:
Seiten: 176
Format: 19,0 x 23,0 cm
Hardcover, Einband mit Spotlack und Leseband



Tja, darauf will ich schon gleich mein Statement abgeben, weil es mir so auf der Zunge brennt:

1.
Lieber Oliver Brachat (ich weiß Du liest das nicht, aber trotzdem) DANKE für dieses tolle Buch. Es ist eine Bereicherung für jeden der gerne bäckt, gerne Schokolade isst, gerne glücklich werden will... ja für alle die, aber auch für alle Anderen sind die im Buch enthaltenen Rezepte einfach nur wunderbar.

2.
Mittlerweile habe ich drei Rezepte daraus gebacken und die Gelinggarantie ist bei (mir) 100%.

3.
Allerdings war ich hier und da von der Beschreibung der Zubereitung etwas enttäuscht.
Für alle, die das Buch auch haben oder kaufen, ein kleiner Tipp: Man sollte zuerst einmal die Rezepte vollständig durchlesen, bevor man mit der Zubereitung beginnt, denn den ein oder anderen Schritt muss man sich selbst dazu denken und die ein oder anderen Ausführungschritt evtl. auch etwas vorziehen. ;-)

4.
Geschmacklich konnte ich mich jedoch kaum entscheiden was ich als erstes backen soll. Denn auch die Schwarzwälder Milchreistorte, der Schokoladenpudding, die Schokoladen-Buchteln, das Schokoladen-Tiramisu im Glas oder der fruchtige Schoko-Cheesecake aus dem Buch stehen bei mir hoch im Kurs.

5.
Für jedes Rezept ist mindestens eine Abbildung vorhanden. Die Bilder sind alle im selben Stil gehalten und einfach nur traumhaft. Ich kann mich kaum satt sehen und alle Abbildungen sind mit einer großen Liebe zum Detail gestaltet.

6.
Der Inhalt gliedert sich in "Schokoladen Basics", "Süße Kleinigkeiten", "Für die Kaffeetafel", "Cremige Desserts" und in das "Register". Eine schöne Übersicht, vor allem auch das alphabetische Register.

7.
Ein Leseband ist auch in diesem Buch vorhanden, worüber ich mich immer sehr freue.

8.
Die Zubereitungs- und auch die Backzeit sind immer extra über der Zutatenliste angegeben. So etwas finde ich immer sehr praktisch. Dadurch kann man einfach besser seine Zeit einteilen bzw. planen.

Insgesamt sagt meine Meinung in Punkt 1. doch alles aus, oder?! ;-)



Alle, die bis hierher durchgehalten und gelesen haben, werden jetzt mit dem Rezept für diesen super samtigen, schlonzigen und extrem schokoladigen aber nicht zu süßen Schokoladenkuchen belohnt. ♥ Oh Gott, merkt ihr wie ich schwärme? ^^


♥ Schokoladenrose ♥
(für eine Gugelhupfform o.ä. mit mindestens 2l Inhalt)
Zutaten:
Für den Teig:
350ml Milch
225g Zucker
175g brauner Zucker
Mark von 2 Vanilleschoten
250g Butter
200g Zartbitterschokolade, grob gehackt
2 Eier
275g Mehl
30g Kakaopulver
1 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form einfetten (falls notwendig).
Butter und gehackte Schokolade in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Zur Seite stellen und in der Zwischenzeit Mehl, Kakao und Backpulver abwiegen und miteinander vermengen. Die Milch mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillemark verquirlen und zu dem Butter-Schokoladengemisch geben. Dann das Mehlgemisch unterheben.
In die Form geben und ca. 1 Stunde backen bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt.
Den Gugel in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter oder eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen.


Den Kuchen habe ich in meiner neuen Rosenform gebacken. Ich liebe sie jetzt schon. Habt ihr auch außergewöhnliche Backformen, die euer Herz höher schlagen lassen und in denen ihr unbedingt in regelmäßigen Abständen backt?



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Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich vom Hölker Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.


{Ich backs mir} Blaubeeren + Schokolade = Unschlagbarer Genuss

Dieses Mal bin ich endlich dabei! Bei was? Eigentlich hat es ja schon die Überschrift verraten. Ich meine die monatliche Aktion von Clara "Ich backs mir". Bei dem aktuellen Thema "Blueberry Hills" kann ich nicht widerstehen, da diese kleinen Früchtchen zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören, wie ihr schon hierhier und hier feststellen konntet. ;-)
Zur Zeit bin ich leider noch etwas lädiert von meinem Krankenhausaufenthalt. Aber vor noch nicht allzu langer Zeit hatte ich diese Heidelbeer Brownies gebacken, die ich nun in Claras Runde schicken möchte.


Falls ihr euch nun fragt, ob das überhaupt geht? Da das Thema ja Blaubeeren und nicht Heidelbeeren sind - da kann ich euch beruhigen. Denn es handelt sich um die gleiche Beere, nur wird sie regional anders bezeichnet. ;-) Diese Frage hatte ich mir selbst auch schon oft gestellt, so dass ich jetzt endlich einmal kurzerhand Wikipedia befragt hatte.


Nun aber schnell zum Rezept von diesen wunderbar saftigen Schokoteilchen, das ich aus dem Buch "Meine feine Chocolaterie" aus dem Hölker Verlag habe.

Heidelbeer Brownies
(für eine quadratische Form 25x25 oder 20x30 cm)

Zutaten:
200g gute Vollmilchschokolade
150g Butter 
2 EL Espresso
5 zimmerwarme Eier
150g brauner Zucker
125g Mehl
1 Prise Salz
450g Heidelbeeren (ich hatte nur 300g TK-Heidelbeeren und diese tiefgekühlt benutzt) 

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen.
Die Schokolade fein hacken und mit der Butter in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Mischung anschließend zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen während ihr den Espresso kocht und die Eier mit dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel verrührt. Dort gebt ihr das Mehl dazu und verrührt es kurz mit einem Schneebesen. Die flüssige Schokoladenmischung und den Espresso hebt ihr nun mit einem Teigschaber unter.
Jetzt füllt ihr den Teig in die Backform und verteilt die Heidelbeeren darüber. Das Ganze ca. 35 Minuten im Ofen backen. Bei der Stäbchenprobe bleibt etwas Schokoladenteig hängen, da der Brownie in der Mitte ja schön "schlonzig" sein soll. Also nicht zu lange backen, sonst wird er zu trocken!
Dann holt ihr die Form aus dem Ofen und lässt den Brownie in der Form auskühlen.
Wir konnten es kaum erwarten und haben noch lauwarm vorsichtig ein Stückchen aus der Form geschnitten (damit die Form nicht verkratzt) und zu einer Tasse Tee oder Kakao genossen. Lasst ihr es euch auch schmecken! Die kleinen Schokoteilchen machen süchtig, so dass man kaum die Finger davon lassen kann!


Falls ihr euch übrigens fragt, was diese kleinen weißen Flecken auf den Brownies zu suchen haben: Ich bestäube meine Früchte immer mit etwas Mehl, bevor ich sie in den Teig gebe. Das soll bewirken, dass sie nicht auf den Backformboden hinabsinken um sich dort zu sammeln, sondern schön verteilt im Teig bleiben.

Und nun Frage ich euch: Mögt ihr auch so gerne Blau-/ Heidelbeeren? Welches ist eure Lieblingsbeere?
Also ich kann ohne Blaubeeren gar nicht und habe immer welche in meinem Tiefkühlschrank vorrätig. ;-)