{Motivtorte} Mit bunten Blüten in den Frühlingsmodus

Passend zu dem wunder-, wundervollen Sonnenwetter, das uns letzte Woche begleitet hat, habe ich euch heute eine frühlingshafte Motivtorte mit ganz vielen bunten Blüten mitgebracht.


Draußen grünt und blüht alles schon so herrlich, dass ich dieses tolle Frühlingsgefühl auch auf meiner Torte ausdrücken wollte. Meine Kolleginnen und Kollegen, für die ich diese Torte gefertigt hatte, waren jedenfalls total begeistert, haben von selbst das Thema erkannt und ganz viele Handybilder geschossen. :-D


Weggeputzt haben sie die Torte dann auch ganz schnell. Aber kein Wunder, denn unter dem Fondant steckte eins meiner Lieblingsrezepte: Eine Schmandtorte. Ich habe sie schon sehr oft gemacht (sie steckte z.B. auch unter der Tauftorte von Luis - Klick - ) und ich finde, es ist an der Zeit, euch endlich das Rezept dazu vorzustellen.



Schmandtorte
(Für eine Springform mit 24cm Durchmesser)

Zutaten für die Böden:
375g Butter, zimmerwarm
6 Eier
280g Zucker
480g Mehl
1 Pkg. Backpulver
30g Backkakao
5 EL Milch 1,5 %

Zutaten für die Füllung:
400g Sahne
3 Pkg. Sahnesteif
400g Schmand
2 Pkg. Vanillezucker
165g Zucker

Backen der Böden
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten schaumig aufschlagen. Die Eier einzeln dazu geben und jeweils mindestens 30 Sekunden unterrühren. Währenddessen das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die Hälfte des Teiges in die Springform geben und ca. 35 Minuten backen (die Backzeit kann variieren, da das Auge doch nicht immer genau die Hälfte des Teiges einschätzen kann. Also unbedingt die Stäbchenprobe durchführen und die Form erst aus dem Ofen holen, wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt). 
Den Rest des Teiges mit dem Backkakao und der Milch gut verrühren und in den Kühlschrank stellen bis der helle Teig im Backofen fertig gebacken ist. Dann die Springform wieder mit Backpapier auskleiden und den dunklen Boden ca. 30 Minuten bei 170 Grad backen (auch hier variiert die Backzeit und ich empfehle die Stäbchenprobe!). 
Die fertig gebackenen Kuchen aus der Springform holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Füllen und zusammen setzen
Die Kuchen jeweils 2x waagerecht durchschneiden (je nachdem wie hoch sie geworden sind). Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den Zucker dabei einrieseln lassen. Den Schmand glatt rühren und mit der Sahne vermischen. Einen hellen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen und ringsherum einen Tortenring befestigen. 1/3 der Creme draufgeben und darauf einen dunklen Boden legen. Hierauf wieder 1/3 der Creme geben und nun den zweiten hellen Boden darauf setzen. Den Rest Creme hierauf verteilen und mit dem zweiten dunklen Boden abschließen. Über Nacht oder mindestens 4-6 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Ihr könnt die Torte dann so lassen oder wie ich mit Ganache (z.B. aus 300ml Sahne und 300g Zartbitterschokolade) umhüllen und Fondant eindecken. 


Ich habe zum Eindecken die neue Fondantdecke von Dr. Oetker benutzt, die es seit Kurzem im gut sortierten Supermarkt zu kaufen gibt. Leider hat bei mir eine nicht ausgereicht, obwohl sie für Torten mit 26cm Durchmesser ausgelegt sind und meine Torte einen Durchmesser von 24 cm hatte. Aber meine Torte ist ja mit ihren 10cm Höhe keine Durchschnittstorte! Die Fondantdecke ist also eher für niedrige Torten ausgelegt. Den Dr. Oetker Fondant kann ich euch geschmacklich auf jeden Fall wärmstens empfehlen, denn sogar ich konnte den Fondant am Kuchen komplett mitessen. Die Blümchen habe ich mit meinem Hortensien Mould gemacht. ;-)




Diese Torte packe ich in den Picknickkorb von "Das Küchengeflüster". Denn was passt besser zu einer Frühlingssause als ein buntes Blütenmeer? ;-) 



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Ich habe diesen Blogpost inklusive Verlinkung freiwillig geschrieben. Auch wenn ich die Fondantdecke von Dr. Oetker kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.


{Eine kulinarische Entdeckungsreise} Spanischer Mandelkuchen

Heute möchte ich euch aus eurem Alltag entführen!

Ich lade euch herzlich ein den Alltagsstreß einfach mal auszuschalten und mit mir auf eine kulinarische Entdeckungsreise nach Spanien zu gehen. Dafür habe ich euch das Lied von Coldplay "Paradise" rausgesucht, das unsere Ohrmuskeln schonmal in Stimmung bringen soll. Einfach anklicken und genießen!


Und nun macht einmal für ein paar Sekunden die Augen zu und denkt an Sommer, Sonne, Meer und Strand... oder schaut einfach die Urlaubsbilder an, die ich euch mitgebracht habe.




Na? Wie geht es euch bisher? Seid ihr schön gechillt? Konnte ich euch ein klein wenig entführen? 
Um das Ganze abzurunden, habe ich euch noch das Rezept für einen Gaumenschmeichler mitgebracht - einem spanischen Mandelkuchen!


Spanischer Mandelkuchen
(für eine Springform mit 22cm Durchmesser)
ein Rezept aus dem Chefkoch Forum

Zutaten:
250g blanchierte, geschälte (damit der Teig schön hell bleibt) und gemahlene Mandeln
250g Puderzucker + etwas zum Bestäuben
8 Eier
Mark 1 Vanilleschote
1 Pkg. Citro-Back

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und die Backform mit Backpapier auskleiden.
Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und zur Seite stellen. Währenddessen den Puderzucker mit dem Eigelb, dem Mark der Vanilleschote und der Zitrone in der Küchenmaschine glatt rühren. Die Mandeln dazu geben und alles gut vermengen. Den Teig in die Form geben und ca. 60-70 Minuten backen. Nach ca. 40 Minuten mit einem Backpapier locker abdecken. Den Kuchen erst aus dem Ofen holen, wenn am Holzstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt.
Den Kuchen ein paar Minuten in der Springform abkühlen lassen, dann die Springform entfernen und den Kuchen auf einem Kuchengitter völlig abkühlen lassen.

Hinweis:
Mir ist der Kuchen total zusammen gefallen, was ihm geschmacklich nichts getan hat. Sobald er mit etwas Puderzucker bestäubt ist, macht er auch das Auge glücklich! ;-) 


Am besten macht ihr euch gleich ans Werk und backt diesen wirklich unkomplizierten, saftigen Kuchen, der euch ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause holt, nach. Dann könnt ihr ihn bei dem herrlichen Sonnenschein zur Zeit direkt auf eurem Balkon oder eurer Terrasse genießen! :-)


Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, haben wir uns dazu noch ein Mandeleis mit gemischten Nüssen gegönnt. Was sein muss, muss sein! ;-) 




Und hier könnt ihr mit einem Klick auf das Bild die kulinarische Entdeckungsreise verfolgen: 





{Motivtorte} Hier kommt Luis!

Heute habe ich euch leider kein Rezept mitgebracht. Aber da mir diese Motivtorte so gut gefällt, dachte ich, dass sie einen eigenen Blogpost verdient hat. Findet ihr nicht auch? 



Wie gefällt euch die Tauftorte von Luis? Ich muss zugeben, dass ich selbst ganz verzaubert war, als ich nach vollendeter Tat die fertige Torte begutachtet hatte. Und das passiert mir bei meinen eigenen Torten wirklich nicht oft. Meistens habe ich etwas oder mehrere Dinge zu bemängeln. Aber dieses Mal war ich direkt zufrieden. Da kann man echt ein Kreuzchen im Kalender hinterlassen. 



Und weil´s so schön ist, habe ich hier noch zwei Nahaufnahmen für euch.



Welcher Kuchen unter der Fondantdecke steckt, möchte ich euch an dieser Stelle noch nicht verraten. Für dieses Rezept gibt es dann demnächst einen anderen Blogpost inklusive einer anderen Motivtorte. ;-) Also seid gespannt. Und bis dahin könnt ihr euch ja an die fondanttauglichen Kuchen-/ Tortenrezepte halten, die ich euch schon verbloggt habe, siehe z.B. HIERHIER und HIER . 


Mit dieser Torte möchte ich bei Yushkas Jahresevent "Calendar of Cakes" teilnehmen, so wie ich es auch schon mit meinem Valentinstagstörtchen im Februar - Klick - gemacht hatte. Schaut mal bei ihr vorbei. Es kommen jeden Monat wirklich wunderbare Kuchen und Torten zusammen. 




{Wanderbuch} Allerfeinste Käsesahne-Torte von Hannes Weber

Als Karen wieder eine Wanderbuchaktion startete, habe ich mich direkt bei ihr dafür beworben. Schließlich war die letzte Wanderbuchaktion von ihr (mein Beitrag dazu siehe hier - Klick - ) ein voller Erfolg und es macht wirklich sehr viel Spaß daran teilzunehmen. Denn alle Blogger verschönern so ein Wanderbuch auf tollste Art und Weise mit ihren kreativen Visitenkarten, Masking Tapes, tollen Tipps wie das Rezept dann doch garantiert gelingt usw. Deshalb möchte ich euch auch schon einmal auf Karens Zusammenfassung vom letzten Wanderbuch hinweisen - Klick - . Dort könnt ihr sehen wie so ein Wanderbuch letztlich aussieht, wenn es nach allen Bloggerstationen wieder zu Karen zurück gelangt ist.

Jetzt aber endlich zum aktuellen Buch "Lust auf Backen" von Hannes Weber aus dem GU Verlag, das aufgeteilt ist in
  • Vorwort Hannes Weber
  • Die Basics in Kürze
  • Knuspriger Mürbeteig
  • Fluffiger Hefeteig
  • Samtiger Rührteig
  • Luftiger Biskuit
  • Klassischer Strudelteig, Brandteig, Blätterteig
  • Duftendes Brot und Brötchen
Also sind alle Teigarten vertreten. Jeder Teig wird ausführlich mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt. Damit kann ja eigentlich nichts schief gehen, oder?! 

Nun zu meiner Entscheidung was ich aus dem Buch backe. Natürlich eine Torte, ist ja klar. ;-) Und da ich noch nie, nie, niemals in meinem Leben eine Käsesahne-Torte gebacken und geschweige denn gegessen habe, gab es die jetzt hier im Hause auch endlich mal.


Das Rezept ist etwas aufwendiger, da u.a. ein Mürbeteigboden und ein Biskuit gebacken werden müssen. Aber ich schwöre euch, es lohnt sich auf jeden Fall! Ich jedenfalls hätte mich in diese Torte reinsetzen können!!!! Ein klein wenig habe ich das Rezept nach meinem Geschmack angepasst. ;-)


Käsesahne-Torte
(Springform mit 26cm Durchmesser)

Zutaten Mürbeteig:
50g weiche Butter
25g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
75g Mehl
1 Msp. Backpulver

Zutaten Biskuit:
3 Eier
90g Zucker
1 Prise Salz
80g Mehl (gesiebt)
30g Speisestärke (gesiebt)
30g Butter, geschmolzen

Zutaten Quarkcreme:
7 Blatt Gelatine
4 Eigelb
80ml trockener Weißwein
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
120g Zucker
100g saure Sahne
300g Magerquark
1 Prise Salz
500g Sahne
2 Pkg. Sahnesteif

Außerdem:
Feiner Zucker zum Stürzen
60g Zartbitterkuvertüre
Mehl zum Arbeiten
Backpapier


Mürbeteig vorbereiten
Butter in Stücke schneiden und mit Zucker und Salz in einer Schüssel mit den Rührbesen des Handrührgeräts gut vermischen. Das Eigelb gründlich unterrühren. Es soll sich komplett mit der Butter-Zucker-Masse verbinden. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Buttermasse sieben und mit den Händen zügig (!!!) unterkneten. Den glatten Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank mindestens 2 Std. ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Biskuit backen.

Biskuit
Den Backofen auf 190 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.
Die Eier und den Zucker mindestens 10-15 Minuten mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine hellschaumig aufschlagen. Der Eierschaum ist perfekt, wenn man einen Löffel durch die Masse zieht und die Spur eine Zeit lang sichtbar bleibt. 
Das Mehl und die Speisestärke mischen und langsam, portionsweise unter die Schaummasse heben. Mit dem letzten Drittel Mehlmischung die Butter einlaufen lassen und unterheben. 
Sobald alle Zutaten vermischt sind (nur so lange rühren wie unbedingt nötig) die Masse in die vorbereitete Springform füllen und ca. 20 Minuten goldbraun backen. 
Den Biskuit auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und mindestens 2 Stunden ruhen lassen.


Mürbeteig backen
Den Teig 10 Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem Kreis von 26 cm ausrollen (mit dem Sprinformrand oder Tortenring ausstechen). Nun auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Zusammen setzen und Quarkcreme
Die Kuvertüre hacken und in einer Metallschüssel über dem Wasserbad schmelzen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Mürbeteig auf eine Platte legen und mit der Kuvertüre bestreichen. Den Biskuit waagerecht halbieren, eine Hälfte auf den Mürbeteig setzen und einen Tortenring umlegen.
Die Eigelbe mit Wein, Zitronenschale und Zucker in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad aufschlagen und zur Rose abziehen (d.b., dass sich auf dem zuvor in Creme getauchten Kochlöffel Kringel bilden, die an eine Rose erinnern), daß heißt, unter Rühren auf 85 Grad erhitzen bis die Masse leicht bindet (geht auch ohne Thermometer auf niedriger Stufe und Geduld). Die ausgedrückte Gelatine unterrühren.
Saure Sahne, Quark und Salz unter die Creme rühren und abkühlen lassen. Die Sahne währenddessen mit dem Sahnesteif aufschlagen, unter die Quarkcreme heben und die Masse in den Tortenring füllen. Den restlichen Biskuitboden auflegen und die Torte am besten über Nacht kühl stellen, mindestens jedoch 2 Stunden. Nach Belieben die Oberfläche vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.


Mir persönlich hat der "Hannes Weber Tipp" so gut gefallen, dass ich ihn gleich ausprobieren musste. Und zwar sind seine Lieblingsdeko für diese Torte Biskuitdreiecke. Dafür schneidet man den oberen Biskuitboden in 12 Stücke und bestäubt diese (abwechselnd mit Kakao und) Puderzucker. Dann spritzt man 12 Sahnetupfen in gleichem Abstand auf die gekühlte Creme und lehnt die Dreiecke mit der Spitze zur Mitte dagegen, so dass sie aufgestellt sind.


Da ich die Quarkcreme über Nacht habe fest werden lassen, habe ich Frischhaltefolie gezuckert und den oberen Biskuitboden darin eingewickelt und kühl gestellt, bis ich die "Dreiecksdeko" gemacht habe. So hält er schön frisch und man kann ihn am nächsten Tag prima weiterverarbeiten.



P.S.: Wenn ihr wissen wollt, bei wem das Wanderbuch schon war und wer es noch bekommt, dann klickt einfach auf dieses Logo und ihr werdet zum entsprechenden Post bei Karen weitergeleitet. ;-)




Käsetarte mit Suchtfaktor!

Puh, nun haben wir schon April. Nach dem ollen Sturm letzte Woche wurden wir hier die letzten Tage mit wundervollem Wetter beglückt. Ich liebe die Sonne und mit einem Stück dieser Käsetarte haben wir es uns auf der Terrasse dann so richtig gemütlich gemacht. Wir mussten uns zwar in Decken einhüllen, aber das war egal, die Sonne hat uns angestrahlt und wir waren glücklich. Findet ihr nicht auch, dass es gar nicht viel benötigt um glücklich zu sein?


Käsetarte
(runde Tarteform mit 26-28cm Durchmesser)

Zutaten:
Für die Tarte:
2 Eier
500g Magerquark
150g Doppelrahmfrischkäse
150g feiner, brauner Zucker
30g Speisestärke
Mark 1 Vanilleschote
2 EL Rapsöl
50g Kokosraspeln
1 EL Kokosmilch (z.B. von Alpro) --> Alternativ: Milch 1,5%
1 EL Vanilleessenz
etwas Butter

Für das Topping:
1 Glas Sauerkirschen (Saft komplett auffangen)
Einige Umdrehungen aus der Vanillemühle
1 Pkg. Tortenguss
100-150g (Schokoladen-) Cantuccini (Alternativ: Biscotti)
2-3 EL weiße Schokoladenraspel
1 Handvoll Kokosraspel

Tarte Backen
Die Kirschen am besten schon einen Tag vorher abschütten und den Saft dabei auffangen. Den Saft in einem verschließbaren Behälter in  den Kühlschrank stellen. Die Kirschen über Nacht in einem Sieb gut abtropfen lassen.
Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Tarteform mit etwas Butter einfetten.
Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und in den Kühlschrank stellen. In der Küchenmaschine den Quark mit dem Frischkäse, Zucker, Milch, Öl, Vanillemark und Eigelben auf niedriger (!) Stufe verrühren. Speisestärke und 50g Kokosraspel dazu geben. Den Eischnee mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben und den Teig dann gleichmäßig in die Form füllen. Ca. 55 Minuten backen. Die Tarte aus dem Ofen holen und in der Form vollständig auskühlen lassen. Dann schnell auf einen Kuchenretter stürzen und ebenso schnell auf eine Tortenplatte zurück stürzen. 

Topping
200ml des aufgefangenen Kirschsafts abmessen (falls euch etwas fehlt mit Wasser auf 200ml auffüllen) und mit dem Tortengusspulver vermischen. Das Ganze 1-2 Minuten aufkochen, die Kirschen unterrühren, beiseite stellen und etwas ruhen lassen, damit das Ganze etwas eindickt. Auf die ausgekühlte Tarte geben. Die Cantuccini in Stücke brechen und darüber bröseln. Mit einen Rand aus Kokosflocken umgeben und zum Schluss mit den weißen Schokoladenraspeln dekorieren. 
Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen und am besten mindestens ein Stück verstecken, damit von den Anderen nicht alles weggegessen wird. ;-)


Ich muss ehrlich zugeben, dass die Tarte hier auf den Bildern nicht so der Brüller ist. In Wirklichkeit hat sie viel ansprechender ausgesehen! Echt wahr! Ich schwör! ;-)


Geschmacklich jedoch IST diese Käsetarte der Brüller! ;-) Letztlich hätte sie auch ruhig den doppelten Umfang haben können und wir hätten sie bestimmt auch so schnell aufgegessen.