Fluffiges Schokoladen-Himbeer-Wölkchen

Heute gibt es keine Torte für euch.... na ja, irgendwie doch, aber der Name "Schokoladen-Himbeer-Wölkchen" passt zum Geschmack und der Konsistenz sooooo gut für nachfolgedes Törtchen und deshalb heißt es ab jetzt auch so. Also taaadadadaaaaaaaaa! Hier kommt das Rezept für dieses Wölkchen von mir. ;-)


Schokoladen-Himbeer-Wölkchen
(für eine 24er Springform und 3-4 Desserts)

Zutaten für den Wölkchen-Schokoladenbiskuit:
6 Eier
155g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
130g Mehl
50g Kakao
1/2 Pkg. Backpulver

Zutaten für die Wölkchen-Himbeer-Creme (reicht für die Torte und die Desserts:
400g Sahne
3 Pkg. Sahnesteif
500g Mascarpone
150g griechischer Joghurt
500g Magerquark
255g Samt Marmelade Himbeer
50g Puderzucker

Außerdem:
etwas weiße Schokolade
3-4 Gläser für die Desserts
mindestens 15-20 Oreo´s
1 Pkg. Mikado´s


Biskuit backen
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden.
Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine mindestens 10 (bis 15) Minuten weißschaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl, den Kakao und das Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Küchenmaschine auf niedrigste Stufe schalten und das Mehlgemisch esslöffelweise hinzugeben.
Alles soweit gerade so vermischen. Dann in die Springform füllen und 45 Minuten backen. Nach der erfolgreichen Stäbchenprobe aus dem Ofen holen, den Kuchen auf ein Küchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Füllung
Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Die Mascarpone mit dem Joghurt, Quark, der Marmelade und dem Zucker mit dem Handrührgerät verrühren. Dann die Sahne unterheben. 

Zusammen setzen und Desserts
Den ausgekühlten Biskuit einmal waagerecht teilen und die eine Hälfte auf eine Tortenplatte legen. Mit einem Tortenring umstellen und 1/3 der Creme auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Den anderen Boden auflegen. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Tülle eurer Wahl füllen. Den Tortenring vorsichtig entfernen. Nun gleichmäßig Tupfen auf dem ganzen Kuchen verteilen. Anschließend mit etwas Oreokrümeln und Raspeln aus weißer Schokolade bestreuen. 
Für die Desserts alle Oreo´s zerkrümeln und abwechselnd schichten und obenauf die Creme in Tupfen aufspritzen. Zur Deko ein paar Mikado´s in das Dessert stecken. 


Sooooo, jetzt habe ich mal wieder eine lange Anleitung geschrieben. Lasst euch aber bloß KEINEFALLS davon abbringen diesen Kuchen oder die Desserts nachzumachen. Denn es ist wirklich nicht viel Aufwand und er ist so schön fluffig, locker, leicht, schokoladig und fruchtig obendrauf. Kann das denn wahr sein? Das sind ja gleich fünf Dinge auf einmal! Wirklich ein wahr gewordener Wölkchen-Traum! ;-)









{Rezi-Friday} Mit griechischem Joghurt-Zitrone-Kuchen aus dem Buch "Cakes & Cookies von A-Z" von Dr. Oetker

Endlich geht es heute mal wieder weiter mit meinem Rezi-Friday. Habt ihr ihn auch so vermisst wie ich? Die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn ich habe einige Bücher für euch vorbereitet. Heute möchte ich euch das Buch von Dr. Oetker "Cakes, & Cookies von A-Z" vorstellen, es beinhaltet das Rezept für diesen herrlichen "Greek Yogurt Lemon Cake" (und noch viele weitere tolle Rezepte).


Da dieser Kuchen durch den griechischen Joghurt und die Zitrone so herrlich frisch schmeckt und einfach ein tolles Frühjahr-Sommer-Rezept ist, möchte ich es direkt mit euch teilen.


Greek Yogurt Lemon Cake
für ein Backblech 30x40cm

Zutaten für den Teig:
250g Butter, zimmerwarm
125g Zucker
4 Eier
125g Schlagsahne
250g gemahlene Haselnüsse
250g Weizenmehl
3 TL Backpulver

Zutaten für den Belag und die Streusel:
500g griechischer Joghurt
2 Eier
1 Eigelb
250g Magerquark
100g Zucker

75g Weizenmehl
75g gemahlene Haselnüsse
50g Zucker
100g Butter, zimmerwarm

Zubereitung:
Das Backblech fetten und den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Für den Teig die Butter in der Küchenmaschine auf höchster Stufe weißlich aufschlagen. Dann nach und nach den Zucker unterrühren bis eine gebundene Masse entstanden ist. In der Zwischenzeit Mehl und Backpulver abwiegen, sieben und mit den Haselnüssen vermischen.
Die Eier einzeln dazugeben und jedes mindestens eine halbe Minute verrühren. Nun die Sahne und jeweils die Hälfte der Zitronenschale und des Zitronensafts hinzufügen. Danach den Haselnuss-Mehl-Mix esslöffelweise unterrühren. Den Teig in das vorbereitete Backblech geben und glatt streichen.
Für den Belag den Joghurt, die Eier, das Eigelb, den Quark, den Zucker und den Rest Zitronenschale und -saft 1-2 Minuten in einer Schüssel gut verrühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Das Ganze 20 Minuten backen.
Jetzt werden die Streusel vorbereitet. Dafür einfach die Butter, die Haselnüsse, den Zucker und das Mehl in eine Schüssel geben und entweder mit der Hand oder den Rührstäben eines Handrührgeräts zu feinen Streuseln verarbeiten. Auf einem großen Teller ausbreiten und in den Kühlschrank stellen.
Nachdem der Kuchen 20 Minuten gebacken hat die Streusel aus dem Kühlschrank holen und auf dem Kuchen verteilen. Alles weitere 30 Minuten backen.
Das Backblech auf ein Küchengitter stellen und auskühlen lassen.

Tipp1
Der Kuchen schmeckt besonders gut, wenn er im Kühlschrank leicht durchgekühlt ist. Er ist dort 3 Tage haltbar. 

Tipp2:
Die Hälfte oder 1/3 der Haselnüsse lassen sich auch gut durch Mandeln ersetzen. 



Jetzt aber endlich zum Buch. Es interessiert euch doch bestimmt, was ihr alles schönes darin findet? Hier ein kurzer Einblick:

Limetten Tartes & Cranberry-Pekan-Cookies 
Mini-Schoko-Würfel & Chiffon Cake
Macadamia-Schokotorte & Triple Chocolate Cheecake



Der Dr. Oetker Verlag schreibt übrigens folgendes zum Buch "Cakes & Cookies von A-Z"
"Von A wie American Cheesecake bis Z wie Zitronen-Blaubeer-Tarte reicht die Bandbreite der verführerischen Backideen in diesem Buch mit 200 Rezepten auf 288 Seiten. Bekannte Klassiker wie Amerikaner, Brownies Shortbread und Whoopies fehlen in der Auswahl ebenso wenig wie spannende neue Kreationen mit Süßkartoffel-Bienenstich, Marshmellow-Apfeltorte und Germknödel-Pops werden Familie und Freunde bestimmt ganz neue Geschmacksdimensionen entdecken. Einfach ausprobieren und überraschen lassen!"



Meine Meinung findet ihr wie immer an der Stelle wo sich mein Rezi-Logo befindet. Und los geht´s: 

1. 
Das Buch ist angenehm in der Handhabung. Mit einer Größe von 16 x 23 cm kommt es kleiner daher als andere Backbücher, was jedoch kein Problem darstellt. Alle Rezepte inklusive Abbildungen kann man gut lesen und erkennen.

2.
Der Aufbau jedes Rezeptes finde ich sehr übersichtlich. Es sind viele Absätze eingebaut und die Überschrift hat eine andere Farbe. Der Text an sich hat eine angenehme Größe und jeder Schritt ist durchnummeriert. So findet man auch während des Backvorgangs schnell das weitere Vorgehen.

3. 
Für jedes Rezept gibt es ein Bild. So weiß man auch wie der Kuchen hinterher aussieht. Oft werde ich auch von den tollen Bildern dazu angeregt den Kuchen nachzubacken, denn allein beim Durchschauen der Bilder ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen.

4. 
Unter jedem Backtitel findet man einen extra Hinweis zur Backware (es sind ja nicht nur Kuchen im Buch enthalten). Ob "erfrischend", "luftig-leicht", "raffinniert", "mit Alkohol" oder "bunt und fruchtig", man weiß schon so ungefähr was einen erwartet.

5.
Auch der Hinweis wie viele Stücke letztlich heraus kommen, wie es um den Nährwert des Ganzen steht und wie lange die Zubereitungszeit ist. Kein Rezept aus diesem Buch dürfte etwas überraschendes enthalten, wo man mitten im Backvorgang da steht und denkt "Oh nein! Hätte ich das nur vorher gewusst".

6.
Mein Rezept, was ich aus dem Buch nachgebacken habe war gelingsicher. Dies finde ich immer wahnsinnig wichtig bei einem Backbuch. Es wird nichts versprochen, was nicht eingehalten wird.

7.
Die verwendeten Backzutaten sind im Einkauf gut zu bekommen. Es ist keine Zutat im Buch enthalten die man z.B. in einem Internet-Shop bestellen müsste, weil es sie sonst nirgends zu kaufen gibt.

8.
Wie der Titel schon verspricht, sind die Rezepte alle alphabetisch im Buch aufgeführt. Die ist auf jeder Seite oben mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben gekennzeichnet. Sucht man also z.B. ein schokoladiges Rezept blättert man einfach zu der Stelle wo die Seiten mit "S" gekennzeichnet sind und schon hat man die Rezepte für "Schokoladen-Tarte", "Schoko-Orangen-Cookies", "Schoko-Panna-Cotta-Schnitten" (die ich unbedingt noch nachbacken muss!!!), "Schokotorte" u.v.m.

9.
Das zusätzliche Register auf den letzten Seiten des Buches, worin alle Backwaren nach verschiedenen Themen sortiert sind, wie z.B. "Cookies", "Layer Cakes & Torten" "Einfache Kuchen & Kleinigkeiten" oder "Pies & Tartes" finde ich auch sehr gelungen. So hat man z.B. alle Cookie-Rezepte des Buches im direkten Überblick.

10.
Insgesamt beinhaltet dieses Buch 200 Rezepte bei einem Preis von gerade mal 12 Euro. Ich finde die Preis-Leistung ist echt top!

Résumé:
Ein tolles, gelungenes Buch das sehr facettenreich und jeden Euro wert ist! Ich freue mich schon darauf weitere Rezepte daraus nachzubacken.



- Werbung - 
Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn mir der Dr. Oetker Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wurde meine o.a. Meinung dazu nicht beeinflußt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich beim Dr. Oetker Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. 


P.S.:
Bei Anja findet ihr noch eine weitere Rezension zum Buch - Klick - mit einem feinen Banana Cheesecake.


Nutella(kuchen)... liebt einfach jeder!

Nutella.... liebt ihr es auch so sehr wie ich? Wenn ich so richtig Heißhunger habe esse ich total gerne eine Banane mit etwas Nutella. Natürlich kann ich auch Nutella mit dem Löffel essen. Pur... einfach so. Schon während ich dies schreibe läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Geht euch das auch so?
Gebacken habe ich mit Nutella noch nie zuvor. Wobei ich das schon länger kenne. Meine Mama hat zwar nie viel gebacken, aber schon in meiner Kindheit als Zutat Nutella für gewisse Kuchen verwendet.
Jetzt wurde es aber auch mal Zeit, dass ich auch damit loslege. Herausgekommen ist dieser Nutellakuchen getoppt von einer - wie soll es auch anders sein - Nutellacreme. Also Nutella ohne Grenzen.


Wenn euch jetzt auch das Herz aufgeht, habe ich hier das Rezept für euch. Aber Achtung! Es ist nichts für die schwachen Nerven von Kalorienzählern! ;-)

Nutellakuchen
(für eine 24er Springform)


Zutaten für den Kuchen:
250g Butter, zerlassen
155g Zucker
6 Eier
200g Sahne
50ml Rapsöl
400g Mehl
1 Pkg. Backpulver
250g Nutella
1,5 EL Kakao

Zutaten für das Frosting:
170g Butter, zimmerwarm
150g Nutella
20g Kakao
45g Puderzucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden.
Die Eier und den Zucker ca. 5-10 Minuten in der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl, das Backpulver und den Kakao in eine Schüssel sieben und vermischen. Die Butter und die Sahne sowie das Öl in einen Messbecher geben. Nun abwechselnd die trockenen und die flüssigen Zutaten nacheinander in jeweils etwa drei gleich großen Mengen zur Eier-Zucker-Mischung geben. Zum Schluss das Nutella hinzufügen und nochmals gut durchrühren. Den Teig in die Form geben und ca. 1 Stunde backen. Wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzstäbchen hängen bleibt, die Form aus dem Ofen holen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Für das Frosting habe ich alle dafür angegebenen Zutaten (s.o.) 2-3 Minuten in der Küchenmaschine (alternativ könnt ihr auch ein Handrührgerät nehmen) gut durchgerührt und dann direkt auf dem ausgekühlten Kuchen verteilt. Mit der Rückseite eines Esslöffels habe ich ein grobes Muster in der Creme verteilt und als Deko Moosröschen verwendet.
Den Kuchen bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen. Dann wird die Creme schön fest.


Den Kuchen hatte ich als Mitbringsel dabei, als wir zu Gast bei Freunden waren. Zufällig hatten sie an diesem Tag frische Erdbeeren da, die wir zu unserem Kuchen genossen haben. Eine fantastische Kombination... ich spüre den Geschmack jetzt noch auf meiner Zunge...


Eistorte - Der perfekte Begleiter für warme Temperaturen!

Seit dieser Woche sind bei uns sommerliche Temperaturen eingezogen. Bei euch auch? Perfekt um euch meine Eistorte zu zeigen, die es letztens bei uns gab.


Wer von euch kennt das Viennetta Eis? Mein Bruder und ich waren als Kinder ganz begeistert davon und versuchten so oft wie möglich unseren Vater zu überreden, uns das damals doch recht teure Eis zu kaufen. Hätten wir doch damals schon das Rezept von Linda Lomelino für diese tolle Eistorte gehabt! Denn sie schmeckt ganz ähnlich... oder vielleicht sogar noch einen Tick besser! ;-) Das Rezept ist aus Lindas Buch "Torten", das ich euch letztes Jahr hier - Klick - vorgestellt hatte.


Eistorte
(für einen Tortenring mit 20-24cm Durchmesser)

Zutaten:
150g Oreo Kekse
50g geschmolzene Butter
300g Doppelrahmfrischkäse
250g Ricotta
140g Zucker
300ml Sahne
50g Zartbitterschokolade
(frische Früchte nach Wahl)

Zubereitung:
Ein Tortenring (Alternativ könnt ihr auch den Ring einer Springform nehmen) auf die Größe nach Wunsch einstellen und auf eine Tortenplatte oder einen Teller stellen (und im Tiefkühlfach dafür sorgen, dass genügend Platz dafür vorhanden ist). Die Oreo-Kekse im Mixer zerkleinern und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Nun innerhalb des Tortenrings auf dem Boden gleichmäßig verteilen und mit einem Löffelrücken festdrücken. In den Kühlschrank stellen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann zur Seite stellen.
Nun Frischkäse, Ricotta, Zucker und Sahne 3 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Die Masse sollte fest, aber noch streichfähig sein. Die Masse auf dem Oreoboden verteilen. Die Schokolade über die Käsemasse träufeln und dann mit einem Holzstäbchen oder dem Stil eines Löffels ein Muster kreieren, indem ihr wild darin "rumrührt".
Die Torte mit Frischhaltefolie abgedeckt 6-8 Stunden ins Tiefkühlfach stellen.
Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten aus dem Tiefkühlfach nehmen.

Mein Tipp:
Die Torte einfach 2-3 Minuten in der Mikrowelle auf niedriger Stufe erwärmen. Dann spart ihr Zeit und sie wird richtig schön cremig. 


Ich habe mein Stück mit der Frucht einer Maracuja gepimpt! ♥ Das sah nicht nur schön aus, sondern gab durch die Säure der Frucht eine schöne gegensätzliche Komponente. Zusätzlich habe ich uns aus 1 Mango, 1 Maracuja, 200ml Kokosmilch von Alpro und 1 Banane einen sehr sommerlich-erfrischend-fruchtigen Smoothie gezaubert, den ich euch nur ans Herz legen kann. ;-)
Natürlich geht das auch mit Erdbeeren, die aktuell Saison haben, oder allen anderen Früchten, die einem schmecken.





Mein Liebster und unser Besuch wollten jedoch das Eis ganz ohne alles genießen und fanden es so am Besten. ;-) So kann das jeder nach dem eigenen Geschmack variieren. 





Ich bin der Meinung, dass eine Eistorte bei einem Calendar of Cakes nicht fehlen darf. ;-)


Baileys-Bundt-Cake... und alles wird gut!

Alle Baileys Fans (und die es noch werden wollen) aufgepasst!!! Dieses Rezept solltet ihr euch keinesfalls entgehen lassen!
Dieses Rezept ist ganz zufällig entstanden. Wie die besten Rezepte eigentlich immer, oder?!
Ich wollte ursprünglich einen ganz anderen Kuchen backen. Aber leider ging das gehörig in die Hose. Welchen? Das möchte ich euch jetzt nicht verraten, denn so etwas ähnliches will ich vom Style her demnächst mit einem anderen Teig nochmal probieren und dann mit gelingsicherem Rezept natürlich hier vorstellen.
Aber zurück zum aktuellen Kuchen: Ich hatte also... sagen wir mal "etwas" gebacken, was nicht so aussah wie es sollte, aber so mega schmeckte, dass ich euch das keinesfalls vorenthalten darf! Da wir am nächsten Tag einen Ausflug vor uns hatten, habe ich den Teig flux nochmal angerührt und zu meinem feinen Baileys-Bundt-Cake verbacken, den ich dann am nächsten Tag einpackte und mit auf die Reise nahm.


Baileys-Bundt-Cake
(für eine große Gugelhupfform mit mindestens 25cm Durchmesser)


Zutaten:
650g Mehl, gesiebt
6 Eier, verquirlt
325g Butter, zimmerwarm + etwas zum Einfetten der Form
270g brauner Zucker
250ml Baileys
250ml Sahne
1 Pkg. Backpulver
3 EL Backkakao
3 EL Milch

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und die Gugelhupfform mit Butter einfetten.
Baileys, Butter, Zucker und Sahne in einen Topf geben und bei geringer Wärme erhitzen bis die Butter geschmolzen und der Zucker gerade so aufgelöst ist. Immer wieder gut durchrühren. Die Eier in eine Schüssel geben und mit der Gabel grob verquirlen. Das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben. Die erwärmten Flüssigkeiten und die verquirlten Eier dazu geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr erkennbar sind.
Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel füllen und mit dem Backkakao und der Milch verrühren. Abwechselnd den hellen und den dunklen Teig in die gefettete Backform füllen und mit einer Gabel vermischen, so dass eine Marmorierung entsteht.
Ca. 45-50 Minuten backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt.
Die Form aus dem Backofen entnehmen, auf ein Kuchengitter stellen und ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Dann den Kuchen aus der Form darauf stürzen und gänzlich auskühlen lassen.

Ich habe den Kuchen noch mit einer Glasur aus Puderzucker, Baileys und Wasser überzogen.


Den Baileys schmeckt man wunderbar heraus und ansonsten ist der Kuchen auch sehr saftig.

Ich selbst war schon etwas angeschlagen, dass ich meine ursprüngliche Kuchenidee in den Sand gesetzt hatte. Aber spätestens als ich sah, mit welch leuchtenden Augen die Anderen diesen Kuchen verdrückten, war ich besänftigt. Ich bin davon überzeugt: Alles hat seinen Grund!
Und als ich schließlich ein Stück vom Kuchen probierte leuchteten selbst meine Augen. ;-)




Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber...

Eigentlich mag ich Rhabarber nicht besonders. Wieso ich doch mit Rhabarber gebacken habe? Daran ist Barbara Bonisolli schuld! ;-) Vielleicht erinnert ihr euch an Barbara´s Buch "Barbara kocht - 100 Rezepte aus meinem Garten", das ich euch letztes Jahr vorgestellt hatte - Klick - ?! Darin ist ihr wundervolles Rezept für diesen tollen Rhabarberkuchen, den ich letztes Jahr zur Rhabarberzeit entdeckt hatte, aber leider nicht backen konnte, da ich im Krankenhaus lag. Also habe ich mir fest vorgenommen ihn dieses Jahr in der Rharbarbersaison zu backen... und tadaaaaaa, hier ist er:


Der Kuchen ging wahrlich weg wie die warmen Semmeln. Deshalb blieben mir nur diese zwei kleine Stückchen um euch ein Bild zu machen. Wie der ganze Kuchen aussah, müsst ihr ausnahmsweise eurer Fantasie überlassen. ;-)

Rhabarberkuchen nach Barbara Bonisolli
(für eine Tarteform mit 28cm Durchmesser)

Zutaten für den Teig:
150g Butter, zimmerwarm + etwas für die Form
200g Mehl
2 EL gemahlene Haselnüsse
80g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
Mark von 2 Vanilleschoten
3 Eier
100g Zucker
150g Creme fraîche
500g Rhabarber, gewaschen, evtl. geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Tarteform mit Butter einfetten.
Die Butter in eine Schüssel würfeln und die übrigen Zutaten für den Teig dazu geben. Mit den Händen verkneten, so dass Streusel entstehen. Diese dann in der Form gleichmäßig verteilen und festdrücken. Das Ganze 15-20 Minuten im Ofen vorbacken. In der Zwischenzeit die Eier, den Zucker und das Vanillemark für den Belag in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Auf niedrigster Stufe Creme fraîche unterrühren.
Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 180 Grad weiterheizen. Die Creme sofort auf den noch heißen Boden geben. Die Rhabarberstücke darauf verteilen und alles 40-50 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäubt servieren. 


Was ich besonders gerne an diesem Kuchen mag, ist das Zusammenspiel der Haselnüsse im Teig, der großzügig genutzten Vanille in der Creme und dem etwas säuerlichen Rhabarber. Mmmmmh.... einfach toll! Und ganz ohne Baiser! ;-)




Da mich dieses Rezept so glücklich macht, schicke ich es zu Mia´s Blogevent "Rhabarberglück". Dieser Kuchen darf da einfach nicht fehlen!