Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber...

Freitag, 1. Mai 2015

Eigentlich mag ich Rhabarber nicht besonders. Wieso ich doch mit Rhabarber gebacken habe? Daran ist Barbara Bonisolli schuld! ;-) Vielleicht erinnert ihr euch an Barbara´s Buch "Barbara kocht - 100 Rezepte aus meinem Garten", das ich euch letztes Jahr vorgestellt hatte - Klick - ?! Darin ist ihr wundervolles Rezept für diesen tollen Rhabarberkuchen, den ich letztes Jahr zur Rhabarberzeit entdeckt hatte, aber leider nicht backen konnte, da ich im Krankenhaus lag. Also habe ich mir fest vorgenommen ihn dieses Jahr in der Rharbarbersaison zu backen... und tadaaaaaa, hier ist er:


Der Kuchen ging wahrlich weg wie die warmen Semmeln. Deshalb blieben mir nur diese zwei kleine Stückchen um euch ein Bild zu machen. Wie der ganze Kuchen aussah, müsst ihr ausnahmsweise eurer Fantasie überlassen. ;-)

Rhabarberkuchen nach Barbara Bonisolli
(für eine Tarteform mit 28cm Durchmesser)

Zutaten für den Teig:
150g Butter, zimmerwarm + etwas für die Form
200g Mehl
2 EL gemahlene Haselnüsse
80g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
Mark von 2 Vanilleschoten
3 Eier
100g Zucker
150g Creme fraîche
500g Rhabarber, gewaschen, evtl. geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Tarteform mit Butter einfetten.
Die Butter in eine Schüssel würfeln und die übrigen Zutaten für den Teig dazu geben. Mit den Händen verkneten, so dass Streusel entstehen. Diese dann in der Form gleichmäßig verteilen und festdrücken. Das Ganze 15-20 Minuten im Ofen vorbacken. In der Zwischenzeit die Eier, den Zucker und das Vanillemark für den Belag in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Auf niedrigster Stufe Creme fraîche unterrühren.
Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 180 Grad weiterheizen. Die Creme sofort auf den noch heißen Boden geben. Die Rhabarberstücke darauf verteilen und alles 40-50 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäubt servieren. 


Was ich besonders gerne an diesem Kuchen mag, ist das Zusammenspiel der Haselnüsse im Teig, der großzügig genutzten Vanille in der Creme und dem etwas säuerlichen Rhabarber. Mmmmmh.... einfach toll! Und ganz ohne Baiser! ;-)




Da mich dieses Rezept so glücklich macht, schicke ich es zu Mia´s Blogevent "Rhabarberglück". Dieser Kuchen darf da einfach nicht fehlen! 






Kommentare:

  1. Wir mögen Rhabarber auch sehr gern. Dies Rezept wandert sofort auf meine Todo-Liste. Die Fotos machen übrigens Appetit.
    Liebe Grüße
    Charlotta

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    1. Danke liebe Charlotta!
      Ich bin gespannt, wie euch der Kuchen schmeckt. Melde Dich doch, wenn Du ihn gebacken hast!

      LG Sandra

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  2. Liebe Sandra,
    hach, wenn schon das kleine übrig gebliebene Stück so toll aussieht, war der ganze Kuchen mit Sicherheit unglaublich beeindruckend <3
    Ich freu mich total, dass du beim Rhabarberglück dabei bist. Und das, obwohl du Rhabarber eigentlich gar nicht so gerne magst... Hach!
    Ich sende dir rhabarbertastische Grüße, Mia

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    1. Hallo liebe Mia,
      ach das freut mich, dass Du Dich freust! :-)
      Der Kuchen ist wirklich ein Stück Rhabarberglück und deshalb musste ich einfach bei Deinem Event dabei sein!

      GlG Sandra

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