{Buchvorstellung} Key Lime Cheesecake aus dem Buch "Cheesecakes" von Dr. Oetker

Cheesecakes passen einfach super in den Sommer finde ich! Sie schmecken so schön frisch und sind meistens nicht so schwer. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, als mir der Dr. Oetker Verlag das neue Buch "Cheesecakes" (zum Buch später mehr) zur Verfügung stellte. Passend zu einem Besuch bei meinen Eltern habe ich dann diesen wunderbaren Key Lime Cheesecake daraus gebacken. Durch das Baiser ist er schön fluffig und durch die Limette fruchtig und frisch - perfekt für heiße Sommertage.


Key Lime Cheesecake
(für eine 26er Springform)

Zutaten:
180g Vollkornbutterkekse
120g Butter, zerlassen
4 Bio-Limetten, unbehandelt
4 Eigelb
340g Zucker
400g Doppelrahmfrischkäse
1 getr. EL Speisestärke
150g Joghurt
4 Eiweiß
einige Minzeblättchen


Zubereitung:
Springform mit Backpapier auslegen. 
Kekse im Mixer zerkleinern und mit der Butter vermischen. Nun mit einem Löffel am Boden der Springform gut andrücken. Das Ganze in den Kühlschrank stellen. 
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. 
Limetten heiß abwaschen. 1 Limette zur Seite legen, bei den anderen die Schale fein abreiben. Dann halbieren und auspressen. 
Eigelb, die Hälfte der Limettenschale und 120g des Zuckers auf hoher Stufe dickschaumig aufschlagen. Frischkäse, Speisestärke, Joghurt und 60ml des Limettensafts mit einem Schneebesen glatt rühren. Den Eigelbschaum unter die Frischkäsemasse heben, auf dem Bröselboden in der Springform verteilen und glatt streichen. 
Die Form auf dem Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und 35 Minuten backen. 
Eiweiß auf höchster Stufe steif schlagen. Der Eischnee muss so steif sein, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Nach und nach restlichen Zucker (220g) und die restliche Limettenschale unterschlagen. 
Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Sternhülle (etwa 14mm) füllen. Die Form aus dem Backofen holen und auf einen Kuchenrost stellen. Dicke Baisertupfen auf den Cheesecake spritzen. Anschließend die Form wieder auf dem Backblech in den heißen Backofen schieben. Den Cheesecake bei gleicher Backofentemperatur 5-10 Minuten (bei mir waren es eher 10-15 Minuten) weiterbacken, bis die Baiserspitzen leicht gebräunt sind. 
Die Form auf einen Kuchenrost stellen und den Cheesecake erkalten lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Tortenplatte oder einen Teller setzen und mindestens 2-4 Stunden in den Kühlschrank stellen. 
Beiseitegelegte Limette in dünne Scheiben schneiden, Minzeblättchen abspülen, trocken tupfen und den Cheesecake damit garnieren. 


Sieht er nicht einfach so richtig schön frisch aus? Denn genauso schmeckte er auch. ;-)





Was schreibt der Dr. Oetker Verlag über das Buch?

"Nichts gegen Omas Kaffeetafel, aber heute kommen total trendige Cheesecakes in fantastischen Variationen auf den Tisch. Cottage Mango, Crispy Choco, Marshmellow Lemon oder Raspberry Yoghurt sind nur einige der Rezeptideen aus aller Welt. Quark, Frischkäse, Ricotta oder Mascarpone sind die Basis für englischen Lemoncurd-Cheesecake, belgischen Schoko-Käsekuchen, amerikanischen Pumpkin-Cheesecake oder die asiatische Variante mit Litschis und Tee. Was der Coffeshop um die Ecke kann, das kann man mit diesem Buch auch einfach mal selbst machen. Locker bleiben und locker backen!"



Und ich? Nachfolgend lest ihr all meine Erfahrungen zum nachgebackenen Rezept, was mir beim Durchblättern aufgefallen ist und wie mir das Buch insgesamt so gefällt:


  1. Ich fange mal mit dem Buch an sich an:
    Mit einer Größe von 19 x 26 cm liegt es gut in der Hand, das Hardcover ist hochwertig und auch das Design der Innenseiten ist ansprechend aufbereitet.
  2. Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite vorgestellt. Auf einer Seite die Backbeschreibung, auf der Anderen ein Bild vom fertigen Kuchen. So ist alles schön übersichtlich und durch die schönen Bilder wird man noch mehr dazu angeregt, einen Kuchen nachzubacken.
  3. Denn ob Schoko-Knusper-Cheesecake, Cheesecake Crema Catalana, Cranberry Cheesecake, Mars Bar Cheesecake oder Red Velvet Cheesecake, die Rezepte sind vielseitig, innovativ und machen Lust darauf, sich sofort in die Küche zu stellen, damit man selbst bald solch eine Leckerei zu Hause hat.
  4. Die Anleitung der Rezepte ist gut nachvollziehbar beschrieben. Bei meinem Key Lime Rezept blieben keine Fragen gegenüber der Verarbeitung offen und der Kuchen ist sofort gelungen.
  5. Für jedes Rezept sind die Nährwerte angegeben. Gerade für Diabetiker nicht unbeachtlich.
  6. Im Buch enthalten sind "Allgemeine Hinweise zu den Rezepten". Eine Aufklärung zu Abkürzungen, Nährwerten, Backzeit usw. Für alle, die dann doch etwas unsicher auf irgendeinem Gebiet sind. So kann dann beim Nachbacken aber wirklich nichts schief gehen.
  7. Zu guter Letzt sind alle Rezepte nochmals alphabetisch aufgelistet. Dabei sind die Titelrezepte sogar speziell gekennzeichnet. Dabei ist mir nur leider eine winzige Kleinigkeit aufgefallen: Der abgebildete Cheesecake auf der rechten Seite soll ein Marble Cheery Cheesecake darstellen. Auf dem Titelbild sieht er eher wie ein Cheesecake mit Mohn aus... einen ähnlichen Kuchen wie auf dem Titelbild habe ich im Buch leider nicht gefunden...  aber das ist nur eine Kleinigkeit und lässt sich bei der Fülle an tollen Rezepten im Buch leicht verschmerzen.
Alles in Allem wirklich ein tolles Cheesecake Buch. Alle Fans von Cheesecakes werden auf ihre Kosten kommen. Also kann ich den Kauf dieses Buches für 12,99 Euro nur empfehlen. 








Liebst,
eure Sandra


{Werbung}
Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn mir der Dr. Oetker Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wurde meine o.a. Meinung dazu nicht beeinflußt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Dr. Oetker Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.


{Werbung} Hochzeit, Hochzeit, Hochzeit... meine zweite Hochzeitstorte für dieses Jahr

Heute steht wieder alles unter dem Motto "Hochzeit"! Ich habe das Gefühl, unsere ganze Verwandtschaft und all unsere Freunde gehen innerhalb von drei Jahren heiraten.
Letztes Jahr drei Hochzeiten, dieses Jahr drei Hochzeiten und nächstes Jahr steht auch schon der Termin für eine Hochzeit fest. Puh! Das ist nicht wenig. Aber von Hochzeiten kann ich nie genug bekommen... die tollen Kleider und Frisuren, der festliche Akt, die Gefühle die einen überkommen... hach es ist einfach immer wieder schön. ♥
Dieses Mal war der kleine Bruder von meinem Liebsten dran. Huch! Gerade eben war er doch erst 12 Jahre alt... wo ist die Zeit geblieben?
Na ja... jedenfalls wollte ich euch heute die Hochzeitstorte zeigen. Gewünscht war die Lieblingstorte des Paares - eine Snickerstorte. Allerdings wollte ich keine braune Hochzeitstorte abliefern. Deshalb habe ich mir da etwas überlegt....


Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, habe ich um die Torte Mikados aus weißer Schokolade gestellt. In gut sortierten Supermärkten gibt es tatsächlich weiße Mikados! Meine Rettung, denn alle anderen Alternativen, die ich mir vorher überlegt hatte, waren optisch gar nicht mein Ding. Und ich wollte doch unbedingt eine weiße Hochzeitstorte haben, da mir braun so dunkel und trist für eine Hochzeit erscheint.
Dem Brautpaar war es eigentlich egal. Hauptsache eine Snickerstorte! Diese hatten sie vor einiger Zeit einmal bei mir gegessen und waren seitdem hin und weg. Das Rezept der Füllung hatte ich euch schon mal hier - Klick - vorgestellt. Allerdings möchte ich euch jetzt das gesamte Rezept aus Wunderkuchen und der Füllung angepasst nochmals vorstellen.


Snickers-Torte
(für eine Springform mit 24cm Durchmesser)


Am Tag zuvor (oder mindestens 6 Stunden vor ihrer Verwendung), sollte eine Ganache aus 400ml Sahne und 200g Zartbitterschokolade und 400g Vollmilchschokolade hergestellt werden, indem ihr die Sahne in einem Topf aufkochen lässt und die Schokolade dann kleingehackt dazu gibt. Mit einem Löffel so lange umrühren bis die Schokolade sich völlig aufgelöst hat und eine homogene Masse entstanden ist. Dann ab damit in den Kühlschrank.

Tipp:
Die Masse reicht für beide Stockwerke, die ich gebacken habe. Also für die Snickers Torte sowie den White-velvet-cake mit Himbeer-Mascarpone-Füllung (der sich unter der obersten Etage befand; das Rezept findet ihr bereits hier - Klick - ). Falls ihr nur die Snickers Torte umhüllen wollt, benutzt einfach die Hälfte der Mengenangaben. 

Wunderkuchen

Zutaten für den Kuchen:
4 Eier
200g Puderzucker
200ml Milch 1,5%
200ml Rapsöl
270g Mehl
30g Backkakao
1 Pkg. Backpulver

Zubereitung:
Die Springform mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem Zucker 10 Minuten auf hoher Stufe schaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl, den Backkakao und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen sowie die flüssigen Zutaten abmessen. Dann zuerst die flüssigen Zutaten abwechselnd zur Zucker-Ei-Mischung geben und danach auf niedrigster Stufe esslöffelweise die trockenen Zutaten. Es können noch Mehlschlieren erkennbar sein. Dann einfach nochmal grob mit einem Teigschaber durchfahren. Den Teig in die Springform geben und bei 160 Grad Ober-/ Unterhitze (im nicht vorgeheizten Backofen) ca. 50 Minuten backen. Wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen auf ein Auskühlgitter stürzen. Das Backpapier entfernen und erkalten lassen.

Snickers-Füllung

Zutaten für die Füllung:
160g Vollmilchschokolade
30g kleingeschnittene Snickers + 185g Snickers
400g Sahne
2 Sahnefest

Zubereitung:
Die Schokolade und die 30g Snickers im Wasserbad schmelzen. Die Nüsse von den Snickers schmelzen natürlich nicht. Zur Seite stellen und etwas abkühlen. Währenddessen die Sahne mit dem Sahnefest aufschlagen. Dann die restlichen kleingeschnittenen Snickers (=185g Snickers) sowie die geschmolzene Snickers-Schokolade unterheben.

Füllen
Den Wunderkuchen 2-3x waagerecht teilen (je nachdem wie ihr es am liebsten mögt).
Nun eine Kuchenlage auf eine Tortenplatte oder einen Teller legen. Diese mit Füllung bedecken und dann die nächste Kuchenlage obenauf legen. So weiterhin abwechselnd verfahren bis alles aufgebraucht ist. Das Ganze mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird.
Als nächstes die Ganache 1-2 Minuten aufschlagen und den Kuchen damit rundum mit einem Tortenmesser einstreichen. Fest werden lassen und nach belieben mit Mikados umstellen. Ich habe 12 Päckchen für beide Etagen benötigt!!!


Das Mr. & Mrs. Schild obenauf, ist nicht aus Fondant, nein es ist aus Modellierschokolade. Das Unternehmen Dekoback hat mir "Deco-Choc" in der Farbe weiß (andere Farben gibt es auch im Verkauf bei z.B. Amazon, My Toys oder Toys R Us) zur Verfügung gestellt. Ich finde, er passt farblich sehr gut zu den weißen Mikados. Geschmacklich lässt er sich zu weißer Schokolade nicht unterscheiden und die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen.
Ich habe ihn etwas durchgeknetet und dann problemlos - ganz ohne Risse - ausgerollt, 2x ausgestochen und 1x geprägt. Dann habe ich mir 2 Cake Pop Stiele genommen und zwischen die zwei ausgestochenen Schilder gelegt. Ich musste nichts zum "Festkleben" benutzen. Die Schokolade ist miteinander etwas verschmolzen und hat gut gehalten. Nach ca. 6 Stunden war das Schild etwas ausgehärtet, so dass ich es problemlos auf der Torte anbringen konnte.
Ich bin sehr begeistert von der Verarbeitung und finde, dass er eine tolle Alternative zu Fondant darstellt. Ich möchte demnächst unbedingt auch noch eine Torte mit Deco Choc eindecken, denn in unserem Bekanntenkreis isst nicht jeder gerne Fondant und so wäre er dazu eine echte Alternative - auch optisch.

Den Fondant-Ausstecher habe ich mir bei Personello selbst gestaltet. Dieser Mr. & Mrs. Schriftzug gefällt mir soooo gut und ich hoffe, dass ich ihn noch bei anderen Hochzeitstorten einsetzen kann. Der Ausstecher und die Prägung funktionieren einwandfrei - auch bei Deco Choc - und man hat mit geringem Aufwand eine außergewöhnliche Tortendekoration für einen Preis von ca. 11,90 Euro. Der Text kann dabei ganz individuell gehalten werden, z.B. mit Namen, Datum oder allem was das Herz begehrt. Es gibt keine Einschränkung, außer die Anzahl der Buchstaben, aber das ist ja verständlich, dass auf einer vorgegebene Fläche keine ellenlangen Texte stehen können.


Damit man von oben die braune Ganache nicht mehr so richtig erkennt, habe ich einen Mix aus allen weißen und beigen Zuckerperlchen  und Zuckerherzchen gegeben, die ich auf Vorrat zu Hause hatte. Der Großteil davon ist auch von Dekoback, wovon es eine wirklich tolle Auswahl gibt und auch die essbaren Diamanten her sind, die ich unter die Zuckerperlchen gemischt habe, damit alles noch etwas edler wirkt.
Als Abschluss habe ich mit etwas Garn die Mikados umwickelt (damit sie besser halten) und habe zwei essbare Schmetterlinge daran befestigt.



Liebe Sina, lieber Stefan,
ich wünsche euch von Herzen das Glück der Welt für eure gemeinsame Zukunft! 


♥♥♥
Zwei Hände, zwei Ringe, ein Versprechen gegeben.
Zwei Körper, zwei Seelen, ein gemeinsames Leben.
Aus zwei wird eins und bleibt doch zwei -
gemeinsam, zusammen und dennoch frei.

♥♥♥





Liebst,
eure Sandra

-Werbung-
Ich bedanke mich recht herzlich bei den Unternehmen "Dekoback" und "Personello" für die Bereitstellung der o.g. Produkte. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf diesen Blogpost, den ich freiwillig geschrieben habe. 



Für das rosa Blogevent eine rosa Himbeer-Charlotte

Eine Charlotte wollte ich schon immer einmal machen. Wieso ich so lange damit gewartet habe, weiß ich irgendwie selbst nicht. Vielleicht, weil dieses Törtchen so toll aussieht und ich immer dachte, dass es einer besonderen Kunst bedarf es zu fertigen? Dabei ist es so schnell und so einfach gemacht. Man muss noch nicht einmal den Backofen dafür anwerfen. ;-)


Ich habe mich für eine Himbeer-Charlotte entschieden, da dieses Törtchen ein kleines Dankeschön für eine Freundin sein sollte. Sie hat mir einen großen Gefallen getan und sie steht total auf Himbeeren.



Himbeer-Charlotte
(für einen Tortenring in der Größe von 15-16 cm)

Zutaten:
15-20 Löffelbiskuits
50g Cake Melts
2 TL Rapsöl
Rosa Zuckerperlchen
400g Himbeeren, frisch
50g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
7 Blatt Gelatine
200ml Sahne
1 Pkg. Sahnefest
250g Quark 40%
150g griechischer Joghurt

Zubereitung:
Die Cake Melts im Wasserbad schmelzen und mit dem Rapsöl vermischen. Nun mit einem Backpinsel auf die Vorderseite der Löffelbiskuits grob verteilen und ein paar Zuckerperlchen drauf streuen. Dann auf ein Backpapier legen und trocknen lassen. 
Wenn die Cake Melt Masse auf den Löffelbiskuits getrocknet ist, den Tortenring auf einem Teller oder einer Kuchenplatte in der gewünschten Größe aufstellen. Den Teller / die Tortenplatte in der Mitte des Tortenrings mit Cake Melt Masse bestreichen. So halten die Löffelbiskuits besser, die wir nun am Rand des Tortenrings entlang aufstellen (mit der Vorderseite nach außen). 
Die Gelatine in Wasser einweichen und die Himbeeren - bis auf ca. 20 Stück - mit dem Zucker und Vanillezucker pürieren. 
Die Sahne mit dem Sahnefest aufschlagen und nun mit dem Quark und den pürierten Himbeeren vermischen. Die Gelatine in einem kleinen Topf bei geringer Hitze flüssig werden lassen, dann 2-3 EL des Himbeer-Quark-Gemischs zugeben, vermischen und dann zur Himbeer-Quark-Masse geben und gut verrühren. Ca. 20 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen und dann in der Mitte der Löffelbiskuits gleichmäßig verteilen. Das Ganze in den Kühlschrank stellen und mindestens 4 Stunden fest werden lassen. Dann in der Mitte mit den restlichen Himbeeren dekorieren. 



Natürlich hat es einen Grund, weshalb ich das gesamte Törtchen in Rosa gehalten habe. Abgesehen davon, dass ich dieser Farbe total verfallen bin (wie man an meinem Blogdesign unschwer erkennen kann) und die Farbe Rosa einfach super zum Himbeergeschmack passt, hat die liebe Daniela auf ihrem Blog ein Blogevent am Laufen, woran ich mit meiner Himbeer-Charlotte sehr gerne teilnehmen möchte.



Rosa und Pink sind ja sehr verwandt. Außerdem schließt Daniela die Farben Rosa und Rot explizit bei dem Blogevent mit ein. Also musste ich einfach an diesem Blogevent mit einem rosa Törtchen teilnehmen. Das versteht ihr doch, oder?


Liebst,
eure Sandra









Sommer-Streusel mit Aprikosen

Als mein Schwiegervater letztens seinen 60. Geburtstag feierte, war ich für das Kuchenbuffet zuständig, ist ja klar! ;-) Gewollt waren Kuchen, die man einfach und ganz unkompliziert aus der Hand essen kann. Was passt da besser als Blechkuchen? Neben meinem liebsten Zitronenkuchen (Rezept ist schon lääääängst verbloggt - Klick - ), gab es den heiß begehrten Buttermilchkuchen (das Rezept findest Du natürlich auch schon auf meinem Blog - Klick- ) und diese Mini-Käseküchlein ( - Klick - ). Aber ich wollte auch noch etwas mit Obst backen. Da ich noch Aprikosen zu Hause hatte, war die Entscheidung schnell gefällt.



Aprikosen-Streusel
(für eine quadratische Form von ca. 23x23cm)

Zutaten für den Kuchen:
2 Eier
130g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
90ml Rapsöl
100ml Orangenlimonade
220g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
300-350g Aprikosen ohne Stein
(je reifer, desto besser)

Für die Streusel:
80g Mehl
30g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
100g Butter, zimmerwarm

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Backform mit Backpapier auskleiden.
Die Aprikosen mit einem Messer in kleine Stückchen schneiden.
Alle Zutaten für den Kuchen, außer die Aprikosen, in eine Schüssel geben (ich habe das Mehl und das Backpulver vorher gesiebt) und mit den Rührstäben des Handrührgeräts gut vermischen, so dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Die Aprikosen gleichmäßig darauf verteilen. Dann die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Händen so miteinander vermengen, dass Streusel entstehen. Diese auf die Aprikosen geben und die Form in den Backofen schieben. Das Ganze ca. 40-45 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann aus der Form auf einen Kuchenretter stürzen und gleich wieder auf einen Teller oder Tortenplatte zurückstürzen (so dass die Streusel oben sind). In Quadrate schneiden. Guten Appetit!


Der Kuchen hält sich im Kühlschrank gute drei Tage. Aber am besten schmeckt er natürlich noch lauwarm. Und wer gerne auf´s Ganze geht, dem empfehle ich einen Klecks aufgeschlagene Sahne dazu.


Liebst,
eure Sandra