Halloween: Der schnelle Last Minute Grusel-Kuchen

Süßes oder Saures! Ja, diesen Satz werdet ihr morgen Abend bestimmt ein paarmal hören!
Für alle, die sich zu Hause schon einmal in Halloween Stimmung bringen möchten, habe ich ein schnelles Rezept für einen Grusel-Kuchen mitgebracht.


Ihr benötigt auch nicht wirklich viele Zutaten dafür - für die Füllung sogar nur Eine! Wie das geht? Das verrate ich euch jetzt! Also aufgepasst. ;-)


Grusel-Biskuit-Rolle
(für ein Backblech)

Zutaten:
3 Eier
150g Muscovado Zucker
90g Dinkelmehl (630er)
1 TL Backpulver
1 Prise Muskatnuss, gemahlen
1/3 TL Zimt, gemahlen
1 Prise Ingwer, gemahlen
1 Prise Salz
350g Schoko-Frischkäse

Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker mindestens 10 Minuten in der Küchenmaschine auf hoher Stufe schaumig aufschlagen. Währenddessen das Backblech mit Backpapier auskleiden und den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Dann das Kürbispüree auf niedriger Stufe unterrühren. Das Mehl und Backpulver sieben und mit den Gewürzen vermischen. Mit dem Teigschaber unter die Eier-Zucker-Masse heben.
Auf das Backblech geben und dieses ein paar mal fest auf die Arbeitsplatte aufschlagen, so dass alle Bläschen aus dem Teig verschwinden.
Im Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Dann auf ein gezuckertes, feuchtes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier entfernen. Von der kurzen Seite mit dem Geschirrtuch aufrollen und so auskühlen lassen. Dann wieder aufrollen, den Schoko-Frischkäse verteilen und ohne Geschirrtuch wieder aufrollen. Kühl stellen.

Tipp:
Wer die Biskuitrolle noch dekorieren möchte, überzieht sie mit 100g geschmolzener Zartbitterschokolade und malt mit weißer Zuckerschrift Spinnweben drauf.



Mein Kürbispüree mache ich immer selbst. Nach dem Rezept von meiner lieben Namensvetterin Sandra. Ich finde es total praktisch und friere mir immer 1-2 Portionen davon ein. So kann man dann im Feierabend schnell mal eine Kürbissuppe herstellen (auch da bin ich ganz von Sandra´s Kürbis-Kokos-Curry-Suppe begeistert).



Aber ich bin etwas vom eigentlichen Thema - meiner Last-Minute-Grusel-Biskuit-Rolle - abgekommen, die sich wirklich als Dessert am Halloween Abend oder zum Halloween-Nachmittagskaffee mit den Kindern eignet. Sie schmeckt nicht nach Kürbis, hat aber diese wunderbare orange Farbe. Kombiniert mit der Schokoladenfüllung, dem Schokoladenguss und den wunderbaren Gewürzen ein Herbsttraum, den ich für den Monat Oktober zu Yushkas Jahreskalender hinzufügen möchte! 

Liebst,
eure Sandra 



Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte.

#Herbstlicheschneckerei mit saftigen Kaffee-Dinkel-Schnecken

Schon als kleines Kind habe ich immer gerne "Schneggenudeln" gegessen, wie man Hefeschnecken bei uns in der Pfalz, meiner Heimat, bezeichnet. Hefeteig ist einfach super und es wurde endlich wieder Zeit, dass ich welchen mache. Um meiner Kaffeeliebe zu fröhnen, habe ich den Hefeteig mit Espresso gepimpt und auch die Füllung ganz kaffeelastig gehalten. Heraus kamen wunderbar saftige Kaffee-Dinkel-Schnecken, die mir sogar am nächsten Tag noch besser schmeckten als frisch, was bei Hefeteig wirklich ungewöhnlich ist.


Also ihr lieben Kaffeejunkies da draußen, wenn ihr die Liebe zu Hefeteig und Kaffee mit mir teilt, müsst ihr diese Kaffee-Dinkel-Schnecken unbedingt nachbacken. 

Saftige Kaffee-Dinkel-Schnecken
(für ca. 12 Stück)


Zutaten:
330g Dinkelmehl
1 Pkg. Trockenhefe
50g Mascobado Zucker
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
2 TL lösliches Espressopulver
60g Butter
170ml Milch
1 Prise Salz
10ml Kaffeelikör

Zubereitung
Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Hefe, dem Zucker und dem Espressopulver gut vermischen. In der Mitte der Schüssel das Mehlgemisch entfernen, so dass ein Platz frei wird und ein "Loch" entsteht. Die Butter auf dem Herd in einem Topf schmelzen. Dann Milch, Salz und Kaffeelikör zugeben und erwärmen bis es lauwarm ist.
Nun in den mittigen, freien Platz der Schüssel schütten und mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls nötig die Hände zu Hilfe nehmen.
In der Schüssel, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort ca. 120 Minuten gehen lassen.

Füllung und backen

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Doppelrahmfrischkäse
100g Mascobado Zucker
75g Mokkabohnen, grob gehackt
50ml Kaffeelikör
2 TL lösliches Espressopulver
120g Puderzucker
einige Tropfen Milch


Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einer Schüssel die Mascarpone, den Frischkäse, den Zucker und den Kaffeelikör miteinander verrühren, so dass eine geschmeidige Masse entsteht. Die gehackten Mokkabohnen unterheben. Den Teig nun auf der Arbeitsplatte als Rechteck dünn ausrollen. Ich hatte ihn ca. 3 mm dick. Jetzt die Füllung möglichst gleichmäßig auf dem Teig verteilen und von der breiten Seite her aufrollen. In ca. 3-5 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand zueinander (wenn ihr wollt) in einem Kreis auf ein Backblech setzen.
Das Ganze ca. 20 Minuten im Backofen bei 60 Grad Ober-/ Unterhitze gehen lassen. Nach den 20 Minuten den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze stellen und 45 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auskühlen lassen.
Den Puderzucker mit dem Espresso in ein Schälchen geben und gerade so viel Tropfen Milch zugeben, dass er sich mit einer Gabel zu einem Guss verrühren lässt. Achtung! Lieber zuerst nur 2-3 Tropfen zugeben, bevor der Guss zum Schluss zu flüssig ist. Dann mit der Gabel die Schnecken damit besprenkeln. Fest werden lassen.
Wenn ihr wie ich die Schnecken lieber am nächsten Tag isst, solltet ihr die Schnecken luftdicht verpacken und kühl stellen.



Bei Isabell läuft gerade die herbstliche Schneckerei, wie ihr auch schon meinem Blogtitel entnehmen konntet. Wie der Name es schon hergibt, sucht sie Schneckenrezepte, wo meiner Meinung nach meine saftigen Kaffee-Dinkel-Schnecken nicht fehlen dürfen. ;-)


Esst ihr auch gerne "Schneggenudeln" und verratet ihr mir auch eure liebste Füllung dafür?


Liebst,
eure Sandra 



Einfach genial: Dulche de Leche Cookies

Boah! Diese Cookies sind einfach der Hammer sage ich euch! Eigentlich wollte ich nur eine Kleinigkeit für meinen Schatz zum Geburtstag backen. So als kleine süße Zugabe zu seinem Geschenk, denn die richtige Geburtstagstorte gibt es später bei seiner Geburtstagssause. Deshalb habe ich mich klammheimlich in die Küche gestellt und diese kleinen Schokobomben gebacken. Als Schatzi nicht zu Hause war, versteht sich. ;-)


Natürlich habe ich zuvor, so ganz nebenbei und zufällig, das neue Buch von Linda Lomelino unter seine Nase gehalten. Da gibt es eine ganze Doppelseite voller Cookie-Rezepte. Diese sind wirklich außergewöhnlich und trotzdem ganz einfach und schnell in der Zubereitung. Er hat sich direkt für die Dulche de Leche Cookies entschieden und ich hatte zufällig noch Dulche de Leche im Vorratsschrank. Was für ein Zufall!


Dulche de Leche Cookies
(für ca. 14 Stück)

Zutaten:
30g weiße Schokolade, gehackt
30g gute Zartbitterschokolade, gehackt
120g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Kakaopulver
1/2 TL gemahlener Zimt
50g Butter
110g heller Muscovadozucker
1 Ei
75ml Dulche de Leche
Meersalz zum Bestreuen



Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann das Ei dazu geben und weitere 1-2 Minuten schlagen.
Die trockenen Zutaten (bis auf das Meersalz) sieben und zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Die Schokolade unterheben und alles zu einem Teig mischen. In Frischhaltefolie mindestens 1 Stunde kühl stellen.
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Aus dem Teig Kugeln (20-30g) formen. Etwas Teig zum Bedecken der Füllung zur Seite legen. Die Teigkugeln mit genügend Abstand auf das Backblech legen und eine Mulde mit dem Finger eindrücken. Dort etwas Dulche de Leche einfüllen und mit einem kleinen Stück Teig verschließen.
Die Cookies mit Meersalz bestreuen und auf mittlerer Schiene ca. 8-10 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und auf dem Blech 10 Minuten auskühlen lassen, dann zum erkalten mit einem Pfannenwender auf ein Kuchenblech legen. 


Nach dem Backen habe ich die Cookies liebevoll verpackt. Natürlich erst, nachdem ich sie für euch fotografiert hatte. Ich konnte mich nicht zusammen reißen und musste währenddessen 2-3 futtern. Sie dufteten einfach zu gut!
Und nun ist es soweit. Ich hoffe sehr, dass mir die Überraschung heute gelingt und er wirklich nicht ahnt, was ich da Feines für ihn gebacken habe! Außerdem möchte ich hier noch ein paar Worte an meinen liebsten Menschen auf der Welt richten (auch wenn er heute bestimmt nicht dazu kommt es zu lesen):

Mein lieber Schatz, 
ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag! 
Vor allem Gesundheit soll Dich immer begleiten, denn wir wissen nur zu gut, sie ist das höchste Gut! 
Außerdem sollen all Deine Wünsche in Erfüllung gehen! Du hast es verdient! 
Ich liebe Dich! 


Danke, dass Du 

  • bist wie Du bist
  • mich liebst
    und
  • mit mir durch dick und dünn gehst...

Tausend Küsse!


Liebst,
eure Sandra 

Würziges Apfeltörtchen mit Ahornsirup

Heute möchte ich mich einfach nur kurz und knackig mit diesem großartigen Herbsttörtchen bei euch melden! Es ist wunderbar würzig und saftig und passt zum Beispiel falbelhaft zum Nachmittagskaffee nach einem tollen Herbstspaziergang.


Würziges Apfeltörtchen mit Ahornsirup
(für zwei 18er Springformen)

Zutaten:
250g Dinkelmehl, gesiebt
1/2 Pkg. Backpulver
50g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL Ingwerpulver
1 Prise Salz
75g klein gehackte Erdnüsse, karamellisiert
125ml Milch
50g brauner Roh-Rohrzucker
1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
150g Zucker
1 TL Vanille Extrakt
100ml Rapsöl
50ml Mineralwasser
2 Eier
3 Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt (= ca. 150g)

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springformen mit Backpapier auslegen (falls ihr nur eine 18er Springform habt, könnt ihr den Teig auch halbieren und nacheinander in der Form backen).
Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Die Milch, den Zucker und das Vanille Extrakt in einen Topf geben und auf niedrigster Stufe auf dem Herd unter rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann vom Herd nehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Nun das Rapsöl mit dem Mineralwasser und den verquirlten Eiern zur abgekühlten Milch geben. Mit den trockenen Zutaten vermengen und einem Schneebesen vermischen. Äpfel vorsichtig unterheben. In die Backformen geben und 45 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Jeden Boden 1x waagerecht teilen (ich mache das meist, wenn er noch lauwarm ist).


Füllung und zusammensetzen

Zutaten:
500g Mascarpone
150g weiche Butter
150g Ahornsirup + etwas Ahornsirup zum Beträufeln
35g Krokant

Alles in eine Rührschüssel geben und weisslich aufschlagen. Damit das Törtchen füllen, indem ihr jeweils abwechselnd einen Boden und 5 EL Creme übereinander stapelt. Das Ganze muss dann im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden (die restliche Füllung muss auch in den Kühlschrank). Nun befüllt ihr einen Spritzbeutel mit einer Tülle eurer Wahl und streicht mit dem Rest Füllung die gesamte Torte ein. Damit ihr ein glattes Ergebnis bekommt, könnt ihr zum Abschluß euer Kuchenmesser in heißes Wasser tauchen und dann die Creme damit abziehen.
Auf das Törtchen spritzt ihr jetzt Tupfen und gebt in die Mitte die Hälfte des Krokants. Den Rest des Krokants könnt ihr am unteren Rand des Törtchens anbringen. Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.


Da kann man doch nur in Herbstlaune kommen, oder was meint ihr? Ich jedenfalls genieße jetzt noch die schöne Oktobersonne auf unserer Terrasse mit einem feinen Milchkaffee und einem Stück dieses Apfeltörtchens.


Nadine sucht unsere liebsten Apfelrezepte und da dieses würziges Apfeltörtchen mein persönlicher Apfelhit 2015 ist, schicke ich ihr dieses Rezept zu ihrem Blogevent "Zeigt her eure Äpfel"


Liebst,
eure Sandra 



{Buchvorstellung} Der Schwedische Inselsommer geht auch im Herbst, mit einer Apfeltarte

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen. Es liegt schon eine Weile bei mir und eigentlich hätte diese Vorstellung sehr gut in den Sommer gepasst, denn es handelt sich um das Buch "Schwedischer Inselsommer" von Hannah Widell und Amanda Schulman. Aber in diesem Buch sind auch viele Rezepte enthalten, die man auch im Herbst oder das ganze Jahr über backen und kochen kann, so wie diese Apfeltarte mit Zimteis, das perfekte Herbst-Soulfood.


Ich gebe zu, ich musste am Rezept der Apfeltarte ein paar Änderungen vornehmen, da mir der Teig ohne zusätzliche Zugabe von weiterem Mehl einfach zu dünnflüssig war. Ich hätte nicht gewusst, wie ich ihn in der Form andrücken soll! Die Haselnüsse und Äpfel waren mir auch einfach zu viel für den Kuchen, so dass ich die Menge reduziert habe. Aber für jeden, der mit den Originalzutaten zurecht kommt, habe ich sie als Erstes aufgelistet und meine Änderungen in Kursiv nebendran geschrieben. So könnt ihr alles nachvollziehen.


Apfeltarte
(für eine 24-26er Tarteform)

Zutaten für den Teig:
275g Butter + etwas Butter zum Einfetten der Form
80g Zucker
180g Weizenmehl --> 280g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz

Füllung
6 Äpfel --> 4 Äpfel
140g Haselnusskerne --> 85g Haselnusskerne
1 TL Zimt
2 EL Zucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form mit Butter einfetten.
Die Butter schmelzen, die restlichen Zutaten für den Teig in den Topf geben und unterrühren. Den Teig am Boden und Rand der Tarteform fest andrücken.
Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Nüsse grob hacken und Zucker und Zimt mischen. Die Apfelscheiben auf dem Boden verteilen und mit Zimtzucker, Haselnüssen und dem restlichen Teig in Streuseln bestreuen (dies ging bei mir gar nicht). Etwa 30 Minuten im Ofen backen.


Zimteis
Zutaten:
400g Sahne
200g Naturjoghurt
2 TL Zimt
80g Zucker

Zubereitung:
Die Sahne steif schlagen und mit den anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen. In ein Tiefkühler geeignete Behältnis geben und mindestens 3 Stunden tiefkühlen. Eine Viertelstunde vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. 


Letztlich war die Apfeltarte geschmacklich wunderbar. Schön kross und mit dem Zimteis einfach perfekt. Allerdings war ich beim Backen doch etwas irritiert, da es nicht unbedingt so lief wie im Buch beschrieben.


Bevor ich mir kritisch das Buch näher betrachte, möchte ich euch die Worte vom Bassermann Inspiration Verlag nicht vorenthalten:
"Zeit haben - Familie und Freunde um sich haben - draußen sein - gemeinsam essen: Hannah, Amanda und ihre Familien laden Sie in ihr Sommerhaus auf Gotland ein und bringen Ihnen in einem unvergleichlichen Sommer schwedisches Lebensgefühl nahe. Da wird gemütlich gefrühstückt, es gibt ein Picknick mit den Kindern am Strand, die Männer grillen und gemeinsam wird das große Büffet für das Mittsommernachtsfest aufgebaut."

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten, Maße: 22,0 x 27,0 cm, 95 Farbfotos, ISBN: 978-3-572-08184-4, € 19,99 [D]


Wie ich über dieses Buch denke? Lese einfach weiter:

1. 
Wenn ich ein Rezept aus einem Buch nachbacke und es funktioniert nicht auf Anhieb, dann bin ich erstmal stutzig. Allerdings denke ich, sprechen die Bilder für sich und die Apfeltarte war letztlich wirklich optisch und geschmacklich gelungen. Und vor allem darauf kommt es an würde ich sagen. Also hat mich das wieder versöhnt. 

2. 
Das Buch ist kein reines Backbuch. Es sind auch herrliche Rezepte für´s Frühstück, Picknick am Strand, verschiedene Tapas und zum Grillen im Buch begleitet von appetitanregenden Bildern, die z.T. ein wenig an Schnappschüsse aus dem Familienleben der beiden Autorinnen erinnern. 


3. 
Auch wenn das Buch über den Inselsommer auf  Gotland in Schweden begleiten soll, bin ich der Meinung, dass man es sich durchaus auch mit vielen Rezepten in der kälteren Jahreszeit gut gehen lassen kann. Ob nun Carbonara de luxe, Speckpfannkuchen mit Preiselbeersauce, Kardamomschnecken, Kokosmakronen, Karamellkekse, Feuriger Rindfleischtopf oder Milchreiskuchen. Das Buch beinhaltet eine große Vielfalt. 

4. 
Gleich zu Anfang des Buches gibt es eine doppelseitige Inhaltsübersicht. Zu Ende des Buches das Rezeptverzeichnis und Bezugsquellen. Einfach unabdingbar, um die Rezepte wieder schnell zu finden.

5. 
Besonders toll finde ich das letzte Kapitel worin man "Reste-Rezepte" findet. Dort wird z.B. ein Restedessert aus allen Eissorten, die sich noch im Tiefkühlfach befinden, alle Beeren- und Obstreste und alle Kuchenböden, die noch übrig sind, verarbeitet. 

6.
Ich habe allgemein den Eindruck, dass alle Rezepte möglichst einfach und unkompliziert gehalten sind, so dass auch an Tagen mit wenig Zeit und Muse solch schwedische Leckereien in der Küche entstehen können. 

Résumé:
Wer Schweden mag und alles was dafür typisch ist, wird mit diesem Buch gut bedient sein. Der nächste Mittsommer kommt bestimmt!


Liebst,
eure Sandra 


{Werbung}
Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn mir der Bassermann Inspiration Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wurde meine o.a. Meinung dazu nicht beeinflußt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich beim Bassermann Inspiration Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Blue-Spirit: Große Kinderaugen mit einer Pinata-Torte

Habt ihr schon einmal etwas von einer Pinata-Torte gehört? Manch einer von euch kennt vielleicht die mit Süßigkeiten gefüllten Pinata-Figuren, die man zu Kindergeburtstagen aufhängt. Die Kinder schlagen so lange mit einem Stock darauf, bis die Figur kaputt geht und die Süßigkeiten aus dem Inneren der Figur über sie reinrieseln. Mir gefällt dieser Brauch sehr, der seinen Ursprung in Mexiko und Spanien findet - Klick - .  Da wäre ich echt gerne nochmal Kind. Also wollte ich unbedingt so eine Torte backen, damit unser 5jähriger Besuch etwas zum Staunen hat, denn bei der Pinata-Torte rieseln beim Anschneiden die Süßigkeiten aus der Tortenmitte heraus.


Laut Nachfrage ist die Lieblingsfarbe Blau. Also habe ich den kompletten Kuchen in Blautönen gehalten und mich mal wieder an Ombre versucht. Ich hoffe man erkennt einen Farbverlauf?


Da der Kuchen durch und durch blau sein sollte, habe ich noch eine blaue Süßigkeit für die Tortenmitte gesucht, die dann beim Anschnitt herausrieseln sollte. Gefunden habe ich blaue Smarties. Es gibt ganze Packungen davon. Wie praktisch!
Auch sehr praktisch ist die Backform von Wilton, die ich für diese Torte benutzt habe. So konnte ich alle Böden auf einmal in den Ofen schieben, da sie genau auf ein Blech passen.


Vanillige Pinata-Torte 
(15er Form)

Zutaten:
125g weiche Butter
1 Pkg. Dr. Oetker Finesse natürliches Vanillearoma
80g Zucker
2 Eier
180g Mehl
1 TL Backpulver
70ml Milch
blaue Lebensmittelfarbe
fünf Schälchen

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben. Gesiebtes Mehl und Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren. Zum Schluss Milch hinzufügen. 
Den ganzen Teig in fünf verschiedene Schälchen aufteilen (pro Schälchen ca. 120g Teig) und in fünf verschiedene Farbintensitäten färben. Dabei einen Teig so belassen. 
Nun den Teig in die 5 Formen füllen (oder in eine Form und dann die fünf Böden nacheinander backen), auf ein Backblech stellen, mit Alufolie bedecken und 25-30 Minuten backen. Bei erfolgreicher Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stürzen. Auskühlen lassen. 

Füllung und zusammensetzen

Zutaten:
130g Quark
1 Pkg. Vanillezucker
80g Zucker
150g Doppelrahmfrischkäse
1 Pkg. (blaue) Smarties

Da die einzelnen Böden schnell ausgekühlt sind, kann man schon direkt die Füllung vorbereiten. Dafür einfach alle o.g. Zutaten zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Kurz in den Kühlschrank stellen, während ihr die Mitte der Kuchenböden - bis auf zwei Stück - mit etwas Rundem (z.B. Glas, Schüssel oder Plätzchenausstecher) ausstecht. Den Teig zerbröseln und nach Farben in Schüsseln bis später aufbewahren. 
Nun könnt ihr die Torte zusammensetzen. Dafür legt ihr den ganzen Kuchenboden auf einen Teller, darauf verteilt ihr etwas Füllung und setzt einen Tortenboden mit Loch darauf. Das wiederholt ihr, bis die Tortenböden mit Loch aufgebraucht sind. In das entstandene Loch füllt ihr nun die Smarties und schließt die Torte mit dem zweiten ganzen Kuchenboden ab. Die restliche Füllung verteilt ihr mit einem Tortenmesser um die Torte herum. Den zerbröselten Teig, wenn möglich im Ombre-Stil, an die Füllung drücken. 


Mein Rezept habe ich an den Vanille-Milkshake-Kuchen von Fräulein Klein angelehnt, den ihr in ihrem Buch "Fräulein Klein lädt ein" findet.

Liebst,
eure Sandra 



{Sponsored Post} {Giveaway} Vanilla-Apple-Cheesecake

Vor Kurzem stand unsere liebe Nachbarin vor uns und hatte einen vollgepackten Korb ihrer Apfelernte für uns. Wunderbar! Ich liebe Obst aus dem Garten. Es ist so viel aromatischer. Da so ein Korb aber ganz schön viel ist, werdet ihr demnächst einige Apfelrezepte von mir zu lesen bekommen. Ich hoffe, ihr habt Lust drauf?


Heute habe ich euch einen Cheesecake mitgebracht, der durch und durch vanillig schmeckt. Und da Äpfel so gut dazu passen, habe ich sie in einer Vanillesauce angedickt und darauf gegeben. Einfach herrlich! 


Das tolle daran, es ist schnurzpiepegal ob der Cheesecake beim Backen Risse bekommt. Ganz ehrlich? Meiner hatte ganz viele, böse, tiefe Risse. Aber dank dem Apfel-Vanille-Topping juckt das niemand, da es einfach alle Risse verdeckt.



Vanilla-Apple-Cheesecake
(22er Springform)

Zutaten:
7 Köln Snack Cakes (oder 200g Vollkorn-Butterkekse)
80g Butter, zerlassen + etwas Butter für die Form
600g Doppelrahmfrischkäse
180g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
250g Mascarpone
2 TL Speisestärke
3 Eier
Mark 1 Vanilleschote
200ml Sahne

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springform gut mit der Butter einfetten.
Alle Zutaten - bis auf die Eier - in eine Schüssel geben (die Hülle der Vanilleschote für später beiseite legen) und mit dem Schneebesen (am Besten mit der Hand) verrühren. Dann einzeln die Eier zugeben. Grob verrühren. Es soll nicht so viel Luft untergeschlagen werden.
Teig in die Form füllen und ca. 80 Minuten backen. Nach 50 Minuten mit einem Backpapier abdecken.
Den Ofen einen Spalt breit öffnen und den Cheesecake 1 Stunde im Ofen auskühlen lassen. Dann die Form auf ein Kuchengitter stellen und bei Zimmertemperatur 2 Stunden auskühlen lassen. Nun in den Kühlschrank stellen. Währenddessen das Apfel-Vanille-Topping herstellen.

Apfel-Vanille-Topping

Zutaten:
2 (= ca. 250g) Äpfel nach Wahl, geschält und entkernt
200ml Sahne
3 TL Stärke
4 EL Gelierzucker 3:1
die übrig gebliebene Hülle der Vanilleschote

Zubereitung:
Die Äpfel in kleine Stückchen schneiden. Die Sahne mit dem Gelierzucker, dem Natur Vanille Extrakt und der Vanilleschote in einer Pfanne erhitzen. Dabei ständig umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Äpfel dazu geben und so lange auf dem Herd erhitzen bis alles so eingedickt ist, dass eine dickflüssige Sauce entstanden ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und alles ca. 5 Minuten auskühlen lassen. Dann auf den im Kühlschrank durchgekühlten Cheesecake geben. Bis zum Verzehr wieder in den Kühlschrank stellen. 


Mein Mann liebt Vanille ohne Ende und hat sich direkt auf den Cheesecake gestürzt. Und ihr? backt ihr viel mit Vanille? Bei mir kommt oft auch in Schokoladenkuchen Vanille rein, denn dieses Gewürz passt zu Vielem so gut. Deshalb freue ich mich auch sehr, dass mir der Vanille Shop die Geschenkbox "Chef de Cuisine" zur Verfügung gestellt hat, um sie an euch zu verlosen:

Das Bild wurde mir freundlicherweise vom Vanille Shop zur Verfügung gestellt.
Und hier nochmals die einzelnen Produkte der Geschenkbox "Chef de Cuisine". Mir persönlich hat es ja das "Natur Vanille Extrakt" extremst angetan. Aber auch die Vanilleschoten sind von der Qualität nicht mit Vanilleschoten aus dem Supermarkt zu vergleichen, sondern vieeeeeeeeel besser!

Die Bilder wurden mir freundlicherweise vom Vanille Shop zur Verfügung gestellt
Damit könnt ihr ganz feine Dinge anstellen. Vielleicht möchte ja jemand meinen Cheesecake damit nachbacken? Ich würde mich jedenfalls wahnsinnig freuen!

Um zu gewinnen solltet ihr einfach folgende Teilnahmebedingungen einhalten:
  • Kommentiere bis zum 11. Oktober um 23.59 Uhr unter diesem Blogpost und beantworte folgende Frage: "Was würdest Du mit dem Gewinn backen?"
  • Wer anonym kommentiert, muss einen Namen hinterlassen, damit der Kommentar gewertet werden kann.
  • Teilnehmen kann nur, wer eine Versandadresse in Deutschland hat.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren. 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Bei Teilnahme erklärt man sich damit einverstanden, dass der eigene Name im Falle eines Gewinns veröffentlicht wird.
  • Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen Social Media Kanälen. 
  • Nachdem der/die GewinnerIn bekannt gegeben wurde, hat diese/r eine Woche Zeit, sich per E-Mail an sandra.grub[at]web.de zu melden. Geschieht dies nicht, wird neu gelost.
Ich wünsche allen viel Glück!

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Gewonnen hat Anne mit folgendem Kommentar:



Herzlichen Glückwunsch! Bitte sende mir Deine Versandadresse an sandra.grub[at]web.de .
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Liebst,
eure Sandra 


-Werbung-
Ich habe diesen Blogpost freiwillig geschrieben. Meine Meinung wurde durch die Bereitstellung der Produkte aus dem Vanille Shop nicht beeinflusst. Ich habe meine ehrliche Meinung nieder geschrieben.