Falsch gewickelt oder was? Heute gibt es Wickeltorte vom Feinsten!

Heute wird hier gewickelt was das Zeug hält, denn es gibt eine Wickeltorte. Findet ihr nicht auch, dass diese Art Torten mit der senkrechten Füllung wunderschön, aber auch soooo kompliziert aussehen? So ging es zumindest mir immer. Ich kann euch verraten, ich habe mich auch vor Jahren schon einmal an eine Solche herangetraut. Leider mit mäßigem Erfolg. Deshalb war ich für eine lange Zeit abgeschreckt. Vor Kurzem jedoch gab es einen besonderen Anlass, zu dem ich etwas Außergewöhnliches kredenzen wollte. Also habe ich meinen Mut zusammen genommen und mich ein weiteres Mal an eine Wickeltorte getraut. Und nun möchte ich sie euch voller Stolz vorstellen, meine schokoladige Oreo-Heidelbeer-Torte. 


In dieser Wickeltorte steckt ein sehr fluffiger Biskuit, der sich super verarbeiten lässt und nicht bricht. Außerdem habe ich wieder meine liebsten Kekse verwendet, Oreos! Damit auch eine fruchtige Komponente vertreten ist, habe ich neben einer Schokoladenfüllung Heidelbeerkonfitüre verwendet, eine herrliche Kombination! 
Aber bitte lasst euch von meiner langen Backanleitung nicht vom Nachbacken abhalten! Ich wollte einfach alles sehr ausführlich erklären. Dabei kommt einem alles auf den ersten Blick zeitintensiver vor, als es in Wirklichkeit ist! Versprochen! 


Schokoladige Oreo-Heidelbeer-Wickeltorte 
(Durchmesser ca. 22cm)


Biskuit für ein Backblech

Zutaten:
4 Eier
75g Zucker
1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
70g Mehl
1/2 TL Backpulver
30g Speisestärke
1 Backblech

Zubereitung:
Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker auf höchster Stufe in der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten schaumig schlagen. Währenddessen das Mehl, Backpulver und die Speisestärke abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Dann mit dem Teigschaber unter die Ei-Zucker-Masse heben. Auf dem Backblech gleichmäßig verteilen und ca. 18-20 Minuten backen. Während des Backvorgangs ein sauberes Geschirrtuch befeuchten, auslegen und mit etwas Zucker bestreuen. Darauf den Biskuit stürzen. Mit dem Backpapier auskühlen lassen.


Oreo Boden 
(Durchmesser 22cm)

Zutaten:
150g Oreos
60g Butter, zerlassen
Tortenring

Zubereitung:
Während der Biskuit auskühlt die Oreos im Mixer zerkleinern, bis sie mehlartig sind. Mit der zerlassenen Butter in einer Schüssel gut vermischen. Einen Tortenring im Durchmesser von 22 cm auf einen Tortenteller/ eine Tortenplatte stellen und darin den Oreo-Butter-Teig gleichmäßig verteilen und gut festdrücken. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. 
Füllen und wickeln

Zutaten:
350g Schokoladenfrischkäse
160g Heidelbeerkonfitüre (Alternativ eine andere Konfitüre eurer Wahl)
4 Oreo-Kekse

Zubereitung:
Nun ist das Wickeln an der Reihe. Dafür habe ich euch zusätzlich eine kleine Bilderanleitung erstellt, um jeden einzelnen Schritt besser veranschaulichen zu können. 
Zuerst teilt ihr den ausgekühlten Bikuit in vier gleich große Streifen. Auf jedem dieser Biskuitstreifen verteilt ihr zuerst 40g Heidelbeerkonfitüre (das ist ungefähr jeweils ein großzügiger Esslöffel voll). Nun gebt ihr auf jeden Biskuitstreifen ungefähr 85g Schokoladenfrischkäse und verstreicht ihn gleichmäßig. Die vier Oreo Kekse zerbröselt ihr nun grob mit der Hand und verteilt diese auf der bisher aufgetragenen Füllung. Jetzt holt ihr den durchgekühlten Oreo-Boden aus dem Kühlschrank, entfernt den Tortenring, legt diesen für später beiseite, rollt den ersten Biskuitstreifen auf und stellt ihn mittig auf den Oreoboden. Den nächsten Biskuitstreifen stellt ihr am Ende des ersten Biskuitstreifens an und lässt die "Schnecke" so im Durchmesser wachsen. Wenn ihr die beiden anderen Biskuitstreifen angestellt habt, sichert ihr euer Werk mit einem Tortenring und stellt dies für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Dann entfernt ihr den überschüssigen Oreo-Boden (falls nötig). Aber bitte diese Oreo Reste in einer Schüssel für später aufheben! 


Einstreichen und dekorieren
Zutaten:
100g Butter, zimmerwarm
350g Schokoladenfrischkäse
35g Puderzucker
200ml Sahne
1 Pkg. Sahnefest
2 Oreo-Kekse
Spritzbeutel und Tülle nach Wahl

Zubereitung:
Für die äußere Creme, die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Dann esslöffelweise den Schokoladenfrischkäse zugeben. Den Tortenring um dem Biskuit entfernen und die Torte möglichst gleichmäßig mit der Creme einstreichen. Die Oreoboden-Reste unten an der Torte entlang festdrücken.
Die Sahne mit dem Sahnefest aufschlagen, in den Spritzbeutel geben und die Torte oben mit Tupfen bedecken. Einen Oreo Keks vierteln. Den Anderen halbieren und diese Hälfte auch vierteln. Die andere Hälfte in ein Sieb geben, über die Sahnetupfen halten und das Ganze sieben. So verteilt sich feiner Oreo-Staub über den Sahnetupfen. Die geviertelten Oreos auf den Tupfen am Rand verteilen.


Fertig! Ihr habt es geschafft und es war gar nicht so schwer, findet ihr nicht auch? Ich konnte jedenfalls meine Gäste mit dieser Wickeltorte beeindrucken und verwöhnen und die Torte hat nicht mehr Zeit in Anspruch genommen als eine Andere auch.


Liebst,
eure Sandra 



{Blitzrezept} Granatapfel-Oreo-Tarte, das beste und schnellste Tarterezept das ich kenne

In der heutigen Zeit ist alles sehr schnelllebig. Niemand hat mehr Zeit für irgend etwas und am liebsten sollten drei Dinge auf einmal erledigt werden. Das finde ich persönlich sehr schade, aber manchmal geht es auch nicht anders. Gewisse Dinge werden uns von außen vorgegeben. Trotzdem sollte man sich ganz bewusst Zeit für sich nehmen und runter kommen. Sei es nur 15 Minuten täglich. Sich einfach was Gutes tun. Wie z.B. ein Stück dieser megamäßigen Granatapfel-Oreo-Tarte genießen. Um diese herzustellen müsst ihr auch nicht viel eurer kostbaren Zeit opfern. Sie ist in 30 Minuten vorbereitet und die Restarbeit macht der Kühlschrank für euch. Ist das ein Wort?



Granatapfel-Oreo-Tarte
(für eine 28er Tarteform)

Zutaten:
325g Oreos
125g Butter
200g Sauerkirsch-Granatapfel-Konfitüre (Alternativ: Sauerkirschkonfitüre)
200ml Sahne
200g Zartbitterschokolade
40g Butter
1 schwach gehäufter TL Zimt
1/3 Abrieb einer frischen, roten Chilischote
Granatapfelkerne eines halben Granatapfels
10 Oreos 

Zubereitung:
Die Tarteform fetten. Die 125g Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd flüssig werden lassen. Währenddessen die 325g Oreo Kekse im Mixer zerkleinern. Nun Beides miteinander vermischen und gleichmäßig auf dem Boden und dem Rand der Tarteform verteilen und festdrücken.
Die Sahne mit dem Zimt und der Chili erwärmen und die Schokolade in kleine Stücke brechen. Sobald die Sahne aufkocht vom Herd nehmen und die Schokolade zugeben. Mit einem Löffel verrühren, bis eine gebundene Masse entsteht. Die Konfitüre auf dem Oreoboden großzügig verteilen. Darauf die Schokoladensahne geben und die 10 Oreo Kekse grob  verteilen. In den Kühlschrank stellen und mindestens 2-3 Stunden fest werden lassen. Kurz vor dem Servieren die Granatapfelkerne darauf verteilen.

Mein Tipp:
Ein tolles Rezept für alle, die keine Zeit haben und und trotzdem ihren Kaffeebesuch verwöhnen wollen. Die Tarte hält sich mindestens 3 Tage im Kühlschrank.


Na, habe ich zuviel versprochen? Ich jedenfalls habe die Tarte zwischen zwei Arztterminen hergestellt. Mein Mann ist fast in Ohnmacht gefallen, als er gesehen hat, dass ich mich in einem verfügbaren Zeitrahmen von 40 Minuten in die Küche stelle und einen Kuchen machen will. Aber, wie gesagt, die Tarte ist sehr schnell gemacht. Er war total überrascht als ich nach 30 Minuten abfahrbereit war.


Die Tarte ist extrem schokoladig und ich bin beim ersten Gäbelchen fast dahingeschmolzen. Die Chili gibt dem Ganzen einen gewissen Kick und das Fruchtige der Konfitüre ist die perfekte Abrundung. Wirklich die beste Tarte die ich je gegessen habe!

Liebst,
eure Sandra 



Ich entführe euch mit einem Apfel-Zimt-Zupfbrot mit Frischkäse Frosting

Los! Hände hoch! Bei wem schneit es gerade oder hat es die letzten Tage geschneit? Bei uns kam bisher nur Regen und da bin ich ganz froh drum. Denn jetzt brauche ich auch keinen Schnee mehr. Nachdem der bisherige "Winter" so warm war und ich eigentlich kaum meine richtig dicke Winterjacke benötigte, bin ich ganz auf milde Temperaturen eingestimmt. Ist ja klar, dass kurz vor Ende des Winters dieser nochmal so richtig auffährt. Pfff. Deshalb möchte ich alle, die genauso wie ich keine Lust auf Schnee haben, mit diesem Post und meinen Bildern in den Frühling entführen. Wer kommt alles mit?  


Ach, vor lauter Gebrabbel um das aktuelle Wetter habe ich ganz vergessen, euch mein heutiges Backwerk vorszustellen. Ich habe endlich mal wieder einen Hefeteig angesetzt und in einer Kranzform ein Apfel-Zimt-Zupfbrot gebacken. Ich liebe einfach Hefeteig und ich liebe Zupfbrote, wie ihr hier, hier und hier nachlesen könnt. Verfeinert habe ich mein Apfel-Zimt-Zupfbrot nach dem Backen mit einem feinen Frischkäse Frosting. Die perfekte Abrundung!


Apfel-Zimt-Zupfbrot 
(für eine Frankfurter-Kranzform / Gugelhupfform)

Zutaten: 60g Butter
175ml Milch
1 Prise Salz
350g Mehl
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
35g Zucker
1 Pkg. Trockenhefe

Zubereitung:
Die Butter auf dem Herd in einem Topf schmelzen. Währenddessen das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Hefe, dem Zucker und Vanillezucker gut vermischen. Dann Milch und Salz zur Butter geben und vermischen. Zur Seite stellen. 
In die Mitte des Mehlgemischs ein Loch machen und dann die Butter-Milch in den mittigen, freien Platz der Schüssel schütten. Zuerst mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten und zum Schluss gut mit den Händen durchkneten.
In einer Schüssel, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, an einem warmen Ort (oder im Backofen bei 60 Grad Ober-/ Unterhitze) ca. 90 Minuten gehen lassen.

Füllung und Frosting
Zutaten:
20g Butter
Zimtzucker (aus 45g Zucker und 1 TL Zimt)
2 kl. Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt (= ca. 150g)
35g Mandelstifte
150g Doppelrahmfrischkäse
50g Puderzucker
40-50g Sahne

Zubereitung:
Die Butter in einem Topf auf dem Herd schmelzen. Die Äpfel währenddessen putzen und in kleine Stückchen schneiden. Den Teig nun auf der Arbeitsplatte sehr dünn auf die Maße 45 x 35 cm ausrollen.  Die geschmolzene Butter darauf mit einem Backpinsel verteilen. Darauf den Zimtzucker  und die Äpfel geben. Mit dem Pizzaroller oder einem Messer in Quadrate (6 x 6 cm) schneiden. Jetzt die Quadrate übereinander stapeln und nach und nach in die Kranzform setzen. 

Als ich fertig war, war die Kranzform nur halb befüllt. Ich habe dann einfach die einzelnen Quadrate auseinandergezogen. Da der Teig nochmals 30 Minuten bei 60 Grad im Backofen geht, werden spätestens beim Backen die so entstehenden Lücken aufgefüllt. Nach den 30 Minuten den Backofen auf 180 Grad stellen und das Zupfbrot 20 Minuten weiterbacken. Dann mit Backpapier abdecken und weitere 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form ca. 10 Minuten oder länger auskühlen lassen und danach aus der Form nehmen. Während das Apfel-Zimt-Zupfbrot auskühlt, das Frischkäse-Frosting machen, indem ihr den Frischkäse und den Puderzucker in der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät gut verrührt. Dann die Sahne zugeben und 5 Sekunden auf höchster Stufe weiterrühren. Nicht länger, da sonst die Sahne steif wird und das Frosting sich nicht mehr gut verstreichen lässt. Auf dem erkalteten  Apfel-Zimt-Zupfbrot verteilen und/ oder in einem Glas zur Selbstbedienung anbieten. 


Und wen konnte ich jetzt ein wenig in den Frühling entführen? Jedenfalls weiß ich eins, wer von diesem Apfel-Zimt-Zupfbrot isst, dem wird ganz warm ums Herz. Es ist so gut, dass man sich seeehr zusammen reißen muss, um nicht immer weiter und weiter zu zupfen. Perfekt z.B. für einen gemütlichen Spieletag mit den Liebsten im warmen Wohnzimmer. 


Liebst,
eure Sandra 


{Buchvorstellung} Maltesers Brownies aus "Lomelinos Backen"

Heute habe ich ein Buch für euch im Gepäck, das ich schon geliebt habe bevor ich es in den Händen halten durfte. Wie das geht? Es ist einfach von einer meiner aller-, aller-, allerliebsten Bloggerin und Fotografin Linda Lomelino. Allein die Tatsache, dass es kein reines Backbuch ist, sondern Linda auch einiges übers Stylen, Fotografieren und Dekorieren erzählt, war der Punkt für mich zu sagen, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss! Und eins kann ich euch schon vorneweg sagen, ich wurde nicht enttäuscht!
Ich hatte euch hier - Klick - schon ein anderes Buch von ihr vorgestellt und seitdem bin ich einer ihrer größten Fans. Nicht nur ihre Torten, auch ihre Bilder faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Ihre Rezepte sind alle ganz nach meinem Geschmack. Ganz ohne Ausnahme! So auch das, was ich euch heute mitgebracht habe, die Maltesers Brownies.



Für mich war es ganz schön schwer aus allen Rezepten eins auszusuchen, das ich euch heute vorstellen will. Ich gebe zu, an Weihnachten gab es hier schon den No-bake-Cheesecake mit Schokolade. Allerdings hatte ich diesen nicht fotografiert, da ich mich an Weihnachten immer der Familie und engen Freunden widme, ohne auch nur an den Blog zu denken. Diese Auszeit ist mir sehr wichtig, deshalb müsst ihr mir verzeihen, dass ich ihn euch heute hier nicht vorstelle. Aber alle, die aufgrund meiner Worte gefallen am Buch finden werden und es sich kaufen, haben dann auch das Rezept.


Aber bevor ich hier weiterrede wie ein Wasserfall möchte ich euch jetzt das Rezept für die Maltesers Brownies vorstellen. Sie gehen so schnell und sind mit dem Frosting ein ganz besonderer Brownie, für den ich persönlich jeden anderen Brownie stehen lassen würde.

Maltesers-Brownies
(für eine Form 15x25 cm lt. Buch)
oder
(für eine Form 22x22 cm lt. mir)

Zutaten:
75g Zartbitterschokolade
125g Butter
150g Weizenmehl
50ml Sahne
180g Zucker
50g Kakaopulver
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
3 Eier
1/2 TL gemahlene Vanille (Alternativ: Mark einer Vanilleschote)

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form fetten.
Die Schokolade grob hacken und die Butter in einem Topf auf dem Herd bei kleiner Hitze schmelzen. Mehl, Kakaopulver und Backpulver abwiegen, sieben und mit dem  Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Eier mit der Vanille und der Sahne in einer Schüssel verquirlen. Die Mehlmischung und geschmolzene Butter dazu geben und mit dem Schneebesen alles zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig wird ziemlich dick, aber das muss so sein. Die gehackte Schokolade mit dem Teigschaber unterheben und den Teig in die Form füllen. Bei einer Form von 15x25 cm 25-30 Minuten (bei einer Form von 22x22 cm 18-20 Minuten) backen. Aus dem Ofen holen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Frosting
Zutaten:
75g weiche Butter
90g Puderzucker
4 EL Kakaopulver
1 Pkg. Dr. Oetker Finesse Natürliches Bourbon Vanille Aroma
175g Frischkäse
40g Maltesers
25g Zartbitterschokolade
1 Prise Meersalz

Zubereitung:
Die Butter schaumig schlagen. Zucker und Kakaopulver hinzufügen und weiter schlagen. Vanille und Frischkäse hinzufügen und zu einer glatten Creme verrühren. Diese auf dem ausgekühlten Browniekuchen verstreichen und mit gehackter Schokolade und Maltesers bestreuen. Zur Abrundung noch eine Prise Meersalz darüber geben. In die gewünschte Größe schneiden und genießen.

Mein Tipp:
Da es nicht immer und überall Maltesers zu kaufen gibt, würde ich für den Crunch alternativ zwei Butterkekse auf das Frosting bröseln.


Aber jetzt möchte ich noch ein paar Worte zum Buch los werden. Zuerst schauen wir wieder was der AT Verlag dazu geschrieben hat:


Leckeres Backwerk, stilvolles Styling und meisterhafte Fotografie - damit hat sich die schwedische Bloggerin, Fotografin und passionierte Bäckerin einen Namen gemacht. Nach ihrem Erfolgstitel »Torten« präsentiert sie in ihrem neuen Buch ihre besten Backrezepte für alle und für jede Gelegenheit - fruchtige Gartenträume, zitrusfrische Kuchen, Törtchen und Torten, verführerische Leckereien mit Schokolade, Nüssen und Karamell. Dazu erklärt sie detailliert Schritt für Schritt und mit vielen Fotos die wichtigsten Grundlagen des Backens, zeigt stilvolle Dekoideen, die jedes Backwerk zum Meisterwerk machen, und gibt Tipps, wie man das Backwerk zum Fotografieren am besten in Szene setzt. Ein Muss für alle Backfans und Leckermäuler.



Ich möchte euch zu dem Buch folgendes ans Herz legen:
  • Man findet darin die Kapitel "Gartenträume", "Herbstliche Ernte", "Zitrusnoten", "Schokoladige Genüsse", "Nussig und Karamellig", "Backen", "Dekorieren" und "Stylen und Fotografieren". Die ersten fünf genannten Kapitel enthalten nur Rezepte, die letzten Drei genannten enthalten Tipps und Tricks. 
  • Natürlich war ich ganz besonders auf das Kapitel "Fotografie" gespannt und habe es - noch bevor ich mich den Rezepten gewidmet habe - verschlungen. Linda gibt hier viele nützliche Tipps bzgl. Hintergründen, Bildbearbeitung, Requisiten uvm. 
  • Auch die Kapitel "Backen" und "Dekorieren" sind sehr interessant. Es gibt für Backanfänger hilfreiche Tipps, aber auch Fortgeschrittene können sich hier und da einige Tricks abschauen. Ich selbst werde demnächst die Spritzanleitung zum Dekorieren von Cupcakes ausprobieren. 
  • Diese drei Kapitel sind von den Anderen abgehoben indem sie kürzere Seiten haben. Eine schöne Idee. 
  • Das Buch wird allerdings auch voll und ganz seinem Titel gerecht. Es enthält wundervolle Rezepte für alle Jahreszeiten. Am Liebsten hätte ich den Limettenkuchen mit marinierten Erdbeeren gemacht, aber zur Zeit ist ja leider keine Erdbeersaison. Also sind im Moment die Kapitel "Schokoladige Genüsse" und "Nussig und Karamellig" meine Liebsten. Darin enthalten sind viele Rezepte mit Erdnussbutter und Schokolade. Perfekt um auf gar keinen Fall die Bikinifigur zu erreichen, die ich gerne im Sommer hätte! Lach...
  • Das Buch ist ein Hartband und besticht durch seine wundervollen, matten Bilder. Ist ja klar, schließlich sind sie von Linda! Sie ist nicht nur backtechnisch mein Vorbild.
  • Beim Rezept der Brownies habe ich einiges angepasst, aber nur, weil ich kein Milchpulver zu Hause hatte und eine etwas größere Form benutzt habe. Die von mir bisher nachgebackenen Rezepte waren alle gelingsicher, da die einzelnen Schritte sehr gut beschrieben waren. Nicht nur diese Maltesers-Brownies (die luftdicht verpackt drei Tage im Kühlschrank durchhalten), auch die Dulche de Leche Cookies (das Rezept hatte ich euch hier vorgestellt - Klick -) und der No bake Cheesecake mit Schokolade (von dem ich bisher keine Bilder habe) sind gelungen und haben wahnsinnig gut geschmeckt. 


Résumé:
Dieses Buch ist auf jeden Fall den Kauf wert und darf auf gar keinen Fall in eurem Bücherregal fehlen! Egal ob ihr Hobbybäcker oder Blogger oder nichts von allem seid. 


Liebst,
eure Sandra 



{Werbung}
Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn mir der AT Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wurde meine o.a. Meinung dazu nicht beeinflußt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich beim AT Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.


{Werbung} Schokoladen-Bananen-Kuchen in der Rondo

Was passiert, wenn man zu Weihnachten vom Schwiegervater die gewünschte Herzsache geschenkt bekommt? Da es sich da bei mir natürlich um eine Backform, nämlich die Rondo von Nordicware, handelt, musste ich sie auch gleich einweihen! Ich wollte sowieso mit dem neuen Trinkpulver von Greenic "Soul Cacao" einen Kuchen backen. Es handelt sich dabei eigentlich um ein Superfood Trinkpulver aus Kakao natural, Banane, Carob, Kokosblützenzucker und feiner Bourbon-Vanille. Aber ich fand es durch seine Zusammenstellung perfekt, um einen Schokoalden-Bananen-Kuchen damit zu backen. Pur in Milch als Getränk schmeckt es mir auch wunderbar. Aber ihr wisst ja, ich muss immer etwas backen. ;-)


Den Schokoladen-Bananen-Kuchen könnt ihr natürlich in jeder beliebigen Gugelhupfform backen. Zu eurer Orientierung: Meine hatte 2,4 Liter Fassungsvermögen. Falls ihr nicht wisst, wie groß das Fassungsvermögen eurer Form ist, stellt sie einfach auf eine Waage und füllt sie mit Wasser.


Schokoladen-Bananen-Kuchen
(für eine 2,4 Liter Gugelhupfform)


Zutaten:
250g Butter, zimmerwarm
200g Getreidezucker
4 Eier
250g Mehl
30g Soul Cacao
30g Backkakao
1 Pkg. Backpulver
30g Schokodrops (Alternativ: Schokolade grob gehackt)
3-4 mittelgroße, reife Bananen, mit der Gabel zerdrückt


Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen und die Backform einfetten.
Die Butter mit dem Zucker auf höchster Stufe ca. 10 Minuten schaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl, den Kakao und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Dann auf mittlerer Stufe nach und nach die Eier zur Butter-Zucker-Mischung geben und verrühren. Auf niedrigster Stufe das Mehlgemisch zugeben. Mit dem Teigschaber die Bananen und Schokodrops unterheben. In die Form füllen und 45 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe entnehmen und den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen. Komplett auskühlen lassen. Während der Kuchen auskühlt die Karamellsauce herstellen.


Karamellsauce
Zutaten:
50g Getreidezucker
15g Butter
100ml Sahne
1 Prise Meersalz

Zubereitung:
Den Zucker auf niedriger Stufe in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter zugeben. Alles gut miteinander verrühren bis die Butter geschmolzen und eine gebundene Masse entstanden ist. Dann den Topf wieder auf den Herd stellen und die Sahne zugeben. Einkochen lassen bis eine sämige Karamellsoße entstanden ist.
Aber Achtung! Die Karamellsoße brennt schnell an. Also immer am Herd mit dabei bleiben, schön rühren und alles im Blick behalten.
Die Karamellsauce über den Kuchen geben und mit einer Prise Meersalz bestreuen.


Das Trinkpulver von Greenic gibt es noch in anderen Geschmacksrichtungen. Mich hat aber gleich die Kombination von Schokolade und Banane gereizt. Schließlich findet man Vergleichbares nicht so oft und ich mag diese Kombination sehr gerne. Aber vielleicht mögt ihr lieber etwas anderes? Dann stöbert doch einfach hier bei Greenic ein bisschen - Klick - . Viel Spaß dabei! Ich hatte z.B. noch die Sorten Green Detox und Power Cacao.

Liebst,
eure Sandra 


-Werbung-
Ich bedanke mich recht herzlich bei Greenic für die Bereitstellung des Trinkpulvers. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf diesen Blogpost, den ich freiwillig geschrieben habe. 



Bananen-Kokos-Torte inspiriert von meinem neu entdeckten liebsten Asiaten

Zu meiner heutigen Torte muss ich euch unbedingt eine Geschichte erzählen. Die Torte ist nämlich einem Nachtisch nachempfunden, den ich sagenhaft klasse finde. Alles begann letztes Jahr bei unserer Weihnachtsfeier im Büro. Ganz untypisch haben wir uns dazu entschieden zum Asiaten essen zu gehen. Als wir in diesem schnuckeligen (für mich neuen) Restaurant saßen und nach der Hauptspeise in die Dessertkarte schauten, sagte mein Kollege, dass dieses Restaurant bekannt sei für seinen Bananenpudding. Bananenpudding? Na ja, wenn ich ehrlich sein soll, klang das nicht gerade sehr verführerisch für mich. Da aber jeder einen Bananenpudding bestellte und ich nicht aus der Reihe fallen wollte, bestellte ich auch einen und das sollte ich nicht bereuen. Es kam ganz unerwartet für jeden eine Schüssel mit einer heißen Flüssigkeit als Inhalt. Pudding in flüssig? Das war neu für mich. Na dann erstmal dran schnuppern. Und was soll ich sagen? Schon allein der Geruch war köstlich! Da natürlich das Geheimrezept des Restaurants nicht verraten wurde, musste ich mich auf meine Geschmacksknospen verlassen. Der Pudding bestand offensichtlich aus Banane, Kokosmilch, ein paar gehackten Erdnüssen.  Eine tolle Kombination! Und so ähnlich setzt sich auch meine heutige Torte zusammen.


Bananen-Kokos-Torte
(für eine 24er Springform)

Zutaten:
3 Eier
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
50g Zucker
80g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pkg. Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem Zucker mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Währenddessen das Mehl, Backpulver und den Vanillepudding abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die Mehlmischung vorsichtig unter die Ei-Zucker-Mischung heben und den Teig in der Springform gleichmäßig verteilen. Zwei bis dreimal die Springform auf die Arbeitsplatte aufklopfen, dass evtl. Luftbläschen aus dem Teig entweichen.
Nach ca. 20-25 Minuten aus dem Ofen holen und den Biskuit vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Das Backpapier ebenso vorsichtig entfernen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.


Füllung und Dekoration

Zutaten:
3 mittelgroße Bananen
14 Blatt Gelatine
180g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
500g Naturjoghurt
565g Kokosmilch

Außerdem:
2 Bananen
1 Pkg. Tortenguss, klar
3 EL Zucker

Zubereitung:
Die Gelatine in ausreichend Wasser einweichen. Den erkalteten Biskuit auf eine Tortenplatte/ Teller legen und einen Tortenring darum befestigen.
Den Joghurt mit dem Zucker und der Kokosmilch glatt rühren. Die Gelatine gut ausdrücken, in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd so lange erwärmen bis sie flüssig geworden ist. Den Topf vom Herd nehmen und 3-4 EL der Joghurt-Kokosmilch zugeben. Gut verrühren. Nun zur Joghurt-Kokosmilch geben und mit einem Rührbesen alles sehr gut verrühren. Ca. 10 Minuten stehen und gelieren lassen.
In der Zwischenzeit die drei Bananen halbieren und in Stücke schneiden. Entlang des Tortenrings schön aufstellen (so dass man später die Bananen sieht) und die restlichen einfach in der Mitte grob verteilen. Nun die 10 Minuten gelierte Joghurt-Kokosmilch darauf geben und glatt streichen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird.
Am nächsten Tag die zwei Bananen in Scheiben schneiden und als Muster (siehe Bild) auf den Kuchen legen. Den Tortenguss laut Packungsangabe kochen und esslöffelweise auf die Bananen geben. Dabei darauf achten, dass alles gleichmäßig verteilt ist und die Bananen vom Tortenguss bedeckt sind. So werden sie nicht braun.
Nach 30 Minuten mit Hilfe eines Messers den Tortenring lösen. Bis zum Verzehr die Torte kalt stellen.



Die Torte habe ich für unser traditionelles, familiäres Neujahrstreffen gemacht. Nach der Völlerei an Weihnachten waren alle von dieser frischen, etwas leichteren Torte begeistert, so dass sie im Nu gegessen war.



Liebst,
eure Sandra 



{Jahresevent CoI} Der Calendar of Ingredients startet mit einer Orangen-Vanille-Torte

Passend zum ersten Rezept in diesem Jahr möchte ich euch auch das neue Jahres Blog Event von Sarah vom Knusperstübchen, Maren von Malu´s Köstlichkeiten, Claudia von Ofenkieker, Yushka von Sugarprincess, Nadine von Sweet Pie und mir - den "Calendar of Ingredients" - vorstellen. Darunter könnt ihr euch folgendes vorstellen:
Jeden Monat werden auf einem anderen Blog drei Zutaten vorgegeben. Aus diesen könnt ihr euch eine oder zwei aussuchen, oder auch im besten Falle alle drei benutzen, um etwas Süßes oder Herzhaftes zu kreieren. Ihr habt dann bis zum Ende des Monats Zeit, euren Beitrag beim ausrichtenden Blog einzureichen und euren Beitrag (bitte keine Archivbeiträge) durch Kommentar unter dem ankündigenden Blogpost zu verlinken. Die Zusammenfassung gibt es dann Anfang des nächsten Monats auf dem ausrichtenden Blog. Dort wird auch mitgeteilt, wer als nächstes den Calendar of Ingredients (CoI) ausrichtet und welche drei Zutaten für den nächsten Monat vorgegeben werden. Das ist euch alles zu theoretisch? Dann passt auf, denn hier sind die Zutaten für den Monat Januar:

Orange - Vanille - Muskatnuss 


Mit diesen drei Zutaten habe ich eine Orange-Vanille-Torte gebacken. Auch Muskat ist bei den verarbeiteten Zutaten dabei. Dies ist die optimalste Lösung für einen Beitrag, den ihr bis 31. Januar 2016 hier einreichen könnt, da alle drei Zutaten verarbeitet wurden. Wir freuen uns jedoch über jeden Beitrag, ob mit einer Zutat, zwei Zutaten oder allen Dreien.



Orangen-Vanille-Torte
(für eine 22er Springform)

Zuerst muss für die Füllung der Vanillepudding gekocht werden. Dazu werden folgende Zutaten
benötigt:


  • 750ml Milch 1,5%
  • 1 1/2 Pkg. Vanillepudding
  • Mark von 2 Vanillestangen
  • 3 EL Zucker
  • Frischhaltefolie

Die Milch mit dem Mark der Vanillestangen erhitzen. 5 EL Milch vorher abnehmen und mit dem Puddingpulver und dem Zucker vermischen. Wenn die restliche Milch aufkocht, den Topf vom Herd nehmen und alles unterrühren. Nochmals unter rühren kurz aufkochen. Dann vom Herd nehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Mit einer Frischhaltefolie die Oberfläche des Puddings direkt luftdicht abdecken, damit sich keine Haut bildet.

Biskuit backen

Zutaten:
6 Eier, getrennt
130g Zucker
3 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1/3 TL Muskatnuss
Abrieb einer Bio Orange oder 1 Pkg. Dr. Oetker Finesse geriebene Orangenschale (=6g)
105g Speisestärke
110g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung
Das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif schlagen. Zur Seite stellen. 
Die Eigelb mit dem Zucker, Vanillezucker, Muskatnuss und dem Orangenabrieb mindestens 10-15 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Währenddessen die Speisestärke, das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. 
Nun den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Das Eiweiß und die Mehlmischung vorsichtig mit dem Teigschaber unter die Eigelb-Zucker-Mischung heben, bis keine Mehlklümpchen mehr erkennbar sind. 
Den Teig in die Springform füllen und 45 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe die Springform aus dem Backofen holen. Vorsichtig mit einem Messer den Kuchen vom Springformrand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. An einem geschützten Ort ohne Zugluft auskühlen lassen. Dann zweimal waagerecht teilen. 



Füllung und zusammensetzen

Zutaten:
Der abgekühlte Vanillepudding
1/4 frische Mango in feinen Streifen (= ca. 20 Stück)
8 Blatt Gelatine
500g Mascarpone
200g Sahne
2 Pkg. Sahnefest
50g Zucker
1 EL Orangenabrieb

Zubereitung:
Die Gelatine in ausreichend Wasser ca. 10-15 Minuten einweichen. Als nächstes die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnefest steif schlagen. Nun die Mascarpone mit dem erkalteten Vanillepudding cremig verrühren und die Sahne unterheben. Jetzt die Gelatine fest ausdrücken und in einen kleinen Topf geben. Auf dem Herd  auf niedriger Stufe erwärmen bis die Gelatine flüssig ist. Dann 2-3 EL der Mascarpone-Sahne dazu geben und verrühren. Alles zur Mascarpone-Sahne zufügen und sehr gut mit einem Schneebesen verrühren. Alles ca. 15 Minuten gelieren lassen. Die Füllung in einen Spritzbeutel mit Spritztülle eigener Wahl füllen. Den ersten Biskuitboden auf einen Teller legen. Kleine "Tuffs" mit einem Durchmesser von ca. 5 cm auf den Boden spritzen. Den ganzen Boden damit bedecken. Dazwischen ca. 10 Mangostreifen verteilen. Vorsichtig den nächsten Biskuitboden auflegen und auch diesen mit "Tuffs" vollspritzen und mit Mangostreifen bedecken. Den letzten Biskuitboden auflegen und auch diesen bespritzen und mit etwas Orangenabrieb dekorieren.


Und hier nochmal eine Zusammenfassung für die Teilnahme am Calendar of Ingredients (CoI):

  • Gastgeber sind entweder Das Knusperstübchen, Malu´s Köstlichkeiten, Ofenkieker, Sandra´s Tortenträumereien (hier seid ihr ja bereits), Sugarprincess oder Sweet Pie
  • Am ersten Montag des Monats werden die drei Zutaten auf dem gastgebenden Blog verkündet. 
  • Bis zum letzten Tag des Monats könnt ihr euren Beitrag unter dem Verkündungspost verlinken.  Nichtblogger sind natürlich auch herzlich willkommen und senden einfach ihr Bild und das Rezept an den gastgebenden Blog (E-Mail siehe Impressum). 
  • Euer Beitrag sollte mindestens eine der festgelegten Zutaten enthalten. 
  • Dabei darf euer Beitrag süß oder herzhaft sein. Wobei egal ist, ob gebacken oder gekocht wurde. 
  • Die Bilder sollten von euch stammen. 
  • Achtet bitte darauf, wenn ihr ein Rezept nachkocht / nachbackt, dass ihr die Quelle angibt. 
  • Bitte integriert den Banner inklusive Verlinkung zum Ankündigungspost des gastgebenden Blogs in euren Blogpost. 
  • Archivbeiträge sind keine zugelassen. 
  • Mit der Teilnahme an diesem Event erklärt ihr euch damit einverstanden, dass im Rahmen der monatlichen Zusammenfassung jeweils eins eurer Bilder veröffentlicht wird.
  • Auf Instagram benutzt gerne den Hashtag #calendarofingredients . 

Falls ihr noch Fragen habt, stellt sie mir gerne. Nicht, dass ich etwas grundlegendes vergessen habe. Und jetzt freue ich mich sehr auf eure Beiträge. 

Liebst, 
eure Sandra 


#Foodblogbilanz2015 - Mein persönlicher Jahresrückblick auf das Jahr 2015

Prosit Neujahr ihr Lieben! 

Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gekommen und habt gestern kräftig gefeiert, es euch mit euren Liebsten gemütlich gemacht oder einfach nur besinnlich das alte Jahr ausklingen lassen. Egal wie, ich hoffe es war für euch ein wundervoller Jahreswechsel, der euch viel Glück, Gesundheit, Erfolg und vor allem Zufriedenheit bringt! 
Das Jahr 2015 hatte für mich sehr viel Positives am Start und ich bin dankbar für so Vieles. Für meinen Blog habe ich euch jetzt eine kleine Zusammenfassung für das Jahr 2015 mitgebracht. Dafür habe ich die vorgegebenen Fragen von Sina von dem Blog Giftigeblonde beantwortet. 

#Foodblogbilanz2015 – Die Fragen

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?
Was als harmlose Kritzelei begann, begeisterte tatsächlich am meisten meine lieben Leser/innen im Jahr 2015. 


Als Rebecca im Januar zum Nachbacken der Lecker Bakery aufrief war ich sofort Feuer und Flamme. Meine erste Wahl eines Rezeptes war jedoch schon vergeben. Also entschied ich mich dazu, die einzige Fondanttorte im Heft nachzubacken. Die Entscheidung sollte sich als absolut richtig erweisen, denn die Resonanz darauf war großartig und es freut mich immer noch, wie gut mein Gekritzel angekommen ist.


2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Nummer 1: Die Hochzeit meines Schwagers war für mich emotional sehr tiefgreifend. Schließlich kenne ich ihn schon seit er ein kleiner Junge ist. Und nun ist er erwachsen und verheiratet. Puh.... Natürlich habe ich für ihn und seine Frau die Hochzeitstorte gemacht und auch viele Hochzeitsbilder. 


Nummer 2: Ende Juli erreichte mich eine Einladung von Delonghi, Braun und Kenwood zur IFA nach Berlin. Besonderes Highlight: Live Cooking mit Johann Lafer! Es war einer der lustigsten, aufregendsten und interessantesten Abende im Jahr 2015. 


Nummer 3: Kaum hatte das Jahr angefangen, lag mein Vater auch schon im Krankenhaus. Ich - das absolute Papakind - war geschockt, hatte Angst und war wie gelähmt. Mein Vater, ihn kann doch nichts umhauen! Leider doch! Das Einzige, was mich auf andere Gedanken brachte, war das Backen. Ausgesucht hatte ich mir diesen Puddingkuchen von Fräulein Klein, das perfekte Nervenfutter.  


3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Am allermeisten hat mich genau dieser Aufruf von Yushka, an ihrem Jahres-Event "Calendar of Cakes" teilzunehmen, inspiriert. Ich fand es einfach toll, Monat für Monat eine passende Torte dafür zu posten. Es hat zwar nicht jeden Monat geklappt, aber oft und es hat mir viel Spaß gemacht dabei zu sein! Einige meiner Beiträge findet ihr hier, hier und auch hier



Ansonsten gibt es keinen speziellen Blogpost, der mich besonders inspirierte. Aber meine Blogs in meiner Blogroll inspierieren mich das ganze Jahr über immer wieder aufs neue. 

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Mein Valentinstagstörtchen habe ich sehr oft gebacken dieses Jahr. Es war Bestandteil von mehreren Hochzeitstorten und wurde als Geburtstagstorte gewünscht. 


Ich selbst liebe Himbeeren über alles und in Verbindung mit den saftigen Vanilleböden ist diese Torte einfach perfekt. Der Backaufwand ist in der Relation sehr gering, deshalb kann es mal ganz schnell im Feierabend gebacken werden. 

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Ich hatte kein richtiges "Problem". Allerdings muss ich sagen, dass ich mich immer irgendwie davor gedrückt habe eine Biskuitrolle zu backen. Entweder sind sie mir alle gebrochen... oder mir ist die Füllung rausgequollen. Wie z.B. hier bei der mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung



Aber dieses "Problem" habe ich im Oktober gelöst, indem ich mich wirklich wagte eine Biskuitrolle nach dem Backen direkt von der kurzen Seite aufzurollen. Es brach nichts und lies sich einwandfrei füllen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet? 

In den Büchern von Linda Lomelino habe ich entdeckt, dass sie den Teig für all ihre Kuchen halbiert und dann in zwei Springformen (oder nacheinander in einer Springform) bäckt. Ich habe diese Vorgehensweise übernommen, da ich davon überzeugt bin, dass so die Kuchen saftiger werden. 

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Ganz ehrlich? Es war immer mal wieder der ein oder andere lustige Suchbegriff dabei. Das weiß ich noch. Aber ich habe es mir einfach nicht gemerkt. 

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?
Im Jahr 2015 haben meine Leser/innen angefangen, mir über nachgebackene Rezepte Rückmeldung zu geben. Das freut mich immer wahnsinnig. Deshalb würde ich mich freuen, weiterhin ganz viele Rückmeldungen zu erhalten. Aber am allermeisten wünsche ich mir treue Leser/innen! ♥♥♥

In diesem Sinne macht es gut meine Lieben! Ich freue mich auf viele Kommentare und Rückmeldungen von euch auch im neuen Jahr. Und schon bald findet ihr hier das erste Rezept für das Jahr 2016. Seid ihr schon gespannt, was es geben wird? 

Liebst, 
eure Sandra