Bananen-Kokos-Torte inspiriert von meinem neu entdeckten liebsten Asiaten

Sonntag, 10. Januar 2016

Zu meiner heutigen Torte muss ich euch unbedingt eine Geschichte erzählen. Die Torte ist nämlich einem Nachtisch nachempfunden, den ich sagenhaft klasse finde. Alles begann letztes Jahr bei unserer Weihnachtsfeier im Büro. Ganz untypisch haben wir uns dazu entschieden zum Asiaten essen zu gehen. Als wir in diesem schnuckeligen (für mich neuen) Restaurant saßen und nach der Hauptspeise in die Dessertkarte schauten, sagte mein Kollege, dass dieses Restaurant bekannt sei für seinen Bananenpudding. Bananenpudding? Na ja, wenn ich ehrlich sein soll, klang das nicht gerade sehr verführerisch für mich. Da aber jeder einen Bananenpudding bestellte und ich nicht aus der Reihe fallen wollte, bestellte ich auch einen und das sollte ich nicht bereuen. Es kam ganz unerwartet für jeden eine Schüssel mit einer heißen Flüssigkeit als Inhalt. Pudding in flüssig? Das war neu für mich. Na dann erstmal dran schnuppern. Und was soll ich sagen? Schon allein der Geruch war köstlich! Da natürlich das Geheimrezept des Restaurants nicht verraten wurde, musste ich mich auf meine Geschmacksknospen verlassen. Der Pudding bestand offensichtlich aus Banane, Kokosmilch, ein paar gehackten Erdnüssen.  Eine tolle Kombination! Und so ähnlich setzt sich auch meine heutige Torte zusammen.


Bananen-Kokos-Torte
(für eine 24er Springform)

Zutaten:
3 Eier
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
50g Zucker
80g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pkg. Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem Zucker mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Währenddessen das Mehl, Backpulver und den Vanillepudding abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die Mehlmischung vorsichtig unter die Ei-Zucker-Mischung heben und den Teig in der Springform gleichmäßig verteilen. Zwei bis dreimal die Springform auf die Arbeitsplatte aufklopfen, dass evtl. Luftbläschen aus dem Teig entweichen.
Nach ca. 20-25 Minuten aus dem Ofen holen und den Biskuit vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Das Backpapier ebenso vorsichtig entfernen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.


Füllung und Dekoration

Zutaten:
3 mittelgroße Bananen
14 Blatt Gelatine
180g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
500g Naturjoghurt
565g Kokosmilch

Außerdem:
2 Bananen
1 Pkg. Tortenguss, klar
3 EL Zucker

Zubereitung:
Die Gelatine in ausreichend Wasser einweichen. Den erkalteten Biskuit auf eine Tortenplatte/ Teller legen und einen Tortenring darum befestigen.
Den Joghurt mit dem Zucker und der Kokosmilch glatt rühren. Die Gelatine gut ausdrücken, in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd so lange erwärmen bis sie flüssig geworden ist. Den Topf vom Herd nehmen und 3-4 EL der Joghurt-Kokosmilch zugeben. Gut verrühren. Nun zur Joghurt-Kokosmilch geben und mit einem Rührbesen alles sehr gut verrühren. Ca. 10 Minuten stehen und gelieren lassen.
In der Zwischenzeit die drei Bananen halbieren und in Stücke schneiden. Entlang des Tortenrings schön aufstellen (so dass man später die Bananen sieht) und die restlichen einfach in der Mitte grob verteilen. Nun die 10 Minuten gelierte Joghurt-Kokosmilch darauf geben und glatt streichen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird.
Am nächsten Tag die zwei Bananen in Scheiben schneiden und als Muster (siehe Bild) auf den Kuchen legen. Den Tortenguss laut Packungsangabe kochen und esslöffelweise auf die Bananen geben. Dabei darauf achten, dass alles gleichmäßig verteilt ist und die Bananen vom Tortenguss bedeckt sind. So werden sie nicht braun.
Nach 30 Minuten mit Hilfe eines Messers den Tortenring lösen. Bis zum Verzehr die Torte kalt stellen.



Die Torte habe ich für unser traditionelles, familiäres Neujahrstreffen gemacht. Nach der Völlerei an Weihnachten waren alle von dieser frischen, etwas leichteren Torte begeistert, so dass sie im Nu gegessen war.



Liebst,
eure Sandra 



Kommentare:

  1. Wow!!! Wieder ein super Rezept!!! Aber bei dem Pudding im Restaurant waren doch noch Erdnüsse drin...hast du die Absichtlich weggelassen?! Weil ich würde die glaube ich gerne mit reinbacken...so als Extra-Crunch ;) glaubst du ich könnte einfach ein paar gehackte Erdnüsse in den Teig geben und einige als Deko rüberstreuen?! Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!! Liebe Grüße, Lucy

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    1. Danke liebe Lucy! :-)
      Ich habe die Erdnüsse weggelassen weil sie meine Schwiegermutter nicht verträgt. In den Biskuit würde ich sie nicht geben, sonst fällt er dir evtl. zusammen. Aber in der Joghurt-Kokosmilch-Masse kann ich mir gehackte Erdnüsse sehr gut vorstellen. So gut, dass ich das gleich mit ins Rezept aufnehme. Danke für deinen Kommentar.

      LG und einen wundervollen Sonntag!
      Sandra

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  2. Mmh,liest sich wie immer seeeehr lecker liebe Sandra! Könnte jetzt gleich ein Stückchen davon verdrücken!
    Ich drück dich - Christine

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