{Jahresblogevent CoI} Zitronige Kuppeltorte mit Stracciatellafüllung

Kaum zu glauben, aber der Calendar of Ingredients startete Anfang März schon in die dritte Runde! Wahnsinn wie schnell die Zeit doch vergeht! Es kam mir erst wie gestern vor, als ich euch das gemeinsame Projekt von Sugarprincess, MaLu´s Köstlichkeiten, Das Knusperstübchen, Ofenkieker, Sweet Pie und mir vorstellte - Klick - . Und jetzt ist, nach Maren und mir, schon die liebe Nadine von Sweet Pie an der Reihe. Sie hat die Zutaten Avocado - Zitrone - Schokolade mitgebracht und dafür selbst alle drei Zutaten in herrlichen Cupcakes vereint. Von mir gibt es zu diesen Zutaten eine zitronige Kuppeltorte mit extra vielen Schokostückchen in der Füllung, so wie es sich für Stracciatella gehört. 


Schon lange wollte ich so eine Kuppeltorte machen und jetzt, zu Ostern, passte es mir wunderbar. Aber natürlich passt diese Torte auch zu Geburtstagen, Muttertag, Kommunion oder einfach, wenn man es sich mit besonderen Menschen gemütlich machen möchte. Dafür müsst ihr aber doch ein bisschen im Voraus planen, denn die Torte muss über Nacht in der Form/ Schüssel fest werden.


Zitronige Kuppeltorte mit Stracciatellafüllung


Biskuit für ein Backblech

Zutaten:
4 Eier
75g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
Abrieb einer 1/2 Bio Zitrone
70g Mehl
1 TL Backpulver
30g Speisestärke
150g samtige Himbeer Marmelade, lauwarm
1 Backblech

Zubereitung:
Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Zitronenabrieb auf höchster Stufe in der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten schaumig schlagen. Währenddessen das Mehl, Backpulver und die Speisestärke abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Dann mit dem Teigschaber unter die Ei-Zucker-Masse heben. Auf dem Backblech gleichmäßig verteilen und ca. 18-20 Minuten backen. Während des Backvorgangs ein sauberes Geschirrtuch befeuchten, auslegen und mit etwas Zucker bestreuen. Darauf den Biskuit stürzen. Das Backpapier vorsichtig entfernen. Die lauwarme Marmelade auf dem Biskuit verteilen und den Biskuitboden von der langen Seite vorsichtig mit dem Geschirrtuch aufrollen. 


Zusammensetzen

Zutaten:
500g Mascarpone
65g Puderzucker
1 Pkg. Sahnefest
200ml Sahne
60g weiße Schokolade, grob gehackt
60g Vollmilchschokolade, grob gehackt
60g Zartbitterschokolade, grob gehackt
1 Schüssel mit 20 cm Durchmesser bzw. 1,5 Liter Fassungsvermögen
Frischhaltefolie

Zubereitung:
Die Sahne mit dem Sahnefest steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker dazugeben. Die Mascarpone cremig rühren, die Sahne und die Schokoladenstückchen unterheben.
Die Schüssel mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Zitronenrolle in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden (ergibt ca. 15 Stück). Die Schüssel damit auslegen, die Füllung darauf verteilen und mit 2-3 Scheiben das Ganze abschließen. Hier habe ich euch Bilder von den einzelnen Schritten (von links oben nach rechts unten) gemacht.



Mit der Frischhaltefolie umschließen und alles über Nacht in den Kühlschrank stellen.  Dann auf eine Tortenplatte/ Teller stürzen, die Frischhaltefolie entfernen und genießen.


Leider habe ich es dieses Mal wieder nicht geschafft, alle drei Zutaten zu vereinen. Ich muss zugeben, dass ich diesen Anspruch wirklich an mich habe. Vielleicht im nächsten Monat. Seid ihr schon gespannt, wie es da weiter geht? Um immer top informiert zu sein, könnt ihr ja schon einmal unserer Facebook Seite folgen. Dort werden immer die aktuellen Beiträge geteilt - Klick - .

Liebst,
eure Sandra


Pssssst!!!! Vielleicht haben es einige von euch noch nicht gemerkt, aber unser Banner sieht jetzt anders aus. Mein Blogdesign hat sich doch geändert und deshalb wurde der Banner auch angepasst. Habt ihr euch den Aktuellen schon gespeichert? Hier ist er nochmal:





Osterpräsent de luxe - Amarena Cognac Pralinen

Drei Mädels, das gleiche Hobby und ein gemeinsamer Schnack an einem sonnigen Samstag. Ich spreche von einem tollen Tag, den ich mit Sandra von From Snuggs Kitchen und Nadine von Sweet Pie verbringen durfte. Wir trafen uns zu einem Pralinenschnack. Denn bald ist Ostern und da kann man so eine selbstgemachte Kleinigkeit zum Verschenken doch super gut gebrauchen! So ganz nebenbei haben wir uns an diesem Tag aber auch ganz wundervoll unterhalten. An dieser Stelle nochmals lieben Dank für den tollen Tag Mädels! Es war so schön! 
Und damit ihr Leser auch etwas davon habt, darf ich euch an dieser Stelle mein liebstes Ergebnis von diesem Tag vorstellen. 


Die Amarena Cognac Pralinen sind recht schnell gemacht und geschmacklich der absolute Burner! Ich konnte fast meine Finger nicht davon lassen und war sehr froh, dass ich auch einige zum Verschenken an liebe Menschen eingeplant habe. Wer also noch eine besondere Kleinigkeit als Ostergeschenk sucht, ist mit diesen Pralinen sehr gut beraten. Denn ganz ehrlich, Pralinen mag doch einfach jeder und wenn sie selbstgemacht sind, umso mehr! 


Amarena-Cognac-Pralinen
für ca. 45 Stück
ein Rezept aus dem Chefkoch-Forum


Zutaten:
250 g Zartbitterkuvertüre, grob gehackt
80 ml Schlagsahne
1 EL Cognac
50 g Amarenakirschen, abgetropft
1 EL Saft von den Kirschen
45 Pralinen Hohlkörper Kugeln, Zartbitter
evtl. Kuvertüre, zartbitter für die Formen
Einmalhandschuhe
Backblech mit Backpapier

Zubereitung:
Für die Ganache die Sahne in einem Topf kurz aufkochen, vom Herd ziehen und 100g Kuvertüre zugeben. Mit einem Löffel gut umrühren, bis die Kuvertüre komplett geschmolzen ist und sich die Schokolade mit der Sahne verbunden hat. Den Cognac zugeben, alles glatt rühren und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Amarenakirschen und den Saft mit dem Zauberstab zerkleinern. In einen Einwegspritzbeutel füllen, Spitze knapp abschneiden und die Amarenacreme in die Pralinenhohlkörper spritzen. Kalte aber noch flüssige Ganache in einen anderen Einwegspritzbeutel oder einen Plastikbeutel füllen, Spitze abschneiden und die Pralinenhohlkörper damit auffüllen (es kann sein, dass sich der Alkohol von der Schokolade trennt, später merkt man das bei den fertigen Pralinen aber nicht mehr). Für etwa 2 Std. in den Kühlschrank stellen. 
Restliche Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nun die Pralinenhohlkörper verschließen, indem ihr ihr Schokolade mit einem Pinsel auf die Hohlkörper auftragt oder sie über Kopf in die warme Kuvertüre taucht. Kurz anziehen lassen. (Spätestens) dann die Einweghandschuhe anziehen, etwas flüssige Schokolade auf einer Hand verteilen und die Pralinen zwischen den Händen hin und her rollen, so dass sie komplett mit Schokolade überzogen sind. Die Pralinen auf ein Backblech mit Backpapier legen und fest werden lassen. Kühl lagern. 


Das Außergewöhnliche an dieser Praline sind ganz klar die Amarenakirschen. Die sind einfach immer etwas Besonderes! In Verbindung mit der dunklen Schokolade und dem Cognac eine perfekte Konstellation! 


Liebst,
eure Sandra 


P.S.:
An diesem Tag haben wir auch die legendären Peanut Butter Cups gemacht. Das Rezept hatte ich euch hier - Klick - vorgestellt. Davon kann ich als Erdnussbutterfan einfach nie genug bekommen. 




Hinweis: 
Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. 



Bananen-Erdnuss-Gugel - Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag

Heute bin ich mit dem Rettungstrupp unterwegs. Das sind internationale Foodblogger, die sich regelmäßig der "Rettung" von Lebensmitteln widmen, welche immer mehr zum Fertigprodukt verkommen. Diese Gemeinschaft gibt es heute tatsächlich schon 2 Jahre! Deshalb wollen wir heute, passend zum Geburtstag des Rettungstrupps, "Gugelhupfe" retten.


Anfangs wollte ich euch an dieser Stelle einen Hefegugel nach Oma´s Rezept vorstellen. Aber ganz ehrlich, der war nicht ganz mein Geschmack und schließlich sollen meine hier vorgestellten Rezepte vor allem auch mir schmecken! Deshalb habe ich diesen von der Liste gestrichen. Aber dann hatte ich auf einmal ein großes kreatives Loch und mir wollte überhaupt nicht einfallen, was ich stattdessen backe. Da hat sich Franzi von Dynamite Cakes meiner angenommen und mit mir ein wenig Brainstorming gemacht. Und tadaaaaaa! Innerhalb kürzester Zeit wusste ich, es gibt einen Bananen Gugel mit gerösteten Erdnüssen und Schokolade! Ich liebe einfach die Verbindung von Banane und Erdnüssen und wenn dann noch Schokolade dazu kommt, dann ist es mehr als perfekt. Danke Franzi fürs Anschubsen!


Was ich schon länger ausprobieren wollte ist dieser (relativ) glatte Schokoladenüberzug. Dafür benötigt man eine Silikonform und vor allem (!!!) Geduld. Die genaue Anleitung dazu beschreibe ich euch unter dem Rezept.


Bananen-Erdnuss-Gugel
(für eine große Gugelhupfform aus Silikon)

Zutaten:
225g Butter
200g brauner Zucker
Mark 1 Vanilleschote
4 Eier
300ml Sahne
400g Mehl
1 EL Backpulver
3 Bananen, sehr reif
100g Erdnüsse
1 große Prise Meersalz
200g Zartbitterschokolade, grob gehackt
etwas Rapsöl für die Form
eine Silikonbackform

Zubereitung:
Als Erstes die Nüsse mit dem Messer grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten. Das Meersalz darüber geben und zum Auskühlen zur Seite stellen.
Die Backform mit dem Öl auspinseln und den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
In der Küchenmaschine auf höchster Stufe die Butter, den Zucker und das Mark der Vanilleschote mindestens 10 Minuten schaumig aufschlagen. Die Eier mit der Sahne verquirlen und dazugeben. Das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben, miteinander vermischen und esslöffelweise hinzufügen. Die Bananen mit der Gabel zerdrücken und mit den Nüssen und der Schokolade unter den Teig heben.
Den Teig in die Form geben und 90 Minuten backen. Nach ca. 45 Minuten mit Alufolie abdecken. Nach der erfolgreichen Stäbchenprobe aus dem Ofen holen, in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vorsichtig die Form abziehen. Nun den Kuchen völlig auskühlen lassen. Währenddessen die Form spülen.


Schokoladenüberzug

Zutaten:
400g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dann in die Backform gießen. Mit einem Pinsel die Seiten  der Backform möglichst dick mit Schokolade bedecken. Den Kuchen in die Form legen und fest - aber doch mit Gefühl - rein drücken. Mindestens 3 (!!!) Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Schokolade muss fest werden, sonst verschmiert sie und bleibt in der Form hängen. Dann den Gugel aus dem Kühlschrank holen und auf einen Teller oder eine Tortenplatte stürzen. Vorsichtig die Silikonbackform ablösen.


Dieser Gugel hält sich mindestens drei Tage. Durch die Sahne im Teig ist er besonders saftig und ich habe das Gefühl, dass dies von Tag zu Tag zunimmt. Also wahrlich kein trockener Kuchen.

Weitere Gugel werden hier gerettet: 

giftigeblonde - Apfel Walnuss Gugelhupf 
Food for Angels and Devils - Eierlikör-Schoggi-Kuchen mit Loch 
Fliederbaum - Kaisergugelhupf 
Anna Antonia - Mississippi Mud Cake 
 Cuisine Violette - Orangen-Nuss-Guge
multikulinarisches – Jubiläums-Gugl mit Sanddorn  
Summsis Hobbyküche - Aprikosen - Gugelhupf  
Feinschmeckerle - Marmorgugelhupf mit Kirschen       
brotbackliebeundmehr - Baileys-Marmor-Gugelhupf   
Kochen mit Herzchen - Durstiger Geburtstags-Guglhupf 
Obers trifft Sahne - Frankfurter Kränzchen  
kebo homing - Orangengugl 
Prostmahlzeit - Schoko-Mandel-Gugelhupf 
Sakriköstlich - Rotweinkuchen
Aus meinem Kochtopf - Nürnberger Gewürz-Gugelhupf
Meins! Mit Liebe selbstgemacht - Knödelgugel
1x umrühren bitte aka kochtopf - Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag!
Was du nicht kennst... - Kokosnussguglhupf 
Küchenliebelei - Klassischer Marmorgugelhupf
widmatt- aus meiner Schweizer Küche - Oster- Höpfli (Mini Gugelhöpfli)
Genial lecker - Brezenknödelgugelhupf 
thecookingknitter - Sauerkrautgugl mit Speck 
Dynamite Cakes - Saftiger Zitronen-Gugelhupf
Das Mädel vom Land - Schlagobers-Gugelhupf
verbotengut! - Saftige Orangen - Gugl
our food creations - zweierlei Mini-Gugl
German Abendbrot - Verführerischer Gugelhupf
Leberkassemmel und mehr - Zitronen-Rosmarin-Guglhupf



Liebst,
eure Sandra 





#wirrettenwaszurettenist



{Lecker Bakery} Schokoladiger Wacky Cake für Backfaule

Ich war die ganze Zeit ein Fan der Zeitschrift Lecker Bakery. Schon die erste Ausgabe begeisterte mich ohne Ende. Eine Backzeitschrift, die in einmal ganz anders aufgemacht ist als alle anderen. Einfach toll. Mit der Zeit wurde sie immer populärer und leider auch teurer, aber jede Ausgabe war mein. Als sie dieses Mal erschien, hatte ich jedoch nicht wirklich Lust sie mir zu kaufen. Die letzte Ausgabe war nicht so ganz mein Fall gewesen und da war ich nicht wirklich scharf drauf wieder 6,50 € auszugeben, um sie im Regal stehen zu haben. Und dann.... ja dann überraschte mich mein Herzallerliebster mit der aktuellen Ausgabe! "Überraschung!", sagte er mit dem strahlensten und goldigsten Lächeln und überreichte sie mir. Er meinte ganz stolz "Die hast Du doch noch nicht!" Ich musste echt ein wenig schmunzeln und wer jetzt meint, dass ich mich nicht gefreut habe, liegt falsch. Als ich die ersten Seiten durchgeblättert hatte, wusste ich, da hätte ich ganz schön was verpasst.


Als sich dann auch noch ganz kurzfristig Besuch zum Kaffee ankündigte und ich eigentlich keine Zeit zum Backen hatte, wusste ich trotzdem direkt, was ich dafür vorbereiten werde. Denn in der aktuellen Lecker Bakery gibt es das Rezept dieses Schokotraums, der in genau 15 Minuten vorbereitet ist. 


Es handelt sich um einen schokoladigen Wacky Cake. Dieser ist innerhalb kürzester Zeit in der Backform angerührt. Ja, ihr habt richtig gelesen, in der Backform. Der perfekte Kuchen also für alle, die keine Küchenmaschine besitzen oder von Haus aus spülfaul sind. Aber es kommt noch besser! Dieser Kuchen kommt auch ganz ohne Eier, Butter und Milch aus - und er schmeckt!



Schokoladiger Wacky Cake
(für eine Backform/ Auflaufform mit ca. 25x35 cm)
ein Rezept aus der Lecker Bakery 01/2016
Zutaten:
150ml Rapsöl
625g Mehl
3 TL Backpulver
75g Backkakao
350g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL heller Essig
750ml Wasser 

Zubereitung
Ofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Etwas Öl in die Backform/ Auflaufform geben und mit einem Pinsel gleichmäßig verteilen. 
Mehl, Backpulver und Backkakao in die Form sieben. Zucker, Vanillezucker und Salz dazu geben und alles gut vermischen. Zwei Mulden hineindrücken und das Öl und den Essig hineingeben. Das Wasser darübergießen. Mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Im Backofen 45 Minuten backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt.

Topping

Zutaten:
100g Sahne
100g Zartbitterschokolade
1 TL Rapsöl
125g Himbeeren

Zubereitung:
Die Sahne in einem Topf auf dem Herd erhitzen. Die Schokolade in der Sahne unter Rühren schmelzen. Das Rapsöl unterrühren. Das Schokotopping und die Himbeeren über den Kuchen geben.


Und wie schokoladig dieser Kuchen schmeckt! Ich hätte es nie gedacht, dass so etwas einfaches so gut sein kann!

Liebst,
eure Sandra 



{Gastbeitrag} Ein Konfetti-Ombre-Törtchen zum Geburtstag von Antonella´s Backblog

Als mich die liebe Toni von Antonella´s Backblog fragte, ob ich am 2. Geburtstag ihres Blogs bei ihr zu Gast sein möchte, habe ich natürlich sofort zugesagt. Gerne feiere ich mit ihr gebührend diesen Tag und stelle ihr dafür mein Konfetti-Ombre-Törtchen auf den Kaffeetisch. Natürlich ganz in Rosa gehalten, wie es sich für einen Mädelsgeburtstag so gehört und ordentlich Konfetti habe ich auch drauf geworfen, schließlich wollen wir ein tolles Ereignis feiern!


Wer ein Stückchen ab haben möchte bzw. das Rezept, kommt einfach zu Toni rüber gehüpft und nimmt an der Sause teil - Klick - .


Liebst,
eure Sandra






Schokoladenbiskuit mit Erdbeerfüllung, edel verpackt als Rosentorte

Ich glaube, wir alle wollen jetzt Frühling, oder?! Nichts ist schöner, wenn einen die ersten Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze kitzeln, die Blumen blühen und man sich raussetzen und die Natur genießen kann. Ich liebe meinen Garten und freue mich schon sehr auf die diesjährige Gartenarbeit.  Blumen zurückschneiden, umtopfen, ja selbst Unkraut zupfen gleicht mich sehr aus. Im Moment ist die Natur allerdings noch nicht so weit und bis ich loslegen kann, dachte ich mir, hole ich mir einfach Blumen auf meine Torte. 


Deshalb habe ich mich an etwas, für mich, ganz Neues herangewagt. Ich habe Rosen auf meine Torte gespritzt. Dafür benötige ich zwar noch etwas Übung, da ich dies noch nicht so oft probiert habe, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis und finde, es kann sich hier auf dem Blog sehen lassen. 
Wenn ihr jetzt alle denkt, dass das furchtbar schwierig und kompliziert ist, kann ich euch beruhigen (sonst hätte ich mich wohl selbst nicht herangewagt) und für alle, die immer noch skeptisch sind, habe ich euch unten das Video verlinkt, an dem ich mich orientiert habe. 


Rosentorte
Schokoladenbiskuit mit Erdbeerfüllung

(für zwei18er Springformen)

Zutaten:
4 Eier
100g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
85g Mehl
30g Kakao
5g Backpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springformen mit Backpapier auskleiden (falls nur eine Springform vorhanden ist, später den Kuchenteig teilen und nacheinander in der Springform backen).
Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine mindestens 10 (bis 15) Minuten weißschaumig aufschlagen. Währenddessen das Mehl, den Kakao und das Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Küchenmaschine auf niedrigste Stufe schalten und das Mehlgemisch esslöffelweise hinzugeben.
Nur kurz verrühren, so dass das Mehl gerade so untergehoben ist. Dann in die Springformen füllen und 30 Minuten backen. Nach der erfolgreichen Stäbchenprobe aus dem Ofen holen, die Kuchen auf jeweils ein Küchengitter stürzen und auskühlen lassen.


Füllung und Dekoration

Zutaten:
350g Butter, zimmerwarm
60g Puderzucker
3 Pkg. Vanillezucker
400g Frischkäse
2 EL Erdbeermarmelade Samt + 2 zusätzliche EL
evtl. 4 EL Mehl
Spritztülle 1M
weiße Zuckerperlen

Zubereitung:
Die Butter in der Küchenmaschine mindestens 7-8 Minuten auf höchster Stufe weißschaumig aufschlagen. Dabei immer wieder die Butter am Rand nach unten schieben, damit auch alles gleichmäßig aufgeschlagen wird. Dann den Puderzucker und den Vanillezucker dazu geben und weiterhin gut verrühren. Den Frischkäse und zwei EL Marmelade esslöffelweise dazu geben. Es kann sein, dass euch die Creme etwas gerinnt. Dann gebt einfach etwas von dem Mehl dazu, das behebt das Ganze!
Jetzt die anderen zwei EL Marmelade auf einen Kuchenboden geben und auf den Anderen zwei EL der Füllung geben. Die Böden so aufeinander setzen, dass die Marmelade und die Füllung aufeinandertreffen. Den Kuchen rundherum dünn mit Füllung glatt einstreichen. 
Nun die Masse in einen Spritzbeutel mit der Tülle 1M geben und wie in folgendem Video auf den Kuchen spritzen: Video
Das Ganze ist natürlich Übungssache. Nehmt euch Zeit und probiert vorher auf einem Stück Backpapier eine oder mehrere Rosen aus (die Creme reicht auf jeden Fall hierfür aus). Das Ganze sieht wirklich viel schwieriger aus, als es in Wirklichkeit ist. Also los, seid mutig und probiert es aus. 
Zum Schluss jede aufgespritzte Rose mit einer Zuckerperle in der Mitte dekorieren.


Das war doch jetzt gar nicht so schwer, oder? Das Ergebnis verwöhnt mich gerade nicht nur kulinarisch sondern auch optisch. Ich finde mein Experiment, die Blumen auf meine Torte zu holen und so meine zwei größten Hobbys zu vereinen, ist gelungen.


Liebst,
eure Sandra 





{Kulinarische Entdeckungsreise} Neuseeland wir kommen - passend dazu gibts Pavlova!

Die Kulinarische Entdeckungsreise geht in eine weitere Runde und ich darf wieder dabei sein. Wer von euch erinnert sich an die letzte Runde - Klick - ? Diese schöne virtuelle Reise unter der Reiseleitung von "Das Knusperstübchen" landet nach dem letzten Stopp von "Die Küchenzuckerschnecke" in Italien hier bei mir. Wir entdecken heute zusammen Neuseeland, kommt ihr mit? 
Zuerst zeige ich euch ein paar Impressionen vom Land und danach bekommen alle Hungrigen diese Pavlova.


Seid ihr bereit für die Landerkundung? Auf geht´s: 





Einfach herrlich, oder? Habt ihr euch nun schon ein wenig eingestimmt? Denn jetzt gibt es etwas Süßes. Natürlich habe ich euch eine Pavlova mitgebracht. Schließlich ist diese Süßspeise in Neuseeland Nationalgericht. Obwohl Australien und Neuseeland immer noch miteinander uneinig sind, wer dieses Gericht erfunden hat. Fakt ist jedenfalls, dass die Pavlova nach Anna Pawlowa benannt wurde, einer russischen Ballerina, die in den 20er Jahren öfters Gastauftritte in Australien und Neuseeland hatte (Quelle: Wikipedia). 


Pavlova
(20 cm Durchmesser)
(ein Rezept aus der Lecker Bakery 3/2013)

Zutaten
4 frische Eiweiß
200g feinster Zucker
2 gestrichene TL Speisestärke
1/2 TL heller Essig
400ml Sahne
2 Pkg. Sahnefest
2-3 Kiwis
1 Banane

Zubereitung
Backofen auf 100 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Auf dem Backpapier einen Kreis mit 20 cm Durchmesser einzeichnen. 
Das Eiweiß mit dem Zucker auf höchster Stufe mindestens 10 Minuten steif schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat und die Masse glänzt. Stärke darauf sieben, den Essig zufügen und unterrühren. 
Eischneemasse auf dem Kreis des Backpapiers verstreichen. Dabei in der Mitte eine Mulde formen und mit dem Löffel den Rand so leicht hochziehen. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen. Dann den Ofen auf 80 Grad Ober-/ Unterhitze runterdrehen und eine weitere Stunde backen. Bei leicht geöffnetem Backofen den Baiser auskühlen lassen. Dann die Sahne mit dem Sahnefest steif schlagen und in der Mulde verstreichen. Die Kiwis und die Banane in Scheiben schneiden und auf die Sahne legen. 


Da geht doch selbst bei diesem trüben Wetter zur Zeit die Sonne auf, findet ihr nicht? Die Pavlova ist außen schön knusprig und innen noch weich. Mit der Sahne und dem Obst einfach traumhaft. Ich könnte sie wirklich schon wieder backen. Das Obst ist je nach Saison austauschbar. Allerdings würde ich die Pavlova immer mit etwas säuerlichem Obst kombinieren, wie z.B. Himbeeren. Traditionell wird sie mit Passionsfrucht gereicht.



Ich hoffe ich konnte euch virtuell nach Neuseeland entführen. Weiter geht es schon bald bei Liv for Sweets. Schaut bei ihr vorbei welche kulinarische Köstlichkeit sie für euch bereit hält. 

Liebst,
eure Sandra